Shari Goldhagen Wir können es schaffen, wenn wir rennen

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Inhaltsangabe zu „Wir können es schaffen, wenn wir rennen“ von Shari Goldhagen

Was auch immer eine normale Familie sein mag – die beiden Brüder Jack und Connor haben es nie kennen gelernt. Seit die Eltern der beiden gestorben sind, liegt die Last, den Versorger zu spielen, auf dem zehn Jahre älteren Jack. Doch der hatte eigentlich andere Pläne: raus aus der kleinen Stadt im mittleren Westen, eine Karriere als Anwalt in Boston, eine attraktive Frau – und auf keinen Fall Kinder.

Jetzt bleibt ihm nichts übrig, als zurückzukehren in das rote Kolonialstilhaus am Rande von Cleveland und sich um den störrischen Connor zu kümmern. Der statt eines Bewerbungsphotos lieber Strichmännchen auf die Anmeldung fürs College kritzelt und auch sonst nicht viel geregelt bekommt.

Es muss einiges geschehen, bis beide merken, dass auch ein missratener Bruder besser ist als gar keine Familie ...

Das Buch ist so berauschend, dass ich geneigt bin es in einem Rutsch zu lesen. Herrlich.

— Binea_Literatwo

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  • Rezension zu "Wir können es schaffen, wenn wir rennen" von Shari Goldhagen

    Wir können es schaffen, wenn wir rennen

    -sabine-

    03. February 2013 um 07:43

    Die Geschichte der beiden sehr unterschiedlichen Brüder Jack und Connor, deren Leben man über einen Zeitraum von ca. 25 Jahren begleitet. Dabei geht es um Familie, Liebe, Zusammenhalt, aber auch um Trauer, Verlust und Tränen. Mich hat dieses Buch sehr berührt – die Entwicklung der beiden Brüder, erst ihr gemeinsamer Lebensweg nach dem Tod der Eltern, dann die unabhängige Entwicklung voneinander in ihren eigenen Liebesbeziehungen und mit unterschiedlichen Lebenszielen – bis sich am Ende der Kreis wieder schließt. Dabei ist mir insbesondere Connor sehr ans Herz gewachsen – er ist warm, verletzlich, lebensnah und vor allem „echt“ gezeichnet. Als Familienmensch und liebevoller Vater war er mir sehr sympathisch – Jack dagegen ist eher der kalte, erfolgreiche Anwalt, der versucht, alles über Geld zu regeln – dennoch hat auch er liebevolle und emotionale Seiten, die manchmal, leider viel zu selten, an die Oberfläche kommen. Die Stimmung im Buch ist fast durchgängig melancholisch, der Schreibstil angenehm und flüssig. Die Kapitellänge fand ich sehr angenehm, die Zeitsprünge gut, dadurch verliert sich das Buch nicht in Kleinigkeiten. Mal wird das Leben von Jack, mal das von Connor beleuchtet, bis sich die Lebenswege beider Brüder durch gemeinsame Treffen wieder kreuzen. Eine emotionale Berg- und Talfahrt - ich bin sehr berührt von diesem Roman!

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  • Frage zu "Die Einsamkeit der Primzahlen" von Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

    Annika

    Hallo, kennt jemand Bücher die ähnlich gut sind wie "Die Einsamkeit der Primzahlen" von Paolo Giordano oder andere Liebesgeschichten.
    Vielen Dank

    • 3
  • Rezension zu "Wir können es schaffen, wenn wir rennen" von Shari Goldhagen

    Wir können es schaffen, wenn wir rennen

    vormi

    19. September 2010 um 22:05

    Ich wollte mal etwas ganz Anderes lesen. Das ist mir mit diesem Buch auch gelungen. Aber ich finde es schwer zu beschreiben, was ich da gerade gelesen habe. Zwischendurch war ich mal kurzzeitig in Versuchung, das Buch ganz wegzulegen, da mir kurzzeitig die Tragödien etwas Überhand nahmen. Aber das ist meine ganz persönliche Einstellung zu Tragödien und Büchern. Denn, dieses Buch ist Fiction, ich habe es nicht so mit Autobiografien. Und das wiederrum hat mich überzeugt, dem ganzen 5 Punkte zu geben. Man leidet mit, denkt, daß das alles durchaus immer und überall und jedem passieren kann. Und es handelt sich um keine großen Tragödien, sondern um genau die, vor denen wir alle Angst haben. Dem normalen Leben, mit allen Höhen und Tiefen und was diesem Buch sehr wichtig ist: Der Familie, wie gut oder schlecht sie eben gerade funktioniert.

