Sharon E. McKay Die letzte Haltestelle

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Haltestelle“ von Sharon E. McKay

Ein Stück Himmel für Beatrix
Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix muss mit ansehen, wie deutsche Soldaten ihre Mutter verhaften. Denn Beatrix und ihre Mutter sind Juden. Dass Beatrix dem sicheren Tod entkommt, verdankt sie dem Mut und der Hilfsbereitschaft von Menschen, die damit ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Wie Beatrix die schlimmen Jahre des Krieges und der Naziherrschaft übersteht und am Ende sogar ihre Mutter wiederfindet, davon erzählt diese Geschichte. Ein packendes und ergreifendes Lehrstück und ein Appell an unsere Menschlichkeit, der aktuell ist wie eh und je.

Super gelungenes Kinderbuch!

— Fantasia08

Ein Buch das berührt, und auch sehr schön gestaltet worden ist

— Seelensplitter

Tolle Aufarbeitung der Vergangenheit für die junge Generation

— buechermaus88

Eine Geschichte voller Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft, das zeigt dieses Buch. Tolle Zeichnungen runden die Geschichte ab

— Buchraettin

Diese Geschichte brachte mich zum weinen

— EmilyTodd

Altersgerechtes Buch für Kinder über die deutsche Besatzung der Niederlande im 2. WK! Jüdisches Mädchen muss in Amsterdam versteckt werden.

— Buecherheldt

Zeitgeschehen kindgerecht erzählt! Absolute (Vor-)Leseempfehlung!

— Sweetybeanie

Vergangenheitsbewältigung für Kinder geschrieben -WOW!

— MelE

Top

— sunshineladytestet

Emotionale Kriegsgeschichte über ein kleines Mädchen das ihre Mutter verliert. Mich hat es sehr berührt was die 2 Herren für sie getan haben

— BuecherweltDenise

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  • Wertvolles Buch!

    Die letzte Haltestelle

    Fantasia08

    29. August 2017 um 18:22

    Das Buch ist einfach wertvoll und empfehlenswert für alle die berührende Geschichten lieben oder ihren Kindern mehr über die Weltgeschichte näher bringen wollen.
    1. tolle, wunderbare Illustrationen
    2. wunderbare und herzerwärmende Charaktere
    3. tolle Wortwahl
    Dieses Kinderbuch sollte bei jeder Familie im Bücherregal stehen!


    Danke für dieses wertvolle Buch!

