Sharon Guskin Noah will nach Hause

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Inhaltsangabe zu „Noah will nach Hause“ von Sharon Guskin

Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah jammert immer wieder, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Die verzweifelte Mutter sucht Hilfe bei Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. Sie machen sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt ...
»Fesselnd, dicht und bewegend.« New York Times
»Unwiderstehlich ... Dieses kluge, ans Herz gehende Buch hat mich gefesselt bis spät in die Nacht.« Kate Morton

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  • gibt es sowas wie re-inkanation?

    Noah will nach Hause

    Tanja-Nadine_Kampmann

    01. March 2017 um 15:17

    ich konnte das buch einfach nicht weg legen echt klasse buch sehr toll geschrieben flüssig detailiert und das nicht zu detaliert.die stpry jani wird von ein urlaubsflirt schwanger und zieht ihren sohn dan alleine auf. noah ihr sohn sagt immr wieder er will anch haus er will zu seiner mama zudem hat er panische angs vor wasser und immer wieder alüträume.irgendwann ist seine mutter an ihre grenzen und holt sich rat bei diversen ärtzen irgendwann kommt sie im Internet auf jemanden und das Abenteuer fängt an. gibt es re-inkanation?  wurde noah wieder geboren?Das buch wurde sehr leicht zu verstehen geschrieben ist meiner Meinung nach nicht zu lang aber kürzer dürfte es auch nicht sein. Nach den buch musste ich wirklich erstmal überlegen und nachdenken ob sowas den gibt? es regt einen dazu an darüber nach zudenken =)

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  • Interessant, aber nicht vollkommen überzeugend

    Noah will nach Hause

    MissCelluloid

    19. February 2017 um 11:44

    Noah will nach Hause von Sharon Guskin war ein Buch, auf welches ich wirklich sehr gespannt war. Das Thema der Wiedergeburt ist sehr vielschichtig und ich war neugierig, wie die Autorin dies umsetzt. Noah ist ein kleiner Junge, der häufig ein seltsames Verhalten an den Tag legt… Er sagt Dinge, die er in seinem Alter noch gar nicht wissen kann, hat panische Angst vor Wasser und möchte immer wieder zu seiner Mama, was seine Mutter Janie zum Verzweifeln bringt. Sie möchte ihm nur helfen, man merkt, wieviel ihr an ihrem Kind liegt, da sie einiges auf sich nimmt und verschiedene Ärzte konsultiert. Schließlich wendet sie sich an Jerome Anderson, einen Psychologieprofessor, der sich mit dem Thema der Wiedergeburt auseinandersetzt. Gemeinsam versuchen sie Noah zu helfen und begeben sich auf die Suche nach dem Geheimnis, das Noah umgibt. Die eigentliche Geschichte um Noah wird immer wieder durch Berichte über Wiedergeburt von anderen Kindern unterbrochen, was ich interessant fand. An sich war das Buch auch spannend geschrieben, an einigen Stellen musste ich mich allerdings ein wenig durchkämpfen, auch weil mir Janie nicht ganz so nahekam. Es fällt mir schwer, das Buch zu bewerten, da es ein spannendes Thema aufgreift, mir allerdings manchmal doch ein wenig zäh war und ich auch nicht immer eine Verbindung zu den Charakteren hatte. Ich gebe letztendlich 3,5 von 5 Sternen, da es mich nicht komplett überzeugen konnte.

