Sharon Bolton Böse Lügen

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Inhaltsangabe zu „Böse Lügen“ von Sharon Bolton

In einer kleinen Gemeinschaft wie der auf den Falklands gehen keine Kinder verloren. Und wenn doch, so kann es sich nur um einen tragischen Unfall handeln, schließlich sind die rauen Küsten der Inselgruppe nicht ungefährlich. Doch als zum dritten Mal ein kleiner Junge verschwindet, glaubt kaum noch jemand an einen Zufall. Die Bewohner müssen befürchten, dass einer von ihnen ein Mörder ist. Auch Catrin Quinn, die nach dem Tod ihrer beiden Söhne ein zurückgezogenes Leben führt, wird in die Suche hineingezogen. Mit jeder Stunde steigen Misstrauen und Hysterie, bis eine regelrechte Hexenjagd beginnt. In ihrem Zentrum stehen Catrin selbst; Rachel, ihre beste Freundin aus Kindertagen; und Catrins ehemaliger Liebhaber Callum. Alle drei hüten Geheimnisse, die sie bis in ihre Träume verfolgen. Und sie vertrauen niemandem – nicht einmal sich selbst. Schließlich wären sie zu allem fähig …

Wundervoll geschriebener Thriller - beklemmend und anrührend

— Thommy28

Düster und beklemmend und aus meiner Sicht kein Thriller, sondern eher ein Spannungsroman, in dem nicht alles so ist, wie es anfangs scheint

— tinstamp

Atmosphärischer, dramatischer Thriller mit stetig unterschwelliger Spannung und fast schon poetischer Erzählweise! Toll!

— Seehase1977

Ein gelungenes Verwirrspiel um Schuld und Gefühle. Leider manchmal ein wenig langatmig.

— Krimine

Spannend, verwirrend, mysteriös und beklemmend - ein dunkler Sog für kalte Abende, dem man sich nicht entziehen kann.

— Bluely

Spannend, stellenweise ein wenig langatmig aber trotzdem wurde das Buch zum ende hin richtig spannden =)

— Sternlein

Nach der Hälfte abgebrochen! Leider für mich kaum Spannung!

— Unzertrennlich

Fazit: Nicht unbedingt ein Thriller, aber ein hervorragend erzählter Roman voller Emotionen und Geheimnissen.

— Bellexr

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    Böse Lügen

    CoffeeToGo

    20. July 2017 um 12:08

    Inhalt Zum dritten Mal verschwindet auf den Falklandinseln ein kleiner Junge. Catrin hat vor drei Jahren ihre zwei Söhne bei einem Unfall verloren und gerät nun selber in Verdacht. was hat die zurückgezogen lebende Frau zu verheimlichen? Warum beobachtet sie nachts das Haus ihrer ehemals besten Freundin? Eigene Meinung Gerade habe ich das Buch aus der Hand gelegt und schon muss ich die Rezension schreiben. Ich bin entsetzt! Entsetzt, dass mich dieses Buch auf dem letzten Drittel noch so sehr packen konnte. Es hat mich mitgezogen - wie in einer Achterbahn fuhr ich langsam auf den Gipfel zu, um dann brutal abzustürzen. Wie kann sich jemand so etwas ausdenken und noch dazu so geschickt und gut einfädeln? Ich bin hin und weg! Der Anfang der Geschichte war etwas schleppend, doch wenn man erst einmal drin ist, kann man gar nicht mehr aufhören. Der Wendepunkt kam kurz bevor wir auch endlich Rachels Sicht der Dinge zu lesen bekommen. Die Geschichte dann noch ein mal von ihr erzählt zu bekommen, hat mich unheimlich begeistert und die gesamte Handlung mächtig nach vorne gebracht. Die drei Hauptcharaktere, ihre gemeinsame Vergangenheit und eine Insel von der man so einfach nicht fliehen kann haben einfach ein perfektes Thriller-Umfeld geschaffen und es wurde Gott sei Dank auch ausgeschöpft.Fazit Viel mehr möchte ich auch nicht verraten außer, dass ich unglaublich begeistert bin und fassungslos darüber, dass die Autorin mir letztendlich die Sprache verschlagen hat. Nie hätte ich gedacht, dass ich dem Buch 5/5 Sterne geben würde.Lest dieses Buch... es wird euch den Mund vor Staunen und Entsetzen offen stehen lassen.