  • Der zweite Weltkrieg für jüngere Leser gut erklärbar

    Die letzte Haltestelle

    Seelensplitter

    16. July 2017 um 10:33

    Meine Meinung zum Kinderbuch:Die letzte HaltestelleAufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf meiner Original Rezension bei mir auf dem Blog.Inhalt in meinen Worten:Zwei Straßenbahnfahrer, Brüder, finden eines Tages ein kleines Mädchen, dessen Mutter gerade von einem NS-Mitarbeiter mitgenommen worden ist. Sie können die kleine nicht einfach sitzen lassen und wollen sich um das Mädchen kümmern.Schnell bringen sie die Kleine zu sich nach Hause und müssen feststellen, das Kind hat außer Kleidung nichts am Leibe, so müssen sie mit wenigen Dingen das Mädchen versorgen. Zum Glück gibt es in der Nachbarschaft zwei Frauen, die mithelfen, damit es Beatrix gut gehen kann.Das dabei aber ständig die Gefahr im Nacken sitzt, und dass das Mädchen wirklich an das Herz der beiden wächst, hätten Sie sich nicht träumen lassen.Wie es Beatrix im Buch ergeht, und warum der Zweite Weltkrieg sich nicht wiederholen darf, das erfahrt ihr in diesem Buch.Wie ich das Buch empfand:Obwohl das Buch eine wirklich harte Geschichte vermittelt, ist das Buch dennoch in einem sehr friedlichem Schreibstil geschrieben.Mich berührte die Geschichte von Beatrix. Einerseits weil ich mich wirklich gut in das Mädchen hinein denken konnte, andererseits weil ich mich selbst dabei ertappte, mitzufühlen, was sie erlebte.Für mich ist das Buch zwar recht kurz gehalten, aber das wichtigste kommt auf den Punkt, und auch die Gefühle kommen im Buch definitiv nicht zu kurz.Was Beatrix mit ihren jungen Jahren erleben musste, ist nicht ohne, und doch findet sie schnell Freunde, die zu einer Familie heran wachsen. Dabei ist die Geschichte, trotz ihrer Härte, sehr einfach und kindgerecht geformt, so das die grausamsten Dinge zwar angeschnitten werden, letztlich aber wirklich nur einem Streifzug gleichkommen.Somit ist das Buch wirklich ab 9 Jahren gut verständlich.Illustrationen im Buch:Toll finde ich die Illustrationen, einerseits gibt es immer wieder einzelne Zeichnungen, die das beschriebene wunderbar unterstreichen, andererseits gibt es auch wie in einem Comic einzelne Szenen dargestellt. Finde ich eine tolle Idee und es hilft, schnell noch einmal zurück zu blicken, was bisher geschehen ist.Die Illustrationen sind übrigens sehr schön, auch und gerade weil sie nur in schwarz weiß gehalten sind.Niederlande:Bekannt ist Niederlande ja eher durch den Landnamen Holland. Hier spielt die Handlung und wer zwischen den Zeilen lesen kann, erkennt, dass eigentlich der 5.12. wichtig ist, und nicht wie bei uns der 6.12.Auch wie Niederlande in den zweiten Weltkrieg gezogen worden ist, wird am Ende des Buches sehr gut erklärt und offenbart, wie Pläne auch scheitern können, und dass das meist mehr Gewinn ist, als an Plänen festzuhalten, die alles andere als gut sind.Schreibstil:Es gibt einen allwissenden Erzähler, der mir die Geschichte nahe bringt, dabei wirkt es nicht anstrengend oder schwer, sondern kindgerecht. Einfach und doch drastisch und mit einer Portion Dramatik.Empfehlung:Ich finde, dieses Buch ist eine tolle Einstiegslektüre in das Thema Zweiter Weltkrieg, und das kindgerecht und einfach, das macht Lust sich mehr zum Thema anzulesen.Wer jetzt Angst hat, dass das Buch zu grausam oder traurig ist, dem kann ich gleich sagen, dass es wirklich Kindgerecht ist. Natürlich werden die schweren Themen angerissen aber auf eine angenehme Art.Deswegen würde ich auch das Buch empfehlen. Auch gerade für den Unterricht in Geschichte kann diese Geschichte helfen zu erkennen, was damals wirklich von statten ging.Ob diese Geschichte jedoch nur "erfunden" ist, oder ob es eine wahre Geschichte ist, kann ich euch leider nicht sagen, doch ich wünschte es Beatrix irgendwie, dass wirklich ihr Leben so verlaufen wäre, denn so würde man sehen, dass trotz der Härte des Krieges auch schöne Momente und Begegnungen möglich waren.Falls ihr das Buch "Die Bücherdiebin" kennt, dann könnt ihr hier die Geschichte dazu reihen, nur dass sie für jüngere Leser besser geeignet ist.Bewertung:Ich möchte der Geschichte von Beatrix 4 Sterne geben. Obwohl ich gerne fünf Sterne geben würde, gab es dennoch den ein oder anderen Punkt, wo ich mir gewünscht hätte, die Autorin wäre noch einmal näher und tiefer auf die Dinge eingegangen und Sie klärte am Ende über alle Figuren im Buch noch einmal auf, was mit ihnen geschah, nur leider einen erwähnte Sie nicht mehr. Das fand ich schade.

