Sharon Bolton

 4.2 Sterne bei 815 Bewertungen
Autorin von Dunkle Gebete, Todesopfer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sharon Bolton (© Bildschön / Mark Bassett / Quelle: Random House)

Lebenslauf von Sharon Bolton

Von der Schauspielerei über die Wirtschaft zum Schreiben: Sharon Bolton ist 1960 als älteste von drei Töchtern in Lancashire geboren und dort aufgewachsen. Von klein auf wollte sie Tänzerin und Schauspielerin werden und entschied sich nach ihrer Schullaufbahn eine Schauspielausbildung zu machen und Theaterwissenschaften zu studieren. Nach ihrem Studium arbeitete sie jedoch zunächst im Marketing- und PR-Bereich, bevor sie an die Universität zurückkehrte um einen Master in Business Administration zu machen. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, mit dem sie nach London zog. Später verließ sie London wieder, um mit dem Schreiben zu beginnen. Ihr Debüt „Todesopfer", das 2008 auch in Deutschland erschienen ist, wurde mit großem Erfolg gefeiert. Seit ihrem ersten Buch hat Sharon Bolton mehrere weitere erfolgreiche Romane veröffentlicht, darunter auch eine Reihe um die Ermittlerin Lacey Flint. Viele ihrer Werke waren für Krimi- und Buchpreise nominiert. Für ihren Thriller „Schlangenhaus" wurde Bolton mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet. Für ihr Gesamtwerk ist ihr zudem der „Dagger in the Library“ verliehen worden. Die Autorin lebt heute mit ihrer Familie in Oxford.

Neue Bücher

Dein kaltes Herz

Erscheint am 21.09.2020 als Taschenbuch bei Goldmann.

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Cover des Buches Dunkle Gebete (ISBN: 9783442479429)

Dunkle Gebete

 (118)
Erschienen am 17.06.2013
Cover des Buches Schlangenhaus (ISBN: 9783641126353)

Schlangenhaus

 (104)
Erschienen am 17.07.2013
Cover des Buches Todesopfer (ISBN: 9783442468065)

Todesopfer

 (109)
Erschienen am 07.12.2009
Cover des Buches Bluternte (ISBN: 9783442546763)

Bluternte

 (93)
Erschienen am 10.02.2011
Cover des Buches Dead End - Lacey Flint 2 (ISBN: 9783442480609)

Dead End - Lacey Flint 2

 (92)
Erschienen am 21.04.2014
Cover des Buches Er liebt sie nicht (ISBN: 9783442547678)

Er liebt sie nicht

 (59)
Erschienen am 03.10.2016
Cover des Buches Ihr Blut so rein (ISBN: 9783442483525)

Ihr Blut so rein

 (57)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Schwarze Strömung (ISBN: 9783442485192)

Schwarze Strömung

 (40)
Erschienen am 20.02.2017

Neue Rezensionen zu Sharon Bolton

Neu

Rezension zu "Der Meister des Todes" von Sharon Bolton

Spannende Kurzgeschichte
Tobias_Gleichvor 8 Tagen

In dem Buch Der Meister des Todes von Sharon Bolton, geht es um den Meister des Todes, er ist eine Gestalt vor der sich viele fürchten und der immer am ersten Märzvollmond erscheint und bis zum Juni bleibt um sich Kinder zu holen. Manche Städte wissen, wie sie ihn verscheuchen können, aber Sabden nicht, weil sie nicht glücklich sind und so verschwindet als erstes Kind Susan. Warum genau diese Kinder verschwinden und nicht andere, sollte jeder lesen.


Meine Meinung:

Die Geschichte ist zwar kurz, aber trotzdem spannend und fesselnd. Für mich hätte sie noch gerne länger sein können, weil ich noch ein paar Fragezeichen im Kopf habe, die leider ungeklärt geblieben sind. Der Ansatz der Geschichte ist wirklich spannend und gut geschrieben, was mich beeindruckt hat. 


Fazit:

Eine spannende Kurzgeschichte für Zwischendurch. Von der Autorin lese gerne noch mehr.

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Rezension zu "Das Gift des Bösen" von Sharon Bolton

Zeitliche Überschneidung statt Fortsetzung
dermoerderistimmerdergaertnervor 5 Monaten

Inhalt: In der englischen Kleinstadt Sabden sind in der Nähe eines alten Waisenhauses vier Kinderskelette aufgetaucht. Nach offiziellen Berichten sind sie uralt. Doch Larry Glassbrook, einst ein angesehener Einwohner der Stadt, inzwischen jedoch schon seit dreißig Jahren im Gefängnis, ahnt, dass hier etwas vertuscht werden soll und bittet Florence Lovelady, die Polizistin, die ihn damals mehrerer Morde überführt und verhaftet hat, der Sache nachzugehen. Und obwohl Florence niemals nach Sabden zurückkehren wollte, beginnt sie zu ermitteln und gerät dabei in große Gefahr.


Meine Meinung: Ich bin ein Fan von Sharon Bolton und habe den Vorgängerroman „Der Schatten des Bösen“ mit Begeisterung gelesen und mich sehr auf einen neuen Fall von Florence Lovelady gefreut. Doch, wie die Autorin selbst in ihrem Vorwort schreibt, ist dieser Roman sowohl ein Folgeroman, als auch ein Vorläufer. Das heißt, die Erzählzeiten überschneiden sich. Das hat mich während des Lesens häufig verwirrt und mir überhaupt nicht gefallen. Einiges fand ich auch unlogisch.

