Sharon Bolton Dunkle Gebete

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Inhaltsangabe zu „Dunkle Gebete“ von Sharon Bolton

Die Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hat mehr als nur ein Geheimnis. DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an Serienkillern. Mit einem echten Mord hatte sie bisher allerdings nie zu tun – bis jetzt, da eine aus zahlreichen Stichwunden blutende Frau an der Tür von Laceys Wagen lehnt und in ihren Armen stirbt. Lacey wird zunächst nur als Zeugin vernommen, doch bald wird klar, dass sie in dem Fall eine ganz besondere Rolle spielt: Ein blutiger Bekennerbrief ist unmissverständlich an sie adressiert. Unversehens findet sich Lacey im Mittelpunkt einer Mordserie, die in einem besonderen Zusammenhang mit ihr selbst stehen muss. Doch wie findet man einen Killer, der sich einen nie gefassten Serienmörder zum Vorbild genommen hat?

Bedient alles, was mein Thrillerherz begehrt: Spannung, intelligenter Plot, interessante Charaktere, falsche Fährten - Fortsetzung folgt!

— parden

Sehr spannend und interessant!

— _Sahara_

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

— MrsFoxx

"Now You See Me" lässt die Jack the Ripper Morde neu aufleben und führt den Leser auf der Suche nach der Wahrheit mehrmals in die Irre!

— JennyWanderlust

Bitte bitte ganz schnell mehr davon - für Fans des Ripper-Themas besonders geeignet!

— book_lover01301

Sehr spannender Thriller mit überraschendem Finale

— Thommy28

Ein spannender Thriller mit überraschendem Ende.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Zäh, langweilig und mit stereotypen, unsymphatischen Charakteren!

— Anni_im_Leseland

Total spannend, das Ende hat mich wirklich überrascht!

— MissS

spannend? ja. wenn auch wenig glaubwürdig.

— EFST79

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  • Themen
  • Super Auftakt der Reihe

    Dunkle Gebete

    _Sahara_

    15. December 2017 um 15:12

    Inhalt: Die Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hütet ein schreckliches Geheimnis …DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an Serienkillern. Mit einem echten Mord hatte sie bisher allerdings nie zu tun – bis eine blutende Frau an der Tür ihres Autos lehnt und in Laceys Armen stirbt. Lacey wird zunächst nur als Zeugin vernommen, doch als sich der Täter in einem blutigen Bekennerbrief unmissverständlich an sie wendet, gibt es kein Zweifel, dass Lacey in dem Fall eine ganz besondere Rolle spielt. Unversehens findet sie sich im Mittelpunkt einer Mordserie, die in irgendeinem Zusammenhang mit ihrer Vergangenheit stehen muss. Doch wie findet man einen Killer, der sich einen nie gefassten Serienmörder zum Vorbild genommen hat? Meinung: Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt. Ich habe sehr gut in die Geschichte gefunden. Lacey war mir direkt sympathisch, auch wenn ich sie nicht gut einschätzen konnte. Aber je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt, umso besser kann man sie verstehen. Joesbury konnte ich anfangs nicht so gut leiden, aber dies hat sich im Laufe der Geschichte geändert. Die beiden sind Kollegen bzw er ist ihr Vorgesetzter, aber sie haben anfangs wenig Respekt füreinander übrig. Das sorgt immer wieder für Spannung, wenn die beiden aufeinander treffen. Der Schreibstil hat mich auch überzeugt. Ich mag es, wenn die Kapitel nicht zu lang sind. Hier konnte ich prima immer wieder zwischendurch ein paar Kapitel lesen. Ich konnte das Buch nämlich kaum aus der Hand legen. Der Serienkiller, der hier thematisiert wird, ist kein geringerer als Jack the Ripper. Ich habe im Vorfeld schon von ihm gehört, wusste aber so gut wie nichts über ihn. Das hat sich mit diesem Buch geändert. Ich habe so viel erfahren und gelernt. Ich schätze Bücher, wo ich was dazu lernen kann. Das gibt einen großen Pluspunkt. Ich kann bei diesem Buch einfach nichts Negatives finden. Es hat mich rundum überzeugt. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil der Reihe, den ich bald lesen werde. Fazit: Ein super Auftakt der Lacey Flint Reihe. Absolut überzeugend und sehr empfehlenswert! ©_Sahara_ 

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    • 7
  • Jack the Ripper ist zurück - Ein Fall für DC Lacey Flint

    Dunkle Gebete

    MrsFoxx

    10. December 2017 um 20:55

    Klappentext:Die Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hütet ein schreckliches Geheimnis …
DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an Serienkillern. Mit einem echten Mord hatte sie bisher allerdings nie zu tun – bis eine blutende Frau an der Tür ihres Autos lehnt und in Laceys Armen stirbt. Lacey wird zunächst nur als Zeugin vernommen, doch als sich der Täter in einem blutigen Bekennerbrief unmissverständlich an sie wendet, gibt es kein Zweifel, dass Lacey in dem Fall eine ganz besondere Rolle spielt. Unversehens findet sie sich im Mittelpunkt einer Mordserie, die in irgendeinem Zusammenhang mit ihrer Vergangenheit stehen muss. Doch wie findet man einen Killer, der sich einen nie gefassten Serienmörder zum Vorbild genommen hat?Sharon Bolton hat mich mit Lacey Flint, einer Polizistin mit ungewöhnlicher Vergangenheit und einem Hang zu Alleingängen, von vorne bis hinten begeistert. Der Ich-Erzählerin Lacey bin ich mit Spaß und Spannung bei ihrem Katz und Mausspiel mit Jack-the-Ripper 2 durch ganz London gefolgt. Der Kriminalfall war sehr gut durchdacht, die vielen Wendungen, Überraschungen und Geheimnisse haben mich so sehr gefesselt, dass ich das Buch auch gut in einem Rutsch durchgelesen hätte, wäre der Alltag nicht gewesen. Gespickt mit vielen Hintergrundinformationen zum wahren Jack the Ripper hat mich dieses gut recherchierte Buch auch noch an einer wirklich interessanten Geschichtsstunde teilhaben lassen. Dieses Buch war sicher nicht das letzte aus dem Lacey-Flint-Universum, das es in mein Bücherregal schafft. Ich bin nämlich sehr gespannt, wie es weitergeht.Fazit: Spannend bis zur letzten Seite! Absolute Leseempfehlung von mir!Reihenfolge:01. Dunkle Gebete02. Dead End03. Unschuldig wie der Schnee04. Ihr Blut so rein05. Schwarze Strömung06. Im Auge des Flusses

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  • Jack the Ripper is back...