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  • Wundervoll geschriebener Thriller - beklemmend und anrührend

    Böse Lügen

    Thommy28

    04. April 2017 um 16:43

    Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Meine persönliche Meinung:Diese Buch hat mich voll überzeugt. Gerade - oder auch trotz - der Tatsache, dass es fast schon nicht mehr als Thriller, sondern eher als Spannungsroman mit Dramaelementen zu bezeichnen wäre. Der Plot ist recht einfach; es geht um ein paar verschwundene Kinder an einem ungewöhnlichen Ort dieser Welt, den Falklandinseln.Aus dieser einfachen Konstellation macht die Autorin ein atemberaubendes Buch, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag. Dazu trägt wesentlich die hervorragende Schreibweise bei. Die Autorin kann wirklich mit Worten umgehen und damit beim Leser Gefühle hervorrufen. Ebenso gelingt es ihr dem Leser die raue Schönheit der Location zu vermitteln.Dem Spannungsaufbau hat der dreiteile Aufbau des Werkes sehr gut getan. Erzählt wird die Geschichte (die nur ein paar wenige Tage umfasst) in jedem Buchteil aus der Sicht jeweils eines der 3 Hauptprotagonisten - jeweils in Ich-Form. Das ergibt eine sehr schöne, interessante und wechselvolle Sichtweise auf das Geschehen. Insgesamt ein tolles Buch, ein Psychothriller der mich voll überzeugt hat. Weiter so....

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  • Nichts ist, wie es scheint...

    Böse Lügen

    tinstamp

    12. November 2016 um 15:08

    Von der Autorin habe ich vor Jahren "Bluternte" gelesen und war begeistert. Danach wollte ich eigentlich die Lacey Flint Reihe beginnen und habe mir zwar die ersten beiden Bücher schon gekauft, aber noch immer nicht gelesen *shame on me* Deshalb war ich froh wieder ein Einzelbuch der Autorin in unserer Bücherei zu entdecken und dies ging dann auch gleich mit."Böse Lügen" spielt außerdem noch auf den Falkland Inseln, einer kleinen Inselgruppe an der Südspitze von Südamerika, welches zu Großbritannien gehört...ein sehr interessantes Fleckchen Erde. Außerdem können sich vielleicht noch einige an den Falklandkrieg in den 80-er Jahren erinnern bzw. haben vielleicht schon einmal davon gehört.Im Roman befinden wir uns allerdings im Jahre 1994. In den letzten vier Jahren sind hier drei Jungen verschwunden. Auch Catrin Quinn hat vor drei Jahren ihre zwei Söhne bei einem Unglück verloren. Die Meeresbiologin ist seitdem schwer traumatisiert und sinnt auf Rache. Denn für sie ist ihre ehemalige beste Freundin Rachel Schuld am Tod ihrer Jungen.Als der kleine Archie, Sohn eines Touristenpaares, die mit einen Kreuzfahrtsschiff auf den Inseln angekommen sind, plötzlich verschwindet, beginnen auch die Inselbewohner nicht mehr an Zufälle zu glauben. Eine großangelegte Suche nach dem kleinen Jungen beginnt. Catrin muss allerdings einige Leute von der Suchaktion abziehen, als Hunderte von Wale an der Küste am anderen Ende der Insel stranden und zu sterben drohen. Die Rettungsaktion scheitert und plötzlich wird Catrin zur Außenseiterin, der man alles mögliche zuzutrauen beginnt. Als dann auch noch Rachels jüngster Sohn verschwindet, beginnt das Misstrauen ihr gegenüber überhand zu nehmen und Catrin schwebt in Lebensgefahr.....Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert und wird aus der Sicht von Catrin, Rachel und Callum erzählt. Der Zeitraum ist allerdings derselbe und so erfährt der Leser über die gleichen Vorkommnisse, aber aus verschiedenen Sichtweisen. Sharon Bolton hat dies sehr interessant aufgebaut. Als Leser rätselt man mit, wer mit dem Verschwinden der Jungen etwas zu tun haben könnte, was sich damals abgespielt hat und was passiert ist, dass aus den besten Freundinnen nun Feindinnen geworden sind. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven wird die Vergangenheit immer mehr aufgedeckt. Nach und nach setzt sich ein Puzzlestück nach dem anderen ins Gesamtbild und rundet die Geschichte ab. Trotzdem gab es durch die sehr detaillierten Beschreibungen einige kleine Längen. Überraschende Wendungen und vorallem die schockierende Enthüllung ganz am Ende des Buches machten dies wieder wett und ließen mich sprachlos zurück.Der Aufbau ist gelungen und die Stimmung ist vorwiegend bedrückend und düster. Die Spannung kommt langsam, aber stetig. Ich hatte das Gefühl, dass die Gefahr an allen Ecken und Enden lauert, doch was dahinterstecken könnte, war auch mir ein Rätsel....so sollte es bei einem guten Buch sein! Trotzdem würde ich nach dem Ende des Romans die Geschichte nicht als Thriller, sondern eher als Spannungsroman bezeichnen.Die Gefühle der Protagonisten werden sehr eindringlich geschildert und irgendwie kommt man in einem Sog, der mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ. Die drei Hauptprotagonisten sind sympathisch, haben aber alle ihr Päckchen zu tragen und konnte ich ebenfalls nicht als Täter ausschließen. Callum, der ehemalige Freund von Catrin und Soldat im Falklandkrieg, kämpft seitdem mit einem posttraumatischen Verhaltenssyndrom und hat immer wieder Ausraster. Rachel hingegen versucht ihre Schuld am Tod der Jungen ihrer damaligen besten Freundin im Alkohol und mit Tabletten zu verdrängen. Und Catrin ist seit dem Verlust ihrer Söhne nicht mehr sie selbst. Nur die Aussicht auf Rache lässt sie nicht komplett zugrunde gehen....Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin ist absolut fesselnd und lässt sich sehr gut lesen. Dieser hat mich schon bei "Bluternte" absolut überzeugt. Die bildhafte Beschreibung der stürmischen Insel am anderen Ende der Welt und die lebendige Charakterdarstellung konnte voll bei mir punkten.Fazit :Ein tolles Setting, ein guter Plot, lebendige Charakterdarstellungen und bildhafte Beschreibungen machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Trotzdem gab es kleine Längen und insgesamt reichte es nicht ganz an "Bluternte" heran. Düster und beklemmend und aus meiner Sicht kein Thriller, sondern eher ein Spannungsroman, in dem nicht alles so ist, wie es anfangs scheint.....

