Sharon Bolton Bluternte

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Inhaltsangabe zu „Bluternte“ von Sharon Bolton

Es gibt eine Zeit zu leben. Eine zu sterben. Und eine zu töten. Die Familie Fletcher ist erst vor kurzem aufs Land gezogen. Doch die vermeintliche englische Dorfidylle entpuppt sich bald als Alptraum. Die beiden Söhne der Fletchers hören auf dem Friedhof nahe des Hauses rätselhafte Stimmen und sehen immer wieder die seltsame Gestalt eines Kindes. Als eine Friedhofsmauer einstürzt und ein Grab mit den Überresten dreier Mädchen freigelegt wird, ist klar, dass der Ort ein tödliches Geheimnis birgt. Auch der neue Vikar, Harry Laycock, und die Psychotherapeutin Evi Oliver werden in die rätselhaften Vorgänge um verschwundene Mädchen und ein unfassbares Verbrechen hineingezogen. Und die kleine Tochter der Fletchers könnte das nächste Opfer eines rätselhaften Killers sein ...

Absolut gruselig und wirklich spannend.

— JosefineS
JosefineS

Ein Thriller der mich das Fürchten gelehrt hat !!! TOP !!!

— noita
noita

Eine richtig fesselnde Geschichte. Nur das Ende fand ich zu abrupt und etwas unbefriedigend. 4.5 Sterne gibt es trotzdem dafür!

— zazzles
zazzles

Sehr empfehlenswert!!!

— Lisa0312
Lisa0312

Ein sehr gelungener Thriller. Gänsehautfeeling garantiert. Definitiv empfehlenswert.

— -Kathi0801-
-Kathi0801-

Top :) Definitiv empfehlenswert

— Nadje
Nadje

Ein weiterer brillianter Thriller aus der Feder von Sharon Bolton. Einfach super. Gänsehaut garantiert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Sharon Boltons neuer Thriller zieht einen durch seine unheimliche, extrem spannende und vielschichtige Story sofort in seinem Bann, ohne jede Chance das Buch vor Beendigung aus der Hand zu legen.

— Bellexr
Bellexr

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  • Bluternte

    Bluternte
    noita

    noita

    30. December 2016 um 22:01

    Ich habe diesen Thriller auf Empfehlung gelesen und wurde nicht enttäuscht ! Er fängt gleich sehr spannend an, bleibt spannend und steigert sich zum Schluss sogar nochmal ! Zudem ist er sehr mystisch gehalten, vor allem weil er hauptsächlich in einer Kirche oder auf dem Friedhof spielt. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch und ich habe mit ihnen mitgefiebert, dass ihnen ja nichts passiert. Totale Leseempfehlung für alle Thrillerfans !!!

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  • Spannung bis zum Schluss