    Dunkle Gebete

    parden

    10. December 2017 um 18:43

    JACK THE RIPPER IS BACK...DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an  Serienkillern. Mit einem echten Mord hatte sie bisher allerdings nie  zu tun – bis eine blutende Frau an der Tür ihres Autos lehnt und in Laceys Armen stirbt. Lacey wird zunächst nur als Zeugin vernommen, doch als sich der Täter in einem blutigen Bekennerbrief unmissverständlich an sie wendet, gibt es kein Zweifel, dass Lacey in dem Fall eine ganz besondere Rolle spielt. Unversehens findet sie sich im Mittelpunkt einer Mordserie, die in irgendeinem Zusammenhang mit ihrer Vergangenheit stehen muss. Doch wie findet man einen Killer, der sich einen nie gefassten Serienmörder zum Vorbild genommen hat?Wow, was für ein Thriller. Hier stellt der im Grunde beeindruckende Umfang (immerhin 512 Seiten) kein Hindernis dar, sondern ein Vergnügen. Denn eigentlich will man hier immer nur eines, nämlich weiterlesen. Sharon Bolton präsentiert mit dem ersten Band um die Ermittlerin Lacey Flint gleich einen überaus spannenden Thriller, der von Geheimnissen und Überraschungen lebt und sich ganz nebenher mit dem Mythos von Jack the Ripper befasst. Denn die Morde, die hier begangen werden, ähneln auffallend exakt denjenigen, die seinerzeit der legendäre Serienkiller beging.Erzählt wird hier aus der Ich-Perspektive von Lacey Flint, und der Leser bekommt früh den Eindruck, dass die Ermittlerin nicht mit offenen Karten spielt. Zu deutlich ist, dass sie einiges zu verbergen scheint, doch was das mit den aktuellen Fällen zu tun haben soll, ist keineswegs klar. Man bekommt auch kaum wirklich Gelegenheit, darüber nachzudenken, da sich die Ereignisse immer wieder überschlagen und der Druck auf die Polizei steigt. Bestialische Morde ohne ein erkennbares Motiv oder auch nur einen sichtbaren Zusammenhang zwischen den Opfern halten die Ermittler und den Leser in Atem.Im Rahmen der Ermittlungen präsentiert Lacey Flint den Kollegen vieles zu den Hintergründen der brutalen Taten von Jack the Ripper, der nie gefasst werden konnte. Die junge Ermittlerin sich hat bereits in ihrer Jugend intensiv mit diesem Mythos befasst und im Grunde alles dazu gelesen, was dazu veröffentlicht wurde. Dementsprechend gilt sie unter ihren Kollegen rasch als Expertin der Fälle des legendären Serienmörders. Auch für mich als Leserin offenbarten sich hier zahlreiche unbekannte Details und manch eine überraschende Theorie. Dies fand ich neben dem eigentlichen Fall ungemein spannend und interessant.Lacey selbst ist ein überaus vielschichtiger, undurchschaubarer Charakter. Einerseits stürzt sie sich regelmäßig ins Nachtleben, geht andererseits aber jedem privaten Treffen unter Kollegen aus dem Weg. Obschon sie recht lebenslustig wirkt, hat sie kaum Freunde und lässt niemanden näher an sich heran. Privat stylt sie sich auf, betont ihre Figur sowie ihr gutes Aussehen, im Dienst gibt sie sich eher wie eine graue Maus, und ihre Dienstkleidung ist mindestens eine Nummer zu groß gewählt. Ein zumindest zwiespältiger jedoch auch liebenswerter Charakter, und durch diese Gegensätzlichkeiten fällt es bis zum Schluss schwer, Lacey wirklich einzuschätzen.Neben Lacey Flint ist noch DI Dana Tulloch von Bedeutung, die die Ermittlung leitet, und vor allem DI Mark Joesbury. Dieser erfahrene Ermittler reagiert als einziger skeptisch auf den Einsatz von Lacey, in deren Armen immerhin das erste Opfer starb. Joesbury teilt das Gefühl des Lesers, dass mit Lacey irgendetwas nicht stimmt, und tatsächlich zieht der Täter seine Kreise immer wieder auch um die junge Ermittlerin. Das Misstrauen Marks wird allerdings immer wieder aufgeweicht, zumal Lacey mehr als einmal in brenzlige Situationen gerät und sich dabei selten einmal schont. Dann zeigt sich Joesbury verständnisvoll und mitfühlend, und eine gewisse Anziehung zwischen den beiden ist immer wieder nahezu greifbar, auch wenn dieser Aspekt hier nicht dominiert.Der Thriller ist von der ersten Seite an spannend und erweist sich als zunehmend komplex, so dass der Nervenkitzel garantiert ist. Dazu trägt der flüssige, bildhafte und fesselnde Schreibstil sicherlich bei, der zusammen mit einigen Cliffhangern dafür sorgt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Immer wieder gibt es unerwartete Wendungen, und bis zum Schluss ist garantiert, dass immer noch Überraschendes zutage tritt. Was mich ebenfalls für den Thriller eingenommen hat, ist die Tatsache, dass hier auch der Humor nicht zu kurz kommt. Immer wieder musste ich unvermittelt losprusten, bevor die Spannung mich wieder in Beschlag nahm. Alles in allem eine gelungene Mischung.Langer Rede kurzer Sinn: dieser Thiller bietet alles, was ich von einem Buch dieses Genres erwarte. Einen intelligenten Plot, Spannung, interessante Charaktere, überraschende Wendungen, Wissenswertes und Humor. Glücklicherweise ist dies erst der erste Band der Reihe um Lacey Flint, und ganz sicher werde ich nach den weiteren Folgen Ausschau halten.Für Fans dieses Genres einfach nur empfehlenswert!© Parden

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    • 8
  • Jack the Ripper is back?

