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Allegria_Verlag

vor 1 Jahr

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Spannend wie ein Krimi, emotional wie ein Frauenroman und tiefsinnig in seiner spirituellen Dimension - die neue Leserunde bei Allegria!


Worum geht es?
Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.



Eine der Fragen von uns an Euch - für Eure Rezensionen - ist:

Welche Bedeutung hat das Thema Zeit im Roman? Welche Rolle spielen Vergessen und Erinnern im Leben von Guskins Figuren?

Autor: Sharon Guskin
Buch: Noah will nach Hause

Funny1210

vor 1 Jahr

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Oh, das ist ja super! Dieses Buch steht eh schon ganz oben auf meiner Liste, der BÜcher, die ich unbedingt haben muss :-) Na mal sehen, ob ich Glück habe und hier ein Exemplar gewinne um an der Leserunde teilzunehmen.

Hm, wenn ich das richtig verstehe, kann ich die Frage zum Buch wirklich erst nach dem Lesen in der Rezension beantworten. Ich bin jedenfalls sehr gespannt wie sich die Geschichte um Noah und sein zu Hause entwickelt.

marpije

vor 1 Jahr

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Wiedergeburt, Reinkarnation, spirituelle Dimension ich mag solche Bücher wo die tiefe Blicke in unsere innere Welt probieren unsere Gefühle ,Emotionen und jetzige Leben erklären.
Ich werde gerne dabei bei diese Leserunde

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Mrs. Dalloway

vor 1 Jahr

Haben Sie selbst einmal eine Erfahrung gemacht, die Ihre Vorstellung von der Realität oder davon, was möglich ist, verändert hat? Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Wie haben Ihr Glaube oder Ihre Zweifel die Lektüre des Romans beeinflusst?

Dann poste ich hier mal meine Rezi. Danke für das tolle Buch. Ich stell die Rezi auch bei Amazon ein :))

https://www.lovelybooks.de/autor/Sharon-Guskin/Noah-will-nach-Hause-1239847987-w/rezension/1352655515/

lettergirl

vor 1 Jahr

KAPITEL 20: In Kapitel 20 erinnert sich Janie an ein Lied von Sweet Honey in the Rock: »Eure Kinder sind nicht eure Kinder … auch wenn sie zu euch gehören, gehören sie euch nicht.« Welche Bedeutung haben diese Zeilen für Janie und für Denise?
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Ja, das ist ein total schöner Text!

Beide Frauen sind Mutter. Beide Frauen haben kein unbeschwertes Leben mit Iihren Kindern genossen, so wie es für unzählige Mütter normalerweise verläuft. Janie erlebt die Baby- und Kleinkindjahre mit ihrem Sohn Noah zwar bewusst und voller Liebe, die Situation wird allerdings durch den Beginn von Noahs Erinnerungen getrübt und wird zunehmend schlimmer. Sie muss sich also dazu durchringen, den Gedanken zuzulassen, dass ihr Sohn nicht ihr allein "gehört", wobei ich diesen Begriff nicht mit "besitzen" gleichsetze, sondern damit, dass man die Möglichkeit hat, seine Zeit ganz mit dem Menschen zu verbringen, den man liebt, die Zeit mit dem Kind gehört der Mutter. Und sich dessen bewusst zu sein und das zu genießen, ist ein großes Glück.
Als Janie nun akzeptiert, dass Noah vor seinem jetzigen Leben bereits ein anderes hatte, und damit auch eine andere Mutter, macht sie, wie ich finde, das Richtige: Sie geht auf Denise zu und lässt sie eine Beziehung zu Noah aufbauen. Richtig ist das deshalb, weil sie damit ihrem Sohn hilft, aus seinen Angstträumen herauszukommen und mit seinen Erinnerungen abzuschließen. Der Liedtext passt dazu dann natürlich ausgezeichnet. Sie "teilt" ihren Sohn, um ihn nicht zu verlieren.

