Tage wie Salz und Zucker

von Shari Shattuck 
3,8 Sterne bei142 Bewertungen
Tage wie Salz und Zucker
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (93):
L

Geniale Story um Freunschaft; tolle Charaktere! Geht ans Herz

Kritisch (12):
rainbowlys avatar

Abgebrochen - nicht mein Buch! Die Geschichte catched mich nicht, ich mag weder Protagonistin noch Schreibstil...

Alle 142 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Tage wie Salz und Zucker"

Ellen ist für alle Welt unsichtbar, und das ist ihr ganz recht so. Sie versteckt sich hinter zu vielen Kilos, putzt nachts in einem Kaufhaus. Minutiös notiert sie, was sie vom Leben ihrer Mitmenschen beobachtet. Bis Ellen eines Tages im Bus eine junge Frau trifft: Temerity ist blind, sprüht vor Lebensfreude und hat keinerlei Berührungsängste - und als Einzige kann sie Ellen «sehen». Die folgt ihr fasziniert und rettet sie prompt vor zwei Handtaschendieben. Fortan ist für Ellen nichts mehr, wie es war. Zusammen mit Temerity fängt sie an, sich einzumischen - immer da, wo jemand sich nicht wehren kann oder wo Unrecht geschieht. Sehr schnell wirbeln die beiden neuen Freundinnen jede Menge Staub auf ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499268670
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2014 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MeLi94s avatar
    MeLi94vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Roman, voller schöner Momente. Aber die Story ist sehr übertrieben, und zieht sich sehr in die Länge.
    Zu ''schön'' um wahr zu sein

    Ich bin so froh! Nach sage und schreibe drei Jahren habe ich diesen Roman nun endlich zu Ende gelesen.

    Ich musste mich sehr dazu zwingen, zu lesen, und weiter zu lesen, und es letzten Endes zu Ende zu lesen...


    Ich habe die Taschenbuchausgabe (wobei ich mir nicht sicher bin, ob es überhaupt eine Hardcover-Version gibt...). Jedenfalls hat dieser Roman circa 360 Seiten, jede Seite davon voll mit Wörtern. Die Kapitel sind nicht zu lang, perfekt für einen Cut, falls man keine Lust mehr hat, weiterzulesen. Was bei mir leider echt oft der Fall war. Deshalb hat es auch soooooo lange gedauert. Ich kannst nicht fassen, drei Jahre. Aber ich bin so dermaßen erleichtert, kann man fast schon sagen, dass ich es endlich fertig gelesen habe.

    Viele fragen sich jetzt vielleicht, warum ich es nicht weg gelegt habe.

    Mein Lesemotto lautet: Jeder Roman hat das Recht, gelesen zu werden. Wenn ich einen Roman begonnen habe, dann muss ich ihn auch zu Ende lesen, und wenn es lange dauert, ich lese ihn komplett durch.

    Zur Sprache noch kurz ein zwei Sätze: Die Sprache ist sehr gut verständlich. Damit gab es keine Probleme. Allerdings wird sehr viel erzählt, wodurch ich persönlich, dann immer wieder die Lust verloren habe zu lesen.


    Nun komme ich zum Inhalt:

    Es geht um die sehr zurückhaltende, fast schon unsichtbare Ellen Homes. Sie lebt in einer Einzimmerwohnung, in einem Wohnblock mit Hinterhof. Neben ihrer Arbeit als Reinigungskraft in einem Supermarkt, beobachtet sie sehr gerne ihre Mitmenschen, besonders ihre Nachbarn, da sie dies von ihrem Fenster aus tun kann. Ihre Beobachtungen notiert sie in ihren Notizbüchern.

    Dann stoßt sie auf Temerity. Eine blinde Frau, mit sehr viel Humor.

    Ellen schlägt zwei Diebe in die Flucht, die die blinde Frau überfallen wollten. Seit diesem Tag verbringen die beiden Frauen jeden Tag miteinander. Ellen fühlt sich zum ersten Mal wohl, denn Temerity war es egal, ob Ellen dick war, oder wie sie aussah. Sie verstanden sich sofort und teilten eine Leidenschaft, die Neugier für das Leben anderer Menschen. Denn Ellen erzählte Temerity von ihren Nachbarn. Und besonders von der schwangeren Cindy.

