Sharon Bolton Schlangenhaus

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Inhaltsangabe zu „Schlangenhaus“ von Sharon Bolton

Die Wahrheit tut nicht weh. Sie tötet. Der Schrecken beginnt an einem friedlichen Morgen in einem idyllischen englischen Dorf: Im Bett eines Säuglings wird eine Schlange entdeckt und die junge Tierärztin Clara Benning zu Hilfe gerufen. Es ist der Beginn einer wahren Schlangenplage, bei der es auch zu rätselhaften Todesfällen kommt. Auf der Suche nach einer Erklärung stößt Clara auf eine Spur, die fünfzig Jahre in die Vergangenheit führt. Doch die Menschen, die wissen, was damals geschah, schweigen eisern. Bis die Wahrheit mit tödlicher Macht ans Licht drängt …

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  • guter Thriller

    Schlangenhaus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. July 2014 um 10:23

    Kurzbeschreibung Die Wahrheit tut nicht weh. Sie tötet. Der Schrecken beginnt an einem friedlichen Morgen in einem idyllischen englischen Dorf: Im Bett eines Säuglings wird eine Schlange entdeckt und die junge Tierärztin Clara Benning zu Hilfe gerufen. Es ist der Beginn einer wahren Schlangenplage, bei der es auch zu rätselhaften Todesfällen kommt. Auf der Suche nach einer Erklärung stößt Clara auf eine Spur, die fünfzig Jahre in die Vergangenheit führt. Doch die Menschen, die wissen, was damals geschah, schweigen eisern. Bis die Wahrheit mit tödlicher Macht ans Licht drängt … Fazit: Spannend, düstere Stimmung, aber zwischendurch sehr lang gezogen, man hätte immer mal wieder ein paar Seiten überspringen können.  

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  • Frau Bolton hat mal wieder nicht enttäuscht

    Schlangenhaus
    fantagiroh

    fantagiroh

    27. February 2014 um 23:09

    Nach dem ich bereits Todesopfer von ihr gelesen hatte, wollte ich auch gerne ein weiters Buch von Sharon Bolton lesen.  Das Schlangenhaus spielt in einer englischen ländlichen Gemeinde, mit Ihren typischen Charakteren die ihre Geheimnisse haben. Plötzlich treten häufiger Vorfälle auf, in welchen Schlangen ein Rolle spielen. Da in dem Dorf ein Tierärztin lebt, wird diese um Hilfe gebeten.  Die Tierärztin Clara hat jedoch selbst ein Geheimnis, Ihre Gesichtshälfte ist entstellt und sie versucht sich von der Menschheit im Allgemeinen zurückzuhalten.  Meine Meinung:  Ich hätte nie gedacht, wie man zu einem Thema wie Schlagen einen solch packenden Thriller schreiben kann. Man ist bis zum Schluß gefesselt und ich kam bis vor Auflösung nicht auf den wahren Täter. Besonders hat mir der Charakter von Clara gefallen, der sich im Laufe des Buches immer mehr entwickelte. Das man erst ab Seite 400 erfuhr, wie es zur Entstellung ihrer Gesichtshälfte kam und vorher nur Andeutungen fielen, fand ich nie störend im Gegenteil. Auch wenn es vielleicht nicht die Aufgabe des Buches war, erfährt man zudem einiges über Schlangen und deren Mythos.  Für mich ein sehr gelungener Thriller.

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  • Dorfidylle, Schlangen und Geheimnisse! Und ein brillianter unheimlicher Roman ist geschaffen!