    Dunkle Gebete

    JennyWanderlust

    11. November 2017 um 17:19

    PLOTUnschuldige Frauen sterben im Herzen Londons. Der Killer hinterlässt keine Spuren. Und der einzige Hinweis ist Jack the Ripper! Das erste Opfer ist eine junge Frau, die mehreren Stichwunden erliegt und in den Armen von Detective Constable Lacey Flint stirbt. Damit beginnt ein nicht enden wollende Albtraum für die junge Ermittlerin. Zunächst nur als Zeugin vernommen, erhält sie ein blutiges Bekennerschreiben, welches an sie adressiert ist. Die Polizistin mit der undurchsichtigen Vergangenheit und der Faszination für Serienkiller gerät in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Als eine weitere unschuldige Frau ermordet wird, gerät Lacey selbst in Verdacht etwas mit den Morden zu tun zu haben. Sie muss auf eigene Faust ermitteln, denn sie kann den Täter nur fassen, wenn sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander setzt …von der niemand sonst erfahren darf!  *Rezension zur britischen AusgabeREVIEWIch muss zugeben, dass ich "Now You See Me" nur mitgenommen habe, weil mich der Jack the Ripper Aspekt so fasziniert hat. Jemand stellt die Morde des berühmtesten Serienkillers Londons nach? Da konnte ich einfach nicht widerstehen und so warf ich mich mitten in das Abenteuer von Lacey Flint. Die Inhaltsangabe und das Cover konnten mich direkt überzeugen, weshalb ich mit recht hohen Erwartungen an den Thriller gegangen bin. Letztendlich bin ich aber mit gemischten Gefühlen aus der Geschichte herausgegangen. Auch im Nachhinein liebe ich den Ansatz und halte es für eine großartige Idee den Mythos Jack the Ripper neu aufleben zu lassen. Neugierig habe ich die Ermittlungen verfolgt und mit jedem neuen Mord steigerte sich die Spannung. Die Auflösung hat mich überrascht, aber ich persönlich fand die Wendung sehr gelungen und unerwartet. Mein größter Kritikpunkt gilt allerdings den Charakteren, was für mich insofern problematisch war, als dass mir die Protagonisten und deren Entwicklung stets am wichtigsten sind. CHARAKTEREIm Mittelpunkt von "Now You See Me" steht Lacey Flint, eine aufstrebende Polizistin mit morbider Faszination für Serienkiller. Zunächst war ich wirklich begeistert von ihr und habe bereits über ihre Vergangenheit spekuliert, die zwar immer wieder angedeutet wird aber zunächst im Verborgenen bleibt. Ohne Zweifel ist Lacey ein sehr tougher Charakter, aber leider wurde ich mit ihr nicht wirklich warm. Ich konnte ihre Beweggründe zwar teilweise verstehen und habe mit ihr mitgefiebert. Allerdings konnte ich einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen und fand sie auch nicht unbedingt extrem sympathisch. Selbst die Enthüllung ihrer Vergangenheit konnte daran nichts ändern. Ihre Handlungen konnte ich oftmals nicht nachvollziehen und stellenweise empfand ich Lacey als sehr egoistisch. Sie muss stets mit dem Kopf durch die Wand und während anderen Lesern gerade dies vielleicht gefallen wird, hat es mich einfach rasend gemacht, dass Lacey alles auf eigene Faust durchziehen musste und nie jemanden zu Rate gezogen hat. Der größte Schwachpunkt von S.J. Bolton liegt für mich eindeutig in den Charakteren. Es gab keine einzige Figur, die mir ans Herz gewachsen ist, was ich bisher nur selten erlebt habe. Die Darstellung ist schwach und mir fehlte es an Tiefe und Widererkennungswert. Stellenweise konnte ich die Nebencharaktere nicht einmal auseinander halten, weil sie einem einfach nicht im Kopf bleiben wollen. Man wird mit zahlreichen Namen bombardiert, aber die Gesichter dahinter blieben mir verborgen. Selbst Dana Tulloch und Mark Joesbury, die neben Lacey zu den Hauptcharakteren zählen, waren für meinen Geschmack zu blass gezeichnet. Dana empfand ich zudem als stellenweise recht unsympathisch …womit Dana aber immerhin irgendeine Reaktion bei mir hervorrufen konnte. Natürlich steht sie als Kopf der Ermittlung im Vordergrund, aber ich hätte mir bei ihr einen engeren Zusammenhalt mit dem Team gewünscht. Ich liebe Thriller mit einer engen Teamdynamik und dies blieb in "Now You See Me" leider aus. Jedes einzelne Teammitglied hätte etwas mehr Aufmerksamkeit verdient und hätte sich die Autorin stärker der Charakterentwicklung gewidmet, wäre bestimmt ein großartiges Team dabei hervorgegangen. Kommen wir zu Mark Joesbury, dem Undercover Agent. Er ist der klassische Love Interest und hat – so hart es klingen mag – keine andere Aufgabe. Dies fand ich unheimlich schade, weil er wirklich tolle Voraussetzungen mitgebracht hat und man viel daraus hätte machen können. Aber auch hier beschließt die Autorin oberflächlich zu bleiben. Teilweise fand ich seine Darstellung zudem sehr klischeehaft. Er verdächtigt Lacey, eilt ihr aber ständig zu Hilfe. In einem Moment ist er der strahlende Held, im nächsten das arrogante Arschloch. Irgendwie war das Gesamtpaket einfach nicht stimmig. Tolle Ansatzpunkte, schwache Umsetzung, was sich auf alle Charaktere übertragen lässt!WELTENBAU "Now You See Me" spielt in London und der Leser lernt dabei nicht nur die aktuellen Tatorte kennen, sondern erfährt durch die Ermittlungen einiges über die historischen Jack the Ripper Mordfälle, was ich unglaublich toll fand. Die Autorin bindet sehr viele Hintergrundinformationen ein und ich hab mir mehr als einmal gewünscht, dass noch mehr darauf eingegangen wird. Die Übertragung in unsere Zeit fand ich ebenfalls gelungen. Ich habe von Anfang an mitgefiebert und gerätselt was hinter den Morden steckt und natürlich wer den nun der Mörder sein konnte. Die Stärke von S.J. Bolton liegt eindeutig in dem Konstrukt des Falles. Der Leser durchlebt einige überraschende Wendungen und für mich blieb bis zum Showdown vieles unklar. Immer wieder bekommt man neue Informationen geliefert und wird mehr als einmal in die Irre geführt. Neben den Morden gibt es ein weiteres Geheimnis, das es zu klären gilt: Laceys Vergangenheit. Langsam tastet sich die Autorin an diese heran und auch hier erfahren wir erst ganz zum Schluss die ganze Tragweite. Obwohl mir all dies gut gefallen hat, bin ich mir unsicher inwiefern dies in den folgenden Teilen der Reihe gelungen aufgegriffen werden kann und ob es in Hinsicht auf die Fortsetzungen nicht vielleicht zu früh war bereits im ersten Teil alles aufzulösen. Obwohl die Ermittlungen das Team durch ganz London führen, erschien es mir so als würde die Stadt doch eher im Hintergrund stehen. Die Handlungsorte werden nur kurz angeführt und man bekommt nicht wirklich das Gefühl selbst in der Stadt an der Themse zu sein. Lediglich die Beschreibungen rund um Camden fand ich gelungen und auch sehr stimmungsfördernd. Nach dem Roman geht die Autorin in einem Nachwort noch mal auf die Jack the Ripper Morde ein und die verschiedenen Spekulationen. Dieses kurze Nachwort fand ich ganz passend und mich persönlich hat es neugierig gemacht noch mehr über die Morde aus dem Jahre 1888 zu erfahren. SPRACHSTILS.J. Bolton schreibt sehr sachlich und präzise. Keine blumigen Umschreibungen, keine Schachtelsätze. Ich würde ihren Schreibstil als passend für einen Thriller beschreiben, aber auch als gewöhnlich. Während man einige Autoren bereits an ihrem Schreibstil erkennen kann, bleibt dies bei ihr aus. Zu ihrer Verteidigung muss ich aber auch sagen, dass ich es bei Thrillern nicht leicht finde mit einem eigenen Schreibstil aufzufallen. Obwohl auf die Morde ausführlich eingegangen wird, ist der Roman nicht zu blutig oder düster. Man erlebt keine seitenlange Gewalt und alles ist in Maßen beschrieben. Der Leser erlebt "Now You See Me" aus verschiedenen Perspektiven, was mir bei Thrillern sehr gut gefällt, wobei man einige kurze Kapitel zeitlich und inhaltlich nicht immer ganz einordnen kann und man fragt sich mehrmals was diese Sichtweise zu bedeuten hat. Näher will ich darauf nicht eingehen um Spoiler zu vermeiden. Das Buch lässt sich leicht von der Hand lesen. Was mir jedoch mehrmals aufgefallen ist, sind die vielen britischen Polizeibegriffe. Das Rechtssystem und die Polizei sind in Großbritannien bekanntlich anders aufgebaut und da die Autorin selbst Britin ist, hat sie es wohl nicht für nötig gehalten einige Begriffe zu erklären. Für Leser außerhalb Großbritanniens führt dies gelegentlich zu kleinen Stolpersteinen. COVERIch liebe das britische Hardcover! Für mich war es der Grund überhaupt erst zu dem Buch zu greifen. Es ist sehr dunkel gestaltet, man sieht eine weibliche Gestalt in einem alten Fabrikgelände sitzen und irgendwie gelingt es dem Cover bereits eine düstere Stimmung zu verbreiten. Meiner Meinung nach ist es wesentlich gelungener als das amerikanische Cover, welches lediglich eine Brücke mit Big Ben und der Themse zeigt ...absolut nichtssagend und wenngleich die Handlung in London spielt einfach nicht passend. An der Stelle will ich noch einwerfen, dass ich den deutschen Titel "Dunkle Gebete" ebenfalls sehr irreführend und unpassend finde, wohingegen das Original vor allem im Anschluss gleich auf mehreren Ebenen Sinn ergibt. FAZIT"Now You See Me" lässt die Jack the Ripper Morde neu aufleben und führt den Leser auf der Suche nach der Wahrheit mehrmals in die Irre. S.J. Bolton überzeugt mit der Konstruktion der Mordfälle und der undurchsichtigen Vergangenheit ihrer Heldin. Leider mangelt es den Charakteren allesamt an Tiefe und Widererkennungswert, was der Handlung einen Dämpfer versetzt. Mit Lacey Flint konnte ich mich nicht recht anfreunden und ich hoffe, dass sich die Autorin in den Fortsetzung stärker auf die Charaktere konzentriert und deren einzelnen Stärken und Schwächen mehr hervorhebt. STERNE3 von 5 Sternen

