Mit Worten kann ich fliegen

von Sharon M. Draper 
4,6 Sterne bei124 Bewertungen
Mit Worten kann ich fliegen
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Fairy-Kittens avatar

Spannend, fesselnd, bewegend. Mit einer unglaublich starken Hauptperson. Großartiger Schreibstil. Ein unbeschreibliches Leseerlebnis!

B

Fast jedes Kapitel brachte mich zum Heulen

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Inhaltsangabe zu "Mit Worten kann ich fliegen"

Melody ist eine unerschütterlich positive Person, die sich von keiner Härte des Schicksals kleinkriegen lässt. Sie ist elf Jahre alt, hat ein fotografisches Gedächtnis und ist die cleverste Schülerin auf der ganzen Schule. Doch niemand weiß es. Die meisten Menschen glauben, dass sie unfähig ist zu lernen. Melody ist durch eine zerebrale Kinderlähmung schwerstbehindert und kann weder sprechen noch laufen noch schreiben. Es ist zum Wahnsinnigwerden, dass sie sich nicht verständigen kann – bis sie eines Tages doch einen Weg findet, sich auszudrücken. Leider ist nicht jeder dazu bereit, sie anzuhören.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764170103
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum:13.02.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Fairy-Kittens avatar
    Fairy-Kittenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, fesselnd, bewegend. Mit einer unglaublich starken Hauptperson. Großartiger Schreibstil. Ein unbeschreibliches Leseerlebnis!
    Spannend, fesselnd, bewegend. Mit einer unglaublich starken Hauptperson. Großartiger Schreibstil.

    Melody Brooks hat Zerebralparese. Das heißt: Sie muss im Rollstuhl sitzen, hat keine Kontrolle über ihren Körper und ist nicht in der Lage zu sprechen. Doch sie würde liebend gerne reden können und ihren Eltern sagen, dass sie sie liebt und ihren Mitschülern beweisen, dass sie nicht dumm ist. Denn Melody ist viel schlauer, als so manche denken...

    Dieses Buch hat mich so gerührt, dass ich es nach dem Beenden noch in der Hand gehalten habe und vor mich hingelächelt habe, damit der schöne Zauber nicht verschwindet. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Kein Wort ist zu viel, kein Wort zu wenig. Der Schreibstil ist großartig. "Mit Worten kann ich fliegen" ist spannend, fesselnd und rührend zugleich.

    Mit der großen Heldin dieses Buches, Melody Brooks, verstand ich mich vom ersten bis zum letzten Wort. Sie ist ein so starkes und mutiges Mädchen. Ich liebe sie! Die wundervollen Menschen, die ihr Tag für Tag helfen, sie füttern, sie anziehen und mit ihr auf die Toilette gehen, habe ich alle total ins Herz geschlossen. Besonders der Mama von Melody fällt es nicht leicht, so ein Kind zu haben, aber auch Mrs.V und Catherine sind unglaubliche Menschen! Diese Charaktere sind allesamt liebenswert.

    Für das Cover gibt es auch großen Lob. Die Farben harmonieren gut miteinander. Das Mädchen, das mit der Pusteblume fliegt, ist ein großartiges Bild. Ich habe mich in das Cover buchstäblich verliebt.


    Fazit:

    Hinreißend, fesselnd und ergreifend. Großartiger Schreibstil. Wundervolle Protagonisten! Makelloses Cover. Alles in allem, ein unglaubliches Leseerlebnis, zu dem mir keine Kritik einfällt. 5 Sterne!




    "Mit Worten kann ich fliegen" ist ein Buch für:

    ...jeden Menschen ab 11
    ...Menschen, die eine Behinderung haben
    ...Menschen, die für einen Menschen mit Behinderung zuständig sind

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor 2 Jahren
    Mit Worten kann ich fliegen | Rezension