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  • Beatrice auf der Flucht

    Die letzte Haltestelle

    buechermaus88

    20. June 2017 um 20:45

    Amsterdam 1942. Eine schlimme Zeit. Die Deutschen sind in den Niederlanden eingefallen und beginnen auch dort die Jagd auf Unschuldige.Das Cover:Auffällig ist das Mädchen an der Hand einer Person. Sie trägt deutlich den gelben Stern als Erkennungszeichen für Juden. Links sieht man das große rote „J“, dass Juden in ihrem Ausweis haben mussten. Und rechts unten, für meinen Geschmack etwas zu unauffällig, sind die Helden der Geschichte. Zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, mit ihrer geliebten Straßenbahn.Das Buch:In diesem Buch geht es um Beatrice, die sich mit ihrer Mutter auf der Flucht befindet. Leider sind nicht alle Menschen freundlich und versuchen ihnen zu helfen. So kommt es, dass sie weiter fliehen müssen und sich gerade in der Straßenbahn befinden, als ihre Mutter von deutschen Soldaten verhaftet wird. Nur durch den Einsatz von den Brüdern Lars und Nils, die sich als Onkel von Beatrice ausgeben, gelingt es ihnen, sie zu retten. Und so verbringt sie ihre Zeit ab sofort im Hause der Brüder.Meine Meinung:Ich war wieder einmal besonders begeistert von den Illustrationen in diesem Buch, gezeichnet von Timo Grubing. Sie sind zwar schwarz-weiß und relativ einfach gehalten, aber sie vermitteln einen guten Einblick in die Geschichte. Besonders für Kinder könnte es das Buch so noch interessanter machen.Das Buch wurde empfohlen für Kinder ab 9 Jahren. Ich muss zugeben, dass ich nicht genau einschätzen kann, ob das Buch für 9-jährige schon geeignet ist oder eben nicht, weil ich schon einige Kinder in diesem Alter kennengelernt habe und manche sind einfach reifer als andere und können mehr verstehen. Meiner Meinung ist es definitiv ein Buch, dass man als Eltern gemeinsam mit seinem Kinder lesen kann/sollte. Es werden nicht nur schöne Dinge erzählt (das ist schon themenabhängig) und ich denke, dass viele Ereignisse, Handlungen oder auch Wörter erklärt werden müssten. Und natürlich könnten im Anschluss einige Fragen auf die Eltern einprasseln. Keine leichte Lektüre.Die Story an sich gefällt mir wirklich gut. Sie erzählt recht einfach und nicht zu sehr in die „bösen“ Details gehend wie die Zeit damals war. Ein kleines Mädchen auf sich gestellt mit ihren eigenen Geheimnissen. Sie muss erst wieder das Vertrauen gewinnen und nach und nach schaffen das die beiden Brüder auch. Und sie hat sogar Spaß. Nach und nach gewinnt sie ihr „Kind-sein“ wieder zurück. Und auch von der Seite der Brüder aus betrachtet ist es eine Herausforderung. Beide sind Junggesellen, wohnen zusammen in ihrem Elternhaus und arbeiten seit 40 Jahren bei der Bahn. Gemeinsam natürlich. Und was sie überhaupt nicht können: mit Kindern umgehen. Und doch sind sie gezwungen es zu lernen um Beatrice zu schützen. Und ich musste manchmal schmunzeln 🙂 Zwei Männer die versuchen einem Kind die Haare zu bürsten? Oder sie zu beruhigen, wenn sie weint? Schwierig, aber wirklich gut umgesetzt. Ich habe die beiden Brüder in mein Herz geschlossen.Das Buch ist in Kapitel unterteilt, sodass man es sich auch gut einteilen könnte. Man liest ein Kapitel und spricht dann mit seinem Kind darüber. Ich finde das toll.Mein Fazit:Ein tolles Buch um der jungen, neuen Generation die Vergangenheit nahe zu bringen und um sich damit auseinanderzusetzen.

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  • Eine Geschichte voller Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft - Tolle Zeichnungen-kindgerecht erzählt

    Die letzte Haltestelle

    Buchraettin

    25. May 2017 um 14:58

    1942 in den Niederlanden. Eine Frau mit einem kleinen Mädchen ist auf der Flucht. Sie sind Juden. Während der Fahrt mit einer Straßenbahn wird die Mutter gefangen genommen, doch ein älterer Schaffner rettet das kleine Mädchen indem er behauptet, dass sie seine Nichte sei. Eine Geschichte berührend und voller Szenen, die sich in mein Herz schleichen und trotzdem diesen Schrecken der dunklen Zeit aufrecht halten. Eine Geschichte voller Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft, das zeigt dieses Buch.Eine berührende Geschichte, die mich als erwachsenen Leser ebenso gefangen nimmt, wie die Zielgruppe. Meiner Meinung nach gibt es viel zu wenig Kinderbücher, die sich mit dem Thema 2. Weltkrieg / Nationalsozialismus beschäftigen. Kinder haben durchaus auch schon Fragen zu diesen Themen und diese Geschichte erzählt auf kindgerechte Weise eine Geschichte dazu. Es bleibt beim Lesen immer dieser Kloß im Hals, das Mitbangen, das Wissen, das ich als Leser habe über den Verlauf des Krieges, diese Lager, aber dieses Buch zeigt auch eindrucksvoll, wie Menschen bereit sind Zivilcourage zu zeigen. Mut, trotz Angst, Mut trotz Gefahr, Mut trotz dieser immer da gewesenen Bedrohung. Für mich zeigt die Geschichte Menschen, die stark sind, die helfen, die sich um ein Kind kümmern, trotz der Gefahr, in die sie sich selbst begeben. Auch die kleinen Szenen in denen andere Menschen auftauchen, die mit kleinen Gesten ebenso helfen. Das ist eine Geschichte, die stark macht, die zeigt, dass jeder mutig sein kann. Hier hat mir auch gut gefallen, dass es ältere Menschen sind, die sich um das Kind kümmern, die sie beschützen und für sie da sind. Die wirken sehr lebendig und ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht so eine Geschichte auch wirklich gegeben hat damals.Im Anhang kann der Leser noch ein paar Fakten zum zweiten Weltkrieg nachlesen. Der Schwerpunkt liegt hier auf den Niederlanden, in denen die Geschichte spielt. Absolut großartig sind die Zeichnungen von Timo Grubing im Buch. Lebendig, wie Fotos wirkend, manchmal wie eine Art Comic ergänzen und vervollständigen sie das Buch komplett. Eine berührende Geschichte - in den Schrecken des 2. Weltkrieges zeigen Menschen hier Menschlichkeit und retten ein kleines Mädchen- absolute Leseempfehlung.