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  • Noah konnte nicht komplett überzeugen

    Noah will nach Hause

    Steffi1611

    02. February 2017 um 08:46

    Janie ist knapp 39, unverheiratet und ihre engste Vertraute ist nicht mehr da. So beschließt sie eine kurze Auszeit zunehmen und bucht einen Urlaub. Sie kommt nicht alleine zurück. Ihren Sohn Noah zieht sie liebevoll auf, aber mit seinen vier Jahren hat er Albträume und erzählt von Dingen, die er gar nicht wissen kann. Janie ist ratlos und weiß nicht weiter. Nach unzähligen Ärzten findet sie im Internet die Seite von Jerome Anderson. Der Psychologieprofessor beschäftigt sich mit dem Thema Wiedergeburt. Könnte das der Grund für Noah´s Verhalten sein? Frag er deswegen so oft nach seiner anderen Mami, obwohl Janie doch da ist? Gemeinsam beginnt eine bedeutende Reise für alle 3. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Neben Noah´s Geschichte, wird auch über Jerome Anderson viel berichtet. Sein Werdegang, sein Leben und seine jetzige Situation im hohen Alter. Schon das war für mich zu viel in diesem Buch. Es wäre ausreichend gewesen, wenn es sich auf Noah´s Geschichte beschränkt hätte. Das Hauptthema des Buches ist die Wiedergeburt und das Erinnern an ein früheres Leben. Klingt interessant und die angebrachten Beispiele im Buch waren es auch. Nur wurde die eigentliche Geschichte für mich künstlich in die Länge gezogen, so dass es langatmig wurde. Ob man jetzt an Reinkarnation glaubt oder nicht, spielt beim Lesen keine große Rolle. Das Ende wiederum war ein passender Abschluss. Es löst sich alles auf und es bleibt ein kleines Hoffnungs- und Ruhegefühl für alle Beteiligten. Das Cover wirkt auf mich einsam und ein wenig düster. Ein erleuchtetes kleines Haus bei Nacht, welches das Licht in der Dunkelheit ist. Der deutsche Titel „Noah will nach Hause“ zeigt in den 4 Wörtern schon worum es geht. Es bleibt nur die Frage „Wer ist Noah“ und „Warum will er nach Hause?“ aber diese werden beim Lesen beantwortet.

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  • Spannende Thematik "Wiedergeburt"

    Noah will nach Hause

    leseratte69

    01. February 2017 um 00:33

    Klappentext Spannend wie ein Krimi, emotional wie ein Frauenroman und tiefsinnig in seiner spirituellen Dimension. Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig. „Fesselnd, gewandt und berührend.“ The New York Times  Die Autorin Sharon Guskin hat an der Yale University und der Columbia University School of the Arts studiert. Sie ist Autorin und Produzentin preisgekrönter Dokumentarfilme. Mit ihrem Mann und ihren Söhnen lebt sie in Brooklyn. Die Idee für ihren Roman hatte sie als junge Frau während eines Praktikums in einem Flüchtlingslager in Thailand und später kurz nach der Geburt ihres ersten Sohnes. "Noah will nach Hause" ist ihr erster Roman. Meine Meinung Story Das Buch hat mich mit seinem sehr interessanten Thema (Wiedergeburt) sehr interessiert. Man erlebt mit der Protagonistin Janie eine wahrhaftige Talfahrt der Gefühle. Sie wird nach einem One-Night-Stand schwanger. Die ersten Jahre laufen ganz normal, aber als Noah vier Jahre alt wird, verhält er sich immer seltsamer. Er weint ständig und sagt er will zu seiner richtigen Mommy, was Janie total fertigmacht. Im Kindergarten erzählt er davon, wie er mit Waffen umgeht und das ihm Gewalt angetan wurde. Die Erzieher denken natürlich das Janie ihm das angetan hat und schaltet die Behörden ein. Janie weiß nicht weiter. Sie nimmt Kontakt zu einem Dr. Anderson auf, der sich mit dem Thema der Reinkarnation beschäftigt, doch diese leidet selbst an beginnender Demenz und ist selber eine tickende Zeitbombe. Die beiden machen sich daran, die Eltern zu suchen, die Noah in seinem früheren Leben hatte. Für die Drei wird es eine Berg und Talfahrt der Gefühle. Als das ist teilweise sehr spannend und fesselnd, besonders wenn aus der Sicht von Janie und Noah erzählt wird. Einige Passagen waren aber auch etwas langatmiger. Dennoch hat mich die Thematik gepackt und ich habe das Buch gerne gelesen. Besonders gut fand ich die realen Fallbeispiele, die man mit ins Buch hineingepackt hat. Schreibstil Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Es ist gut strukturiert, so das man immer genau weiß woran man gerade ist. Auch wenn durch den Psychologie Professor Anderson einen Einblick in dessen Arbeit bekommt, ist auch dieses gut und verständlich für den Leser. Das Buch ist spannend, hat aber auch ein paar Längen aufzuweisen. Charaktere Das Buch weißt ja nicht besonders viele Charaktere auf, dennoch sind diese sehr real und sympathisch, besonders Janie mochte ich sehr und konnte ihre Sorgen und Ängste als Mutter nachempfinden. Noah tat mir so leid, der Kleine wusste ja selber nicht, was los war. Mit Dr, Jerome Anderson konnte ich auch schnell warm werden. Seine beginnende Demenz und dessen Folgen waren berührend und gaben dem ganzen noch etwas Menschliches. Mein Fazit Eine wirklich gute Thematik, die die Autorin Sharon Guskin gut umgesetzt hat. Reinkarnation hat mich bisher schon sehr interessiert und wurde hier wirklich gut ausgearbeitet. Das Buch ist teilweise sehr spannend, hat aber auch ein paar langatmige Abschnitte. Eine gute Mischung aus Roman und originalen Fallberichten. Mit sympathischen Charakteren. Man kann mitfiebern und erlebt ungeahnte Wendungen. Ich vergebe vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Eine etwas andere Geschichte. Was wäre wenn...