    Und genau deswegen wollte ich von Melody lesen. Uns verbindet wohl die Liebe zu Worten, auch wenn sie ihr gezwungenermassen anders begegnet, als ich. Ich wollte wissen,wie man etwas lieben kann, was man vielleicht gar nicht besitzt. Eine Liebe, die man nicht auf die 'normale' Weise ausleben darf. Ich habe sie natürlich unterschätzt, ich bin kein wenig besser als die Menschen, denen Melody begegnet. Denn in ihrem Kopf ist die Liebe zu Worten vollständig da. Melody kann fühlen und Melody kann denken. Weil Liebe von Sinnlichkeit geführt wird, ist Melody vollständig im Takt, zu lieben. Vielleicht erwartete ich einen Schreibstil, der poetisch von dieser Liebe erzählt, aber dem war nicht so. Der Schreibstil war manchmal fast ruppig - Melody erzählt auf unmittelbare Weise von ihrem Leben und Denken und verschont die Leserinnen und Leser dabei nicht. Das hat sie auch nicht nötig. Sie erzählt und erzählt, und man hört ihr gerne zu. Weil ihre Begeisterung scheinbar in der Luft zu stehen scheint, oder schlicht und einfach, weil sie gut erzählen kann. Und es gibt noch einiges, was Melody kann, das begreift man als Leserin schnell. Und ehe man sich versehen kann, fühlt man mit Melody mit, fühlt sie und ihr Wesen, welches oft verletzt wird. Wie diese kleine, auf den ersten Blick vielleicht unscheinbare Protagonistin ihren Willen durchsetzt, ist wohl eine Inspiration und Motivation für jeden, der ihre Geschichte liest. Ich bewunderte ihre Stärke und wie sie zutiefst ehrlich von den Höhe- sowie Tiefpunkten ihres Lebens berichtet.
    Man fühlt sich ziemlich schnell mit Melody verbunden, aber wie so oft passieren mir Denkfehler. Für manche Bruchteile denke ich mir 'Wieso macht sie denn nichts'?, während ich komplett ausblende, was ihre wortwörtliche Behinderung ist. Aber das ist in Ordnung, denn dann immer wieder traf es mich mit voller Härte. Ich  wurde mir augenblicklich bewusst, dass nicht alles mit ihr stimmt, und zwar für den Rest ihres Lebens. Und es wird auch ein grosser Teil ihres Lebens erzählt, von frühauf bis sie jugendlich ist - sie durchläuft alles und manchmal bekam ich diese Sprünge nicht mit, was mich aber nicht sonderlich störte. Schlussendlich zählen in diesem Buch für mich die Worte und für Melody die Handlung, und diese Beziehung verläuft tatsächlich absolut harmonisch ab.



    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2016/04/mit-worten-kann-ich-fliegen.html

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    maristicateds avatar
    maristicatedvor 3 Jahren
    mit worten kann ich fliegen

    mit worten kann ich fliegen


    Melody ist elf Jahre alt und ihre grosse Leidenschaft sind Worte, sie saugt sie in sich auf, sie bedeuten ihr alles. Mit Worten formt sie alles, drückt sie sich aus, lernt sie und liebt sie. Allerdings gibt es eine Barriere, seit sie leben und denken kann. Ihre körperliche Behinderung verlaubt es ihr, zu sprechen oder zu schreiben. Melody könnte sich ausdrücken, aber sie kann es nicht. Melody wird unterschätzt, Melody wird ausgelacht, Melody wird zu ihrer Behinderung. Bis manche Menschen bemerken, dass sie so viel mehr als das ist und so viel mehr in sich  hat, dauert es eine Weile. Aber es ist Melodys Verdienst. Melodys Verdienst... und der Verdienst von Worten.

    Und genau deswegen wollte ich von Melody lesen. Uns verbindet wohl die Liebe zu Worten, auch wenn sie ihr gezwungenermassen anders begegnet, als ich. Ich wollte wissen,wie man etwas lieben kann, was man vielleicht gar nicht besitzt. Eine Liebe, die man nicht auf die 'normale' Weise ausleben darf. Ich habe sie natürlich unterschätzt, ich bin kein wenig besser als die Menschen, denen Melody begegnet. Denn in ihrem Kopf ist die Liebe zu Worten vollständig da. Melody kann fühlen und Melody kann denken. Weil Liebe von Sinnlichkeit geführt wird, ist Melody vollständig im Takt, zu lieben. Vielleicht erwartete ich einen Schreibstil, der poetisch von dieser Liebe erzählt, aber dem war nicht so. Der Schreibstil war manchmal fast ruppig - Melody erzählt auf unmittelbare Weise von ihrem Leben und Denken und verschont die Leserinnen und Leser dabei nicht. Das hat sie auch nicht nötig. Sie erzählt und erzählt, und man hört ihr gerne zu. Weil ihre Begeisterung scheinbar in der Luft zu stehen scheint, oder schlicht und einfach, weil sie gut erzählen kann. Und es gibt noch einiges, was Melody kann, das begreift man als Leserin schnell. Und ehe man sich versehen kann, fühlt man mit Melody mit, fühlt sie und ihr Wesen, welches oft verletzt wird. Wie diese kleine, auf den ersten Blick vielleicht unscheinbare Protagonistin ihren Willen durchsetzt, ist wohl eine Inspiration und Motivation für jeden, der ihre Geschichte liest. Ich bewunderte ihre Stärke und wie sie zutiefst ehrlich von den Höhe- sowie Tiefpunkten ihres Lebens berichtet.