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  • Böse Lügen

    Böse Lügen

    Seehase1977

    01. February 2016 um 20:22

    Klappentext: In einer kleinen Gemeinschaft wie der auf den Falklands gehen keine Kinder verloren. Und wenn doch, so kann es sich nur um einen tragischen Unfall handeln, schließlich sind die rauen Küsten der Inselgruppe nicht ungefährlich. Doch als zum dritten Mal ein kleiner Junge verschwindet, glaubt kaum noch jemand an einen Zufall. Die Bewohner müssen befürchten, dass einer von ihnen ein Mörder ist. Auch Catrin Quinn, die nach dem Tod ihrer beiden Söhne ein zurückgezogenes Leben führt, wird in die Suche hineingezogen. Mit jeder Stunde steigen Misstrauen und Hysterie, bis eine regelrechte Hexenjagd beginnt. In ihrem Zentrum stehen Catrin selbst; Rachel, ihre beste Freundin aus Kindertagen; und Catrins ehemaliger Liebhaber Callum. Alle drei hüten Geheimnisse, die sie bis in ihre Träume verfolgen. Und sie vertrauen niemandem – nicht einmal sich selbst. Schließlich wären sie zu allem fähig … Zum Inhalt: Auf den Falklandinseln ist nun schon der dritte kleine Junge verschwunden. Mit knapp 3.000 Bewohnern ist die Insel wie ein Dorf, jeder kennt jeden und kein Mensch glaubt mehr daran, dass es sich bei dem Verschwinden der Kinder um tragische Unfälle handelt. Die Inselbewohner müssen sich der Tatsache stellen, dass wohl ein Kindermörder unter ihnen weilt. Catrin Quinn hat ebenfalls ihre beiden Söhne verloren. Tatsächlich durch einen tragischen Unfall, der ihre einst beste Freundin Rachel verschuldet hat. Seitdem ist Catrin nicht mehr sie selbst. Ihre Ehe ist am Tod der Kinder zerbrochen, sie selbst lebt vor sich hin, ohne Lebensfreude und voller Trauer. Dann wird auch Rachels Sohn Peter vermisst und bald schon wird Catrin zur Zielscheibe von Misstrauen und Hysterie, denn nur sie hat ein wirkliches Motiv, die Rache an ihrer besten Freundin, die ihre beiden Söhne auf dem Gewissen hat. Denn nur der grenzenlose Hass hält Catrin Quinn noch am Leben. Lediglich ihr ehemaliger Liebhaber Callum glaubt an Catrins Unschuld, denn auch er trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum… „Böse Lügen“ von Sharon Bolton ist ein düsterer und dramatischer Thriller. Er spielt auf den Falkland-Inseln und wird aus der Sicht der drei Hauptprotagonisten Catrin, Callum und Rachel in drei Teilen erzählt. Alle drei sind ganz besondere Charaktere, Catrin, die nach dem Verlust ihrer Söhne mehr oder weniger vor sich hinvegetiert und trotzdem noch eine starke Persönlichkeit in sich trägt, Callum, der Catrin immer noch liebt und immer noch mit Flashbacks aus dem seit Jahren zurückliegenden Falkland-Krieg zu kämpfen hat und schließlich Rachel, die mit der Schuld am Tod von Catrins Söhnen zu kämpfen hat. Jeder Charakter weckte meine Empathie auf eine andere Weise. Die Autorin bedient sich einer wunderschönen, fast schon poetischen Sprache und einem atmosphärischen und düsteren Schreibstil. Einen kleinen Ausschnitt vom Anfang des Buches, der mir unheimlich gut gefallen hat, möchte ich hier zitieren: „Um mich herum, auf dem Wasser, ist der gespiegelte Mond so regungslos und vollkommen, dass er glatt heil und unversehrt vom Himmel gefallen sein könnte. Ein kleines Stück vom Heck entfernt, liegt er auf dem Wasser, so schmal und körperlos wie ein zarter Hobelspan. Sterne liegen wie Abfall um ihn herum, als habe sie jemand nach Gutdünken auf die Meeresoberfläche gestreut. Wunderschön geschrieben! Besonders gut hat mir die Beschreibung der Landschaft und deren Bewohner gefallen und auch, dass die Autorin immer wieder Informationen über den Falkland-Krieg mit hat einfließen lassen. „Böse Lügen“ ist ein flüssig und sprachlich wunderbar geschriebener Thriller mit einer stetig unterschwelligen Spannung und bei dem der Leser erst auf den wirklich allerletzten Seiten, wenn man schon nicht mehr damit rechnet und sich leichte Enttäuschung breit macht, erfährt, wie alles zusammenhängt und es einem wie Schuppen von den Augen fällt. Klasse! Ich kann hier nicht anders wie eine absolute und unbedingte Leseempfehlung auszusprechen.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Düster