    Schlangenhaus
    Sonoris

    Sonoris

    22. August 2013 um 23:47

    Sharon Boltons erster Roman “Todesopfer” erblickte 2008 erstmals das Licht der Welt. Zu diesem Zeitpunkt war die Autorin 48 Jahre alt, was bedeutet, dass sie recht spät mit dem Schreiben begonnen hat. Bislang hat sie fünf Romane veröffentlicht, und ein jeder von ihnen wurde sofort ins Deutsche übersetzt und auf den hiesigen Markt gebracht. Zum Glück kann ich da nur sagen, und ebenso zum Glück, dass ich auf die Autorin und ihren Werken aufmerksam wurde! “Todesopfer” habe ich noch nicht gelesen (was ich aber recht schnell nachholen werde!), jedoch ist ihr zweites Werk “Schlangenhaus” mir in die Hände gefallen, und es dauerte nicht lange, bis ich es angefangen habe zu Lesen. Meine Begeisterung für das englische Landleben mit einem hohen Anteil an Unheimlichem hat meine Aufmerksamkeit für den hier vorliegenden Roman “Schlangenhaus” erregt. Und genau diese Art Romane schreibt die aus England stammende und auch dort lebende Schriftstellerin. Mit Zutaten wie Religion, Schlangenkunde und einer kleinen Portion Mythologie hat sie Schlangenhaus zu einem interessanten, spannenden und unheimlichen Roman mit ausgefeilten und außergewöhnlichen Charakteren gemacht. Sowohl die Protagonistin Clara Benning, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, als auch die Antagonisten weisen eine tragische Biografie mit sehr leidvollen Erfahrungen auf, an die die Autorin den Leser teilhaben lässt. Geschickter- und spannungsfördernder Weise eröffnet uns die Autorin erst nach und nach die Biografien vor allem die der Clara Bennings und lässt uns erst im späteren Verlauf der Geschichte einen vollständigeren Blick auf Person werfen. Sehr deutlich ist, dass die Autorin einen großen Wert auf den Aufbau und die Konstruktion gelegt hat und dafür auch hohe Fähigkeit besitzt. So hinterlässt es bei mir den Eindruck mit “Schlangenhaus” einen sehr runden und schlüssigen Roman gelesen zu haben. Dass ich dabei aber auch an besonders einer Stelle das Gefühl hatte, dass hier mehr dem Aufbau geschuldet wurde, als der Lebendigkeit und Echtheit der Ereignisse, tut dem Roman im Ganzen aber keinen Abbruch. Denn die Geschichte weiß hinsichtlich der Atmosphäre, Charaktere und der Fähigkeit, das nötige Fachwissen geschickt in die Handlung einzubauen, zu überzeugen. Besonders ist auch die Protagonistin zu erwähnen. Denn bei dieser scheint es mir, dass es der Autorin nicht wichtig war, eine sympathische Figur darzustellen, die zu kokettieren weiß und sonst allerhand Stärken aufweist. Sondern sie hat mit Clara Bennings eher eine Figur geschaffen, die ein großes Päckchen mit sich herumschleppt, und insgesamt eher als etwas unhöflich und schroff erscheint. Die Tatsache, dass die anderen Personen hingegen ihr mit Wohlwollen und Zuneigung begegnen, lässt sie ein wenig unsympathisch erscheinen. So hat Sharon Bolton aus meiner Sicht mit der Protagonistin einen sehr authentischen und starken Charakter geschaffen, dessen Taten und Mut man bewundern kann, oder auch nicht! “Schlangenhaus” von Sharon Bolton ist so für mich ein erstklassiger Roman, der hinsichtlich Stimmung, Aufbau und Charakteren seinesgleichen sucht. Ich kann jedem diesen Roman empfehlen, der einen besonderen Bezug zum englischen Dorfleben mit unheimlicher Atmosphäre hat.

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    30. January 2013 um 07:38