    Als Ellen dann ein Brief in ihrem Briefkasten findet, der eigentlich für Cindy bestimmt ist, sind die beiden nicht mehr aufzuhalten.

    Es folgt ein Erlebnis nach dem nächsten.




    Auch wenn ich diesem Roman nur drei Sterne gebe, muss ich doch zugeben, dass es an sich eine sehr schöne, herzerwärmende Geschichte ist, und das, obwohl es hier nicht um Mann und Frau geht! Nein, es geht um eine wunderschöne Freundschaft, zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dieser Roman lehrt uns, uns nicht zu verstecken, sondern uns so zu akzeptieren wie wir nun mal sind! Wir müssen uns selbst bewusst sein und Selbstbewusstsein! Denn wie wir uns wahrnehmen und wie andere uns wahrnehmen, sind zwei Paar Schuhe.

    Wir müssen unser Leben genießen, das Beste daraus machen und niemals den Kopf hängen lassen. Eine klitze kleine Begegnung, eine spontane Entscheidung kann unser Leben total verändern, meistens ins positive.

    Deshalb bleibt mir zum Schluss nur noch zu sagen:

    Akzeptiert euch wie ihr seid! Ihr seid perfekt, jeder für sich!



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    N
    Nicole_Rodvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas übertrieben
    Etwas übertrieben


    Die ersten 100 Seiten haben mir sehr gut gefallen. Wir lernen hier sympathische Protagonisten kennen und schmunzeln mehr als einmal. Allerdings wird die Häufigkeit der Situationen, in denen das Einmischen der beiden Damen durch Zufälle begünstigt wird irgendwann zunehmend unrealistisch, so dass der Lesespass eingebüßt wird.  100 Seiten, 2 Aktion-Kampfszenen und 10 belauschte Gespräche weniger hätten der Geschichte gut getan. Dass alles so übertrieben wurde hat mir das Buch, das mir von Grundaussage und dem Schreibstil her ansonsten gut gefallen hätte, leider verleidet. 

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    Daphne1962s avatar
    Daphne1962vor einem Jahr
    Ein ungleiches Paar


    Ellen Homes arbeitet nachts in einem Supermarkt als Putzfrau. Dort kann sie unsichtbar bleiben und ihre Mitmenschen beobachten. Auch bei ihr zu Hause gibt es viel zu beobachten, wenn sie in die Fenster der Nachbarn blickt. Hauptsache, sie wird nicht gesehen. Das liegt zum Einen an ihrem Äußeren, den vielen Kilos, die sich am Leib trägt und der Angst mit Menschen in Kontakt zu treten.

    Das ändert sich schlagartig, als sie der blinden Temerity begegnet. Sie schafft es, Ellen aus der Reserve zu locken. Sie freunden sich an und nun beobachten sie gemeinsam und mischen sich ein, wo sie denken, da braucht jemand Hilfe.

    Die Geschichte war zwar sehr kitschig und vorhersehbar, aber dennoch habe ich es an 3 Abenden weg gelesen. Warum auch nicht? Man kann sich auch mal mit Literatur die Abende versüßen, die nicht so ganz in die Realität passen. Wobei es gibt einiges, was man von Ellen lernen konnte. Zivilcourage, Mut und Hilfsbereitschaft. Der Humor von Temerity war dabei auch sehr köstlich und alleine das hat das Buch schon lesenswert gemacht. 

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    WildRoses avatar
    WildRosevor einem Jahr
    Liebe Geschichte, aber auch recht schräg...