Denises Leben ist durch das Verschwinden ihres Sohnes Tommy komplett aus dem Ruder gelaufen. Auf ihre Situation passt die Liedzeile genauso gut, aber in anderem Zusammenhang. Sie wird gezwungen, die gewaltsame Trennung von ihrem vermissten Sohn zu verarbeiten, um weiterhin für ihren zweiten Sohn Charly da sein zu können. Vielleicht wäre sie ohne die Pflichten des Alltags ihrer Verzweiflung erlegen und hätte aufgegeben. Als auch sie begreift, dass Noah einmal ihr Sohn Tommy war, darf sie noch einmal mit ihm Zeit verbringen - dass er von ihr baden lässt, nachdem er sich jahrelang wegen des Brunnentraumas dagegen gewehrt hatte, ist besonders anrührend, finde ich.
Dann aber muss sie miterleben, wie er mehr und mehr vergisst, und sie sieht ein, dass sie ihn wieder loslassen muss. Dieses Mal aber weiß sie, dass es ihm gut geht.

Ich finde, dass beide Mütter sich hervorragend arrangiert haben mit ihrem gemeinsamen Schicksal. Ein kluger Songtext, ein Zitat oder ähnliches kann in exztremen Situationen sehr hilfreich sein, denke ich.

KZoesche

vor 1 Jahr

Wie haben die Fallstudien, die in den Roman eingebettet sind, Ihr Leseerlebnis beeinflusst?
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Schwierige Frage... Ich denke nicht, dass mich die Fallstudien beeinflusst haben. Zumindest nicht bewusst. Aber ich fand diese Exkurse durchaus interessant. Man hätte diese zwar auch anders in den Roman einbauen können, aber das ist Geschmacksache. Mich hat das Thema auf jeden Fall gefesselt und ich fand es toll, das hierdurch die Studie von Jerry untermauert wurden. Egal ist mir hierbei, ob diese Fälle nun der Wahrheit entsprechen oder nicht. Lesefieber hat das Buch in hohem Maße bei mir ausgelöst :)

KZoesche

vor 1 Jahr

KAPITEL 2: Das Kapitel 2 endet: »Erwarte nie etwas. Es war die Lektion seines Lebens gewesen.« Wie hat Anderson das Unerwartete geprägt? Wie hat es Janie und Denise geprägt?
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Erwarten kann man meines Erachtens nichts. Aber durch die eigenen Entscheidungen und die von anderen sind bestimmte Richtungen vorbestimmt bzw. man hat dadurch einen Weg eingeschlagen.
Ich finde die Frage sehr schwierig....wenn die Krankheit von Andersen gemeint ist, denke ich, hat er es sehr gut aufgenommen. Er hat das beste aus diesem "weg" seines Lebens gemacht. Durch den Tod von Sheila ist er wahrscheinlich schon so weit, dass er wirklich nichts mehr vom Leben erwartet. Unerwartet für ihn war natürlich, dass er wieder einen Fall hatte. Durch diesen ist wieder aufgeblüht und hatte eine Aufgabe in seinem Lebensweg.
Bei Denise kann ich mir vorstellen, dass der Verlust eines Kindes und dazu noch nicht zu wissen, ob es wirklich tot ist, einen in eine Art Trance versetzt. Man kommt aus diesem Loch nicht mehr heraus. Noah ist für sie das Unerwartete. Er bringt sie wieder auf dem Weg des Lebens.
Janie dagegen ist so sehr in ihren Alltag eingespannt. Sie kann sich dem Unerwarteten nicht hingeben. Aber durch Noah muss sie das lernen und damit lernt sie auch das Leben so zu lieben wie es kommt.
Allesamt sind mir alle Charaktere des Romans sehr sympathisch. Selbst Pauly der für den Tod/Unfall von Tommy verantwortlich ist.

