Sharon Dogar Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

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Inhaltsangabe zu „Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte“ von Sharon Dogar

Amsterdam, 1942: Peter van Pels ist 14 Jahre alt, als seine Familie alles verliert. Im Hinterhaus in der Prinsengracht 263 verstecken er und seine Eltern sich auf engstem Raum mit einer weiteren jüdischen Familie: den Franks. Es ist ein Leben in ständiger Angst, denn jeden Augenblick könnten sie von den Nazis aufgespürt werden. Peter kann die vorlaute Anne Frank zunächst nicht leiden, mit der Zeit verliebt er sich jedoch in sie. Über zwei Jahre lang bleiben sie unentdeckt, doch dann werden sie verraten…

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  • Anne Franks Tagebuch aus einer fiktiven Sicht

    Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

    R_Manthey

    03. July 2015 um 15:10

    Was man in sein Tagebuch schreibt, ist eigentlich nicht für fremde Augen gedacht, denn gewöhnlich stellt es eine private und oft intime Sicht auf bestimmte Geschehnisse, Sorgen oder Bedürfnisse dar. Eine solche subjektive Wahrnehmung zu einem Tatsachenbericht zu befördern, scheint gewagt zu sein. Beim Tagebuch der Anne Frank muss jedoch vorausgesetzt werden, dass die Autorin es ab einem bestimmten Zeitpunkt für eine spätere Veröffentlichung extra umschrieb. Als ihr Vater es dann nach ihrem Tod in Buchform herausbrachte, fehlten gewisse recht private Stellen, die dann später jedoch wieder hinzugefügt wurden. Mit dem Erfolg dieser Publikation wurde sie gleichzeitig zu einem politischen Symbol. Nun hat sich Sharon Dogar daran gemacht, Anne Franks Tagebuch zu benutzen, um die darin enthaltene Geschichte aus der Sicht des Peter van Pels zu erzählen, der sich gemeinsam mit seiner Familie und den Franks im Hinterhaus der Prinsengracht 263 vor den Nazis versteckte. Da sich dieses Buches an dreizehnjährige oder etwas ältere Kinder wendet, bei denen man weder große Kenntnisse der Nazizeit, noch eine Bekanntschaft mit Anne Franks Tagebuch voraussetzen kann, sollte sich eine Bewertung allein der Frage widmen, inwieweit es der Autorin gelingt, ihren Lesern die damalige Lage in den Niederlanden und die seelische Situation in den beiden Familien für sie nachvollziehbar zu erzählen. Auch Sharon Dogars Text ist hauptsächlich in Tagebuchform niedergeschrieben, und zwar fiktiv von Peter, der sein Leben an sich vorbeiziehen sieht, als er bereits in der Krankenstation von Mauthausen liegt. Er bewertet die Vergangenheit nicht nachträglich mit Kenntnissen und Erlebnissen, die erst später kamen. Peter und die anderen konnten in der Prinsengracht noch nicht genau wissen, was ihnen bald zustoßen würde. Sie hatten nur eine unbestimmte Angst. Vermutlich werden sich heutige Leser im damaligen Alter von Anne Frank auch bei dieser Lektüre das wirkliche Grauen der Nazizeit anfangs nicht vorstellen können, denn mehr als die Furcht, doch noch entdeckt zu werden, und einigen mehr allgemeinen Andeutungen kommt nicht bei Lesern an, die wenig über diese Zeit wissen. Vielmehr schildert die Autorin das Leben der beiden Familien auf relativ engem Raum und die Beziehung zwischen Anne und Peter, die nicht mehr als eine erste Annäherung ans andere Geschlecht ist. Und dabei wird die Schwierigkeit offenbar, in die sich die Autorin freiwillig begab. Eine Liebesbeziehung zwischen der dreizehn- bis vierzehnjährigen Anne und dem etwas älteren Peter gibt das Tagebuch der Anne Frank nicht her. Und so ist auch die Schilderung ihrer angeblichen Entstehung nicht besonders glaubhaft. Da das Tagebuch der Anne Frank unantastbar ist, traut sich die Autorin auch nicht, die Handlung wirklich fiktiv zu verändern. Und wenn sie es doch einige Male unwesentlich tut, dann kennzeichnet sie dies auch sofort im Text. Erst im letzten Viertel des Buches, als Peter den Abtransport und die grauenhaften Zustände in den Lagern schildert, erreicht der Text endlich die starke emotionale Wirkung, die man sich schon früher gewünscht hätte. Hier fühlt sich die Autorin nicht mehr an die Fesseln des Originals gebunden und kann frei schreiben. Das Buch schließt mit der Beschreibung der tatsächlichen Einzelschicksale aller ehemaligen Bewohner der Prinsengracht 263.