    Noah will nach Hause

    MissRichardParker

    17. January 2017 um 10:34

    Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume, er erzählt von Dingen, von denen er auf keinen Fall etwas wissen kann und hat regelrecht Panik wenn er gebadet werden muss. Als sein Verhalten immer schwieriger wird und der Kindergarten das Jugendamt einschalten will konsultiert Janie diverse Ärzte. Als sie schon fast aufgeben will begegnet sie  Jerome Anderson. Er erforscht das Phänomen der Wiedergeburt. Doch kann es tatsächlich sein dass Noah schon mal gelebt hat...?Für mich war das mal eine völlig andere Thematik als ich normalerweise lese. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Zwar hat das Buch einige Längen auf die ich hätte verzichten können, aber über die kann man auch gut hinwegsehen. Die Geschichte bleibt trotzdem sehr spannend, sehr fesselnd und berührend. Absolut lesenswert!

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  • interessantes Thema

    Noah will nach Hause

    monster

    12. January 2017 um 17:10

    Janies kleiner Sohn Noah benimmt sich seltsam. Er fürchtet sich vor der Berührung mit Wasser, will weder gebadet werden noch Haare waschen. Im Kindergarten beschweren sich die Erzieherinnen über sein seltsames Verhalten und über sein Äußeres. Der Kleine ist erst vier aber er erzählt Dinge, die er gar nicht wissen kann, wenn man seiner Mutter glauben will. Janie ist verzweifelt. Er fragt ständig nach seiner Mutter und meint damit nicht sie. Irgendwann findet Janie schließlich einen Psychater, der ihr vielleicht helfen kann ihren Sohn zu verstehen. Er recherchiert seit vielen Jahren das Verhalten solcher Kinder, die scheinbar wiedergeboren wurden, denn sie wissen Dinge aus der Vergangenheit eines anderen Menschen, die sie nicht wissen können. Hat auch Noah schon einmal gelebt? Ein interessantes Thema und die Erzählung wechselt zwischen der Noah-Geschichte und tatsächlichen kurzen Berichten über reale Fälle überall auf der Welt. Das Buch hat etwas Mystisches, Magisches. Egal, ob man an Wiedergeburt und Seelenwanderung glaubt oder nicht, es ist interessant zu lesen und weckt die Neugier an diesem Thema.