    Ellen Holmes ist eine einsame junge Frau. In ihrer Kindheit erlebte sie viel Gewalt und Lieblosigkeit, weshalb sie nun sehr zurückgezogen lebt. Sie arbeitet nachts als Putzhilfe in einem Supermarkt und stopft sich aufgrund ihrer Einsamkeit und emotionalen Probleme mit ungesundem Essen voll, weshalb sie stark übergewichtig ist. Von anderen Menschen wird Ellen trotz ihrer Leibesfülle aufgrund ihrer unscheinbaren Art kaum je richtig wahrgenommen, weshalb sie der Meinung ist, unsichtbar zu sein. Ihr einzig wirklicher Kontakt zur Außenwelt neben der Arbeit besteht darin, ihre Nachbarn aus dem Fenster zu beobachten.
    Im Bus begegnet Ellen eines Tages der blinden Temerity und fühlt sich seltsam fasziniert von der lebenslustigen, aufgeweckten jungen Frau. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft und gemeinsam erleben sie so manch Abenteuer...

    Ich fand die Grundidee süß und originell. Ellens einsames, trostloses Leben ist sehr gut beschrieben und man fühlt auch mit ihr mit. Die Freundschaft, die zwischen den beiden ungleichen jungen Frauen entsteht, fand ich doch recht berührend. Allerdings ist die Geschichte teils schon einfach sehr, sehr schräg - das muss man mögen. Ellen und Temerity sind ein tolles Team, ja, aber es ist doch recht unwahrscheinlich, dass die beiden es schaffen, gemeinsam so viel Böses zu verhindern und sich stets moralisch auf die richtige Seite zu schlagen. Zudem hat es etwas beunruhigend Stalker-mäßiges, wie die beiden gemeinsam Ellens Nachbarn ausspionieren und sich in deren Leben einmischen - natürlich stets nur zum Besten der Menschen.
    Natürlich liest sich das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam, etwas realistischer hätte es für meinen Geschmack aber schon sein können, gerade weil Ellen anfangs so realistisch und eindrucksvoll porträtiert wird. Dass sie ihre sozialen und emotionalen Probleme aber dank der Freundschaft zu Temerity in kürzester Zeit überwinden kann, halte ich für relativ unwahrscheinlich. Das Ende war natürlich herzerwärmend, aber auch etwas kitschig.
    Probleme hatte ich zudem mit der Person der Temerity - für mich war sie etwas sehr eindimensional geschildert - quasi die blinde Heldin, die sich trotz ihres Handicaps nie unterkriegen lässt und der immer die Sonne aus dem Hintern scheint. Für meinen Geschmack war Temeritys Charakter zu eindimensional und flach.

    Da die Grundidee recht originell ist und das Buch trotz aller Unwahrscheinlichkeiten und schrägen Einfälle unterhaltsam und stellenweise berührend ist, vergebe ich drei Punkte.

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    Caydences avatar
    Caydencevor einem Jahr
    Sehr gute Unterhaltung

    Ellen hat eine furchtbare Kindheit hinter sich. Von der Mutter verlassen, wird sie in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien auch nicht besser behandelt. Der einzige Trost ist das Essen, mit dem sie sich buchstäblich einen Schutzpanzer aufbaut. Sie lernt schon früh, dass es am besten ist, nicht gesehen zu werden und das perfektioniert sie dermaßen, dass in ihrer Umgebung sie kaum jemand bemerkt. Das ändert sich, als sie in einer spontanen Aktion die blinde Temerity vor einem gewalttätigen Überfall bewahrt. Sie ist der erste Mensch der Ellen "sieht" und ihr durch ihre Freundschaft hilft, eine vollkommen andere Welt zu entdecken.

    Mich hat dieses Buch sehr berührt und ich konnte mich sehr gut in die Gefühle von Ellen hineinversetzen. Doch die Handlung erzählt nicht nur von den menschlichen Schicksalen, die die beiden im Laufe der Zeit verändern, sondern entwickelt sich sogar zum spannenden Krimi. Die beiden Freundinnen mischen sich in die Angelegenheiten von Nachbarn und Mitarbeitern von Ellen ein, die sie zuvor nur aus der Ferne beobachtet hatte. Daraus ergeben sich Verwicklungen und Verbindungen, die sehr unterhaltsam und vergnüglich zu lesen sind. Manches ist zwar vorhersehbar, aber es gibt auch einige überraschende Wendungen.