    Inhalt Clara Benning, Tierärztin von Beruf, lebt ziemlich einsam und zurückgezogen in einem idyllischen englischen Dorf. Eines Tages wird eine Schlange in einem Kinderbettchen ihrer Nachbarin gefunden und Clara zur Hilfe gerufen. Was alle leider noch nicht wissen, damit beginnt eine wahre Schlangenplage und es sterben viele, vorallem ältere Leute. Diesen rätselhaften Todesfällen geht Clara nach und stößt auf eine Spur, die 50 Jahre zurück in die Vergangenheit geht. Ist Clara stark genug, dies alles zu bewältigen? Meinung Vorweg erst einmal, ich liebe Thriller. Aber bei diesem Buch, blieb sogar mir manchmal die Spucke weg. Nichtsdestotrotz mußte ich es zu Ende lesen und war absolut begeistert, mit wieviel Spannung und teilweise sogar Ekel die Autorin diesen perfekten Thriller geschrieben hat. Ein riesiges Lob dafür. Es kommt selten vor, das man so ein tolles Buch in die Hände bekommt. Für Menschen, die eine Schlangenphobie haben, würde ich abraten, „Schlangenhaus“ zu lesen. Perfekt hat Frau Bolton alles Charakteren in Szene gesetzt. Man denkt und fühlt sehr mit ihnen mit, Schmerzen meint man selbst zu haben, vorallem nach einem Schlangenbiss. Ein Gänsehautgefühl bleibt natürlich nicht aus, und die 505 Seiten hatte ich ruckzuck durch, da ich einfach so gebannt von der Geschichte war. Gekonnt hat die Autorin die Geschichte um die Schlangen mit den Vorgängen (Clara vermutete eine Sekte von lauter Wahnsinnigen und den Kult um eine sogenannte „Schlangenbeschwörung“, welche Tote wieder zum Leben erwecken kann) von vor 50 Jahren verknüpft, so dass daraus ein mysteriöser, spannender Thriller entstand. Frau Bolton hat in der Ich-Perspektive aus Claras Sicht geschrieben. Diese wird als eher schüchterne, zurückgezogenen Frau dargestellt, die durch den Unfall als Baby eine entstellte Gesichtshälfte hat. Dadurch ist ihr Selbstbewustsein ziemlich im Keller. Die vielen Nebendarsteller und die sehr gut dargestellten Orte und Landschaften lassen das Buch sehr authentisch rüberkommen. Der Schreibstil ist fesselnd, aber zu gleich recht flüssig. Es macht einfach Spaß, das Buch aufeinmal zu lesen. Außerdem legte die Autorin geschickt viele Spuren zu möglichen Tätern im Buch, ich wußte bis zum Schluß nicht, wer der eigentiche Mörder war. So etwas mag ich sehr gerne, weil damit sich die Spannung wirklich bis zum Ende hält. Cover Das Cover sieht düster und mysteriös aus. Passt perfekt zur Geschichte und als eingefleischter Thriller-Fan kann man einfach nicht daran vorbeigehen. Fazit „Schlangenhaus“ ist für mich ein perfekter und absolut spannender Thriller, aber nichts für schwache Nerven. Er hat mich sehr gut unterhalten und ich vergebe ihm 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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  • Spannender Thriller aus England

    Schlangenhaus
    Thommy28

    Thommy28

    24. July 2012 um 17:40

    Es beginnt an einem schönen friedlichen Morgen in einem idyllischen englischen Dorf. Die junge Tierärztin Clara Benning wird zu Hilfe gerufen, weil im Kinderbett eines schlafenden Babys eine Schlange entdeckt wird. Wie ist die giftige Kreuzotter nur dorthin gekommen? Doch das ist erst der Anfang einer seltsamen, nie gekannten Schlangenplage. Als ein Mann unter seltsamen Umständen nach einem Schlangenbiss stirbt, lässt ihr die Sache keine Ruhe mehr. Zusammen mit einem Ermittler der örtlichen Polizei und mit Hilfe eines bekannten Schlangenforschers, versucht sie der Sache auf den Grund zu gehen. Doch überall im Dorf stösst sie auf Schweigen. Das Buch ist ein spannender Thriller, der auch Einblick in die Welt der Schlangen bietet. Er ist sehr unterhaltsam, ohne den Leser zu sehr mit Details zu überfordern. Man muss nur recht genau aufpassen, um die zahlreichen Personen richtig miteinander verknüpfen zu können, da die Handlung teilweise aus der Vergangenheit heraus, zum aktuellen Geschehen führt. Mir hat das Buch gut gefallen, ohne nun übermässig zu begeistern.