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  • Reinkarnationen

    Noah will nach Hause

    Buderballa

    07. January 2017 um 10:54

    Ein mehr als spannendes Buch, welches die Geschichten um Janie und ihrem Sohne Noah sowie die von Professor Anderson erzählt. Dabei werden beide geschickt verwoben werden und man durch zahlreiche Rückblenden immer mehr Details erfährt, welche die Geschichte nach und nach konkretisieren und Klarheit schaffen. Gespickt ist die Geschichte dabei durch Geschichten von Fällen Professor Andersons, welche durchaus interessant sind und den „Fall“ um Noah noch konkreter und realer machen. Das Thema Wiedergeburt spielt natürlich eine sehr große Rolle in diesem Roman und wird durch die zahlreichen Rückblenden auch gut untermauert. Spannend ist allerdings die Geschichte um Noah und sein früheres Ich Tommy und wie dieser den Tod fand. Hier mutet die Geschichte tatsächlich wie ein Krimi an und es bleibt doch lange Zeit unklar, wer die Familie von Tommy war und unter welchen Umständen genau er den Tod fand.Ein wirklich unterhaltsamer Roman, der natürlich für jeden mit Interesse an Widergeburt interessant ist. Aber auch die Geschichte drum herum kann überzeugen, sodass man in jedem Fall gut unterhalten wird. Die Rückblenden sind manchmal etwas zu viel, stören die Haupthandlung jedoch nur marginal.

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  • Noah hat schon einmal gelebt

    Noah will nach Hause

    sydneysider47

    31. December 2016 um 19:44

    Worum geht es in dem Buch? Janie trifft während eines Urlaubs in Trinidad einen faszinierenden Mann, mit dem sie einmal schläft. Jeff heißt er – mehr weiß sie nicht, als er auf Nimmerwiedersehen aus ihrem Leben verschwindet. Neun Monate später ist Noah da – der Sohn von Janie und Jeff, den Janie aber alleine erzieht. Sie liebt ihren Sohn über alles. Er ist ein intelligentes, wachsames Kind. Aber manchmal erschreckt er sie. Immer wieder hat er Alpträume und ruft nach „seiner anderen Mama“. Janie ist ratlos, denn sie weiß nicht, wen er damit meint und wie sie ihm helfen kann. Als Noah im Kindergarten davon erzählt, man habe seinen Kopf unter Wasser getaucht, eskaliert die Situation. Janie ist erschrocken – sie weiß nicht, warum Noah solche Sachen erzählt. Erstaunlich ist auch, dass er von Harry Potter erzählt, obwohl er weder die Bücher gelesen, noch die Filme gesehen hat. Die Kindergartenleiterin zwingt Janie, mit Noah einen Therapeuten aufzusuchen, um ihn weiterhin in den Kindergarten schicken zu können. Janie tut das – obwohl diese Therapie anfänglich nicht vielversprechend erscheint. Dann erfährt sie im Internet von Dr. Jerome Anderson, der sich schon seit Jahren mit Kleinkindern befasst, die sich an Ereignisse aus einem früheren Leben zu erinnern scheinen. Vielleicht ist das der Schlüssel zu Noahs Problem? Janie forscht weiter.... Meine Meinung zu diesem Buch: Ich glaube nicht an Reinkarnation – aber dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, weil ich das Thema interessant fand. Ein kleiner Junge, der seine Mutter liebt, fragt, wo seine „andere Mama“ ist. Wenn mein Kind mich das fragen würde, wäre ich total erschüttert und ratlos. Auch Janie reagiert so – das macht sie für mich authentisch und liebenswert. Ich wollte lesen, wie es mit Janie und Noah weitergeht. Das Buch ist aus der Perspektive des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) packend und gut dargestellt. Ich bin mitgerissen, wenn Janie das Gespräch mit der Kindergartenleiterin hat, ich bin berührt, wenn Janie mit ihrem Sohn spricht – und ich bin gepackt, wenn Janie im Internet forscht, was Noah damit meinen könnte, wenn er nach seiner „anderen Mama“ verlangt. Die Handlung ist gut und flüssig erzählt mit einigen Dialogen und Überraschungen. Weiterhin lässt sich das Buch wegen seiner großen Schrift flüssig lesen. Mein Fazit: „Noah will nach Hause“ ist ein Buch, das das Thema „Reinkarnation“ und Probleme, die dadurch entstehen können, in eine packende und berührende Romanhandlung packt. Es geht um einen kleinen Jungen, dem immer wieder Erinnerungsfetzen aus einem vorigen Leben kommen. Ich vergebe dem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