    Vor allem die lockere und offene Art von Temerity, die sich oft über sich selbst und ihre Blindheit lustig macht, hat mir gut gefallen und nimmt dem Buch jegliche Schwere, die man bei dem Thema erwartet hatte. Ein befriedigendes Ende rundet die abwechslungsreiche Handlung dann noch ab und ich kann nur sagen, dass ich mich dieser Roman sehr gut unterhalten hat.

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    L
    Lara_readvor 2 Jahren
    Eine etwas andere Geschichte

    Inhalt:
    In diesem Buch geht es um Ellen. Sie spricht nur mit Menschen,wenn es notwendig ist, und nimmt so gut wie gar nicht am alltäglichen Leben teil. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist es aus ihrem kleinen Fenster Meschen zu beobachten und diese aufzuschreiben. Doch eines Tages trifft sie Temerity. Sie ist blind, aber das scheint ihr gar nichts auszumachen. Ellen ist so fasziniert von dieser Person, dass sie mehr über sie erfahren will. Mit der Zeit freunden die beiden Frauen sich an und helfen immer da, wo sich jemand nicht helfen kann.

    Meine Meinunung:
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil war locker und leicht, sodass die Seiten nur so dahinflogen. Beide Charktere waren sehr schön ausgearbeitet und hatten eine tolle Persönlichkeit. Aber auch die übrigen Charaktere im Buch haben mir sehr gut gefallen. Die Botschaft, die die Geschichte übermitteln soll mit zwei Außenseitern, die nicht unterschiedlicher sein konnten, wurde gut übermittelt. Auch das Ende, das einige nicht ganz so gut gefallen hat fand ich hat die Geschichte richtig abgerundet und zum Ende hin nochmal richtig Spannung aufgebaut,weshalb ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zusammenfassend lässt sich sagen,dass mir das Buch sehr gut gefallen hat und eine tolle lockere Geschichte für zwischendurch war. Jeder der mal etwas anderes lesen will sollte sich diese Geschichte auf jeden Fall mal anschauen.

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    P
    Paradieschenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leicht und unterhaltsam, am Ende leider zu viel des Guten. Dadurch geht die Botschaft verloren.
    Ein Buch mit einer Botschaft

    Anfangs mochte ich das Buch sehr gern, es ist leicht und unterhaltsam, etwas für zwischendurch. Es ist natürlich alles sehr eng miteinander versponnen, auch ein bisschen weit hergeholt, aber dennoch musste ich öfter über die Verbindungen lächeln. Es kann eben auch mal einfach sein.

    Über das Ende hab ich mich dann doch ziemlich geärgert. Die Autorin vermittelt mit diesem, doch eigentlich recht einfachen Buch, eine wichtige Botschaft, die auch heute leider noch viel zu wenige erreicht. Diese Botschaft wird mit diesem furchtbar aalglatten und oberflächlichen Ende leider komplett ruiniert.

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    elfenpetras avatar
    elfenpetravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist für alle, die je das Gefühl hatten, nicht zu zählen!!!
    Tolle Geschichte über zwei grundverschiede Außenseiter

    Diese Geschichte gibt wirklich jedem das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, jeder Mensch ist auf seine Art wichtig . 
    Ellen Holmes glaubt, dass sie für ihre Mitmenschen unsichtbar ist. Sie beobachtet gern, möchte aber nicht gesehen werden. Eines Tages trifft sie die blinde Temerity und rettet sie vor ein paar fiesen Handtaschendieben. Sie scheint das absolute Gegenteil von Ellen zu sein, sprüht vor Lebensfreude und hat keinerlei Berührungsängste. Temerity wird ihre erste Freundin und zusammen kämpfen sie gegen das Unrecht.
    Schöner Schreibstil, witzige Dialoge und vielleicht ein Grund mehr seine Mitmenschen mit anderen Augen und mehr Interesse zu betrachten.