    Bluternte
    maryjuana

    maryjuana

    14. February 2014 um 16:48

    Inhalt Es gibt eine Zeit zu leben. Eine zu sterben. Und eine zu töten. Die Familie Fletcher ist erst vor Kurzem aufs Land gezogen. Doch die vermeintliche englische Dorfidylle entpuppt sich bald als Albtraum. Die beiden Söhne der Fletchers hören auf dem Friedhof nahe des Hauses rätselhafte Stimmen und sehen immer wieder die seltsame Gestalt eines Kindes. Als eine Friedhofsmauer einstürzt und ein Grab mit den Überresten dreier Mädchen freigelegt wird, ist klar, dass der Ort ein tödliches Geheimnis birgt. Es geht um verschwundene Mädchen und ein unfassbares Verbrechen - und die kleine Tochter der Fletchers könnte das nächste Opfer eines rätselhaften Killers sein ... Cover Auf dem Cover ist vorn ein Friedhof zu sehen und im Hintergrund eine Kirche. Der Himmel ist weiß-grau bewölkt, doch die Sonne scheint sich trotz dessen hervorzukämpfen. Zudem fliegen Vögel über der Kirche empor. Alles in allem hat das Cover eine düstere Atmosphere und das war wohl auch ausschlaggebend dafür, mir dieses Buch zu kaufen. Das Cover ist passend zur Geschichte, denn Schauplatz der Story sind vorallem die Kirche und der Friedhof. Aufbau, Stil Der Thriller gliedert sich in vier Teile und zählt insgesamt 84 Kapitel, die unterschiedliche Längen haben - je nach Spannungsaufbau. Dazu finden sich noch ein Prolog und ein Epilog. Am Anfang des Buches findet man eine Karte, die das Dorf, in dem die Geschichte spielt, darstellt. So kann man immer nachschauen, wo man sich gerade befindet. Die Autorin hat sich für den personalen Erzähler entschieden, der jedoch immer aus den Sichtweisen der verschiedenen Protagonisten erzählt. Dennoch kann man, ob der vielen Sprünge, dem Verlauf sehr gut folgen und es macht Spaß, immer weiter in dieses verzwickte Rätsel einzutauchen. Meine Meinung  Die Fletchers sind erst vor Kurzem in das englische Dorf gezogen und viele der Bewohner stehen ihnen skeptisch gegenüber, weil sie ihr Haus unmittelbar neben dem Friedhof gebaut haben. Doch der Garten der Fletchers wird von der Friedhofsmauer abgegrenzt. Der Ort, an dem die beiden Söhne der Fletchers unheimlich gern spielen. Bis zu dem Tag, an dem die Friedhofsmauer einstürzt und ein unglaubliches Geheimnis ans Licht kommt ... In diesem Buch herrscht Spannung pur. Man denkt, der Prolog bereitet einen auf das Schlimmste vor, doch weit gefehlt - es kommt noch viel schlimmer. Die einzelnen Protagonisten führen einen immer weiter in die Geschichte hinein und ich persönlich habe bis zum Schluss im Dunkeln getappt, wer denn nun der Mörder ist. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und des öfteren in die Irre geführt. Ich bin begeistert von diesem Buch und werde es sicher irgendwann noch einmal lesen. Fazit Sharon Bolton hat einen atemberaubenden Thriller geschaffen, den man als Thriller-Fan unbedingt in seinem Regal zu stehen haben sollte. Ich bin nach wie vor begeistert und kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.

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  • enttäuschend....

    Bluternte
    liyah40

    liyah40

    17. August 2013 um 17:55

    "Brilliant! Sharon Boltons bislang unheimlichster Thrillier"- The Observer und ich denke mir: na wie gut, dass ich keinen anderen gefunden habe... durch die beschreibungen von diesem buch, war ich neugierig und freute mich aufs lesen, aber ziemlich schnell fragte ich mich, ob die damen und herren der Observer- Redaktion ein anderes buch in der hand hatten als ich. diese abgehackten kapitel, diese nervige, überflüssige liebesgeschichte im buch (warum können frauen nie krimis bzw. thriller schreiben, ohne eine dämliche liebesstory miteinzupflechten?!) brachten mich immer weniger dazu, zu diesem buch zu greifen und ließen kaum spannung aufkommen. ich quälte mich von seite zu seite und war froh, als ich es beenden konnte. schade! denn von der grundidee her, hätte es ein wirklich gutes buch werden können!

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  • Britischer Thrill gemischt mit einer Portion Mystery und englischem Lokalkolorit