    Böse Lügen

    Cambridge

    13. December 2015 um 20:15

    Endlich mal wieder ein Stand-alone von Sharon Bolton. So gerne ich auch die Bücher der Lacey-Flint-Reihe gelesen habe, war es jetzt doch mal Zeit für etwas anderes. Die Handlung spielt auf den Falkland-Islands, ein ungewöhnlicher Schauplatz. Es ist Anfang der 90er Jahre. Das steht so am Anfang nirgendwo, man muss es sich denken, denn es geht noch viel um den Falkland-Krieg. Einer der Hauptcharaktere ist ein ehemaliger Soldat, der nach dem Krieg auf den Inseln blieb. Und da er est mitte 30 ist, kann man sich denken, das das Buch nicht in der Gegenwart spielt.  Die Story wird in drei Teilen erzählt, wobei sich Geschehnisse zum Teil überlappen und aus der Sicht des jeweiligen Erzählers noch einmal geschildert werden. Die erste Erzählerin ist Catrin. Vor 3 Jahren verlor sie ihre beiden kleinen Söhne durch einen Unfall, den ihre beste Freundin Rachel verursacht hat. In der Folge zerbrach auch Catrins Ehe. Catrin ist durch diesen furchtbaren Schicksalsschlag gezeichnet, obwohl sie nach aussen versucht, relativ normal weiterzuleben und zu arbeiten. Mit Rachel hat sie kein Wort mehr gewechselt seid diesem Tag. Nun jährt sich der Jahrestag des Unfalls und Rachel hat einen Plan. Sie will Rachel töten. Calum, der Kriegsveteran, ist der zweite Erzähler. Von ihm bekommen wir einen Blick von außen auf Catrin. Die letzte Erzählerin ist dann Rachel. Neben der Gescichte um Catrin und ihre toten Söhne gibt es noch die Sache mit den verschwundenen Jungen. Im Laufe der letzen jahre sind 2 Jungs verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Nun gerade ist wieder einer verschwunden. Die Bewohner der Inseln sprerrten sich lange dagegen zu glauben, das unter ihnen ein Kindermörder ist. Sie glaubte vielmehr an Unfälle. Nun jedoch schlagen plötzlich die Wellen hoch, und durch widrige Umstände gerät Catrin in den Focus der Polizei. Sie vermutet, das sie den Verlust ihrer Söhne nicht verkraftet hat. Dann verschwindet Rachels kleiner Sohn. "Böse Lügen" ist ein sehr düsteres Buch. Der Verlust Catrins ist sehr greifbar geschildert. Ihre Wut und Hass auf die ehemalige beste und engste Freundin, ihre Seelnverwandte, sind gut dargestellt. Die Falklang-island mit ihrer wilden Landschaft und Abgeschiedenheit bilden dazu eine wunderbar düstere Kulisse. Der Krieg ist noch nicht ganz vergessen, Calum leidet noch unter den Folgen des Erlebten. Das alles ist sehr greifbar und plastisch. Auch Rachels Schuldgefühle werden später sehr genau geschildert. Sie taucht recht spät im Buch auf und man muss auch bis dahin warten um zu erfahren, wie es zu dem Unfall kam. Der Autorin gelingt es, ihre Figuren klar zu umreißen. Sie gibt ihnen Charaktereigenschaften, nach denen sie auch konsequent handeln. Das Buch hat einige Wendungen zu bieten. Dadurch, das man zuerst Catrin als Erzählerin folgt, sieht man nur ihre Sicht der Dinge. Calum bietet dann eine Blick von außen, während Rachel dann nochmal eine andere Wendung in die Story bringt. Man bekommt dabei sehr tiefe Einblicke in die Gedankenwelt aller drei Protagonisten. Die Story selber ist ziemlich genial. Als Leser weiß man nicht, wo es hingehen wird. Zum Schluß spitzt sich alles zu, jeder verdächtigt jeden und beschuldigt sich selber. Das hat schon was von einer griechischen Tragödie. Die Verbindungen unter den Figuren sind sehr stark, sie kennen sich alle sehr gut und schätzen sich trotzdem falsch ein. Und im letzten Abschnitt gibt die Autorin der Geschichte nochmal einen bösen Dreh. Sharon Bolton ist hier ein sehr dunkler Thriller gelungen. Es ist von der Handlung her sehr ungewöhnlich, auch das Setting auf den Falkland-Islands ist originell. Es geht um Schuld und Sühne, Verlust, Vertrauen und Liebe. Für mich ist "Böse Lügen" Boltons bisher bestes Buch. Ich habe das englische Original "Little Black Lies" gelesen.