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  • Er wurde nur achtzehn Jahre alt...

    Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

    Alix

    05. August 2013 um 17:30

    "Der Junge, der von 1942 bis 1944 mit Anne Frank in einem Hinterhaus in Amsterdam lebte, starb 1945 an Entkräftung im KZ Mauthausen, kurz bevor die Amerikaner das Lager befreiten. Wer war dieser Peter van Pels, den Anne in ihrem berühmten Tagebuch beschrieb? Wie hat er selbst die Zeit in der Prinsengracht 263 erlebt? Sharon Dogar macht die Geschichte des Hinterhauses lebendig und fühlbar, aus einer ganz neuen Perspektive. Geschichte, begreifbar und lebendig gemacht." Wer kennt sie nicht, die Geschichte um Anne Frank, die zusammen mit ihrer Schwester, ihren Eltern und der Familie van Pels in einem Amsterdamer Hinterhaus gelebt hat. Doch dieses Buch erzählt nicht Annes Geschichte sondern die des Jungen Peter van Pels, der zusammen mit ihr in den wenigen Zimmern gewohnt hat. Ich war skeptisch, als ich das Buch in die Hand genommen habe, doch meine Neugierde siegte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch entführt den Leser zurück nach Amsterdam in die Prinsengracht 263 und lässt ihn die Geschichte mit ganz anderen Augen sehen. In der fiktiven Biografie schafft es Sharon Dogar eine unglaublich mitreißende Geschichte zu entwickeln, mit tollen Charakteren, die man schnell ins Herz schließt. die Geschichte von Anne Frank... noch einmal neu erlebt. Ein Buch gegen das Vergessen, ein Versuch die Geschichte lebendig zu halten, ohne den Zeigefinger zu erheben. Und das hat die Autorin definitiv geschafft. Auch wenn ich wusste, wie es ausging, konnte ich mir die ein oder andere Träne nicht verkneifen. Vor allem weil ich erst vor einiger Zeit in Amsterdam im Anne Frank Huis gewesen bin ( Übrigens ein Tipp solltet ihr mal in Amsterdam sein. Einmal durch das alte Hinterhaus laufen. Gänsehaut pur, aber das nur am Rande) und die Bilder noch sehr präsent im Gedächtnis hatte. Fazit: Ein grandioses Buch mit viel Charme und Drama! Und noch zuletzt ein kleiner Einblick in das Buch: Siehst du? Wir wussten es. Wir wussten, dass es kommen würde. Dass sich das Netz zuzog. Dass wir im Grunde nichts als Fische waren, die bereits zappelten und nach Luft schnappten. Wir haben Witze darüber gemacht, in alten Zeiten, damals in der Zuider Amstellaan. "Was werden sie als nächstes rationieren?", hat Papi immer gefragt. "Die Luft, die wir atmen?" Ja, Vater, ja. Sie haben die Luft in Gas verwandelt und dich damit umgebracht. Ist die bloß noch ein Traum? Noch ein Alptraum? Noch eine Geschichte? Und am Schluss wird wieder das geschehen, was immer geschieht. Du wirst lächeln und aufstehen. Eine Bemerkung machen, die zeigt, dass du mir gar nicht zugehört hast. Und dann wirst du fortgehen.  Läuft es nicht so?