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  • Rezension zu "Wir können es schaffen, wenn wir rennen" von Shari Goldhagen

    Wir können es schaffen, wenn wir rennen

    Anin

    08. March 2010 um 11:42

    Die beiden Brüder Jack und Connor werden durch den Tod ihrer Eltern mit einem Schlag zu Vollwaisen. Gezwungenermassen übernimmt der ältere Bruder Jack die Verantwortung für seinen zehn Jahre jüngeren Bruder. Mit dieser Aufgabe total überfordert, stürzt er sich in seinen Job als Anwalt und wechselnde Frauengeschichten. Da ist kein Platz für seinen pubertierenden Bruder und all die offenen Fragen und das Gefühlschaos, welches der Lauf des Lebens hinterlässt. Jack scheint ständig auf der Such nach Bestätigung und Anerkennung. Auch seine erste grosse Liebe Mona schafft es nicht trotz ständigem Bemühen und Verständnis, Jack den nötigen Halt zu geben, da dieser gar nicht in der Lage ist dies anzunehmen und Mona stattdessen betrügt und verletzt. In mehreren Zeitsprüngen lebt und leidet der Leser mit den beiden Brüder mit. Mit der Zeit zeichnet sich ab, dass ausgerechnet Connor, der ruhigere und unsichere der Beiden sein Leben in geordnete Bahnen bringt. Er heiratet und wird Vater, worauf Jack mit grossem Unverständnis reagiert und sich von seinem Bruder distanziert. Erst Jahre später, als Connor krank wird und Jack die Liebe zu Mona definitiv aufs Spiel gesetzt hat, treffen sich die Brüder wieder und sind endlich in der Lage die Liebe und den Halt einer Familie zu erkennen und zu leben. „Wir können es schaffen, wenn wir rennen“ ist ein Meisterwerk, welches den Leser bis zur letzten Seite fesselt und auch darüber hinaus nicht so schnell wieder loslässt. Shari Goldhagen gelingt es in beeindruckender Art und Weise die Gefühle, Ängste und Unsicherheiten der Protagonisten auszudrücken, so dass ich mitgelitten und gefühlt habe. Die ganze Zeit während dem Lesen begleitete mich eine Traurigkeit und Unverständnis über die Unfähigkeit der beiden Brüder Liebe und Unterstützung annehmen zu können. Ich bin sehr beeindruckt!

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  • Rezension zu "Wir können es schaffen, wenn wir rennen" von Shari Goldhagen

    Wir können es schaffen, wenn wir rennen

    mehrsonntag

    13. November 2009 um 21:08

    Zwei Brüder. Der eine, Jack, zehn Jahre älter als sein Bruder Connor, auf bestem Weg ein gutsituierter Anwalt in der Kanzlei seines Daddys zu werden. Ihm gegenüber sein kleiner Bruder, der sich nicht wirklich entscheiden kann, was er mit seinem Leben anfangen soll. Dazu dann die verstorbenen Eltern. Jack sieht sich gezwungen, für seinen Bruder da zu sein, ist aber mit dieser Aufgabe ebenso wie mit der Bewältigung seiner vielen Liebschaften mehr als überfordert. Immer auf der Suche nach einer unerreichbaren, nicht endenden Liebe, einer quälenden Sehnsucht nach Genugtuung und Anerkennung. Immer korrekt, immer mehr Schein als Sein, Überstunden in der Kanzlei, Kennedy grinst im gerahmten Bild von der Wand. Nicht fähig, seine Gefühle zuzulassen und sich zufrieden zu geben mit dem, was man hat: eine tolle Ehefrau zum Beispiel und einen zeitweilig aufsässigen Bruder. Der plötzlich Papa wird. Nicht Jack, der Vorzeigemensch, nein, sein Bruder Connor wird Vater. Connor muss Jack, als der ihn fragt, ob er meint, dass Kind wirklich bekommen zu wollen und ob er sich das auch gut überlegt habe, erstmal ordentlich die Fresse polieren. Was eigentlich die erste körperliche Berührung der Beiden ist. Ohne Eltern fühlen sie sich zurückgelassen in der Welt, durch die Anforderungen der Umwelt überfordert, kommen aber nur durch verschiedene Schicksalsschläge dazu sich einzugestehen, dass es immer noch besser ist, einen Bruder zu haben als gar keine Familie. Ein beeindruckender kleiner Roman über das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Familie, über die für die beiden Akteure unaussprechliche Liebe zweier Brüder, die oft auf dem richtigen Weg scheinen und letztendlich doch nur sich selbst haben.