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  • Bitte bitte ganz schnell mehr davon - für Fans des Ripper-Themas besonders geeignet!

    Dunkle Gebete

    book_lover01301

    19. May 2017 um 20:52

    "Die Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hat mehr als nur ein Geheimnis. DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an Serienkillern. Mit einem echten Mord hatte sie bisher allerdings nie zu tun – bis jetzt, da eine aus zahlreichen Stichwunden blutende Frau an der Tür von Laceys Wagen lehnt und in ihren Armen stirbt. Lacey wird zunächst nur als Zeugin vernommen, doch bald wird klar, dass sie in dem Fall eine ganz besondere Rolle spielt: Ein blutiger Bekennerbrief ist unmissverständlich an sie adressiert. Unversehens findet sich Lacey im Mittelpunkt einer Mordserie, die in einem besonderen Zusammenhang mit ihr selbst stehen muss. Doch wie findet man einen Killer, der sich einen nie gefassten Serienmörder zum Vorbild genommen hat?"Warum hab ich es gelesen?Ich bin schon seit Jahren fasziniert vom Fall Jack the Ripper. Der berühmt berüchtigte Serienmörder, der im viktorianischen London Prostituierte bestialisch ermordete und trotz einer öffentlichen Hetzjagd niemals gefasst wurde ist eine gefundene Rahmenhandlung für so manche Geschichte. Sobald also Jack the Ripper im Klappentext auftaucht, bin ich recht schnell interessiert. Noch dazu liebe ich London über alles und die britischen Krimis sind meistens die besten. Darüber hinaus handelt es sich hier um den Beginn einer Reihe rund um Ermittlerin Lacey Flint. Gerade bei Krimis ist es immer spannend, mehrere Teile zu erwarten, vor allem wenn die Protaginistin sympathisch ist.Wie war's?Was soll ich sagen - ich bin Lacey Flint komplett verfallen. Ein Krimi, den man trotz äußerst brutaler Szenen nicht aus der Hand legen kann. Fesselnd, mit einer interessanten und vielschichtigen Protagonistin, hat es dieses Buch für mich geschafft den schon so oft adaptierten Fall von Jack the Ripper, welcher im Londoner East End 1888 Prostituierte ermordete, in einen sehr interessanten und vor allen Dingen eigenen Plot einzubinden.Normalerweise stört es mich, wenn zu viel privates Geplänkel in einem Krimi diskutiert wird, doch hier war es eine angenehme Dosis. Noch dazu waren die Annäherungen zwischen Lacey und ihremKollegen DI Mark Joesbury so voller Funken, dass ich unbedingt wissen möchte was sich zwischen den beiden noch so entwickelt.Was war besonders?Besonders angenehm fand ich, dass trotz der Härte und Gewalt, welche in der Geschichte vorkommen, der Schreibstil trotzdem flüssig, gut beschreibend und keineswegs derbe ist. Noch dazu gibt es einige Twists, die auch für Kenner des Genre nicht unbedingt vorhersehbar waren. Sehr erfrischend!Reading Dunkle Gebete makes me feel like......großartiger Reihenauftakt mit besonderer Protaginistin! Ich habe mittlerweile alle Teile gelesen und freue mich sehnsüchtig auf weiteren Lesestoff - für mich eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die London als Setting mögen und auch vor blutigeren Szenen nicht zurückschrecken.

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  • Sehr spannender Thriller mit überraschendem Finale

    Dunkle Gebete

    Thommy28

    13. February 2017 um 16:04

    Einen kurzen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung: Der Plot ist nicht gerade neu - eine Geschichte deren Ursprung in einer lange zurück liegenden Vergewaltigung hat und auch daß die Hauptprotagonistin (und Ermittlern) ein gehöriges Problem mit sich herumschleppt hat der Leser schon viele Male gelesen. Trotzdem gelingt es der Autorin den Leser in Ihren Bann zu ziehen. Das liegt meiner Meinung einerseits daran, das die Figuren sehr detailreich gezeichnet wurden.  Andererseits kann die Autorin auch mit der Schreibweise punkten, die  sich leicht aber mit fein ausgewählten Formulierungen liest. Die diversen Sichtweisen der einzelnen Kapitel tragen zu einem spannenden Leseerlebnis bei. Schön in diesem Zusammenhang die in Ich-Form verfassten Kapitel aus Sicht der Hauptprotagonistin. Das Buch hat ein gutes Tempo und hält den Leser "bei der Stange". Mit dem überraschenden Schluss hat die Autorin zum Finale noch mal ein Highlight gesetzt.