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    • 2
  • Faszination Wiedergeburt

    Noah will nach Hause

    HappiestGirl

    26. December 2016 um 18:53

    Inhalt: Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Er ist ihr letzter Anhaltspunkt, denn bisher konnte ihr kein Arzt helfen. Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.   Meine Meinung: Mich hat dieses Thema schon immer fasziniert. Was passiert mit uns, wenn wir sterben? Die menschlichen Überreste werden begraben, aber was passiert mit unserer Seele, mit unserem geistigen Gut? Die Autorin hat einen wunderbaren Roman über dieses Thema geschrieben. Einfühlsam und realitätsnah. Die Packung Taschentücher waren seit langem mal wieder ein Utensil, ohne die ich dieses Buch nicht lesen konnte. Auf der einen Seite konnte ich sehr gut Noah nachempfinden, dass er Sehnsucht nach seiner „echten“ Mutter hatte, auf der anderen Seite konnte ich Janie verstehen, die Angst hatte, ihren Sohn zu verlieren. Hatte sie ihn doch geboren. Ich fühlte mich hin und her gerissen. Sehr undurchsichtig und mysteriös kam mir allerdings Jerome Anderson vor. Aus ihm bin ich nicht so richtig schlau geworden. Allerdings gab das der Handlung auch noch einmal einen besonderen Touch. Der Schreibstil ist flüssig und spannend gehalten, so dass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen. Ich persönlich wünsche mir mehr solche Bücher. Begeisterte Stimmen bestätigen meine Meinung: „Fesselnd, gewandt und berührend.“ The New York Times „Unwiderstehlich. Dieses kluge, ans Herz gehende Buch hat mich gefesselt bis spät in die Nacht.“ Kate Morton „Guskins explosives Debüt ist provokant, bewegend und neu.“ Jodi Picoult „Ein wahrhaft bemerkenswerter, atemberaubender und außerordentlicher Pageturner.“ Téa Obreht „Dieser rasante, meisterhaft konzipierte Debütroman dringt tief in den innersten Kreislauf von Leben und Tod ein.“ Barnes and Noble „Was wäre, wenn man fortlaufend wiedergeboren würde und sich die Folgen erst Jahrzehnte später und über Kontinente hinweg zeigen würden? Das ist die zentrale Frage in Sharon Guskins brillanten Roman. In Noah will nach Hause geht es um das Erinnern und Vergessen, Trauern und Loslassen und darum, wie weit eine Mutter für ihr Kind geht. Es ist sowohl ein temporeicher Pageturner als auch eine tiefgründige Betrachtung über den Sinn des Lebens.“ Christina Baker Kline   Fazit: Ein Buch mit einem seltenen Thema, das zu Herzen geht und zum Nachdenken anregt.

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    • 4
  • Thematisch mal etwas ganz anderes, aber teilweise zu esoterisch