    Bluternte
    Thommy28

    Thommy28

    01. July 2013 um 16:30

    Klappentext: Es gibt eine Zeit zu leben. Eine zu sterben. Und eine zu töten. Die Familie Fletcher ist erst vor kurzem aufs Land gezogen. Doch die vermeintliche englische Dorfidylle entpuppt sich bald als Alptraum. Die beiden Söhne der Fletchers hören auf dem Friedhof nahe des Hauses seltsame Stimmen und sehen immer wieder die seltsame Gestalt eines Kindes. Als eine Friedhofsmauer einstürzt und ein Grab mit den Überresten dreier Mädchen freigelegt wird, ist klar, dass der Ort ein tödliches Geheimnis birgt. Es geht um verschwundene Mädchen und ein unfassbares Verbrechen und die kleine Tochter der Fletchers könnte das nächste Opfer eines rätselhaften Killers sein ... Hier handelt es sich um den dritten Thriller der Autorin. Die Atmosphäre in dem kleinen englischen Dorf ist wieder hervorragend dargestellt,die Protagonisten sind sehr liebevoll gezeichnet. Der Schrecken, den die handelnden Personen erleiden ist fast körperlich zu spüren - man meint fast den Geschmack des Nebels selbst auf den Lippen zu spüren.  Der Roman ist in diverse Bücher unterteilt und zusätzlich in viele, manchmal sehr kurze Kapitel mit ständig wechselnder Sichtweise. Das hilft dem Lesevergnügen ungemein. Britischer Thrill mischt sich hier mit einer Portion Mysterie und einer Menge englischem Lokalkolorit. Mir hat es insgesamt recht gut gefallen. Der Schluss war für meinen ganz persönlichen Geschmack nicht so recht zufriedenstellend.

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  • Was geht in Heptonclough vor sich?

    Bluternte
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    08. April 2013 um 22:40

    DIE GESCHICHTE... Gareth und Alice Fletcher ziehen mit ihren drei Kindern aufs Land und freuen sich auf das geruhsame Landleben. Doch die englische Dorfidylle trügt, denn es findet ein blutrünstiges Ritual namens Bluternte statt, die beiden Söhne der Fletchers sehen am nahegelegenen Friedhof immer wieder eine Mädchengestalt und hören außerdem eigenartige Stimmen. Als dann auch noch ein Grab mit den Überresten von drei einheimischen Mädchen gefunden wird, steht fest, dass der Ort Heptonclough ein finsteres Geheimnis birgt und die kleine Millie Fletcher ins Visier des Täters geraten könnte... MEINE MEINUNG: Da mir bereits "Schlangenhaus" gut gefallen hat, musste ich diesen leisen Thriller unbedingt lesen. Als Handlungsschauplatz dient der malerische Ort Heptonclough, die Orts- und Schauplatzbeschreibungen sind so lebendig, dass man das englische Dorf und seine Bewohner förmlich vor sich sieht. Die Geschichte, die sich in 4 Teile gliedert, beginnt am 4. September und endet mit dem Prolog im Februar des darauffolgenden Jahres. Familie Fletcher, bestehend aus Gareth, seiner Frau Alice und den gemeinsamen Kindern Tom (10), Joe (6) und Millie (1 1/2) ist erst vor kurzem aufs Land gezogen und wohnen nun neben dem Friedhof. Und in dem abgeschiedenen Ort gehen merkwürdige Dinge vor sich, wie auch der neue Vikar Harry Laycock feststellen muss... Die mitwirkenden Protagonisten sind interessante, vielschichtige Charaktere, obwohl es für meinen Geschmack zu viele Nebenfiguren gibt. Sharon legt in "Bluternte" gekonnt falsche Fährten, um den Leser bis zum spannungsgeladenen Finale in die Irre zu führen. Die mysteriöse Atmosphäre und die Geheimnisse rund um das englische Dorf tun ein Übriges, um Spannung zu erzeugen, denn in Heptonclough geht es nicht mit rechten Dingen zu... Leider bietet die Story auch etliche Längen und detaillierte Schilderungen, die den etwas Lesefluss bremsen. Erzählt werden die rasanten Geschehnisse abwechselnd aus der Sicht (in der 3. Person) von Tom Fletcher, Vikar Harry Laycock, Psychiaterin Evi Oliver und einer unbekannten Person. Durch die wechselnden Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen bleibt die Geschichte abwechslungsreich und lässt uns miträtseln, was genau in dem kleinen Dorf vor sich geht. Komplettiert wird "Bluternte" durch die fesselnde Schreibweise und die Kapitel in angenehmer Länge. FAZIT: "Bluternte" ist für mich eher Psychothriller als Thriller, da diese Geschichte Einblick in die Abgründe der menschlichen Psyche gewährt und mit einem packenden Plot sowie einer leicht gruseligen Grundstimmung gepaart mit gut gehüteten Geheimnissen für Nervenkitzel sorgt. Wären da nicht die ausgeschmückten Schilderungen und kleinen Längen, hätte ich sicher mehr als eindrucksvolle 4 STERNE vergeben.