    Man fühlt sich ziemlich schnell mit Melody verbunden, aber wie so oft passieren mir Denkfehler. Für manche Bruchteile denke ich mir 'Wieso macht sie denn nichts'?, während ich komplett ausblende, was ihre wortwörtliche Behinderung ist. Aber das ist in Ordnung, denn dann immer wieder traf es mich mit voller Härte. Ich  wurde mir augenblicklich bewusst, dass nicht alles mit ihr stimmt, und zwar für den Rest ihres Lebens. Und es wird auch ein grosser Teil ihres Lebens erzählt, von frühauf bis sie jugendlich ist - sie durchläuft alles und manchmal bekam ich diese Sprünge nicht mit, was mich aber nicht sonderlich störte. Schlussendlich zählen in diesem Buch für mich die Worte und für Melody die Handlung, und diese Beziehung verläuft tatsächlich absolut harmonisch ab.

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    Alina97s avatar
    Alina97vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich toll, bin total gerührt... habe selten bei einem Buch so viel gelacht UND geweint. Melody ist wirklich etwas ganz besonderes!!
    Sprüht vor Tapferkeit!

    Inhalt: Schon als Melody auf die Welt kommt ist sie behindert. Sie kann nicht eigenständig sitzen oder sich herumdrehen. Sie lernt nicht krabbeln nicht laufen und auch nicht sprechen, was sie kann ist denken und zuhören. Wenn sie Musik hört sieht sie Farben. Die Welt ist für sie ein Ort voller Mühsal aber auch ein Ort voller Wörter. Seit sie auf der Welt ist hat sie jedes Wort in ihrem Kopf gespeichert, doch wozu wenn man nicht in der LAge ist sie zu benutzen?
    Da sie so schlau ist langweilt sie sich in der Schulklasse wo sie nur mit anderen Behinderten Kindern unterrichtet wird.
    Doch dann ändert sich alles:
    Eine neue Lehrerin integriert Melody (11) und die anderen Kinder in die "normalen" Klassen, doch was für Melody zunächst ein Lichtblick ist wird zur bitteren Enttäuschung denn die "normalen" Kinder wenden sich zusehends ab. Dann erhält Melody einen Computer und sie kann zum ersten Mal in ihrem Leben mit anderen Menschen kommunizieren, Wörter benutzen, ihren Eltern danken, Witze machen. Doch auch wenn man Wörter hat gibt es Probleme die es zu überwinden gilt, doch Melody lässt sich nicht unterkriegen.

    Meinung: Ein hartes Schicksal aber eine Protagonistin die weiß was sie will und gleichzeitig eine ganz normale elfjährige ist wie alle anderen auch, mit den selben Wünschen und Träumen. Um ihren Weg zu meistern hat Melody wunderbare Charaktere an ihrer Seite: Ihre Eltern, Mrs. V, ihre kleine Schwester Penny...
    Das Buch ist unglaublich berührend und doch leichtfüßig erzählt.
    Den Zauber der Wörter und der Moment als sie sich endlich mitteilen kann hat mich am meisten berührt. Ganz und gar ein zauberhaftes Buch das von Tapferkeit erzählt und davon immer und immer weiter zu machen.

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    JbooksJs avatar
    JbooksJvor 3 Jahren
    Rezension zu "Mit Worten kann ich fliegen"


    Zum Cover:
    Ich finde das Cover ist sehr schön gehalten. Diese leichten Farben und das Mädchen, das sich an die Pusteblume klammert, finde ich sehr schön gestaltet.