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  • Geniale Irrwege

    Böse Lügen

    tootsy3000

    23. November 2015 um 13:24

    Drei Menschen, jeder hütet ein Geheimnis, eine verzweifelte Suche nach einem vermissten Kind und ein Gemeinschaft die zu einem gefährlichen Mob wird. Angesiedelt ist die Geschichte in der kargen Region der Falkland Inseln. Die dürre Landschaft, das wilde Meer und das Tierleben auf den Inseln und im Wasser sorgen für unterschwelligen Nervenkitzel. Achtung Spoiler! Während der Suche nach dem vermissten Archi stranden Wale in einer Buch. Catrin Quinn, die Meeresbiologin, bekommt den Auftrag so  viele Tiere wie möglich zu retten. Einheimische, Touristen, das Militär und ihr Ex-Freund Callum tuen ihr möglichstes, doch alles kommt anders. Die Rettungsaktion scheitert und Catrin muss eine Entscheidung treffen, die auf wenig Verständnis stößt. Völlig fertig und ausgelaugt von der Waloperation finden sie und Callum später zufällig den vermissten Jungen. Als Tage später der Sohn von Rachel verschwindet und Catrin in der Nähe des Hauses gesehen wurde, steht für die Inselbewohner fest, dass nur sie den Jungen mitgenommen haben kann, denn Catrin hat ein Motiv: Rachel, ihre ehemals beste Freundin, ist schuld am Tod ihrer Söhne. Und Catrin sinnt auf Rache, nur dafür lebt sie noch …. Aufgebaut ist der Roman echt genial, keine rasende Geschwindigkeit, aber doch mit einem gewissen Tempo. Die Suche nach dem ersten vermissten Kind sorgt schon dafür, dass man sich so seine Gedanken über alle Beteiligten macht. Catrin wird von den Geistern ihrer Söhne heimgesucht, ist abgestumpft und fristet ihre Tage so dahin. Sie such mit, ist aber emotional nicht dabei. Verständlich, wenn man so nach und nach ihre Geschichte erfährt. Auch Callum kämpft mit seinen Dämonen. Er war im Falkland Krieg und hat schlimme Sache erlebt und getan. Seine Erlebnisse kommen immer wieder hoch und seine Aussetzer werden immer Schlimmer, doch nur seine Therapeutin weis davon. Und Rachel versucht ihre Schuld am Tod der Jungs und an dem Verlust ihrer besten Freundin bei Alkohol und Tabletten zu suchen. Denn sie fühlt sich doppelt Schuldig an ihrer Freundin, nicht nur wegen der Jungs, sondern auch wegen dem Geheimnis das sie vor Catrin all die Jahre hatte und immer noch hat. Während der paar Tage, in der die Geschichte handelt, erfährt man so nach und nach die Lebensgeschichte der drei Hauptpersonen. Jeweils aus der Ich-Perspektive erzählen Catrin, Callum und Rachel ihre Part. Spannend gemacht, man taucht tief in die Psychen und Gedankengänge des jeweiligen Erzählers ein. Ein Schnitt am Ende der jeweiligen Sicht, lässt Fragen offen und man ist erst mal sauer, weil der entscheidende Moment fehlt. Doch in der dritten Sicht, Rachels Geschichte, fügt sich alles zu einem Ganzen zusammen. Man ist hin und her gerissen, glaubt die Wahrheit zu kennen und wird immer wieder mit etwas Neuem konfrontiert. Und am Ende ist alles Anders, als man denkt – genial, aber übertrieben und auch beängstigend. Sharon Bolton hat schon einige Thriller veröffentlicht, darunter auch eine Serie. Böse Lügen ist eigentlich ein in sich abgeschlossener Roman, hat aber so ein Ende, dass man glauben könnte, da kommt noch mal was nach. Das Cover ist ganz nett, zeigt aber leider nicht die Düsternis und Kargheit der Inseln. Mein Fazit: Ein gelungener Spannungsroman in dem nicht alles so scheint wie es einem erscheint, ein genialer Irrweg, dessen Auflösung erschreckend ist. Leider hatte ich am Ende der Geschichte irgendwie ein Deja-vu Erlebnis und das fand ich doch seltsam, denn von der Autorin hab ich meines Wissens nach noch nie etwas gelesen, vielleicht irre ich mich aber auch.