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  • Jack is back

    Dunkle Gebete

    angi_stumpf

    09. December 2015 um 23:32

    Die Geschichte: Die junge Polizistin Lacey Flint kümmert sich besonders engagiert um junge Mädchen, die Opfer von Vergewaltigungen geworden sind. Sie hat selbst eine tragische Vergangenheit, die sie jederzeit einholen könnte. Als eine blutüberströmte Frau ausgerechnet in Laceys Armen an zahlreichen Messerstichen stirbt, rückt sie in den Fokus und zieht das Misstrauen eines erfahrenen Ermittlers auf sich: Mark Joesbury lässt sie fortan nicht mehr aus den Augen. Die Tote bleibt nicht das einzige Opfer und alles deutet darauf hin, dass der Serienmörder einem prominenten Vorbild nacheifert … Jack, the Ripper ist zurück in London! Meine Meinung: Dieser Thriller ist einfach nur spannend – und das von Anfang bis zum überraschenden Ende. Sharon Bolton hat mit Lacey Flint eine sehr interessante, mysteriöse Protagonistin geschaffen, die ich schnell ins Leserherz geschlossen habe. Obwohl sie eine Person mit vielen Geheimnissen und manchmal seltsamen Verhaltensweisen ist, wirkte sie auf mich sehr sympathisch. Ihre aufgewühlte, lebhafte Gefühlswelt macht sie ziemlich authentisch und auch irgendwie liebenswürdig. Mark Joesbury ist auch ein etwas undurchsichtiger Charakter, der sich einfach nicht entscheiden kann, was er von Lacey halten soll. Dieses emotionale Hin und Her prägt die Story in weiten Teilen. Auch einige andere Ermittler lernt man etwas näher kennen, aber hauptsächlich dreht sich die Geschichte um Lacey, Mark und deren Vorgesetzte Dana, die ich ebenfalls gerne mag. Das Aufgreifen der legendären Morde von “Jack, the Ripper” fand ich besonders gruselig. Man erfährt vieles über die damaligen Morde und im Anhang geht die Autorin noch einmal näher auf verschiedene Thesen ein, die im Laufe der Zeit darüber aufgestellt wurden. Bis heute ist das Rätsel nicht gelöst und die Schreckenstaten sorgen bis heute für Gänsehaut, wenn man sich näher damit befasst. Trotz der brutalen, blutigen Morde geht Sharon Bolton nicht so sehr ins Detail, dass es wirklich schlimm wird. Es bewegt sich alles noch im erträglichen Rahmen. Um fesselnde Spannung zu erzeugen, schafft sie eine geheimnisvolle Atmosphäre, der man sich bis zum Ende nicht mehr entziehen kann. Einfach toll geschrieben – und in kürzester Zeit gelesen. Freu mich schon auf den nächsten Teil: “Dead End” liegt schon bereit. Fazit: Die komplexe, mysteriöse Story sorgt für Nervenkitzel bis zum überraschenden Ende! Thrillerfans kommen voll auf ihre Kosten … diese Reihe empfehle ich gerne weiter!

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  • Sharon Bolton - Dunkle Gebete

    Dunkle Gebete

    Anny-Animagical

    16. March 2015 um 23:10

    Mir fehlen gerade ein bisschen die Worte - oder besser gesagt: Ich weiß nur nicht, wo ich anfangen soll. Zuerst hat mich die "Ich-Perspektive" ein bisschen abgeschreckt, auch, dass dabei teilweise Gegenwart und Vergangenheit miteinander vermischt wurden. Aber ich habe mich doch relativ schnell daran gewöhnt - nicht zuletzt auch wegen des guten Schreibstils und der nicht allzu langen Kapitel. Ich konnte, bzw. wollte das Buch verdammt oft gar nicht aus der Hand legen, weil es einfach durchgehend Spannung aufwies. Wenn es nicht um eine bestimmte Haupthandlung ging, so wurde man dennoch mit den laufenden Ermittlungen bei Laune gehalten. Die Autorin wirft einem immer wieder kleine Brotkrumen hin, die den Weg zur Auflösung des Falls weisen - dennoch schafft man es bis zu dieser besagten Auflösung nicht selbst, alle Puzzleteile zusammenzusetzen, weil eine entscheidende Information fehlt, die dem Leser bis zum Ende vorenthalten wird. Dadurch überschlagen sich während des Lesens die eigenen Verdachte, Theorien und Mutmaßungen - nicht zuletzt auch deswegen, weil "die Protagonistin alles weiß, nur es dem Leser gegenüber eben bis zum Schluss nicht preisgibt". 5 von 5 Sternen für eine wirklich gut durchdachte und abgedrehte Geschichte, die zu erfinden man erst mal schaffen muss. :) Spannung von der ersten bis zur letzten Seite - absolut empfehlenswert für jeden Thriller-Fan!

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  • Rezension: "Dunkle Gebete" von Sharon Bolton