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    • 3
  • Sehr empfehlenswert, nicht nur für Kinder

    Die letzte Haltestelle

    EmilyTodd

    17. May 2017 um 08:24

    Wenn ein Buch mich zu Tränen rührt, dann ist es meiner Meinung nach wirklich gut. Und dieses Buch brachte mich zum weinen. Das vorletzte und letzte Kapitel brachen in mir alle Dämme und ich lag in meinem Bett und musste weinen und konnte nicht mehr aufhören. Dieses Buch ist so traurig und doch so gut. Die Geschichte regt zum nachdenken an. Und auch wenn diese schreckliche Zeit schon einige Jahre hinter uns liegt, sollten und dürfen wir sie nicht vergessen. Und diese wirklich sehr kindgerecht geschriebene Geschichte hilft dabei und macht das auf eine wirklich sehr angenehme und gut Art und Weise. Zu dem möchte ich die tollen Zeichnung in dem Buch noch positiv hervorheben. Sie passen toll zu der Geschichte und ohne sie wäre das Buch auch längst nicht so toll. Ich vergebe hier sehr gerne 5 Sterne und spüre immer noch den dicken Kloß im Hals wenn ich an diese Seiten zurück denke. Das Buch bebt nach und wird es bestimmt noch einige Tage tun.

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  • Die letzte Haltestelle

    Die letzte Haltestelle

    Sweetybeanie

    12. April 2017 um 11:57

    Zum Inhalt: Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix und ihre Mutter sind Juden und fliehen vor der SS. Doch die Flucht gelingt nicht. Beatrix Mutter wird bei einer Kontrolle in der Straßenbahn erwischt und verhaftet. Beatrix bleibt zurück. Die beiden älteren Brüder Lars und Nils – Straßenbahnfahrer und Kontrolleur – beschließen, das kleine Mädchen vor der SS zu verstecken und ihm so das Leben zu retten…. Meine Meinung: Ich habe bisher viel Literatur über den Holocaust und die Judenverfolgung gelesen, so dass ich sehr gespannt war, wie das Kinderbuch umgesetzt worden ist. Es ist für Leser ab 9 Jahren angedacht und ich muss sagen, die Geschichte ist so kindgerecht erzählt, dass ich es für 9jährige Kinder auf jeden Fall empfehlen kann. Das Buch hat relativ große Schrift und ist mit vielen Bildern versehen, die jedoch nicht düster oder beklemmend wirken. Das Grauen dieser Zeit wird erzählt, ohne allzu detailliert auf die begangenen Grausamkeiten im Einzelnen einzugehen, so dass die jungen Leser beim Lesen keine Angst bekommen, aber durchaus ein Stückweit erfahren, was damals passiert ist. Ein großes trauriges Stück Zeitgeschichte – für Kinder erzählt. Eine Erinnerung an eine schlimme Zeit und daran, dass es Menschen gegeben hat, die bereit waren, ihr Leben zu riskieren, um ein anderes Leben zu retten….Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.wordpress.com

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  • Vergangenheitsbewältigung für Kinder geschrieben -WOW!