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  • Spannende und interessante Story

    Böse Lügen

    Sternlein

    23. November 2015 um 11:38

    Ich rucke mit dem Kopf nach hinten in Richtung Ruderhaus. "Was ist da drin? Was hat das eben bei dir ausgelöst, und was soll ich nicht sehen?" Vor drei Jahren hat Catrine genannt Cat, ihre beiden Söhne verloren. Seit dem sinnt sie im Stillen auf Rache an der Person die dafür verantwortlich ist. Als sie von einer ihrer Bootstouren zurück kommt erwartet sie schon die Polizei. Wieder ist ein Junge verschwunden, wie schon andere zuvor. Alle waren sie in etwa im Alter von Cat`s beiden verstorbenen Jungs und sahen ihnen sogar etwas ähnlich.Kein Wunder das der Verdacht nahe liegt, Cat hätte damit zu tun. Zusammen mit Callum macht sie jedoch eine Entdeckung die gleich ein anderes Licht auf die Ereignisse wirft. Ihren Hass auf Rachel kann sie jedoch nicht ablegen. Nach wie vor hält Cat an ihrem bösen Plan fest, den sie längst geschmiedet hat. Was mir dabei sehr gefallen hat ist das die Geschichte aus der Sicht der drei wichtigsten Personen erzählt wird. Den Anfang macht Cat, die seid dem Tod ihrer Kinder regelrecht abgestürzt ist. Sie leidet sehr unter dem Verlust, hat sich selbst bereits aufgegeben und lebt nur noch für ihren Hass und dem Gedanken an Rache. Der nächste Erzähler ist Callum, ihr Freund mit dem sie viel verbindet. Er führt ebenfalls kein unbeschwertes Leben, immer wieder hat er "Flaschbacks" aus seiner Armeezeit. Am Ende erzählt Rachel, Caterins ehemals beste Freundin, und man lernt sie dadurch noch ein Stück besser kennen. Die Charaktere: Catrin; sie wirkt nicht ganz so kalt wie sie es möchte. Man merkt beim Lesen wie sehr sie zerbrochen ist und wie groß ihr Leid ist. Jahre lang musste sie zusehen wie ihr Leben zerbrochen ist, nur die Rache hält sie noch am Leben. Das klingt alles eher negativ, trotzdem ist sie eine starke Frau. Callum: ich mochte den Kriegsveteranen mit seinen Flaschbacks gerne. Er wirkt einer seits wie ein Fels in der Brandung aber zeigt auch seine andere Seite. Zweifelt und Ängste begleiten den starken Mann. Trotzdem steht er Cat zur Seite. Rachel: Am Anfang hatte ich keine große Beziehung zu ihr, das änderte sich als ihr ihren Abschnitt gelesen habe. Auch sie ist ein Opfer, ihr Leben hat sich ebenfalls grundlegend verändert und was ich zu Beginn nicht für möglich gehalten habe ist passiert - ich mag sie. Es war echt gut auch ihre Geschichte zu lesen. Der Schreibstil: Da gibt er nicht viel Auszusetzen, ich fand ihn leicht zu lesen und auch verständlich. Mir haben die ganzen Beschreibungen gut gefallen. Ein wenig langatmig waren die Waleinspielungen die ich nicht ganz so spannend fand, aber sie passten super zur Geschichte dazu. Ich habe das ganze Buch hindurch mitgeraten wer denn nun der Killer ist, den es gab soviele interessante und neue Wendungen das ich nie richtig lag. Gerade als ich schon dachte ja der ist es kam es anders. Sowas gefällt mir. Ein paar Stellen waren mir ein wenig zu lang, aber darüber kann ich wegsehen. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, es war spannend und unterhaltsam. Böse Lügen von Sharon Bolton erhält 4 von 5 Teddys