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  • flüssig lesbarer Thriller mit mystischem Horroreinschlag

    Bluternte
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    05. April 2013 um 19:21

    "Bluternte" von Sharon Bolton lässt sich wirklich flüssig runterlesen. Es ist sehr einfach geschrieben, so dass man nicht wirklich mitdenken muss oder ins Grübeln kommt. In den ersten Kapiteln erinnert das Buch sehr stark an einen Horrorroman á la Phil Rickman. Stimmen und Geräusche in Kirchen, seltsame alteingesessene Dorfbewohner, die Neulinge nicht unbedingt begeistert aufnehmen, seltsame, grenzwertige Rituale und unaufgeklärte Vermisstenfälle in der vergangenheit. Dazu noch eine behinderte Psychologin, der man wünscht, dass sie sich besser um sich selbst kümmert und eine recht banale Liebesgeschichte. Sehr schnell wurde mir klar, dass der Täter innerhalb der wenigen Dorfbewohner zu finden ist, wirklicher Nervenkitzel kam nie auf, das Tempo wurde immer gleich gehalten. Ich möchte nicht sagen, dass das Buch mir nicht gefallen hätte, es gäbe jetzt aber auch keinen Knaller oder Grund, weshalb ich es nochmals lesen oder unbedingt empfehlen müsste. Es ist halt mal eine nette Lektüre für Zwischendurch so als Psychothriller mit Gruseleffekt, wenn man sich denn durch alte Kirchen und ungepflegtem altem Friedhof in eine dementsprechende Atmosphäre verleiten lässt. Die Autorin hat eine Schauspiel Ausbildung und Theaterwissenschaften studiert und lebt derzeit mit ihrer Familie in Oxford.

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  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    17. February 2013 um 17:07

    Es gibt eine Zeit zu leben. Eine zu sterben. Und eine zu töten. Die Familie Fletcher ist erst vor kurzem aufs Land gezogen. Doch die vermeintliche englische Dorfidylle entpuppt sich bald als Alptraum. Die beiden Söhne der Fletchers hören auf dem Friedhof nahe des Hauses rätselhafte Stimmen und sehen immer wieder die seltsame Gestalt eines Kindes. Als eine Friedhofsmauer einstürzt und ein Grab mit den Überresten dreier Mädchen freigelegt wird, ist klar, dass der Ort ein tödliches Geheimnis birgt. Auch der neue Vikar, Harry Laycock, und die Psychotherapeutin Evi Oliver werden in die rätselhaften Vorgänge um verschwundene Mädchen und ein unfassbares Verbrechen hineingezogen. Und die kleine Tochter der Fletchers könnte das nächste Opfer eines rätselhaften Killers sein ... Ein sehr schönes Buch- nur leider kein Thriller. Obacht Thrillerfans, die ihr vielleicht Chris Carter mögt. Dieses Buch ist furchtbar soft. Jahrealte Leichen, reißen mich da nicht wirklich vom Hocker. Außerdem ist es mir to much mystery. Es ist eher ein Buch wie es früher diese kleinen Hefte gab: Mystery - Romantic Band 1- 50. Nur eben auf 400 Seiten aufgedehnt. Sprachlich top schafft es die Autorin eine Atmosphäe zu schaffen in der man mitten in das Dorfleben eintauchen kann und hautnah dabeizusein scheint. Mir ist es zuviel Dorfstudie und zuwenig Krimi, geschweige denn Thriller. Es it szu vergleichen mit " Ein plötzlicher Todesfall" von J.K.Rowling. Der Kommissar taucht z.B. erst nach 2/3 des Buches auf. Die Charaktere sind gut gezeichnet ud durchaus dörflich korrekt, nur Evi fand ich nicht so gut, weil der Leser über ihre Beweggründe absolut im Unklaren gelassen wird. Fazit: Mit dem Hinweis auf die richtige Zielgruppe ein tolles Buch, für Thrillerfans sehr langweilig.