    Noah will nach Hause

    anushka

    26. December 2016 um 00:31

    Der 4-jährige Noah ist ein schwieriges Kind. Er wird von Albträumen geplagt und ihn zu waschen ist schier unmöglich. Schließlich bittet die Kita Janie, ihren Sohn aus der Betreuung zu nehmen und zuerst therapieren zu lassen. Besonders schlimm ist, dass Noah plötzlich von einer anderen Mutter zu sprechen beginnt, zu der er zurückkehren möchte. Nachdem ihr kein Arzt helfen kann, kontaktiert Janie schließlich den Psychologieprofessor Jerome Anderson, der zum (parapsychologischen) Thema Wiedergeburt forscht. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Noahs früherer Familie."Noah will nach Hause" ist ein ziemlich ungewöhnliches Buch. Es sind wahre Fallbeispiele mit eingewoben um dieses Forschungsfeld zu beleuchten und der Geschichte einen interessanten Rahmen zu geben. Gleichzeitig sind sie auch Teil der Geschichte um den Forscher Anderson, der an einem Buch über Wiedergeburt schreibt und nun noch einen überzeugenden amerikanischen Fall braucht, denn die meisten der Fallbeispiele stammen aus der Dritten Welt. Demgegenüber steht die verzweifelte Janie, der die Kita mit dem Jugendamt droht, weil Noah merkwürdige Dinge erzählt, die Kindesmisshandlung nahe legen könnten. Er wird von Albträumen geplagt und dem Gefühl, zu ertrinken.Nach den zahlreichen Beispielen wird ab einem gewissen Punkt auch klar, worauf Noahs Geschichte hinauslaufen wird. Ich weiß nicht, ob die Fallbeispiele nach bestimmten Aspekten ausgesucht wurden, aber es wird sehr deutlich, dass es in allen Fällen zu einem gewaltsamen Tod kam. Außerdem reichen die Wiedergeburtsspannen nicht sehr weit zurück, sondern stammen alle aus den letzten Jahrzehnten. Ich hatte vorher eine etwas "romantischere" Vorstellung von der Thematik und hätte eher Wiedergeburten mit größerem zeitlichen Abstand und vielleicht historischen Bezügen erwartet als einmal klar war, dass es überhaupt auf diese Thematik hinausläuft. Nach einigen Fallbeispielen waren sie sich zudem ziemlich ähnlich.Eine weitere Kritik an dem Buch ist, dass es mir vor allem zum Ende hin zu esoterisch wurde, gerade in der Erklärung, warum die Wiedergeburten stattfinden.Ein positiver Aspekt ist die überwiegend wissenschaftliche Annäherung an das Thema, auch in der Figur des Professor Anderson. Dadurch ist das Buch eine Mischung aus Fiktion und "Fakten", was ihm mehr Glaubwürdigkeit verleiht, wenn man dem Thema gegenüber besonders skeptisch eingestellt ist.Insgesamt bietet dieses Buch einen interessanten Ansatz für eine Geschichte; es konnte mich jedoch nicht 100%ig überzeugen.

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  • intuitiver Roman

    Noah will nach Hause

    minnie133

    19. December 2016 um 19:57

              Optisch und auch von der Inhaltsangabe hat mich das Buch sehr angesprochen – der Titel, absolut passend, weckte ebenfalls meine Neugierde. Inhaltlich handelt das Buch von Janie und ihrem kleinen Sohn Noah. Dieser legt im Kindergarten und auch zu Hause ein seltsames Verhalten zutage, sodass die Mutter sich gezwungen sieht, mit dem Kind zum Psychiater zu gehen. Immer wieder verlangt der kleine schreiend, seine „andere“ Mama – und „er möchte nach Hause“. Janie macht sich sorgen, was ist nur mit ihrem Sohn los? Ist er krank? Hat er eine ernsthafte psychische Störung? Auch die vielen Psychiater, die sie aufgesucht hat, wissen nicht weiter. Erst der Kontakt mit Jerome Anderson, einem Forscher, scheint das ganze etwas aufzuklären. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eine tolle Idee, die wirklich gut umgesetzt wurde – einfach auch einmal ein etwas „anderer“ Roman – somit war das Leseerlebnis für mich sehr abwechslungsreich. Der Schreibstil ist auch gut passend, und sehr flüssig zu lesen. In die beiden Hauptfiguren kann man sich gut hineinversetzen, diese sind gut gelungen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war dass das Buch mehrere Erzählstränge hat. Quasi die Hauptgeschichte und dann noch die Geschichte von Jerome Anderson, wo mir noch nicht ganz klar ist, warum diese in das Buch hineingefügt wurde. Oft wechseln sich die verschiedenen Erzählstränge zu sehr ab, was für mich etwas störend ist.Immer wieder gibt es kleine Absätze, meistens am Ende vom Kapitel, von anderen/ähnlichen „Fällen mit Kindern“, bei denen Jerome Anderson dabei gewesen ist. Mich würde hier interessieren, ob es sich bei diesen Fällen um wahre Begebenheiten handelt oder nicht. Falls ja, eine äußerst interessante Ergänzung im Buch. Falls nein, frage ich mich, für was diese dem Buch hinzugefügt wurden. Kurz gesagt: die Geschichte hat mir gut gefallen und kann ich weiterempfehlen; das drum herum (weitere Erzählstränge) istverbesserungswürdig.        