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  • Schatten der Vergangenheit

    Böse Lügen

    Bellexr

    06. November 2015 um 08:04

    Die Falkland-Inseln im Oktober 1994: Es ist drei Jahre her, dass Catrin Quinn bei einem Unfall ihre beiden kleinen Söhne verloren hat. Seitdem ist für die Meeresbiologin nichts mehr wie vorher, sie lebt vollkommen zurückgezogen und ihr Blick richtet sich nur noch auf ein Ziel. So bekommt sie anfangs auch kaum mit, dass wieder ein kleiner Junge auf den Inseln verschwunden ist, mittlerweile der Dritte. In so einer kleinen Gemeinschaft wie auf den Falklands kaum noch erklärbar und fast niemand mehr glaubt an einen Unfall. Ungewollt wird Catrin in die Suche nach dem kleinen Archie mit hineingezogen und je länger die Suche dauert, umso mehr steigt das Misstrauen unter den Einwohnen, eine regelrechte Hexenjagd bricht los und Catrin rückt immer mehr in den Fokus der Einwohner.   Catrin Quinn kehrt gerade mit ihrem Boot zurück, als sie am Hafen ein hohes Polizeiaufkommen sieht. Wieder ist ein kleiner Junge verschwunden, dieses Mal das Kind einer Touristenfamilie. Um den Schein zu wahren, nimmt auch Catrin an der Suche teil, doch eigentlich interessiert sie dies überhaupt nicht. Innerlich wie tot fühlt sich Catrin nach dem Tod ihrer Jungen, einzig das Gefühl nach Rache lässt sie jeden Tag noch aufstehen.   Bedrückend,  düster und teilweise auch ein Hauch von Grusel, so vermittelt Sharon Bolton ihren neuesten Thriller, den ich allerdings nicht unbedingt als solchen bezeichnen würde. Zwar ist ständig eine unterschwellige Spannung zu spüren, aber in dem wendungsreichen wie vielschichtigen Roman stehen die Gefühle der drei Protagonisten Cathrin, Rachel und Callum klar im Mittelpunkt. Und diese beschreibt die Autorin so eindringlich, nahegehend und überzeugend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Denn auf jeder Seite spürt man deutlich: Alle Drei haben etwas zu verbergen, ein Geheimnis, welches sie bis in ihre Träume verfolgt und sie kaum eine Nacht schlafen lässt. Doch steht dieses in Verbindung mit den drei verschwundenen Kindern, dem bald noch ein viertes Kind folgen soll?   Das Buch ist in drei Erzählstränge aufgeteilt, in dem zuerst Cathrin, danach Callum und zum Schluss Rachel ihre Eindrücke zu den Erlebnisse zwischen dem 31. Oktober und 04. November 1994 schildern. Natürlich erlebt jeder der Drei diese unterschiedlich, ihre Wahrnehmungen sind verschieden und der eine ist bei einem Ereignis dabei, welches der andere nicht miterlebt. So erhält man zwar ein sehr rundes Bild in Bezug auf die Vorkommnisse auf den Inseln, um jedoch hinter die Geheimnisse von Cathrin, Rachel und Callum zu kommen, helfen diese nicht wirklich weiter.   Durch die zeitliche Nähe zum Falkland-Krieg, der gerade einmal 12 Jahre zurückliegt, ist dieser natürlich immer wieder ein Thema im Buch, da die Erinnerungen bei der Bevölkerungen nach wie vor präsent sind. Aber auch der Tourismus wie auch die Artenvielfalt und die fantastische Natur der Inseln sind Themen des Thrillers. Informationen hierüber lässt Sharon Bolton immer wieder wie nebenbei mit einfließen, sodass man einiges über die Falkland-Inseln erfährt und sich somit ein sehr gutes Bild von den Inseln machen kann. Gleichzeitig sorgt der bildhafte und eindringliche Schreibstil der Autorin dafür, dass sich mühelos eine atmosphärische Dichte aufbaut und ein beklemmendes Gefühl einen während des Lesens kaum loslässt.   Fazit: Düster, beklemmend, das ganze versehen mit einer unterschwelligen Spannung. Nicht unbedingt ein Thriller, aber ein hervorragend erzählter Roman voller Emotionen und Geheimnissen.  