    Dunkle Gebete

    JamieRose

    24. October 2014 um 12:03

    Inhalt: »DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an Serienkillern. Mit einem echten Mord hatte sie bisher allerdings nie zu tun – bis eine blutende Frau an der Tür ihres Autos lehnt und in Laceys Armen stirbt. Lacey wird zunächst nur als Zeugin vernommen, doch als sich der Täter in einem blutigen Bekennerbrief unmissverständlich an sie wendet, gibt es kein Zweifel, dass Lacey in dem Fall eine ganz besondere Rolle spielt. Unversehens findet sie sich im Mittelpunkt einer Mordserie, die in irgendeinem Zusammenhang mit ihrer Vergangenheit stehen muss. Doch wie findet man einen Killer, der sich einen nie gefassten Serienmörder zum Vorbild genommen hat?« Meine Meinung Die Handlung Lacey Flint ist eine junge Polizistin, die grade dabei ist einen Schritt weiter zu gehen auf der Karriereleiter, bis eine Frau in ihren Armen verstirbt. Sie war grade in einem Wohnblock unterwegs zu ihrem Auto als die Frau von hinten auf sie zukommt. Sie ist das Opfer eines Mörders der noch mehr Opfer auf seiner Liste hat. Lacey wird zunächst als Zeugin und potenzielle Täterin verhört und auch später kann sie mit ihrer dunklen Vergangenheit den Verdacht nicht ganz von sich abschütteln. Bald stellt sich raus, der der Mörder Jack the Ripper als Vorbild nimmt, aber was bezweckt er? Ist er nur ein Nachahmungstäter oder steckt mehr dahinter? Jack the Ripper ist ein Phantom, dass die Menschen immer noch fesselt. Ich fand es toll, dass die Autorin ihren vermeintlichen Nachahmungstäter auf Jack the Ripper basieren lässt. Während des Buches flechtet sie immer wieder neue (Verschwörungs-)Theorien über Jack the Ripper mit ein, wer er gewesen sein könnte, warum die Morde nicht aufgeklärt werden konnten. Ich habe kürzlich erst einen Podcast zu dem Thema gehört und fand es spannend, diese Theorien in dem Buch wieder zu finden. Auch die einzelnen Tathergänge sind beschrieben und Jacks Modus Operandi und der “Dear Boss” Brief wurde einbezogen. Auch für Lacey lässt die Autorin Jack the Ripper wichtig werden. Sie hat sich seit ihrer Kindheit mit diesem Phantom beschäftigt, sogar ein Referat in der Schule über Jack the Ripper gehalten und wurde so für die Ermittlungen ganz besonders wichtig. Zufall oder gibt es da eine Verbindung? Die Charaktere Lacey Flint ist eine junge Frau, mit wenig Freunden, sie hat keine Familie und hält auch sonst die meisten Menschen auf Abstand. Sie scheint nach außen hin stark und selbstbewusst, aber man merkt, dass sie dahinter auch Ängste hat und unsicher ist. Und sie will vor ihrer Vergangenheit flüchten. Ihre Chefin, Dana Tulloch, ist eine starke Führungspersönlichkeit wie man sich das nur vorstellen kann: stark, tough, schön und autoritär. Dennoch ist sie auch liebevoll und geht einfühlsam mit ihren Kollegen um. Mark Joesbury, ein Kollege von Lacey und ein Freund von Dana ist ebenfalls etwas Klischee behaftet: Muskulös, abweisend, nach außen hin ganz der fiese, distanzierte. Lacey findet Gefallen an Mark, aber läuft da vielleicht was mit Dana? (Der Name Dana gefällt mir übrigens ganz besonders gut, weil ich Dana Scully aus Akte X einfach so liebe!! :D) Lacey Interesse an Mark bleibt über das Buch hinweg sehr zart und ich fand gut, dass das Buch sich nicht als schlechter Kitsch zwischen dem starken Detective und der Außenseiterin Lacey entwickelt hat. Man möchte das endlich das Interesse von Mark erwidert wird, aber die Autorin lässt einen zappeln. Spannung Das Buch steigt sofort mit der Szene ein, in der die Frau, die später in Laceys Armen stirb, von ihrem Mörder verfolgt und verletzt wird ein. Die folgenden Kapitel sind noch etwas neutral, aber dann geht es stetig Bergauf mit der Spannung. Das Buch ist in der aus der Perspektive von Lacey in der Ich-Form geschrieben. So erhält man besonders von ihr viele Einblicke in ihre Gefühlswelt, Ängste, Vergangenheit und Pläne. Das Buch hat wirklich keine Längen oder Kapitel durch die man sich durchkämpfen muss. Es fließt dahin und wird vom kleinen Spannungsrinnsal zu einem mitreißenden Strom! Gefolgt von einem Höhepunkt und einem bemerkenswerten Ende, auch wenn mir etwas mehr Aufklärung in diesem Fall gefallen hätte. Aber dies war ja nur der 1. Fall mit Lacey Flint und Mark Joesbury, also muss ich mir nun wohl den zweiten Band kaufen um mehr zu erfahren. Falle zugeschlagen! :D Ich muss zugeben, dass ich mir ab einem gewissen Moment zusammenreimen konnte wie es wohl ausgeht, aber dennoch gab es viele Möglichkeiten und wie es im Einzelnen dann geendet ist, war trotzdem überraschend! Fazit Die Charaktere sind teilweise etwas klischeehaft, wer das nicht mag, der könnte das dem Buch übel nehmen, ich habe damit jedoch kein Problem und die spannende Handlung macht das mehr als wett. 5 Sterne gebe ich dem Buch und bin sehr zufrieden und möchte auch mehr von der Autorin lesen!

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  • Düster, atmosphärisch - ein meisterhaft geschriebener Thriller

    Dunkle Gebete

    Kittyzer

    27. June 2014 um 16:29

    Ein kleines Stück entfernt schien eine Straßenlaterne durch ein Fenster herein. In ihrem sanften, orangegelben Lichtschein lag ein Schuh. Auf Zehenspitzen ging ich hin und bückte mich. Es war kein Staub darauf. Dieser Schuh war noch nicht lange hier. Er gehörte Emma. Ich wusste es. Brotkrumen!, schrie die Stimme des gesunden Menschenverstandes. Das ist eine Brotkrumenfährte. Er lockt dich herein. Der gesunde Menschenverstand siegte. Nichts wie raus hier. Gerade trat ich einen Schritt zurück, auf die Tür zu, als ich die Feuertreppe quietschen hörte. Draußen war jemand auf eine der Stufen getreten. Also keine Fährte, sondern eine Falle.-- INHALT: DC Lacey Flint ist nach einer Befragung von Opfern einer Straftat gerade unterwegs zu ihrem Auto, als etwas Schreckliches geschieht: Ihr fällt auf offener Straße eine blutende Frau in die Arme - und stirbt kurz darauf. Die Detective Inspectors Joesbury und Tulloch untersuchen den Fall und nehmen Flint unter ihre Fittiche. Anfangs soll sie sich zurückhalten, doch als sich die Morde häufen und eine Verbindung zu den Morden von Jack the Ripper gezogen werden kann, muss sie als Beraterin fungieren, weil sie sich in diesem Gebiet am Besten auskennt. Je weiter der Fall voranschreitet, desto mehr wird Lacey in die Sache hineingezogen - und befindet sich schließlich selbst in Gefahr... MEINE MEINUNG: SCHREIBSTIL Sharon Boltons eindringliche Weise, ihre Geschichte zu erzählen, geht einem sofort unter die Haut. Sie schreibt detailliert und atmosphärisch, ohne dabei ausufernd zu werden; ihre Beschreibungen wirken so authentisch, dass einem in den grausamen Szenen durchaus ein Schauer über den Rücken läuft. Zarte Gemüter sollten das Ganze auf jeden Fall mit Vorsicht genießen: Die Morde sind brutal und blutig, bei den Einzelheiten wird nichts verschwiegen und nichts beschönigt. Das wirkt nie geifernd oder blutdurstig, erfordert zwischenzeitlich aber schon eine gewisse Festigkeit des Magens. CHARAKTERE Lacey Flint ist eine nicht ganz einfache Figur mit vielen Geheimnisse. Sie gibt wenig von sich preis und hält die Menschen in ihrer Umgebung mit ihrer kalten, unnahbaren und sarkastischen Art von sich fern. In dieser Hinsicht ähnelt sie dem DI Joesbury sehr - auch er ist dickköpfig, eher unfreundlich und kühl. Beide zeigen jedoch, dass sie nicht perfekt sind, sondern im Gegenteil menschlich, indem sie Fehler machen und auch einmal unerwünschte Gefühle die Oberhand gewinnen lassen. Eine interessante Figur ist auch Dana Tulloch, Detective mit Herz und Verstand, aber auch persönlichen Problemen, die immer wieder hochkommen. Insgesamt sind alle Charaktere sehr überzeugend gestaltet, sogar den letztendlichen Täter kann man in seinen Motiven tatsächlich mehr oder weniger verstehen. STORY UND UMSETZUNG Die wendungsreiche und gut ausgearbeitete Geschichte braucht keine ganze Seite, um einen völlig in das Geschehen hineinzuziehen. Unter anderem auch, weil der Roman mit der Szene um zwei einem zuerst unbekannte Mädchen beginnt, die in großer Gefahr schweben - und bei denen es sich erst am Schluss herausstellt, wer sie sind und was sie mit dem Ganzen zu tun haben. Aber auch allgemein gelingt es Sharon Bolton, einem hier eine Story zu bieten, die von Anfang bis Ende so überraschend und zwischenzeitlich erschreckend intensiv ist, dass sie einen kaum noch loslässt. Zugegeben, nicht alles war unvorhersehbar, die Verbindung zwischen Lacey und dem Täter konnte ich mir zum Beispiel denken, aber ansonsten wird der Leser immer wieder auf eine falsche Fährte geführt, wodurch keine Langeweile aufkommt. Und auch die Liebesgeschichte, die sich anbahnen zu scheint, wird so gering ausgewalzt, dass sie nicht nur viel Stoff für folgende Bände bietet, sondern mit den Zweifeln und den Enttäuschungen auch äußerst realistisch wirkt. Da freut man sich bereits auf das nächste Aufeinandertreffen von Joesbury und Flint... FAZIT: Sharon Bolton zeigt mit dem ersten Teil ihrer Lacey Flint-Reihe, "Dunkle Gebete", warum sie eine solch gefeierter Thriller-Autorin ist. Atmosphärisch, düster und mitreißend erzählt sie den mitunter sehr grausamen und blutigen Fall um einen Nachahmer des Rippers. Für Fans des Genres unbedingt empfehlenswert! 5 Punkte.