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    BlueTulip

    BlueTulip

    29. April 2012 um 00:31

    Inhalt:Die Tierärztin Clara Benning lebt sehr zurückgezogen in einem englischen Dorf. Grund für diese Zurückgezogenheit ist die Narbe in Clara Bennings Gesicht, die sie sehr entstellt. Eines morgens wird Clara von ihrer Nachbarin um Hilfe gebeten. In dem Bett ihrer kleinen Tochter liegt eine Schlange. Clara entfernt die Schlange, bevor diese das Kind beißen kann. Doch damit nicht genug. Das ganze Dorf wird auf einmal von einer Schlangenplage heimgesucht. Nun ist Clara als Expertin gefragt. Als dann auch noch auf unerklärliche Weise ein Mensch stirbt, ermittelt Clara auf eigene Faust. Zuhilfe eilen ihr der Polizist Matt Hoare und der Schlangenforscher Sean North. Meinung: Ja, ich gebe es zu Schlangen sind nicht meine Lieblingstiere, kann es aber verstehen das es Menschen gibt die von diesen Tieren fasziniert sind. Habe es damals auch reinen Instinkt mitgenommen, und wurde nicht enttäuscht. Schlangenhaus ist ein spannender Roman, flüssig geschrieben, um eine junge, scheue Frau, die im Laufe des Buches immer wieder über sich hinauswächst und durch ihren Instinkt nach und nach das Geheimnis um die Schlangenansammlungen lösen kann. Hinzu kommen einige nicht unwichtige Nebenfiguren und auch der Schauplatz das kleinen englischen Dorf wird glaubhaft dargestellt. Es war einer dieser Thriller die ich nicht mehr aus der Hand legen mochte. Ich warte seitdem auf eine Fortsetzung, die es aber bis heute nicht gibt, da Frau Bolton immer wieder neue Titelheldinnen erschafft, hab das eine oder andere Buch gelesen die mochten mich aber leider nicht so sehr fesseln wie dieses...

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  • Frage zu "Schlangenhaus" von Sharon J. Bolton

    Schlangenhaus
    Severus87

    Severus87

    Ich bin großer Fan der David Hunter Reihe von Simon Beckett und bin nun auf das Buch Schlangenhaus gestoßen. Auf der Rückseite ist eine Empfehlung Becketts zu lesen und nun würde ich gerne wissen, ob das Buch vergleichbar gut und empfehlenswert ist. Vielen dank im Voraus! :)

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    Kerry

    Kerry

    17. September 2011 um 19:48

    Die Tierärztin Clara Benning lebt zurückgezogen in einem kleinen englischen Dorf. Durch einen Unfall in ihrer frühesten Jugend ist ihre linke Gesichtshälfte entstellt, auch die plastische Chirurgie kann hier keine Besserung herbeiführen. Auf Grund ihres äußerlichen Makels lebt sie sehr zurückgezogen und zieht die Gesellschaft von kranken und verletzten Tieren, denen sie helfen kann, denen der Menschen vor. Doch eines morgens wird sie von einer Nachbarin um Hilfe gerufen. Im Bett ihres Babys hat sie eine Schlange entdeckt. Clara zögert nicht lange und eilt der jungen Frau umgehend zu Hilfe. In letzter Minute kann Clara die Schlange aus dem Babybett entfernen, bevor diese dem Kind etwas antun kann. Später am selben Tag erhält Clara einen Anruf ihres Vaters, der ihr mitteilt, dass ihre Mutter verstorben sei. Clara, die von jeher kein besonders enges oder gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hatte, kann sich mit dieser Nachricht jedoch nicht auseinander setzen, denn schon bald häufen sich die Vorkommnisse um weitere Schlangenansammlungen in Wohnhäusern. Doch hierbei handelt es sich nicht nur um harmlose, ungiftige Schlangen, nein auch tödliche, nicht in England heimische Schlangen, werden vermehrt in Häusern gefunden und anscheinend gibt es bereits die ersten Todesfälle durch Schlangen ... Als Clara nach und nach die Erkenntnis kommt, dass es sich hierbei nicht um natürliche Schlangenansammlungen handelt, sondern jemand gezielt diese platzieren muss, gerät sie, da sie Erfahrung mit Reptilien und auch Schlangen hat, bald selbst ins Fadenkreuz der Ermittler, doch es ist nicht immer alles so, wie es erscheint ... Ein spannender Roman um eine junge, scheue Frau, die jedoch im Laufe des Buches immer wieder über sich hinauswächst und durch ihren Instinkt nach und nach das Geheimnis um die Schlangenansammlungen lösen kann. Durch eine stattliche Anzahl an Nebenfiguren wird der Schauplatz des kleinen englischen Dorfes glaubhaft dargestellt. Auf Grund von einigen Längen im Buch und einem mit Ach und Krach herbeigeführten Ende, muss ich bei der Notenvergabe leider einen Punkt abziehen, bin jedoch für die Zukunft gewillt, weitere Bücher der Autorin zu lesen, da ich den Schreibstil als sehr spannend und angenehm empfand.