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  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    Asmos

    Asmos

    03. October 2012 um 17:47

    Eine ruhige Dorfidylle, alte Gemäuer voller Geschichte und eine Vielzahl alter Traditionen: diese Eigenschaften zeichnen das kleine Nest Heptonclough aus. Doch als die Familie Fletcher mit ihren beiden Söhnen und der zweijährigen Tochter auf ein altes Grundstück der Kirche zieht, das an den Friedhof grenzt, fängt die Idylle schnell an zu bröckeln. Heptonclough scheint einige Geheimnisse zu wahren, die mitunter tödlich sein können. Worauf ich mich bei Sharon Bolton immer am meisten freue, sind die Protagonisten mit Tick und Handycap. Damit konnten mich Sharon Boltons Bücher von Anfang an begeistern und das finde ich besonders wichtig, da ich in der Regel eher männliche Protagonisten bevorzuge, ich bei Bolton aber nicht das kleinste Problem habe, mich mit den weiblichen Figuren anzufreunden. Wobei Bluternte das erste ist, in dem auch eine männliche Figur mehr ins Geschehen eingreift. Gerade das fand ich erfrischend und Harry ist ein wirklich toller Charakter. Gelungen sind auch die drei Kinder der Familie Fletcher, allen voran natürlich Tom, der die Geschichte ja miterzählt. Besonders die Szenen, die man durch seine Augen miterlebt, gehen unter die Haut und sind durch eben diese Kinderängste wunderbar gruselig. Das Setting des Buches fand ich dieses Mal besonders schön. Diesem Mittelalter-Bauerndorf-Charme bin ich einfach hoffnungslos unterlegen und ein Faible für alte Kirchen habe ich ohnehin. Die Geschichte spielt zudem mit alten Traditionen und Bräuchen, was dem Ganzen den gruselig-faszinierenden Touch gibt, den ich so liebe. Nichts mag mehr zu erschrecken, als die Einflüsse alter heidnischer und kirchlicher Bräuche in einem ländlichen Umfeld, denn man kann davon ausgehen, dass mindestens einmal etwas mit viel Feuer auftaucht. Durch die Perspektivenwechseln in diesem Buch wirkte die Geschichte für mich weitaus komplexer und lebendiger, als es bei ‚Schlangenhaus’ und ‚Todesopfer’ der Fall war, obwohl beide durchwegs spannend und mitreißend waren. ‚Bluternte’ toppt seine Vorgänger aber noch mal locker. Die Handlung gerät nie ins Stocken; Es passiert immer irgendetwas, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Es bleibt bis zum Schluss spannend und interessant, hält auch einige Überraschungen für den Leser bereit. Gewisse Ereignisse sind vorhersehbar, was aber im Großen und Ganzen nicht stört und teilweise sogar die Spannung erhöht. Ärgerlich fand ich bei diesem Buch einzig und allein die erneute Unfähigkeit eines Verlages Bücher eines Autoren zumindest einigermaßen zusammenpassend herauszugeben. Im Falle von ‚Bluternte’ hat man auf das HC vollkommen verzichtet. Die zunehmende Popularität von Paperbacks finde ich ja durchaus nachvollziehbar, das Fehlen des HCs in diesem Falle aber mehr als ärgerlich, da ich die beiden HC-Ausgaben von ‚Todesopfer’ und ‚Schlangenhaus’ toll fand und in so einem Fall immer gerne bereit bin auch einmal etwas mehr für ein teureres HC auszugeben. Es nützt mir da wenig, wenn die broschierte Ausgabe in etwa so viel kostet, wie es ein HC tun würde :( Fazit: ‚Bluternte’ ist für mich das bisher beste Buch aus der Hand von Sharon Bolton. Es hat mich in jeglicher Hinsicht überzeugt, vom Thema, über den Handlungsort bis hin zu den Figuren. Ich war mir schon beim ersten Buch von Bolton sicher, dass sie zu einer meiner Lieblingsautoren werden würde und bisher wurde ich in dieser Beziehung nicht enttäuscht