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  • Dunkle Gebete

    Dunkle Gebete

    safido

    25. April 2014 um 17:19

    “Seine Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hütet ein schreckliches Geheimnis …” (Buchrücken) Zum Inhalt: In London geht eine alt bekannte Angst um. Nachdem alles mit einem Mord begann, auf den sich niemand so wirklich einen Reim machen konnte, steht für die Londoner Polizei nach einem Bekennerschreiben fest, dass sich ein Nachahmungstäter an “Jack the Ripper” orientiert, wenn er unschuldige Frauen auf brutale Art und Weise tötet. DC Lacey Flint wird für diesen Fall extra in eine andere Einheit versetzt, um mit ihrem Wissen über den berühmt-berüchtigten Serienkiller die Ermittlungen vorantreiben zu können. Doch Lacey hat ein dunkles Geheimnis, welches in Verbindung mit den brutalen Morden zu stehen scheint. Und so muss sie sich neben der Jagd nach dem Killer auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen … Meine Meinung: “Dunkle Gebete” ist von der ersten Seite an spannend. Zunächst durch den Prolog, bei dem lange Zeit unklar bleibt, in welchem Zusammenhang dieser zum Rest der Geschichte steht. Mit der Zeit wird aus diesen wenigen Seiten zu Beginn, durch diverse kurze Zwischenkapitel, ein zweiter Erzählstrang, der nach und nach seine wahre Bedeutung offenbart. Bis es soweit ist, gibt es genügend Freiraum für eigene Spekulationen. “Die Wunde in der Kehle war nicht die schlimmste Verletzung, bei Weitem nicht. Mir fiel wieder ein, dass ich einmal gehört hatte, der weibliche Körper enthielte ungefähr fünf Liter Blut. Ich hatte mir allerdings nie Gedanken darüber gemacht, wie es wohl aussehen würde, wenn das alles auslief.” (Seite 14) Der Einstieg in die eigentliche Geschichte gestaltet sich kurz und schmerzlos. Zumindest für den Leser. Nicht jedoch für die Frau, die direkt zu Beginn in den Armen von Lacey Flint stirbt, nachdem ein Messer unzählige Spuren auf und in ihrem Körper hinterlassen hat. Für mich ein gelungener Start in einen Thriller. Die Londoner Polizei steht bald auf dem Schlauch – es gibt keine wirklichen Hinweise, man weiß nicht mal, was das Opfer an jenem Abend an diesem Ort zu suchen hatte. So drehen sich die Ermittler im Kreis, bis irgendwann der Schluss naheliegt, dass der Killer ein Nachahmungstäter sein könnte, der sich “Jack the Ripper” zum Vorbild genommen hat. Die Lösung des Falles ist diese Erkenntnis aber nicht, ganz im Gegenteil. Dadurch fängt das Buch und die Jagd auf Antworten erst so richtig an. “Amanda Weston kann nicht aufhören zu zittern. Nur dass Zittern etwas ist, was man tut, wenn einem kalt ist. Ihr ist, als könnte ihr vielleicht kalt sein – schließlich ist sie nackt -, aber dieses krampfhafte Schlottern hat nichts mit der Temperatur zu tun. Das ist keine Kälte. Das ist Angst.” (Seite 130) Für mich war es spannend, das Geschehen in London zu verfolgen. Wobei spannend jetzt leicht untertrieben ist, denn ich war die ganze Zeit über ziemlich angespannt, da ich ebenso wenig wusste, wie die Polizei. Durch Lacey Flint als Ich-Erzählerin ist man hautnah dabei, bekommt die Puzzleteilchen vorgelegt und ist gespannt, wie diese am Ende zusammenpassen werden. Auf dem Weg dorthin knickt der Spannungsbogen zu keinem Zeitpunkt ein. Und das liegt nicht bloß an den Opfern, die einem während des Lesens begegnen, sondern auch an der geschickt konstruierten Geschichte. “Dunkle Gebete” ist definitiv eher ein Buch für Fans des blutrünstigen Thrillers. Sharon Bolton konfrontiert ihrer Leser zwar nicht mit den brutalen Morden an sich, dafür aber umso mehr mit deren Folgen in Form von detaillierten Beschreibungen der Opfer. Aufgeschlitzte Bäuche, die fast nicht mehr als solche zu identifizieren sind und viele andere Abscheulichkeiten werden ungeschönt beschrieben. Für mich genau das richtige – bei den Gedanken, die mir so zu den Taten durch den Kopf gingen, lief mir mehr als bloß einmal ein eiskalter Schauer über den Rücken. “Sie würden wissen, dass ich die Mörderin war.” (Seite 276) Lacey Flint ist eine nicht leicht einzuschätzende Person. Ihr Charakter wird von der Autorin sehr ausgereift, mit vielen Ecken, Kanten und einer undurchsichtigen Vergangenheit dargestellt. Alles in allem konnte ich mich recht schnell an Lacey gewöhnen. Neben den nicht gerade schmeichelhaften Eigenschaften hat Sharon Bolton ihrer Akteurin außerdem einen ziemlich trockenen Humor auf den Leib geschrieben, den ich sehr mag. Die anderen Charaktere, allen voran der smarte und gleichzeitig harte Mark Joesbury, passen ebenfalls gut in die Geschichte. Die Spekulationen und Theorien, die sich seit jeher um “Jack the Ripper” ranken, bieten eine starke Grundlage für diesen Thriller. Sharon Bolton ist es gut gelungen, die Fakten der echten Morde, die ich so nicht kannte und im Anschluss an das Buch nachgelesen habe, mit ihrer Geschichte zu verbinden. Was sie geschrieben hat, hat Hand und Fuß und ich war überrascht, dass das Phantom “Jack the Ripper” bis heute mehr als genügend Stoff für Spekulationen aller Art bietet und u. a. sogar Lewis Carroll, der Autor von “Alice im Wunderland”, zu den Verdächtigen gehörte. “Der Kopf lag mit dem Gesicht nach unten ungefähr fünf Meter entfernt auf der anderen Seite des Grabens. Das kinnlange braune Haar war feucht vom Tau. Etwas, das wie geronnenes Blut aussah, zog sich um den Halsstumpf herum.” (Seite 384) Insgesamt war “Dunkle Gebete” ein Thriller ganz nach meinem Geschmack: guter Plot, spezielle Charaktere und brutale Morde. Für hartgesottene Thriller-Fans spreche ich eine klare Empfehlung aus. BOOKWIVES