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    17. August 2011 um 07:29

    DIE GESCHICHTE... In der Abgeschiedenheit eines kleinen englischen Dorfes lebt die junge Tierärztin Clara Benning, deren Gesicht seit frühester Kindheit entstellt ist und die deshalb Menschen meidet. Eines Morgens bekommt Clara von einer Nachbarin einen hysterischen Anruf, dass sich im Bettchen ihres schlafenden Babys eine Schlange befindet und so befreit die erfahrene Tierärztin eine Kreuzotter aus dem Babybett, bevor die Schlange zubeißen kann. Als dann weitere Schlangen (unter anderem ein hochgiftiger Taipan) auftauchen, ist abermals Clara gefragt. Gemeinsam mit dem Einheimischen Matt Hoare, der sich als hochrangiger Polizist entpuppt und dem Schlangenexperten Sean North versucht Clara dem Geheimnis der plötzlichen Schlangenpopulation auf den Grund zu gehen... MEINE MEINUNG: "Schlangenhaus" war mein erstes Buch von Sharon Bolton, da ich den Schreibstil testen wollte, bevor ich mir "Bluternte" zulege - und das werde ich sicher noch tun. Als atmosphärisch dichter Schauplatz des Geschehens dient ein idyllischer Ort in der Nähe der englischen Grafschaft Dorset. Die 30-jährige Clara Benning ist eine ungewöhnliche Hauptperson, die sich oftmals widersprüchlich verhält (auf der einen Seite ist sie schüchtern, auf der anderen Seite wieder risikofreudig und auch leichtsinnig), was mir nicht ganz so gut gefällt. Durch einen Unfall in ihrer Kindheit ist die Tochter eines Erzdiakons im Gesicht furchtbar entstellt und sehr menschenscheu. Deshalb arbeitet die zurückhaltende Tierärztin in der Tierklinik lieber mit verletzten und kranken Tieren und hat auch ein wenig Erfahrung mit Reptilien. Doch wegen der Schlangenplage im Ort zieht sie den bekannten Herpetologen bzw. Schlangenforscher Sean North sowie Matt Hoare, den Assistant Chief Constable von der Dorseter Polizei hinzu. Prekärerweise fühlt sich Clara zu beiden Männern hingezogen, obwohl sie sonst nicht viel mit anderen Menschen anfangen kann, was natürlich genug Potential für die Handlung bietet. Allerdings hätte ich gern noch ein wenig mehr über die mitwirkenden Personen erfahren, obwohl die Charaktere interessant gestaltet wurden. Die verschiedenen Nebenfiguren geben Einblick in das englische Dorfleben und gestalten die Geschichte abwechslungsreich. Sharon Bolton versteht es vortrefflich, wissenswerte Details über Schlangen in eine temporeiche Story zu verpacken. Beim Lesen fühlt & fiebert man mit der abenteuerlustigen Ich-Erzählerin Clara mit, die unerschrocken das Rätsel um die geheimnisvolle Schlangenepedemie lösen möchte und sich in so manche gefahrenvolle Situation begibt. Obwohl ich kein Schlangenfreund bin, verstehe ich nach der Lektüre von "Schlangenhaus", weshalb diese Kriechtiere so viele Menschen faszinieren. Allerdings beinhaltetet die packende Handlung einige unnötige Szenarien und das Ende erscheint mir etwas zu konstruiert bzw. unglaubwürdig. Schade, dass die Autorin da so dick aufgetragen hat. Durch den fesselnden Schreibstil und die anschaulichen Beschreibungen lässt sich dieser mehr als 500 Seiten starke Thriller sehr flüssig lesen. FAZIT: Trotz kleiner Schwächen ist "Schlangenhaus" ein unterhaltsamer Thriller, der wegen einiger überraschenden Wendungen spannende Lesestunden garantiert und sein Wissen über Schlangen erweitert. Dafür vergebe ich spannende 4 STERNE.

