Shadowspell beginnt nicht mit einer klassischen „Du bist auserwählt“-Einladung.
Es ist eine Drohung.
Wild versucht, die Farm ihrer Familie am Laufen zu halten. Ihr Vater ist krank, die Geschwister noch jung – Verantwortung ist für sie kein Fremdwort. Und dann kommt dieser Brief. Von genau der Akademie, die ihr bereits einen Bruder genommen hat. Doch statt sich zu fügen, trifft sie eine riskante Entscheidung:
Sie verkleidet sich als ihren Bruder – und geht an seiner Stelle.
Ab diesem Moment zieht die Spannung deutlich an. Man fragt sich ständig: Wie lange dauert es, bis ihre Tarnung auffliegt?
Die erste Challenge ist brutal, aber gleichzeitig faszinierend. Wir lernen die Welt Stück für Stück kennen – keine Info-Dumps, sondern kleine Häppchen. Und genau das macht neugierig.
Magie.
Werwölfe.
Vampire.
Und viele weitere mysteriöse Wesen. Die Welt fühlt sich größer an, als das, was wir bisher gesehen haben – und ich bin überzeugt, da kommt noch einiges. Wild ist eine starke, pragmatische Protagonistin. Nicht perfekt. Nicht übermächtig. Sondern entschlossen. Ein actionreicher Auftakt, der Lust auf mehr macht.