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  • Noah will nach Hause

    Noah will nach Hause

    AnjaKoenig

    18. December 2016 um 12:26

    ein absolut beeindruckendes buch. schon das einfache cover hat mich angesprochen und der titel total neugierig gemacht. die inhaltsbeschreibung hat mir gleich gezeigt, dass dieses buch sehr viel Hintergrund und tiefe haben muss, was sich dann beim lesen bestätigt hat. es ist bemerkenswert, welche zusammenhänge zwischen dem jetzigen leben und einem früheren auftauchen können und wie damit umgegangen wird. kaum zu glauben, dass tatsächlich solche Wahrnehmungen auftauchen und das leben beeinflussen können und wenn dann die Bestätigung gefunden wird, dass da tatsächlich diese Verbindung sein muss, ist das unglaublich faszinierend. durch diese Erklärungen erfährt man, dass es wirklich so viel mehr gibt, nicht gebunden an das kleine leben, in dem wir momentan sind.

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  • Noah will einfach nur nach Hause

    Noah will nach Hause

    Anneja

    17. December 2016 um 19:33

    Die Weihnachtszeit bringt mich komplett aus dem Konzept. Aber nun endlich habe ich es geschafft und bin einfach nur hin und weg. Eine Geschichte, wenn auch fiktiv, die mit wahren Elementen einen AHA-Moment aus einem heraus kitzelt. Denn das Thema Wiedergeburt ist den wenigsten geläufig und auch ich musste mir eingestehen eigentlich nix darüber zu wissen bzw mich überhaupt nicht dafür zu interessieren. Im Buch geht es um Noah welcher des öfteren nach seinem wirklichen Zuhause und seiner richtigen Mutter schreit. Er will zudem nicht baden und erzählt im Kindergarten Sachen, die er so noch garnicht wissen dürfte. Nach und nach versteht man die Verzweiflung von Noah´s Mutter Janie, welche mit ihren Sohn von Arzt zu Arzt rennt nur um fragwürdige Diagnosen zu bekommen. Alles ändert sich als sie auf Prof. Jerome "Jerry" Anderson stößt und der ihr weiß machen möchte das Noah eine Wiedergeburt in sich trägt. Anderson selbst sieht in Noah seinen großen Fall und das obwohl seine eigene Gesundheit rapide abnimmt. Doch er gibt sein bestes um Janie und Noah zu helfen.Zu den Personen muss man nicht viel sagen außer das sie außerordentlich authentisch waren. Man konnte sich alle sehr gut vorstellen und ihre Gefühle nachvollziehen. Egal ob es die Verwirrung über Prof. Anderson´s Krankheit war oder die von Janie, als sie von Noah´s wiedergeborener Seele erfährt. Die größten emotionalen Momente hatte ich allerdings bei Denise und ihre Familie, welche zeigten wie man mit dem Verlust eines Kindes fertig werden muss. Schon die Vorstellung daran zerriss mich. Ein Buch voller echter Personen, die sich auch so anfühlen.Bei diesem Buch bin ich immer noch etwas sprachlos, da ich das gelesene noch immer verarbeite. Ich habe mich mit dem Thema Wiedergeburt noch nie auseinander gesetzt, warum auch? Doch das was ich las, verwirrte mich und machte mich zudem neugierig. Die Ausschnitte im Buch, die aus wahren Erzählungen stammen, ließen mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Man spürte einfach nur Ungewissheit. Denn die meisten haben so einen Fall noch nie erlebt, genau wie ich.Das dies der Debütroman der Autorin sein soll, glaubt man fast kaum. Der Schreibstil ist ein Gedicht, das einen nur so durch die Kapitel fliegen lässt. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, egal wie spät es war. Für mich eines der besten Bücher dieses Jahr. Absolut zu empfehlen. 