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  • Die schönsten Sprüche und Zitate über die Liebe aus euren Lieblingsbüchern

    DieBuchkolumnistin

    Du bist verliebt oder hast gerade Liebeskummer? Wir sammeln für Dich und mit Dir die schönsten Zitate und Sprüche über die Liebe aus unseren Lieblingsbüchern! In den letzten Wochen haben wir auf Facebook jede Menge Buchzitate gesammelt und diese stießen auf großen Anklang bei den Lesern. Deswegen würden wir das nun gerne auch auf LovelyBooks machen und sammeln hier mit Euch gemeinsam die besten, schönsten, kreativsten und romantischsten Sprüche und Zitate zum Thema Liebe und Liebeskummer aus Euren Lieblingsbüchern. So können wir uns gegenseitig besonders schöne Bücher aus dem Bereich Liebe empfehlen und man hat auch immer ein Zitat, wenn man es mal für Karten etc. benötigt. Ich entdecke über solche Sprüche und Zitate auch sehr oft Bücher für mich, die ich erst wegen dem Cover gar nicht gelesen hätte. Wenn aber jemand einen Spruch daraus twittert oder in einer Rezension etwas zitiert, dann macht mich das neugierig auf den Roman.  Hier drei wunderbare Beispiele: ......................................................................................................... "Du bist so vertieft darin, du zu sein, dass du keine Ahnung hast, wie absolut nie da gewesen du bist." John Green "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" “Manchmal gehen zwei Menschen aneinander vorbei, sehen sich kurz in die Augen, und alles, was bleibt, ist ein Wunsch. Ein Traum von dem, was hätte geschehen können. Und dann gehen sie mit jedem Schritt weiter voneinander fort und von all ihren Träumen.“ Kai Meyer "Arkadien fällt" Du bist wunderschön. Ich gehe langsam auf Dich zu und bemerke, dass auch andere Dich beobachtet haben. "Kennen Sie diese Frau?" fragen sie mich neidisch, und während Du mir zulächelst, sage ich einfach nur die Wahrheit: "Besser als mein eigenes Herz." Nicholas Sparks "Weit wie das Meer" .......................................................................................................... Wie es geht? Einfach beim Lesen den Spruch zum Thema Liebe merken & danach hier eintragen sowie das Buch anhängen! Bitte nicht mehr als fünf Sätze bzw. keine ganzen Textpassagen posten. Inspiration gefällig - ab in unsere Stöberecke Liebesromane und weiteren Nachschub fürs Herz entdecken!

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  • Rezension zu "Prinsengracht 263" von Sharon Dogar

    Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. February 2012 um 12:37

    "Er wurde nur 18 Jahre alt. Der Junge, der von 1942 bis 1944 mit Anne Frank in einem Hinterhaus in Amsterdam lebte, starb 1945 im KZ Mauthausen, kurz bevor die Amerikaner das Lager befreiten. Wer war dieser Peter van Pels, den Anne in ihrem berühmten Tagebuch beschrieb? Wie hat er selbst die Zeit in der Prinsengracht 263 erlebt? Sharon Dogar macht die Geschichte des Hinterhauses lebendig und fühlbar, aus einer ganz neuen Perspektive." (Quelle: Buchrücken) ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::Die Autorin erzählt eine sehr einfühlsame Geschichte, die nicht nur Peter van Pels von eine ganz anderen Seite zeigt, sondern auch Anne Frank. Es wurde alles so lebhaft beschrieben, dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, selbst in dem Hinterhaus "gefangen" gewesen zu sein. Ganz besonders interessant ist es die ganze Geschichte mal aus einem anderen Blickwinkel zu lesen. Ich kann jedem, der sich für die Geschichte der Anne Frank interessiert, dieses Buch sehr empfehlen.

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  • LovelyBooks Adventskalender Türchen 18: "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler

    Ein Buch für Hanna

    DieBuchkolumnistin

    LovelyBooks wünscht allen Lesern am heutigen Adventssonntag eine ruhige und besinnliche Zeit. In unserem Adventskalender wartet in Türchen Nr. 18 ein von Kritikern bereits sehr hoch gelobtes Buch auf Euch - "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler aus dem BELTZ Verlag: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet..... Pressestimmen: »Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.« Lesefrüchte im WDR 5 »Mirjam Pressler entwickelt in dieser Geschichte eine erzählerische Intensität, die der Gefühlswelt der jugendlichen Hanna entspricht. Ein gelungener Balanceakt zwischen literarischer Distanziertheit und unvermittelter Sentimentalität.« Süddeutsche Zeitung »Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.« Die Welt Leseprobe und weitere Informationen: http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/ein-buch-fuer-hanna.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fünf Exemplare dieses dramatischen und dennoch poetischen Jugendbuchs verlosen wir zusammen mit dem BELTZ Verlag. Bitte postet uns dazu bis zum 31.12.2011, welche Bücher Ihr zu diesem Thema bereits kennt bzw. als besonders gut umgesetzt empfandet (wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank") und warum es weiterhin so wichtig ist dieser Zeit zu gedenken und dies auch an Jugendliche zu vermitteln.