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    09. January 2011 um 18:18

    KURZ GESAGT: "'Todesopfer' war schon gut, aber 'Schlangenhaus' ist sogar noch besser", sagte Simon Beckett zu diesem Buch. Da kann ich nur unterschreiben. Auf gut 500 Seiten lehrt uns Sharon Bolton das Gruseln – das Gruseln vor Schlangen. Dabei hat die junge Tierärztin Clara Benning berufsbedingt eigentlich keine große Angst vor Reptilien. Doch selbst ihr wird es zu viel, als ganze Schlangenhorden einzelne Häuser stürmen und dabei sogar Menschen sterben. Zumal dergleichen für diese Tiere ein äußerst ungewöhnliches Verhalten ist. Während sie, der zuständige Kommissar und der ortsansässige Schlangenexperte versuchen, Ruhe zu bewahren, kochen die Emotionen bei den Bewohnern des kleinen Dorfes hoch, die nicht den Nerv haben, zwischen harmlosen Ringelnattern und hochgiftigen Vipern zu unterscheiden. Eine rasch gebildete Bürgerwehr ist nur allzu gern bereit, allem den Garaus zu machen, was keine Beine hat. Und eine herumstreunende Horde Jugendlicher verbreitet zusätzlichen Schrecken. Sharon Bolton sorgt natürlich wieder einmal dafür, dass alles anders kommt, als man denkt. Tief in der Vergangenheit sind die Gründe für die Taten begraben, die das friedliche Dorfleben heute erschüttern, und die Schuldigen sind weiß Gott nicht die Schlangen. In einem nervenaufreibenden Finale lässt uns die Autorin erkennen, dass es nur eine Spezies gibt, vor der es uns gruseln sollte: den Menschen. Noch immer leicht außer Atem empfiehlt die Buchprüferin allen, egal ob sie Schlangen mögen oder nicht: Lesen!

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    jasmiin

    jasmiin

    12. August 2010 um 10:03

    Die Tierärztin Clara Benning lebt zurückgezogen in einem kleinen englischen Dorf. Da sie seit ihrer Kindheit ein entstelltes Gesicht hat, meidet sie weitgehend den Kontakt mir ihrem Mitmenschen. Eines morgens wird sie von einer panischen Mutter angerufen, die im Bett ihres Babys eine Schlange entdeckte. Clara muss sich beeilen und schnell handeln, da es sich um eine Giftschlange handelt. Doch damit nicht genug, mit dieser einen Schlange wird ein Albtraum wieder Lebendig, den es vor ungefähr 50 Jahren schon einmal gab. Clara wird, obwohl es ihr garnicht passt, weiter in die Sache reingezogen, und deckt eine Sache auf, die niemals ans Licht kommen sollte. Schlangen spielen in diesem Buch eine große Rolle, wie es der Titel schon sagt. Das Buch fesselt von der ersten Seite an und die Spannung lässt auch bis zum Schluss nicht nach. Ich habe Todesopfer noch nicht gelesen aber werde es umgehend nachholen, diese Autorin sollte in jedem Regal stehen. Wirklich Brilliant.

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    Reever

    Reever

    23. May 2010 um 22:00

    Oh oh war sehr spannend, da spielen Klischees eine große Rolle, eine Tierärztin mit schweren Entstellungen im Gesicht wird um Rat gefragt. Es geht um einen älteren Mann der an einem Kreuzotterbiss gestorben ist, bald stellt sich heraus daß da was nicht stimmt, und in dem Dorf in dem die Tierärztin lebt häufen sich Zwischenfälle mit Schlangen. Es geht um religiöse Fanatiker, dumme Polizisten und einer sehr sympatischen Tierärztin.