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  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    sddsina

    sddsina

    13. May 2012 um 17:34

    Dieser Thriller ist so ganz anders als man ihn irgendwie erwartet hat. Für mich passt die Bezeichnung Thriller auch einfach nicht, denn die ersten 450 Seiten passen viel mehr auf einen gut durchdachten Krimi als auf irgendetwas anderes. Das Ende wird zum Höhepunkt und lässt mich trotzdem unzufrieden zurück. Aber zuerst zum Inhalt: Familie Fletscher ist mit ihren 3 Kindern in einen ruhigen und beschaulichen Ort gezogen. Zeitgleich trifft auch der neue Reverend Harry ein, der die seit 10 Jahren geschlossene Kirche wieder öffnen soll. Es könnte so schön sein in Lancashire und trotzdem birgt dieses Dorf dunkle Geheimnisse. Gillian Royle scheint zu dieser dunklen Seite zu gehören. Sie wird als verrückt bezeichnet, denn sie sucht seit Jahren nach ihrer kleinen Tochter die eigentlich bei einem Hausbrand ums Leben gekommen ist. Als die Überreste von drei kleinen Mädchen gefunden werden, werden die dunklen Geheimnisse enthüllt und auch Familie Fletscher gerät in tödliche Gefahr. Wie bereits oben erwähnt, ist das Buch für mich viel mehr ein Krimi. Es wird sehr langsam angefangen, der Leser ganz liebevoll in alle Details des Dorfes und seiner Bewohner eingeführt. Das hierbei irgendwie Spannung aufkommt, kann ich nicht behaupten, sodass es die meiste Zeit ein reiner Unterhaltungsroman war. Natürlich passieren zwischendurch auch mal unvorhersehbare Dinge, wo etwas Spannung zu finden ist, aber wer hier 500 Seiten geballte Spannung erwartet, ist hier falsch. Ich lese auch gern Krimis und so war es für mich nicht schlimm die meiste Zeit die Kinder Tom, Joe und Millie zu begleiten. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass viele Thriller-Fans wegen den doch eher langatmigen Erzählungen das Buch frühzeitig aufgeben würden. Was ich wirklich gut fand war die Tatsache, dass der Leser die ganze Zeit im Glauben gelassen wird, er hätte es hier mit irgendetwas übernatürlichem zu tun. Die Beschreibungen von Tom gehen in genau die Richtung und lösen sich erst ganz zum Schluss auf, sodass man sich die Auflösung praktisch gar nicht bzw. erstaunlich spät erst denken kann. Die Auflösung ist gut gelungen. Der "Täter" war für mich zumindest vorher nicht vorhersehbar, sodass das Ende noch einmal zu einem richtigen Schocker wird. Die Spannung kommt in den letzten 50 Seiten ganz eindeutig zum absoluten Höhepunkt. Was ich jedoch schade fand war, dass irgendwie doch vieles offen bleibt. Auch wenn die Täter Frage geklärt wird, möchte man ja doch wissen was aus anderen Charakteren wird. Dass Harrys Zukunft in Sachen Liebe einfach komplett offen bleibt, fand ich richtig schade. Außerdem fand die Schlussszene ein so abruptes Ende durch das Einsetzen des Epilogs, dass ich es sehr schwierig fand zu folgen bzw. herauszufinden, warum eine gewisse Person überleben konnte. Der Abschluss erscheint mir daher nur teilweise gelungen und irgendwie zu schnell abgehandelt. Es hätte nicht geschadet dort etwas mehr ins Detail zu gehen und ein paar Seiten ranzuhängen, davor hat sich die Autorin vorher schließlich auch nicht gesträubt. Ich bleibe mit gemischten Gefühlen zurück. Die Idee fand ich gut, die Umsetzung hat auch einiges an Potenzial durchblicken lassen, aber es bleibt kein Buch welches ich noch einmal lesen möchte. Wenn ich mich schon auf einen meist eher unterhaltend geschriebenen Krimi einlasse, dann will ich auch nicht so ein einfach runtergeschriebenes Ende für meine Charaktere. Fazit also: Ganz in Ordnung geschrieben. Einmal lesen, wenn total Ebbe im Bücherregal ist, ist vollkommen okay. Das Ausleihen in der Bücherei erweist sich hier mal wieder als sinnvolle Lösung um sein Geld nicht sinnlos zu verschwenden.