KZoesche

vor 1 Jahr

KAPITEL 20: In Kapitel 20 erinnert sich Janie an ein Lied von Sweet Honey in the Rock: »Eure Kinder sind nicht eure Kinder … auch wenn sie zu euch gehören, gehören sie euch nicht.« Welche Bedeutung haben diese Zeilen für Janie und für Denise?
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Für beide Schmerzen und doch auch Liebe. Auf der einen Seite Denise, die um ihren verlorenen Sohn trauert und durch ein anderes Kind wieder Liebe und Leben findet. Sowie Janie, die Schmerz dabei emfindet, wenn Noah Mom zu Denise sagt bzw. Janie hat Angst, dass sie Noah an Denise verliert und natürlich ihre Mutterliebe.
Leid und Glück so eng beieinander. Geschwister des Lebens.

KZoesche

vor 1 Jahr

Haben Sie selbst einmal eine Erfahrung gemacht, die Ihre Vorstellung von der Realität oder davon, was möglich ist, verändert hat? Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Wie haben Ihr Glaube oder Ihre Zweifel die Lektüre des Romans beeinflusst?
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Ich habe noch keine derartige Erfahrung gemacht. Ich kenne nur Erzählungen meines Großonkels, der bereits tot war und dann reanimiert wurde. Diese Erzählungen haben bei mir immer eine Gänsehaut ausgelöst, obwohl er immer versicherte, dass es sich gut angefühlt hat. Er hatte sich dort wo er war wohl gefühlt. Auf jeden Fall glaube ich an ein Leben nach dem Tod. Wie auch immer das aussehen mag. Der Roman hat mich nicht beeinflusst (zumindest nicht bewusst). Ich glaube zwar an das Leben nach dem Tod, aber an eine Wiedergeburt glaube ich nicht. Ich schließe es zwar nicht aus, denke aber eher an einen Ort an dem man sich wieder trifft.

Meine Rezi bei Amazon:
https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2TB971SZ8R9J8/ref=cm_cr_getr_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3793423069


und bei Lovelybooks:
https://www.lovelybooks.de/autor/Sharon-Guskin/Noah-will-nach-Hause-1239847987-w/rezension/1355349924/

Vielen Dank, dass ich an diese außergewöhnlichen Leserunde teilnehmen durfte. Das Buch ist sehr toll und hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht.
Lg Katja

lettergirl

vor 1 Jahr

Haben Sie selbst einmal eine Erfahrung gemacht, die Ihre Vorstellung von der Realität oder davon, was möglich ist, verändert hat? Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Wie haben Ihr Glaube oder Ihre Zweifel die Lektüre des Romans beeinflusst?

In meinem Umfeld ist noch nie etwas passiert, das mich mehr als üblich über Sterben, Wiedergeburt, Leben nach dem Tod, Karma etc. hat nachdenken lassen.

Das Thema des Romans hat mich nun durchaus beschäftigt, meine Ansichten aber nicht weiter beeinflusst. Die Schilderungen der authentischen Fallstudien sind natürlich ein Argument, sich der Reinkarnationstheorie weiter zu öffnen. Ich denke, dass ich mich damit mal auseinandersetzen werde. Ich halte es wie Sokrates: "Ich weiß, dass ich nichts weiß.", und komme damit gut zurecht. Ich respektiere jedermanns Ansichten und Glauben, halte es aber für mich persönlich für müßig und auch für nicht notwendig, meine eigene Lebenszeit (noch Jahrzehnte, oder nur Jahre, ...? Niemand weiß es!) danach auszurichten, was nach meinem Tod passieren könnte, da ich nicht glaube, etwas positiv oder negativ beeinflussen zu können. Der Vorstellung, sich an ein früheres Leben zu erinnern, stehe ich zwiegespalten gegenüber, denn es wäre ja irgendwie tröstlich, sich beim Sterben nicht komplett von dieser Welt verabschieden zu müssen. Aber unangenehmen Erinnerungen ausgesetzt zu sein, und das als kleines Kind mit noch nicht ausgereiften Kommunikationsmitteln, finde ich beängstigend.
Im Roman habe ich besonders mit Noah gelitten, da sein kindlicher Verstand vieles noch nicht begreifen konnte. Die Erfahrungen seiner beiden Mütter hinterlassen bei mir nach dem vielen Auf und Ab, dem Fürchten, Hoffen, Verstehen und schließlichen Akzeptieren ein irgendwie nahes, versöhnliches Gefühl.

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