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    jala68s avatar
    jala68vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessantes Buch mit etwas zu viel Kitsch
    Interessantes Buch mit etwas zu viel Kitsch

    Ellen hat in ihrer Kindheit nur Ablehnung erlebt und sich nicht nur einen dicken Schutzpanzer angefuttert, sondern auch gelernt unsichtbar zu werden. Sie erlebt ihre Welt nur noch als Zuschauer. Immer wenn sie Gefahr läuft gesehen zu werden, dann tritt sich einen Schritt zurück oder dreht sich weg, sodass sie wieder im Schatten verschwindet.
    Bis zu dem Tag, als die blinde Temerity sie trotzdem bemerkt. Neugierig folgt Ellen ihr und kann sie, durch Zufall, davor bewahren, dass ihre Handtasche geraubt wird.
    Danach will Ellen wieder unsichtbar werden und zurück in die Schatten treten, doch Termerity lässt das nicht zu. Nachdem Ellen erfahren hat, dass es ein gutes Gefühl ist anderen zu helfen, mischt sie sich, unterstützt von Termity, immer mutiger ein um einigen Menschen in ihrer Umgebung zu helfen….

    Die Geschichte hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen. Trotzdem muss ich leider einen Stern abziehen. Gefahrensituationen werden von den beiden Frauen einfach ignoriert und durch puren Zufall und Glück gelingen die Vorhaben. Das war mir dann doch etwas zu einfach und zu glatt. Auch das Ende hatte für mich ein wenig zu viel „Zuckerguss“. Der passte leider nicht so richtig zur der Thematik des Buches.

    Deshalb von mir 4 von 5 Sternen.

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    Popsicles avatar
    Popsiclevor 2 Jahren
    An vielen Stellen viel zu weit hergeholt.

    Von "Tage wie Salz und Zucker" wusste ich eigentlich gar nichts, als ich es kaufte. Ich habe es einfach mitgenommen, weil mich das Cover so angesprochen hatte. Der Inhalt würde schon gut sein, es kann ja auch nicht schaden mal eventuell etwas zu lesen, was man sonst nicht gekauft hätte. So war es dann aber gar nicht. Ich hätte dieses Buch durchaus auch mit anderem Cover, dafür mit Lesen des Klappentextes gekauft.

    Ellen lebt in einer kleinen, relativ heruntergekommenen Wohnung in einem fragwürdigen Stadtviertel, wo Drogendeals an der Tagesordnung sind. Mit ihr zusammen lebt nur ihr Kater, aber auch der nimmt sie kaum noch wahr - außer sie teilen sich ihre tägliche Ration Schinkenspeck. Ellen versucht sich von der Welt vor ihrem Fenster fern zu halten und unterstreicht das noch, indem sie tagsüber schläft und nachts arbeitet. Ihr einziges Hobby sind ihre Nachbarn, über die sie Buch führt, aber mehr als Haustiere, als als Menschen betrachtet. Sie macht sich nichteinmal die Mühe deren echte Namen zu benutzen, sondern denkt sich einfach welche aus.

    Irgendwann trifft sie zufällig im Bus auf Temerity. Ihr ist egal, ob Ellen dick oder nicht hübsch ist. Temerity ist blind. Mit der Zeit werden die Beiden Freunde und Temerity holt Ellen endlich immer weiter aus ihrer Lethargie zurück ins Leben. Soweit gefällt mir das Buch außergewöhnlich gut, Shari Shattucks lebendiger Schreibstil tut sein übrigens. Bis hierhin hätte das Buch eine volle Bewertungsskala verdient.

    Dann wird es mir aber zu weit hergeholt. Ellen und Temerity retten quasi die Welt, dass sie nicht noch (überspitzt ausgedrückt) den Weltfrieden erlangen, wundert einen beinahe. Sie verantworten eine erfolgreiche Adoption, vereiteln einen Überfall auf dem Ellen sogar angeschossen wird und klären einen Mord auf. Dabei verfolgen sie diverse Menschen - natürlich unentdeckt - und klettern sogar auf ein Dach. Ich wiederhole: Klettern auf ein Dach! Wir erinnern uns daran, dass Temerity blind und Ellen adipös ist.