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  • Intensiv, spannend und hervorragend erzählt

    Böse Lügen

    michael_lehmann-pape

    05. November 2015 um 14:50

    Intensiv, spannend und hervorragend erzählt Einen Thriller um mehrere verschwundene Kinder, ein dramatisches, herzzerreißendes und lebenszerfetzendes Unglück und das Ringen einer Mutter um ihr aktuell verschwundenes Kind samt intensiver und, später, hin- und herwogender Tätersuche überhaupt erstmal auf den Falklandinseln anzusiedeln, ist ebenso originell, wie, letztendlich, ungeheuer passend. Eine kleine Zahl von Einwohner, von denen jeder jeden zu kennen scheint, eine Gemeinschaft, in der „das Neue“, Klatsch und Tratsch immer hoch im Kurs stehen. Eine Landschaft, die so dünn besiedelt, so weitläufig und, was die Strände angeht, so gefährlich ist, dass die Suche nach einem kleinen Kind wie die nach der Stecknadel im Heuhaufen stattfindet und die klamme Hand der Sorge zu Recht nach den beteiligten Familien greift. Zudem ein Unglück, dass drei Jahre zurückliegt, dass eine Lebensfreundschaft ebenso zerstört hat, wie eine Ehe und wie das Herz der meisten Beteiligten. Eine Mutter, die nicht mehr Mutter ist und deren Mund alles Lächeln verlernt hat, deren Leidenschaft nun dem Hass und der Rache zu gelten scheint. Ein ehemaliger Liebhaber, der als Soldat im Falklandkrieg diente, den die Bilder von damals nicht loslassen und der sich selbst nicht wirklich trauen kann. Außer in seiner Liebe zu einer Frau. Eine (noch) Mutter, deren Fahrlässigkeit (falls es das wirklich war) andere Leben gekostet hat und sie ihre „zweite Hälfte“, ihre engste und beste Freundin von Kindesbeinen an. Drei Personen, drei Perspektiven im Buch, in denen späterhin alles in Frage gestellt werden wird, was die ersten zweidrittel des Thrillers ausmacht. Eine Welt von Lügen, Selbstbetrug, Schuld, voll von Versuchen, Schuld abzutragen, die nicht abzutragen ist und dabei Leben zu bewahren, die aktuell gefährdet sind. Inmitten einer Landschaft und Atmosphäre, die Sharon Bolton intensiv zu zeichnen versteht. Dieses öde Land, diese enge Lebensweise und doch der Stolz auf die Heimat (wehe, einer oder eine der jungen kommt nicht umgehend nach der Ausbildung zurück auf die Inseln), das vertraute Miteinander und doch das einander auch fremd sein in all der Nähe. Mit drei Hauptpersonen bestückt, die, jeder und jede für sich, den Leser umgehend in den Bann ziehen, sobald sie beginnen, aus ihrer Perspektive die Ereignisse jener Tage im November zu erzählen, die hochdramatisch verlaufen werden, die aber ganz anders dann ausgehen, als zuvor beim Leser gedacht. Und die jeweils starke Empathie beim Leser erwecken, ein „Mitleiden“ in zerstörten Seelen, welches Bolton dicht in Szene setzt. Mit einem Finale, dass nicht sich in einer „Lösung“ erschöpft (außer ganz am Ende, in den letzten Zeilen des Buches), sondern den Leser ebenso wie die beteiligten Polizisten hin- und herwirft. Mehr sei aber von den turbulenten Enthüllungen im letzten Viertel des Buches nicht verraten, denn ähnlich wie bei „Gone Girl“ liegt der Reiz der Lektüre gerade darin, den Ereignissen emotional beteiligt in ihrer raschen Abfolge unvermittelt zu folgen. Intelligent, sprachlich hervorragend, flüssig und spannend erzählt, mit einem tiefen Blick für die „Untiefen“ der Personen und einem präzise getroffenen Lokalkolorit legt Sharon Bolton einen hervorragenden Thriller vor, der das Lesen überaus lohnt.

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