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  • Rezension zu "Prinsengracht 263" von Sharon Dogar

    Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

    RoccosMom

    09. August 2011 um 11:34

    Wstawac´- Aufwachen „Ich wusste es nicht. Ich wusste nicht, dass ein Bett unterm Dachboden ein Luxus ist. Ich wusste nicht, dass Trauer, so wie ich um meine Freiheit trauerte, ebenso Geschenk und Gnade ist wie Kummer." Am 13. Juli 1942 erlebt Peter, wie seine Freundin Liesl in ein Arbeitslager abgeholt wird. Da begreift er, dass sein Vater recht hat. Sie müssen untertauchen, weil die Nazis ihm seine Welt weggenommen haben. Sie haben seine Freiheit Stück für Stück beschnitten und es gibt kein Entkommen. Somit macht er sich auf den Weg in die Prinsengracht, wo seine Familie sich zusammen mit den Franks verstecken soll. Dieses Versteck in Holland ist ein großes Glück – ein kleiner Flicken in einem großen Teppich voller Nazis. In der Prinsengracht 263 verstecken sie sich bis 1944. Die Familie Frank, die van Pels uns später noch der Zahnarzt Dr. Pfeffer. Miep Gies, Johanes Kleinman, Bep Voskuijl und Victor Kugler setzten zwei Jahre lang ihr eigenes Lebens aufs Spiel, um die Untergetauchten am Leben zu halten. Doch dies war nur Zeitschinderei, denn letztendlich hat es nur einer geschafft zu überleben. PRINSENGRACHT 263 ist in Tagebuchform geschrieben, unterbrochen von Gedanken des sterbenden Peters. Wie der Verlag schon schreibt, macht Sharon Dogar die Geschichte des Hinterhauses lebendig und fühlbar. Sie erinnert sich für Peter van Pels an seine Vergangenheit, schreibt für ihn aus der Ich-Perspektive und schildert die Geschichte des Jungen der Anne Frank liebte, wie es durchaus gewesen sein könnte Dabei schreibt die Autorin in genau den richtigen Momenten sehr abgehackt und hektisch, so dass man sich gut in das Leid, die Angst und Verzweiflung hinein fühlen kann. Während dieser sehr bewegenden, rekonstruierten Geschichte lernen wir die Bewohner des Hinterhauses in der Prinsengracht und ihre Helfer aus einer neuen Perspektive kennen. Wir erinnern uns wieder an Namen, die nicht vergessen werden sollen. Man erlebt quasi hautnah wie eng das Zusammenleben war, welche Ängste man hatte und welche Freundschaften entstanden. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es ist, immer nur im Dunkeln zu leben. Angst davor zu haben zu laut zu sein, gesehen werden zu können – entdeckt zu werden. Wie banal erscheinen dagegen die eigenen Ängste. So einfach, das man darüber lachen könnte. Was ich am schlimmsten finde ist, dass die Franks, die van Pels und Fritz Pfeffer fast überlebt hätten. Mit dem letzten Zug sind sie ins KZ fahren, kurz vor der Befreiung durch die Alliierten. Sie, und die anderen millionenfach ermordeten Juden, sollen unvergessen sein. Einige Ereignisse sind in diesem Buch zeitlich versetzt dargestellt worden. Allerdings sind es nicht allzu viele und diese wurden von Frau Dogar auch kenntlich gemacht. Den Lesefluss und die Handlung hat dich nicht gestört, sondern höchstens flüssiger gemacht. Im Nachwort beschreibt Sharon Dogar die Todesumstände von Edith, Margot und Anne Frank, von Auguste, Hermann und Peter van Pels sowie von Fritz Pfeffer. Otto Frank überlebte als einziger den Holocaust. Im Anhang gibt es Tipps zu weiterführenden Informationen in Büchern, DVDs und zu Internetseiten. Das Cover scheint einfach einen Dachboden mit aufgehangener Wäsche zu zeigen. Doch es ist nicht irgendein Dachboden. Es ist der Dachboden der Prinsengracht 263 und er zeigt das einzige Fleckchen, an dem die Sonne reinschien, weil das Fenster hier zu hoch war, um es zu verhängen. Der einzige Lichtblick, den die Franks, die van Peels und Dr. Pfeffer über zwei Jahre lang erhaschen konnten. „Prinsengracht 263“ ist eine Geschichte die uns zu verstehen gibt, was aus Hass alles erwachsen kann. Die Schicksale haben mich auf jeden Fall sehr mitgenommen und mir kommen jetzt noch die Tränen, wenn ich an dieses Beispiel unserer Vergangenheit denke. Wie tragisch, das die Personen des Hinterhauses der Prinsengracht 263 so lange überlebt haben, um dann doch noch denunziert zu werden. Ein wirklich bewegendes Buch für Jugendliche ab 13 Jahren, das vor dem Vergessen bewahrt.