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  • Rezension zu "Wir können es schaffen, wenn wir rennen" von Shari Goldhagen

    Wir können es schaffen, wenn wir rennen

    Binea_Literatwo

    12. August 2009 um 19:51

    Familiärer Zusammenhalt ist schön, doch was, wenn man keine Eltern mehr hat? Zum Glück sind Connor und Jack Brüder, sonst wäre wohl einer von beiden allein auf der Welt. Beide Eltern sind früh gestorben und Jack, 10 Jahre älter als sein Bruder Connor, übernimmt nun diese Rolle. Nicht wirklich einfach, denn Jack arbeitet als Anwalt und hat außerdem gern mehrere Frauen um sich. Diese sind für ihn unwiderstehlich. Auch sein Bruder findet langsam immer mehr Interesse an Frauen, statt Bewerbungen zu schreiben. Jack wollte schon längst aus dem Elternhaus ziehen, weg aus der Provinzstadt in ein neues Leben mit Karriere. Beide leben ein Leben, was mit Eltern sicher geordneter wäre. Endlich schafft es Connor auf eine relativ geordnete Bahn und bekommt sogar Nachwuchs. Jack unterstützt die kleine Familie nun weiterhin mit Geld und langsam wird er zum kleinen Bruder. Kinder mag er nicht und Mona, seine langjährige Freundin, würde er auch gern ersetzen. Die beiden werden älter und merken, dass einige Dinge in ihrem Leben genauso verlaufen wie bei ihren Eltern, was eigentlich keiner der beiden je wollte. Shari Goldhagen beschreibt in ihrem Debütroman die Verbindung zweier doch sehr unterschiedlicher Brüder. In großen Zeitsprüngen werden die wichtigsten Lebensabschnitte der Protagonisten erzählt. Diese sind meist sehr passend gewählt, leider bleiben aber doch manche Fragen offen. Abrupt endende Kapitel lassen viel Freiraum für eigene Gedanken und lassen den Leser seine eigenen Schlüsse aus dem Gelesenen ziehen. Jedoch liegen zwischen den 12 Kapiteln mehrere Jahre, so dass an einigen Stellen der Übergang etwas löchrig ist. Eine Geschichte um die Liebe, Zusammenhalt, Ehe, Trennungen, Verlust und das Erwachsen werden. Gefühlvoll geschrieben und ohne eine extra Portion Sonnenschein macht Shari Goldhagen ihren Debütroman zu einem guten Einstieg, denn alle Charaktere bleiben bodenständig. Der Erzähler zeigt alle nackten Tatsachen der Figuren auf und bringt damit den Leser besser in die Ereignisse hinein. Zwischen vielen emotionalen Tiefgängen wird letztendlich das Ende noch herzzerreißender, jedoch ist der Weg zum finalen Schluss etwas zäh. Ich bin immer noch gerührt von den beiden Geschwistern, ihren Frauen und Kindern. Vor allem das Leben von Connor ist so realitätsnah, dass man sich selbst darin wiederfindet und einem in vielen Situationen die Augen geöffnet werden. Schicksalsschläge können durch Gelesenes etwas abgeschwächt werden, dennoch tut es weh ein Familienmitglied zu verlieren, egal ob Mensch oder Tier.

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  • Rezension zu "Wir können es schaffen, wenn wir rennen" von Shari Goldhagen

    Wir können es schaffen, wenn wir rennen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2008 um 12:13

    So schön, aber so traurig

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