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  • Stimmungsvoll, berührend und ein überdehnter Spannungsbogen

    Dunkle Gebete

    Sonoris

    07. February 2014 um 10:39

    “Dunkle Gebete” von Sharon Bolton ist ein Kriminalroman. Im Gegensatz zum “Schlangenhaus”, der eher dem Genre Mystery-Thriller zuzurechen war, befindet sich hier dementsprechend die Ermittlung mehrerer Verbrechen eines Serienmörders im Vordergrund. Jetzt könnte man sagen: Oh nein, nicht noch ein Krimi, bei dem es lediglich um die Aufklärung von Verbrechen geht! Diese Abwehrhaltung, die ich letztendlich bei mir während des Lesens festgestellt hatte, konnte zwar nicht gänzlich durch eine gute und außergewöhnliche Geschichte ausgeräumt werden (denn ein Krimi bleibt ein Krimi, sei die Geschichte auch noch so gut und überzeugend!). Allerdings haben mich die Erlebnisse und die Tiefe der Charaktere und die daraus resultierende hohe Intensität der Geschichte so sehr überzeugen können, dass ich geneigt bin zu schreiben, mit “Dunkle Gebete” einen bemerkens- und unbedingt lesenswerten Kriminalroman gelesen zu haben. Wie der Klappentext schon deutlich werden ließ, wird eine Polizistin namens Lacey Flint in die Ermittlungen mit hineingezogen, und gerät sogar selbst unter Verdacht. Da sie eigentlich nicht zum Ermittlerteam gehört, aber eben dadurch, dass sie dem Mord fast beiwohnte, hat sie eine besondere Stellung, sowohl für die Geschichte als auch für die Ermittlungen, in dem ein Serienmörder überführt werden muss. Denn durch diese Position von Lacey Flint hat die Autorin die Möglichkeit, eine Figur zu zeichnen, die eine immense Tiefe und Lebendigkeit aufweist. So hat Lacey Flint in ihrer Vergangenheit, bevor sie zur Londoner Polizei gekommen ist, erhebliches erlebt, was sie als wichtigste Person bei den Ermittlungen werden lässt. Wie schon bei “Schlangenhaus” wird die Geschichte überwiegend aus der Ich-Perspektive erzählt und handelt von einer durch schlimme Erfahrungen gezeichneten Frau, die ihre Vergangenheit vergessen und letztlich zufrieden gelassen werden möchte. Dies würde ihr auch gelingen, wäre da nicht ein junger attraktiver Mann (in diesem Roman ist es ein Polizist namens Detectiv Inspector Joesbury), der ihr schwer zusetzt, und wogegen sie sich nur schwer behaupten kann. Daraus kann jetzt nicht nur abgeleitet werden, dass die Autorin sich wiederholt, oder dass die in den Romanen dargestellten Protagonisten einen starken Bezug zu ihrem eigenen Leben zu haben scheinen, sondern - und eben auch dadurch - kann gesagt werden, dass die Geschichte eine hohe Authentizität und Glaubwürdigkeit aufweist. Auch wenn mich der Roman mit den eben erwähnten Aspekten, wie Glaubwürdigkeit, hoher Intensität sowie überraschender Enthüllungen überzeugt hat, kann ich nicht darüber hinweggehen, dass der Roman streckenweise nicht immer die Spannung halten konnte. Hatte ich bei “Schlangenhaus” geäußert, dass ein zu hoher Fokus auf den Aufbau und der Struktur gerichtet wurde, so möchte ich diese Aussage für “Dunkle Gebete” etwas modifizieren: “Dunkle Gebete” zeichnet sich durch einen geschickten Aufbau aus, der nicht mehr allzu sehr konstruiert wirkt. Allerdings hat sie aus meiner Sicht sich allzu sehr mit den Enthüllungen Zeit gelassen, so dass das Band zur der erwarteten Auflösung, der die Spannung ausmachte, zu lange gedehnt wurde. Auch wenn das Ende eine überraschende Offenbarung bereithielt, die mich sehr ergriffen zurückließ, konnte es dementsprechend mein Gefühl, dass die Spannung an manchen Stellen unnötigerweise in die Länge gezogen wurde, nicht gänzlich mindern.

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  • An alle Jack the Ripper Interessierten

    Dunkle Gebete

    Winterzauber

    10. November 2013 um 21:51

    Ermittlerin DC Flint kann die schwerverletzte Frau, die sie findet nicht mehr retten und plagt sich mit Zweifeln. Es ist nicht der letzte Mord in ihrem Umfeld. Der Killer hat es auf Frauen abgesehen und tötet wie Jack the Ripper und hinterläßt die Opfer auch an den Tatorten. Flint wird Mark Joesbury zur Seite gestellt, was ihr gar nicht recht ist. Dies ist mein erster Krimi von der Autorin und am Anfang war ich doch etwas skeptisch, da ich doch wegen der gegenseitigen Anziehung der Hauptakteure eine Sex & Crime Geschichte vermutet habe, wurde aber glücklicherweise eines besseren belehrt. Dies ist ein durch und durch spannender who done it Krimi - die Ermittler tappen lange im Dunkeln, bis klar wird, dass sich der Killer die Jack the Ripper Morde als Vorlage genommen hat und vor nichts zurückschreckt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und auch einiges über Jack the Ripper erfahren, was ich bisher nicht wußte. Klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Dunkle Gebete" von Sharon Bolton

    Dunkle Gebete

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. November 2012 um 10:27

    Tolle Autoren für alle Fielding, George-Fans aber schneller in der Story

  • Rezension zu "Dunkle Gebete" von Sharon Bolton

    Dunkle Gebete

    guybrush

    31. August 2012 um 19:34

    Die Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hat mehr als nur ein Geheimnis. DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an Serienkillern. Sie stolpert (zufällig?) in eine besonders grausame Mordserie. Recht schnell wird klar, dass der Mörder sich Jack the Ripper zum Vorbild genommen hat und dass es eine besonder Verbindung zu Lacey geben muss. Ein interessanter, wendungsreicher Plot, der sukzessive Spannung aufbaut. Man erfährt viel über die unterschiedlichen Jack-Theorien, aber auch über die Probleme des modernen London. Mein erstes Buch von Sharon Bolton und sicher nicht mein letztes.

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