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  • Rezension zu "Prinsengracht 263" von Sharon Dogar

    Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

    anette1809

    31. July 2011 um 19:33

    Wer kennt es nicht: das Tagebuch der Anne Frank? Entweder man hat es gelesen, oder darüber gelesen oder zumindest schon einmal davon gehört. In einer fiktiven Biographie wirft Sharon Dogar nun mit "Prinsengracht 263" aus einer anderen Perspektive Licht in das Hinterhaus, in dem Anne Frank und sieben weitere Personen sich zwei Jahre lang versteckt hielten. Es ist die Geschichte von Peter van Pels, dem Jungen, der Anne Frank liebte. 'Vielleicht schäme ich mich, weil es schwerfällt, sich nicht zu schämen, wenn allein die Tatsache, geboren worden zu sein, etwas ist, wofür man getötet werden kann.' Eigene Meinung: Darf man das? Darf man ein historisches Dokument als Grundlage für einen Roman nehmen und Fiktion und Wirklichkeit vermischen? Oder entzaubert das in diesem Fall gar den "Mythos" Anne Frank? Ich bin zwar nicht skeptisch, aber voller Neugierde an Sharon Dogars Roman über den Jungen, der Anne Frank liebte herangegangen, und muss gleich zu Anfang sagen: Ja, man darf und man sollte historisch wichtige und prisante Themen für die Jugendlichen von heute aufarbeiten, damit sie sich wieder mehr damit beschäftigen. "Alte" Bücher gehen in der Masse der Neuerscheinungen fast völlig unter, es werden kaum noch Klassiker gelesen, und ein dermaßen wichtiges Zeitdokument wie das Tagebuch der Anne Frank zur teils ungeliebten Schullektüre verkommen zu lassen ist traurig. Mit Sharon Dogars Roman bekommt also nicht nur eine zweite Person des Hinterhauses in der Prinsengracht eine Stimme verliehen, sondern eine weitere Generation entdeckt die Geschichte von Anne und den anderen Bewohnern durch Peters Stimme vielleicht zum ersten Mal. Wo wir beim "Tagebuch der Anne Frank" direkt in das Gesicht der lächelnden Anne gucken, gewährt uns das Cover von "Prinsengracht 263" einen Blick in das Hinterhaus. Genauer gesagt auf das winzige Stück Dachboden, dass als einzigster Fleck darin von ein wenig Sonnenlicht erhellt wurde, der Rest lag Tag und Nacht im Dunklen, damit keine Passanten auf der Straße auf die Familien Frank und van Pels aufmerksam wurden, die sich darin über zwei Jahre lang aufhielten. Es wirkte sich beim Lesen sehr beklemmend auf mich aus, wenn ich dran dachte, dass das Cover den Ausschnitt des Hinterhauses zeigt, der trotz seiner Trostlosigkeit doch der einzige Platz darin war, auf dem man einen Sonnenstrahl abbekam und der einzige Platz, wo man einen Moment Ruhe vor seinen sieben Mitbewohnern suchen konnte. Natürlich wusste ich von Anfang an, was mit den Franks und den van Pels passiert. Und auch für alle jugendlichen Leser, die zum ersten Mal auf Anne Frank treffen, bleibt das zukünftige Schicksal der acht Hinterhausbewohner nicht lange im Dunkeln: parallel zu der Hinterhausgeschichte, die sich zwischen Juli 1942 und August 1944 abspielt, und deren Kapitel mit dem jeweiligen Datum übertitelt sind (genau wie ein Tagebuch), kommen immer wieder kursiv gedruckte Zwischenspiele, die während Peters Zeit im Lager stattfinden. Peter erzählt also seine Zeit im Hinterhaus rückblickend und somit wird jedem klar, dass die Franks und die van Pels sich