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  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    13. November 2011 um 19:26

    Auch wenn das Ende ein bisschen unerwartet ist und vielleicht auch verwirrend ist, fand ich das Buch sehr gut. Es spielt in Nordengland. Ein Geistlicher und eine Familie treffen in den kleinen Ort Heptenclough ein und finden eine seltsame Dorfgemeinschaft vor. Es werden ungewöhnliche Riten und Feste gefeiert. Seltsam ist die Kirche, die 10 Jahre unbenutzt blieb. Seltsam, dass 3 kleine Mädchen verschwanden, bzw. in der Kirche von der Empore stürzten. An einem Regentag stürzte die Mauer des Friedhofs ein, und man fand 3, statt eine Kinderleiche im Grab Was geht in dem Ort vor? Die Kinder der Familie sehen ein Gespenst, verkleidet als Kind herumschleichen. Der Vikar vernimmt Stimmen in der Kirche. Im Abendmahlkelch ist Blut statt Wein. Da verschwindet die kleine Milli. Ereilt sie das gleiche Schicksal der anderen Kinder? Ich finde, das Buch ist gut geschrieben. Mir gefallen die Erläuterungen über den Ort und der Krankheit "Kretinismus" sehr gut. Vorab kann man sich hier informieren http://de.wikipedia.org/wiki/Kretinismus

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  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    romanasylvia

    romanasylvia

    09. November 2011 um 14:18

    Also ich war von diesem Buch total fasziniert. Wenn es mehr Sterne zum vergeben hätte, dann hätte es dieses Buch verdient. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Sehr spannend geschrieben. Ich habe vorher von dieser Autorin noch nie etwas gelesen, aber das werde ich bald nachholen. Naja, das einzige was ich nicht so toll fand ist das Ende der Liebesgeschichte, aber ja...ansonsten ist es ein wirklich gelungenes Buch.

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  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    Träumerin

    Träumerin

    30. July 2011 um 20:17

    Als ein neuer Vikar die Kirche von Heptonclough übernimmt, passieren seltsame Dinge. Die zugezogenen Fletchers mit ihren drei Sprößlingen haben ihr Haus an die alte Kirche grenzend, gebaut. Der älteste Sohn, Tom, bemerkt, dass sich in seiner Umgebung etwas verändert. Er hat das Gefühl beobachtet zu werden. Doch nur er scheint es zu bemerken. Doch als seine kleine Schwester verschwindet, beginnt er, Angst zu haben und nicht mal seine Eltern oder sein neuer Freund, der Vikar Harry, können ihn davor bewahren. Also versucht er eigenständig seine Schwester vor diesem seltsamen Wesen zu schützen, welches sich nachts auch ins Haus zu schleichen scheint und welches fast perfekt die Stimmen der Menschen nachahmen kann. Als der Vikar zusammen mit einer Psychologin herausfindet, dass es in diesem Ort bereits mehrere Todesfälle bei kleinen Mädchen gegeben hat, werden sie misstrauisch und beginnen zu ermitteln. Ein Krimi denn ich an manchen Stellen nicht nachts allein in meiner Wohnung lesen konnte. Letztendlich aber doch eine entschärfende Auflösung des Ganzen. Das aber die Liebesgeschichte so endet, finde ich nicht gut. Da wird durchs ganze Buch weg Spannung aufgebaut und zack endet es so. Deswegen nur drei Sterne.