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    G. Schimmele

    G. Schimmele

    08. May 2010 um 14:14

    Die Tierärztin Clara Benning lebt sehr zurückgezogen in einem englischen Dorf. Grund für diese Zurückgezogenheit ist die Narbe in Clara Bennings Gesicht, die sie sehr entstellt. Eines morgens wird Clara von ihrer Nachbarin um Hilfe gebeten. In dem Bett ihrer kleinen Tochter liegt eine Schlange. Clara entfernt die Schlange, bevor diese das Kind beißen kann. Doch damit nicht genug. Das ganze Dorf wird auf einmal von einer Schlangenplage heimgesucht. Nun ist Clara als Expertin gefragt. Als dann auch noch auf unerklärliche Weise ein Mensch stirbt, ermittelt Clara auf eigene Faust. Zuhilfe eilen ihr der Polizist Matt Hoare und der Schlangenforscher Sean North. Was Clara dann im Laufe ihrer eigenen Ermittlungen herausfindet, ist erschreckend. Es bleibt nicht bei diesem einen Todesfall, es kommen noch andere hinzu. Die Ermittlungen gestalten sich zunehmend schwieriger. Irgend etwas ist in den 50er-Jahren passiert, was unmittelbar mit der jetzt vorhandenen Schlangenplage in Zusammenhang steht. Und dies herauszufinden stellt Clara manchmal vor echt ausweglose Situationen. Der Autor Sharon Bolton hat es mal wieder geschafft, einen Thriller zu verfassen, der seinem Namen alle Ehre macht. Das Buch ist so spannend, dass man es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und davon nicht genug, man kann beim Lesen nicht voraussagen, wie es weitergeht, da man ständig auf eine andere Spur gebracht wird. Ich war schon ein Fan von "Todesopfer" und bin nun auch ein Fan von "Schlangenhaus". Ich kann das Buch nur empfehlen, allerdings sollte man - wie schon gesagt - viel Zeit haben, da es einem wirklich schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen.

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. February 2010 um 09:29

    Da ich "Todesopfer" nicht kenne, konnte ich das Buch vorurteilsfrei lesen. Das Buch ist in zwei große Teile untergliedert. Während die Handlung im ersten Teil sehr langatmig ist, wird die Handlung im zweiten Teil deutlich spannender. Vor allem nach dem der willige Leser/in (sollte er bis dahin durchgehalten haben) erfährt was in der Vergangengeheiit passiert ist. Sprachlich ist es sehr einfach gehalten. Es ist kein Buch, dass ich einfach so weiter empfehlen würde (dazu ist es einfach nicht spannend genug).

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  • Rezension zu "Schlangenhaus" von Sharon Bolton

    Schlangenhaus
    HarryF

    HarryF

    15. February 2010 um 17:52

    Da ich noch nie etwas von der Autorin gelesen hatte, bin ich ganz unvorbereitet auf dieses Buch zugegangen. Gott sei Dank, denn hätte ich gewußt, um was es darin alles geht, hätte ich es wohl nicht gelesen. Warum? Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass eine Geschichte über Schlangen, ein kleines englisches Dort, einer Kirchengemeinde, eine Familiengeschichte und Sektenpraktiken zusammenpassen und einen Sinn ergeben können. Vorab: Tun sie aber. Und wie! Das Buch ist von Anfang an spannend, voller Wendungen, nicht vorhersehbar und leider viel zu schnell vorbei. Bei über 500 Seiten ist das alleine schon ein Qualitätsurteil an sich. Die verwendete Sprache ist flüssig zu lesen, die Protagonisten sind gut gezeichnet; man fragt sich niemals wer denn das nun wieder ist, wie es in so vielen anderen Büchern der Fall ist. Jeder der spannende Literatur abseits vom Mainstream mag, sollte sich dieses Buch genauer ansehen!

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