nicht bis zum Kriegsende verstecken konnten. Trotzdem saß mir häufig ein Kloß im Hals. Zum einen, weil man in diesem Roman mehr übe die Zeit im Lager erfährt und zum anderen, weil ich die Enge im Hinterhaus besser spüren konnte als bei der Lektüre von Anne Franks Tagebuch. Wie lächerlich wirken doch die eigenen Probleme und Sorgen, wenn man darüber liest, dass es der größte Wunsch einer eingesperrten Person ist, einmal frei auf den Straßen herumlaufen zu können, einmal frische Luft atmen zu dürfen! Ich muss ehrlich gestehen, dass mir Anne Frank nach diesem Roman sympathischer ist als nach dem Lesen ihres Tagebuches, darin kam sie mir oft sehr altklug und ein wenig eingebildet vor, aber ich denke, es ist normal, dass man jemanden von außen ganz anders betrachtet als von innen. Das Tagebuch ist ja aus Annes Sicht und kommt mir nach "Prinsengracht 263" etwas eindimensional und ichbezogen vor, obwohl sie es wie einen Briefwechsel mit einer lieben Freundin führte und alle ihre Mitbewohner darin vorkamen. Trotzdem hatte ich das Gefühl in "Prinsengracht 263" viel mehr über Annes Familie und die anderen Hinterhausbewohner erfahren zu haben und sie kamen mir dadurch lebendiger und plastischer vor. Annes Schwester Margot - die wohl nie aus dem Schatten ihrer Schwester herauskommt - und der Zahnarzt Fritz Pfeffer wirkten auf mich zwar immer noch etwas blaß, aber Peter und selbst die Eltern beider Familien haben durch dieses Buch richtig ein Gesicht für mich bekommen. Im Buch kommt es an mehr als einer Stelle zu einer Diskussion über den Glauben. Ich persönlich bin zwar kein gläubiger Mensch, aber die verschiedenen Standpunkte der einzelnen Personen waren trotzdem allesamt nachzuvollziehen, auch wenn ich mich persönlich am besten mit Peter identifizieren konnte, der nicht Jude, nicht Deutscher und nicht Holländer sein will, sondern einfach nur Peter van Pels! An einigen Stellen hält sich Sharon Dogar nicht im Detail an die historisch verbürgten Begebenheiten oder hat die zeitliche Folge der Hinterhausgeschehnisse geändert, diese künstlerischen Freiheiten sind jedoch alle als Fußnote am jeweiligen Seitenende vermerkt und treten auch nicht allzu häufig auf. Insgesamt wirkt der Roman frischer und etwas erwachsener als das Tagebuch der Anne Frank. Ein Roman lässt sich in der Regel doch flüssiger als ein Tagebuch oder ein Briefwechsel lesen. Die Sprache ist authentisch und jugendlich und spricht den Leser direkt an, so dass man sich dem Sog der - obwohl bekannten - Geschichte einfach nicht entziehen kann! 'Jetzt bin ich tot, aber wenn du zuhörst, kannst du mich immer noch verstehen. Wstawac'! Aufwachen! Bist du noch da? Hörst du zu?' Aufmachung des Buches: Das Buch ist untergliedert in eine Einleitung und die beiden Teile "Das Hinterhaus" und "Die Lager". Im Nachwort erfährt der Leser mehr über die Schicksale der acht Hinterhausbewohner und findet darüberhinaus eine Liste mit weiterführenden Informationen, die Bücher, DVDs und Internetseiten beinhaltet. Fazit: Gegen das Vergessen: Sharon Dogar verleiht der Geschichte der Anne Frank eine zweite - wenn auch fiktive - Stimme. Ich hoffe, ihr Roman macht noch viele Generationen auf das Tagebuch und das Schicksal der Anne Frank aufmerksam und findet vielleicht sogar seinen Weg als Sekundärliteratur in die Schulen.