    [Achtung, Spoiler!]
    Mit all dem hätte ich vielleicht noch leben können, aber dann wird Ellen eine kostenlose Operation gewährt, die ihr vernarbtes Gesicht wieder herstellt, sie nimmt auf einmal 70kg ab, weil sie Gemüse und Obst dank Temerity und ihrem Bruder auf einmal toll findet und dank eben diesen Beiden findet sie dann noch schnell ihre große Liebe. Nebenbei wird Ellen gerade in der hinteren Hälfte des Buches vermehrt als dumm und unwissend dargestellt. Die dicke, hässliche, dumme Frau. Was für ein Klischee wird denn hier bedient?! Nein, das funktioniert für mich so einfach nicht. Wirklich schade, denn der Grundgedanke zu Freundschaft und Loyalität, war wirklich gut ausgearbeitet.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    YaBiaLinas avatar
    Hallo ihr Lieben :)


    Da ich endlich mal etwas aussortiert habe um Platz für neue Bücher zu schaffen,kamen so einige Bücher zusammen,die ich jetzt gerne verschenken möchte.


    Hier steht das Buch: Tage wie Salz und Zucker von Shari Shattuck zur Verlosung.


    Es befindet sich in einem guten,gelesenen Zustand.


    Versand übernehme ich (unversichert/Büchersendung)
    Nur innerhalb Deutschlands übernehme ich den Versand,sollte jemand aus einem anderen Land mitmachen,müsste der die Differenz zum Versand innerhalb Deutschland gezahlt werden.


    Keine Garantie oder Rückgabe etc.
    Zur Buchverlosung
    TinaLiests avatar

    Weihnachtszeit ist die schönste Zeit im Jahr!

    Wenn es in den Supermarktregalen nach Zimt, Mandel und Sternanis duftet, wenn es in der Stadt abends nicht mehr so dunkel ist, weil funkelnde Lichter die Straßen beleuchten, da weiß man, es dauert nicht mehr lange bis Weihnachten! Aber das Schönste am Weihnachten ist die Zeit, die wir mit den Menschen verbringen, die wir lieben!

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    Sag uns bis zum 14.12.2014, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss.

    Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten.
    Gemeinsam mit dem Rowohlt Verlag verlosen wir 5 Exemplare von "Tage wie Salz und Zucker" von Shari Shattuck. Das Buch erzählt die gefühlvolle und bewegende Geschichte von Ellen, die sich unbedeutsam und überflüssig fühlt und von Temerity, einer blinden jungen Frau, die Ellen aus ihrem Kokon herauslockt! Ein wunderbarer Roman und zwei Frauen, die man so schnell nicht vergisst!

    Mehr zum Buch:
    Ellen Homes liebt es, ihre Mitmenschen zu beobachten - sie selbst aber möchte nicht gesehen werden. Sie versteckt sich hinter zu vielen Kilos und ihr Gesicht hinter langen Haaren. Nachts putzt sie in einem Riesensupermarkt. Eines Tages trifft Ellen im Bus eine junge Frau: Temerity ist blind, sprüht vor Lebensfreude, hat keinerlei Berührungsängste. Sie ist der erste Mensch seit langem, der Ellen «sieht». Die folgt ihr fasziniert und rettet sie prompt vor zwei Handtaschendieben. Fortan ist nichts mehr, wie es war. Temerity lockt Ellen gnadenlos aus der Reserve. Zusammen fangen die beiden ungleichen Freundinnen an, sich einzumischen - immer da, wo jemand sich nicht wehren kann oder wo Unrecht geschieht. Sehr schnell wirbeln sie jede Menge Staub auf ...

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    Tage wie Salz und Zucker ist die gefühlvolle, bewegende Geschichte einer Frau auf der Reservebank des Lebens. Ein Buch für jeden, der sich jemals unbedeutsam gefühlt hat. Und wer hat das nicht? Ein wunderbarer, unwiderstehlicher Roman über eine Frau, die man so schnell nicht mehr vergisst.

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