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  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    Natalie77

    Natalie77

    26. July 2011 um 23:40

    Inhalt: Durch starke Regenfälle wurde das Grab der kleinen Lucy freigelegt, ein Grab nur für das kleine Mädchen, aber sie liegt nicht alleine da drin: noch zwei kleine Leichen liegen bei ihr und Vikar Harry weiß zumindest von einer wer sie ist. 9 Wochen vorher reist Harry an, der neue Vikar, der die drei kleinen Gemeinden betreuen soll. Er geht in die Kirche und wird von Tom und Joe beobachtet die sich dort aus Angst vor Jake Knowels versteckt halten. Harry entdeckt sie aber und bringt sie nach Hause. Dort trinkt er Kaffee mit Alice, der Mutter der beiden Jungs und erfährt dass das Einleben in der kleinen Gemeinde gar nicht so einfach ist. Auch von den beiden Jungs hat er schon gehört das sie nicht gerade nett willkommen geheißen wurden. Evi bekommt eine neue Patientin, Gillian hat ihre 27 Monate alte Tochter bei einem Brand verloren, so die offizielle Version, aber die Leiche hat man nie gefunden und genau das ist es was Gillian so fertig macht und sie immer noch nach 3 Jahren im Moor nach dem kleinen Mädchen suchen lässt. Meine Meinung: Selten sind Thriller so vielschichtig und mysteriös. Wer das reine "gemetzel" sucht wird hier nicht fündig werden, denn die Spannung ist sehr unterschwellig und Blutvergiessen gibt es nur sehr selten. Eher ist es spannend weil es überirdisch erscheint, weil man sich selber nichts erklären kann was vorfällt. Man keine Lösung sieht und zumindest ich, bis zum Schluss nicht weiß wer ist der Täter oder die Täterin. das kleine Städtchen Heptonclaough, voll mit Traditionen die einen auch in Sicherheit wiegen. Eigentlich denke ich würde man sich in so einem Städtchen wo es viele Traditionen gibt und man zusammen steht wenn ein Unglück geschieht, gerne wohnen, aber nur wenn man nicht tiefer eindringt und nicht hinter die Fassade schaut. Sharon Bolton hat mich gefangen genommen, gefangen hinter die Mauern dieses kleinen Städtchens. Sie hat eine Spannung aufgebaut die zum greifen nah war und auch kaum abflaute. Die Personen waren sympathisch und passten perfekt rein in dieses Idyll und das Ende war für mich doch sehr überraschend.

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  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    HarryF

    HarryF

    12. April 2011 um 07:02

    Sharon Bolton schreibt die Bücher, die wir von Simon Beckett gerne lesen würden. Kaum ein Autor beschreibt englische Landidylle derart beklemmend und intensiv und kann über hunderte von Seiten die Spannung aufrecht erhalten und sogar vorantreiben. Alle drei Romane einfach klasse!

  • Rezension zu "Bluternte" von Sharon Bolton

    Bluternte
    Natasha

    Natasha

    04. April 2011 um 20:56

    „Bluternte“ ist einer der spannendsten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe, ein absolut überzeugender Mix aus Grusel, Mitfiebern und bestechender englischer Atmosphäre. Tolle Charaktere machen diesen Roman zu Sharon Boltons bisher bestem Werk und verhindern, dass man das Buch vor dem Ende zur Seite legen kann. Ein „Must-Have“ für jeden Thriller-Fan in diesem Frühjahr.

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