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  • Rezension zu "Prinsengracht 263" von Sharon Dogar

    Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

    Federchen

    28. July 2011 um 21:52

    „Das Vergessenwollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung.“ (jüd. Weisheit) . Amsterdam, Juli 1942, Prinsengracht 263. Das Hinterhaus einer Filiale der Opekta GmbH. Peter van Pels steht im engen Flur seines neuen Zuhauses. Nein, seines Gefängnisses. Seine Eltern und die Familie Frank werden sich hier knapp 75 m² teilen. Acht Personen auf 75 m². Kein Fenster dürfen sie öffnen, kein Licht anmachen, sich nicht laut streiten, nicht durchs Haus toben. Peter ist 16 und versteht die Welt nicht mehr. Er hat Angst, Angst um sein Leben. Er ist Jude und wird verfolgt. Verfolgt von Menschen. Warum? Diese Frage stellt er sich immer wieder. Er möchte nur er sein, Peter. Dabei stößt er auf wenig Verständnis bei Anne Frank, die ihr Tagebuch nur eine Etage unter ihm schreibt. Die Familie Frank ist stolz und doch sind sie hier, hier mit Peter, hier im Dunkeln und warten, warten auf das Ende des Krieges, warten auf die Nachricht wieder Sonnenlicht sehen zu dürfen oder warten darauf entdeckt zu werden… . Prinsengracht 263 beschreibt das Leben im Hinterhaus aus der Perspektive von Peter van Pels. Sharon Dogar wählt hierfür die Ich-Erzählung, kurze aussagekräftige Sätze, geschrieben als würde Peter nur mit dem Leser sprechen, nur ihm seine Geschichte erzählen. . “Hörst du zu? Bist du noch da?“ . Der Leser wird direkt angesprochen, kann sich der Geschichte nicht entziehen. Ein intensives Gefühl Peter zu helfen, ihm Glück zu wünschen, gerade weil man weiß, wie es enden wird, aber nicht sollte. Sharon Dogar erinnert an eine grausame Zeit, die trotzdem in Erinnerung bleiben muss. Ihr Jugendroman soll helfen, dass niemand vergisst, was blinder Hass anrichten kann. Eine fiktive Geschichte auf der Basis historischer Tatsachen, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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  • Rezension zu "Prinsengracht 263" von Sharon Dogar

    Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

    Sammy

    28. July 2011 um 11:45

    In der Einleitung erfährt der Leser, dass Sharon Dogar die fiktive Geschichte Peter's auf Basis historischer Tatsachen und in Anlehnung an das bekannte Tagebuch von Anne Frank geschrieben hat. Sie hat versucht nachzuempfinden wie sich Peter's Schicksal abgespielt haben könnte. Mit ihrem Buch hat sie es meiner Meinung nach geschafft, die Lebensgeschichte Peter's lebendig zu gestalten. Diese Einleitung endet mit folgenden Sätzen: "Was ihr (Anne Frank) mit ihrer Familie und ihren Freunden zugestoßen ist, können wir nicht ändern. Aber wir können weiterhin ihre Geschichte erzählen, weiterhin darüber nachdenken, was es bedeutet, Mensch zu sein, sowohl wenn wir einander lieben, als auch wenn wir einander hassen - und wir können (so wie Anne Frank) versuchen, die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs für alle Generationen lebendig zu schildern, damit diese hoffentlich nie vergessen, was Hass für verheerende Auswirkungen haben kann". An diesen Sätzen mache ich für mich fest mit welcher Zielsetzung die Autorin dieses Buch geschrieben hat. Im Anschluß an diese Einleitung gibt es ein Gedicht mit dem Titel "Aufstehen" von Primo Levi aus dem Jahr 1945. Er war Widerstandskämpfer, Chemiker, Autor und hat das Konzentrationslager Auschwitz überlebt. Dieses kurze Gedicht beschreibt sehr eindrücklich die Situation, der sich Primo Levi morgens im Konzentrationslager ausgesetzt gefühlt hat... Der Prolog, der im Jahr 1945 und in der Gegenwart des Erzählenden Peter van Pels spielt, war aufwühlend, bedrückend und auch eindrucksvoll. Und wer das Tagebuch von Anne Frank bisher nicht kannte, weiß spätestens jetzt welch trauriges Ende fast allen Menschen, die sich im Hinterhaus versteckten bevorstand. Peter erinnert sich aus seiner Lagersituation heraus, an ein Zuhause, eine Straße, eine Welt und an ein Mädchen, welches er geliebt hat. Hier fängt der als "Teil 1- Das Hinterhaus" gekennzeichnete Abschnitt des Buches an. Er umfasst den Zeitraum vom 13.07.1942 - 04.08.1944, in der sich Peter's Familie, Familie Frank und der Zahnarzt Dr. Fritz Pfeffer im Hinterhaus versteckt hielten. Man lernt Peter als einen Jungen kennen, der trotz der widrigen Umstände seiner Zeit, sein Leben, mit Wünschen, Hoffnungen, Träumen, Ängsten, Problemen mit seinen Eltern, also den ganz alltäglichen Schwierigkeiten und Chancen, die einem das Leben bietet, lebte und wie sich seine Gefühle im Laufe der Zeit im Hinblick auf Anne Frank veränderten. Mit großem Interesse bin ich Peter's Gedankengängen und Gefühlen gefolgt und habe mich gut in seine Welt hineinversetzen können. Besonders schön war es für mich seine aufkeimenden Gefühle für Anne Frank mitzuerleben, da er sie anfangs nicht wirklich zu mögen schien... Mit Teil 2 - "Die Lager" vermittelt Sharon Dogar auch wieder aus Peter's Sicht den grauenvollen, schrecklichen Tagesablauf, der in den Konzentrationslagern befindlichen Menschen. Peters Schicksal steht hier stellvertretend für alle anderen Menschen, die in diesen Lagern umgekommen sind. Peters geschilderte Erfahrungen im Lager beruhen auf Fiktion der Autorin, sind aber dadurch in ihrer Wirkung auf mich nicht weniger erschütternd... In ihrem darauf folgenden Nachwort beschreibt die Autorin was vermutlich mit Peter geschehen ist. Die Umstände seines Todes sind umstritten und die Aussagen der historischen Berichte darüber weichen voneinander ab. Peter wurde nur 18 Jahre alt. Im weiteren Verlauf des Nachworts erhalten die Leser weitere Informationen über die Lebens- und Todesumstände der anderen Menschen, die mit Peter im Hinterhaus versteckt lebten. Von ihnen hat nur Anne Frank's Vater Otto Frank überlebt. Das Buch enthält weiterführende Informationen zu Büchern aus diesem geschichtlichen Zeitraum. Darüber hinaus gibt es den Hinweis auf einen Dokumentarfilm von Sony Pictures 2004, der für einige Sekunden die einzigen Lieveaufnahmen von Anne Frank zeigt und auf die Internetseiten www.yadvashem.org und www.annefrank.de Das Cover des Buches zeigt eine Wäscheleine, die sich vermutlich auf einem Dachboden befindet, auf dessen Boden Licht durch Fenster hineinfällt. Meiner Ansicht nach ein wirklich gelungenes Cover zu einem ebenfalls lesenswerten, gefühlvollen und nachdenklich machenden Buch, welches unter die Haut geht.

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  • Rezension zu "Prinsengracht 263" von Sharon Dogar

    Prinsengracht 263: Die bewegende Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte

    Carol-Grayson

    18. July 2011 um 18:36

    Mit erschreckender Realität werden die dunkelsten Jahre deutscher Vergangenheit in die Erinnerung gerufen. Ohne Schöntuerei erzählt die Autorin aus der Ich-Perspektive eines Jungen, der die Schrecken des Naziregimes mit all seiner Brutalität erlebt hat. Der das Leben einer der berühmtesten Figuren des deutschen Widerstands berührte: Anne Frank. In der Form eines Tagebuchs geschrieben, minimalistisch, detailgetreu, verzweifelt, dennoch voller Hoffnung. Die Autorin berührt gerade junge Menschen mit dieser Lebens- und Leidensgeschichte des Peter van Pels. Ihr Buch bewahrt vor dem Vergessenwerden!

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