Sharon Dogar Prinsengracht 263

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Inhaltsangabe zu „Prinsengracht 263“ von Sharon Dogar

Peter van Pels wurde nur 18 Jahre alt. Er lebte zwei Jahre mit Anne Frank in einem Hinterhaus in der Prinsengracht 263 in Amsterdam, bevor er 1945 im KZ Mauthausen starb. Wer war dieser junge Mann, den Anne Frank in ihrem berühmten Tagebuch beschrieb? Peters Geschichte, bewegend vorgetragen von Hans Löw, zwingt zum Zuhören.

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  • berührend und realitätsnah, aber etwas stört mich doch!

    Prinsengracht 263

    Fia

    20. March 2013 um 20:38

    Was ich erwarte: Anne Franks Geschichte ist mittlerweile weltbekannt. Auch ich habe vor einigen Jahren "Anne Frank, Tagebuch" gelesen und als ich dieses Hörbuch entdeckt habe, musste ich es einfach kaufen. Ich wollte gerne noch mehr über Anne Frank lesen und Peter noch besser kennen lernen. Meine Meinung: Man sollte sich vor dem Lesen natürlich darüber im klaren sein, dass "Prinsengracht 263" im Gegensatz zum Tagebuch der Anne Frank eine erfundene Geschichte ist. Peter van Pels Geschichte beruht auf wirklich geschehenen Tatsachen, aber die Autorin Sharon Dogar hat sich die Details selbst ausgedacht. Dies ist ihr auch sehr realitätsnah gelungen.Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich "Anne Frank, Tagebuch" gelesen habe, aber mir kam beim Lesen nichts gekünstelt oder dergleichen vor. Es fühlt sich wirklich so an, als hätte Peter die Geschichte selbst genauso aufgeschrieben. Kommen wir daher auch gleich zu den Charakteren. Ich möchte hierbei natürlich keinesfalls über die Menschen urteilen, die diese Geschichte wirklich erlebt haben. Peter, Anne, Margot und ihre Eltern hatten es während des dritten Reiches in keinster Weise leicht und sie waren damals bestimmt alle auf ihre Art und Weise perfekt. Ich möchte und kann gar nicht darüber urteilen, wie sie damals gehandelt haben. Was ich aber sagen kann, ist, wie mir die Umsetzung dieser wunderbaren Menschen in Sharon Dogars Buch gefallen hat... Peter fand ich von der Autorin sehr authentisch dargestellt. Er ist ein Junge, ein junger Mann, der sein Leben leben möchte. Dies bleibt ihm aber verwehrt und so fällt es ihm besonders zu Beginn des Buches sehr schwer, die schwierige Situation anzunehmen. Mit der Zeit versucht er aber genauso wir die anderen Bewohner des Hinterhauses wieder einen Alltag zu finden und verbringt viel Zeit mit Margot und Anne, in der er sich mit den beiden über vieles unterhält. Außerdem ist er sehr mutig und stark. Besonders gegen Ende muss er so viel aushalten und versucht seinen Lebenswillen beizubehalten. Es war wirklich traurig und schlimm mit "anzusehen" wie ihn die Zeit im Konzentrationslager verändert und verletzt... Die anderen Hausbewohner wie Margot, Peters Eltern und Otto Frank (Annes Vater) lässt Sharon Dogar auch sehr gut zum Leben erwachen. Besonders Annes Vater ist mir sehr ans Herz gewachsen, da er ein so starker, ausgeglichener und intelligenter Mensch ist. So, jetzt kommen wir allerdings zum Knackpunkt und das ist Anne. Wie gesagt möchte/kann ich nicht über die Menschen selber urteilen und "Anne Frank, Tagebuch" hat mir damals sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach ist der Autorin es aber nicht sonderlich gut gelungen, Anne darzustellen. Ich mochte die Beschreibungen von Sharon Dogar über Anne einfach nicht. Das liegt nicht daran, dass sie irgendwie schlechtes über Anne schreibt oder so, ich denke, sie hat sich wirklich bemüht, ihr gerecht zu werden. Aber mir hat ihre Version von Anne einfach nicht gefallen - mich hat sie genervt und das tut mir wirklich Leid zu sagen, denn ich schätze Anne Frank als ein wirklich starkes und außergewöhnliches Mädchen, aber in "Prinsengracht 263" hat es für mich einfach nicht gepasst. Und wo wir gerade bei Anne sind, muss ich auch gleich sagen, dass ich die Liebesgeschichte zwischen ihr und Peter auch nicht sonderlich mochte. Es ist hier auch schwer zu erklären, warum, aber ich hatte einfach dauernd das Gefühl, dass Peter Anne nur als Ersatz für Lisel (eine/seine Freundin bevor er ins Hinterhaus ziehen muss) nimmt. Und bei Anne ging es mir ähnlich... Ich weiß natürlich zum Glück nicht, wie es ist mit nur so wenigen Menschen auf so wenig Platz über so lange Zeit zu leben und kann mir schon vorstellen, dass die beiden sich daher einfach auf Grund der Äußeren Umstände in einander verlieben, aber auch hier hat mir Sharon Dogars Darstellung nicht gefallen. Zum Schluss kann ich aber noch mal Positives zur Handlung sagen. Diese kennt man ungefähr schon vorher durch das, was man eben schon so mitbekommen hat, aber ich finde, der Autorin ist es bei der Handlung gut gelungen, diese realitätsnah und "echt" zu erzählen. Sie geht dabei auch sehr behutsam und gefühlsvoll vor, was besonders gegen Ende gut war. Und weil es ein Hörbuch ist, noch kurz etwas zum Sprecher Hans Löw. Ich fand seine Stimme nicht außergewöhnlich oder so, aber es ist angenehm der Geschichte zu lauschen. Fazit: Es fällt mir schwer "Prinsengracht 263" zu bewerten. Das liegt vor allem daran, dass das Buch auf einer wahren Geschichte beruht, vor der ich großen Respekt habe. Sharon Dogar hat sich sichtlich bemüht, die Gechichte möglichst nah an der Realität zu schreiben und auf Handlungs- und Gefühlsebene ist ihr das auch sehr gut gelungen. Da ich aber besonders mit der Darstellung von Anne und der Liebesgeschichte meine Probleme hatte, muss ich dem Buch leider ein paar Punkte abziehen. Daher sehr gutgemeinte 3,5 Punkte.

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