    Die letzte Haltestelle

    MelE

    28. March 2017 um 12:46

    "Die letzte Haltestelle" erzählt die Geschichte der kleinen Beatrix, die um das Überleben in Holland kämpfen muss. Der Titel des Buches wird schnell sinnig und mich begeistert, dass Beatrix Menschen an ihre Zeiten gezeichnet bekommen hat, die trotz Besetzung des Landes und der Angst vor Verhaftung Kinder nicht sich selbst überlassen, sondern Schutz und ein Zuhause bieten. Hier sind es drei sehr ungewöhnliche Menschen, denen es völlig egal ist, dass Beatrix Jüdin ist. Völlig schnörkellos und unverblümt bedient sich die Autorin mit Tatsachen, die hinten im Buch noch erläutert werden. So und nicht anders hätte sich Beatrix Schicksal tatsächlich abgespielt haben. Jede Menge Kinder wurden vor den Nazis versteckt und sicherlich lebten die Beschützer/-innen stündlich in Angst und Schrecken, denn Ausschwitz, Birkenau und andere Konzentrationslager waren bekannt. Das Schicksal von Beatrix liegt also in den Händen von ihr doch recht unbekannten Menschen, die im Laufe der Story zu Onkel und Tante werden. Lieve kommt hinzu und zu viert versuchen sie nun das kleine Mädchen zu schützen. Es ist ein Roman, der natürlich auch ganz viel Traurigkeit in sich birgt, aber dieses ist nicht belastend, sondern ideal für kleine Kinderseelen. Auch Kinder sollten sich mit Krieg und dem was sich dahinter verbirgt auseinandersetzten. "Die letzte Haltestelle" überfordert keineswegs, sondern ist absolut für das empfohlene Lesealter geeignet. Ich empfand die angemessene Schriftgröße und die gezeichneten Bilder wunderbar und werde das Buch nun an meine Tochter weitergeben ohne zu befürchten, dass es sie überfordern könnte. Von mir definitiv eine Leseempfehlung, da "Die letzte Haltestelle" sehr lehrreich ist, etwas von unserer Geschichte wiedergibt und dieses auf ganz besonders liebenswerte Art und Weise. Die Protagonisten sind skurril, liebenswert und fühlen sich sofort verantwortlich für Beatrix, obwohl sie ab diesem Zeitpunkt selbst um ihr Leben fürchten müssen. Menschlichkeit nimmt großen Raum ein und bewegte mich sehr.

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  • Sehr lehrreich

    Die letzte Haltestelle

    sunshineladytestet

    27. March 2017 um 22:16

    Die letzte Haltestelle - Sharon E. McKay Was mich an diesem Buch ansprach war keineswegs das Cover . Untypisch im Kinderbereich das ein Cover mal so unscheinbar wirkt . Allerdings erkannte ich direkt das ernste Thema dahinter und genau das machte es für mich mehr als interessant . In diesem Buch ist ein Mädchen beschrieben, was den Krieg miterleben muss und es keineswegs leicht hatte zu überleben . Die Hürden der damaligen Zeit werden sogut es geht Kinder gerecht beschrieben. Wenn ich sage Kinder gerecht meine ich nicht das die Gefahren verheimlicht werden oder verharmlost werden . Aber es wird auch finde ich nicht zu sehr ins Detail gegangen. Meine große Tochter fand es sehr interessant und ich fand es mehr als gut , das ich ihr das Thema von damals mal etwas näher bringen konnte . Denn die Frage nach Krieg warum und weshalb das so war , kam des Öfteren und teilweise auch die Vergleiche ob das ist wie die heutigen Anschläge. Sie hat nach diesem Buch den Unterschied und die Tragweite viel besser verstehen können , in wie weit wieviele Leute es damals das Leben gekostet hat. Demnach war es für mich ein Buch , was mehr als gut ist für die Kinder . Die kleine mit ihren 6 Jahren habe ich außen vor gelassen ,aber die 9 jährige konnte das durchaus mit mir lesen und es hat wirklich gute Gespräche zu diesem Thema gefordert. Das heißt man merkt schon , das das Buch und die Art wie es erklärt wurde sie beschäftigt hat . Fand ich sehr gut , denn auch so ernste Themen tue ich als Mutter ungerne ab mit einem ach Spatz da bist du noch zu klein für . Denn dieses Thema ist in den Medien und überall schon so oft drin, das ich finde aufklären darüber ist sehr gut und dieses Buch hat es mir unheimlich leicht gemacht. Tolles Buch was für mich In jeden Geschichtsunterricht gehört ab einem gewissen Alter . Grandios geschrieben und toll illustriert für Kinder um es anschaulich zu machen mit vielen schönen Bildern hin und wieder , die die Geschichte verdeutlichen .

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