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    • 2
  • Ein kleiner Junge in großer Not

    Noah will nach Hause

    Gise

    07. December 2016 um 12:11

    Die alleinerziehende Janie hat sich ihr Leben gut eingerichtet mit ihrer Arbeit und dem vierjährigen Noah. Doch plötzlich gerät ihre Welt ins Schwanken, als Noah extrem auffällt, weil er nach seiner Mama verlangt und Dinge weiß, die bisher noch nie in seinem Leben aufgetaucht sind. Er wacht nachts schreiend auf und erzählt, dass er unter Wasser gehalten wurde, aber keiner habe ihm geholfen. Janie zieht von Arzt zu Arzt, doch keiner weiß wirklich weiter. Bis sie an den Arzt Jerome Anderson gerät, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. Bald finden die beiden heraus, dass sich Noah an sein Leben als Tommy erinnert. Sie machen sich auf die Suche nach jenem Tommy, nach dem Haus und der Familie, in der er gelebt hat.Der Einstieg in die Geschichte, mit dem Unbekannten, der Noahs Erzeuger wird, danach aber nie wieder auftaucht, hat mich etwas verwirrt hinterlassen. Ich weiß immer noch nicht, was die Autorin mit dieser Sequenz bezweckt hat. Gefangen genommen hat mich die Geschichte trotzdem: Janies unbeirrte Suche nach Noahs „Mama“, obwohl sie ihn doch selbst geboren hat, ihre Zweifel, ihre Ängste um das Kind, dem sie in seiner Not so oft hilflos beistehen musste. Interessant ist auch Jerome Andersen, der Arzt, dessen Leben bereits von seiner Krankheit, der Aphasie, gezeichnet ist, und der sich nun in seinen letzten großen Fall hineinknien möchte. Dramatisch wird die Geschichte, wenn mit Noahs Hilfe Tommys Erlebnisse aufgearbeitet werden können, wenn die Suche seiner Mutter zu Ende gehen kann, weil sie nun über ihn Bescheid weiß.Das Thema Wiedergeburt hat mich bisher nicht besonders beschäftigt. Dennoch hat mich die Autorin fesseln können mit dieser spannenden Geschichte. Äußerst flüssig geschrieben, wird das Buch schnell zum Pageturner für alle, die sich auf das Thema selbst einlassen können.

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  • Noah will nach Hause

    Noah will nach Hause

    angelj222012

    06. December 2016 um 19:36

    Dieses Buch war gar nicht so einfach. Es spielt mit den Emotionen und dem Begriff "Mutter". Ich muss sagen, ich habe meine Fingernägel geknabbert und geheult wie ein schlosshund. Am Ende muss man sein Leben und seine Weltansicht dann doch etwas grade rücken oder wenigstens überdenken. Die Hauptpersonen gehen einem sehr nahe. Und wie gesagt Weltbild = gerüttelt. Fragen wir uns das nicht alle, ob etwas nach dem Tod passiert und was es sein könnte? Tja haltet euch fest (wenn ihr dieses Buch lest.) Dieses ganze ... was könnte passieren hält einen in Atem und hat mir mal wieder den Schlaf geraubt. Und auch nachdem ich es fertig gelesen habe, beschäftigt es mich immer noch ein bisschen... Beachtet mich nicht während ich meine Existenz überdenke.

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