„Das Gift des Bösen“ ist in drei Teile gegliedert. Der erste und dritte Teil spielt im Jahr 1999 - und hier überschneiden sich die Erzählzeiten mit einem Teil des ersten Buches - während der mittlere Teil 1969 nach den Geschehnissen desselben Jahres im Vorgängerroman spielt. 

Der Schreibstil von Sharon Bolton ist allerdings wie immer bildhaft, flüssig und mitreißend und trotz meiner leichten Verärgerung hat mich das Buch zum größten Teil gefesselt. Auch die vielen Charaktere (am Ende des Buches gibt es zum Glück eine Personenübersicht) sind alle glaubhaft beschrieben. Florence Lovelady hat mir als Protagonistin wieder sehr gut gefallen und auch Sally und Abby mochte ich gern. Wie schon im ersten Teil, spielen auch hier wieder die Hexen von Sabden eine Rolle. Das hat mich aber nicht weiter gestört, denn allzu viel Hexerei gibt es nicht.


Fazit: Leider hat das Buch, trotz spannender Handlung, meine Erwartungen nicht erfüllen können. Die enge Verbindung zu „Der Schatten des Bösen“ hat mich sehr gestört, vor allem, weil es schon einige Monate her ist, seit ich das Buch gelesen habe.

3 1/2 Sterne


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Rezension zu "Das Gift des Bösen" von Sharon Bolton

Spannend, aber reichlich kompliziert
martina_turbanischvor 5 Monaten

Der Fund von vier Kinderskeletten in unmittelbarer Nähe zu einem alten Kinderheim führt Florence Lovelady zurück in ihre Heimat - oder besser an den Ort, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. In der Kleinstadt Sabden schwelte schon zu ihrer Kindheit etwas unheimliches, böses und auch der berüchtigte Serienmörder Larry Glassbrook, den Florence im Gefängnis besucht, behauptet, dass in Sabden etwas vertuscht werden und Florence soll herausfinden, was das ist.

Die Geduld des Giftmischers ist endlos. Er wartet auf den richtigen Augenblick, zählt alles Unrecht und alle Kränkungen zusammen, die ihm widerfahren sind, so wie ein Geizhals sein Gold zählt, und weiß, dass alles seinen Lauf nehmen wird. Ein Giftmischer kann es sich leisten, zu warten. Das Gift des Bösen, S. 9

Mein Eindruck:

Durchaus spannend, aber reichlich kompliziert

Davor - danach - oder wann?

Grundsätzlich ist Das Gift des Bösen keine zweiter Band, sondern eher der Vorgänger von Der Schatten des Bösen. Es ist ein bisschen wie die diversen Star Wars Trilogien - auch da wurde ja quasi die Vorgeschichte erst später verfilmt. Was bei den Filmen für mich einigermaßen funktioniert hat, wirft mich bei diesen Büchern allerdings etwas aus der Bahn.

Verwirrung pur

Schon der Einstieg in Das Gift des Bösen, in dem Florence Lovelady den Mörder Larry Glassbrook im Gefängnis besucht, hat mich reichlich verwirrt. Im letzten Band war sie ja zu Larrys Beerdigung nach Sabden gereist - wieso besucht sie ihn jetzt? Es folgen noch diverse, für mich unlogische,  Zeitsprünge, die mich immer wieder verwirren.

Ein vollständigeres Bild

Der eigentlich wirklich spannende Handlungsstrang findet 1969, also dreißig Jahre vorher, statt. Wieder geht es um die Kindermorde, wie bereits in dem anderen Band - allerdings wird das Geschehen dieses Mal um etliche Details ergänzt. So erhalte ich, sofern ich mich noch wirklich gut an den ersten Band erinnern kann, ein viel vollständigeres Bild des Geschehens.

Im Regen

Wenn man allerdings, so wie ich, den ersten Band nicht mehr zur Hand hat, steht man ein bisschen im Regen. Ich hatte ständig das Gefühl, mir fehlen grundsätzliche Fakten, die aber zur Lektüre dieses Buches vorausgesetzt werden. So wirklich viel Spaß hatte ich mit Das Gift des Bösen deswegen nicht. Ich habe mich irgendwann auf den Erzählstrang aus dem Jahr 1969 konzentriert und den Rest nur noch quergelesen.

Spannende Vergangenheit

Ohne den Vorgänger zu kennen oder ohne zu wissen, dass es einen Vorgänger gibt, hätte dieses Buch mir glaube ich besser gefallen und weniger verwirrt. Aber da ich das nun wusste, konnte ich die Tatsache nicht ignorieren - so bin ich halt :-) Der Handlungsstrang rund um die Geschehnisse aus der Vergangenheit waren spannend, der Rest für mich eher frustrierend. Einen dritten Teil werde ich sicherlich nicht lesen.

Mein Fazit:

Das Gift des Bösen von Sharon Bolton hatte viele spannende Szenen und Geschehnisse - aber mindestens ebenso viele verwirrende und unlogische Seiten. Wenn ich den ersten Band einer Serie zum Nachschlagen quasi daneben legen muss um die Dinge zu verstehen, dann nervt mich das einfach.

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Gespräche aus der Community

Neu
L
Ich bin großer Fan der David Hunter Reihe von Simon Beckett und bin nun auf das Buch Schlangenhaus gestoßen. Auf der Rückseite ist eine Empfehlung Becketts zu lesen und nun würde ich gerne wissen, ob das Buch vergleichbar gut und empfehlenswert ist. Vielen dank im Voraus! :)
6 Beiträge
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Zusätzliche Informationen

Sharon Bolton wurde am 27. Mai 1960 in Lancashire (Großbritannien) geboren.

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