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr sachlich gehalten, aber dennoch leicht und emotional.
    Melody erzählt ihre Geschichte selbst, wir lernen eine sehr entschlossene, starke, mutige, kluge und auch sarkastische Protagonistin kennen. Ich habe Melody direkt ins Herz geschlossen. Sie erscheint einen sehr nah und real.
    Das Buch beinhaltet viel Wissen der Autorin über Zerebralparese und der Gefühlswelt derer die diese Krankheit haben.
    Sie hat tolle Charaktere geschaffen, Melodys Eltern, Penny (Melodys kleine Schwester), die mit ihrer Lebensfreude den ganzen Raum erfüllt.
    Aber auch Mrs V., Melodys Nachbarin, die sich um sie kümmert, wenn ihre Eltern nicht da sind.
    Sie fördert Melody mit den Besten Tipps und Tricks, hilft ihr ihre Stärke nicht zu verlieren.
    Ihre Gespräche mit Melody sind so unglaublich herzzerreißend.
    Claire eine Mitschülerin von Melody, macht Melody das Leben zur Hölle, sie akzeptiert keine Menschen die nicht vollkommen sind. In manchen Situationen dachte ich, wenn ich an Melodys Stelle gewesen wäre, hätte ich das nicht ausgehalten, doch Melody bleibt stark.
    Allerdings weiß ich bis heute nicht, wie ich das Verhalten des Lehrers entschuldigen soll.
    Er hat Dinge getan, die wie ich finde nicht zu entschuldigen sind, vorallem als Lehrkraft sollte er es doch besser wissen. Er sollte Kindern wie Claire beibringen, dass man so nicht mit Menschen umzugehen hat und es nicht auch noch unterstützen. Jedoch finde ich muss sich da jeder eine eigene Meinung drüber bilden.
    Melodys Treue zu sich selbst hat mich sehr berührt. Selbst in den schwierigsten Situationen, wusste sie was in ihr steckt, wie Intelligent sie wirklich ist.
    Diese Kraft nicht zu verlieren, zeugt für mich von wahrer Zielstrebigkeit und Mut.


    Fazit:
    Eine Geschichte, mit einer sehr starken Protagonistin, die einen nachdenklich und emotional berührt zurücklässt.


    Bewertung:
    5/5 Sterne für „Mit Worten kann ich fliegen“:)! 

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    suryas avatar
    suryavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine zutiefst berührende Geschichte eines 11jährigen Mädchens, welches Worte über alles liebt ....
    Die Geschichte eines unglaublich starken Mädchens...

    Inhaltsangabe:

    Das Buch „Mit Worten kann ich fliegen“, geschrieben von der Autorin Sharon M. Draper, erzählt von einem elfjährigen Mädchen namens Melody, das seit ihrer Geburt von Wörtern ganz besonders fasziniert ist.  Wörter sind für sie wie ein Gasluftballon, an dem sie sich festhalten und höher und höher fliegen kann. Ihr wird früh bewusst, was ein einzelnes Wort alles bewirken und für Folgen mit sich ziehen kann.

     

    „Als ich zwei war, hatten all meine Erinnerungen Worte und all meine Worte hatten Bedeutung. Aber nur in meinem Kopf. Ich habe nie ein einziges Wort gesprochen…ich bin 11 Jahre alt.“

     

    Seit ihrer Geburt leidet Melody an Zerepralparese. Sie kann daher weder sprechen noch gehen und findet aufgrund ihre starken körperlichen Beeinträchtigung nur wenig Möglichkeiten sich auszudrücken. Niemand ahnt jedoch, mit welcher Intelligenz und Wissbegierde Melody gesegnet ist. Sie ist gefangen in ihrem eigenen Körper und führt ein Leben in völliger Abhängigkeit. Melody hat Sehnsüchte und Träume, wie jedes andere Mädchen in diesem Alter auch. In der Schule muss sie trotz ihrer Intelligenz in einer Klasse für „behinderte“ Kinder sitzen, in der jedes Jahr dasselbe gemacht wird. Bis sie schließlich eine Integrationsklasse besuchen darf und in ihr die Hoffnung aufkeimt, bald mit der Außenwelt kommunizieren zu können.

     

    Einer ihrer größten Wünsche ist, ihren Eltern sagen zu können, sie sehr sie sie lieb hat…


    Persönliche Stellungnahme:


    Ich nahm das Buch einerseits deswegen zur Hand, da mich der Titel „Mit Worten kann ich fliegen“ sehr angesprochen hat und andererseits, weil ich noch nie ein Jugendbuch gelesen habe, das die Thematik „Behinderung“ zum Gegenstand hat. Da ich sowohl privat als auch beruflich mit unter immer wieder mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe, die beeinträchtigt sind, war ich sehr gespannt, wie die Autorin dieses Thema  angeht und aufarbeitet.

    Melody erzählt dem Leser ihre Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive, was ich unsagbar passend und berührend fand. Melody ist sich sohin über ihr Schicksal vollkommen bewusst. Der Leser/die Leserin ist natürlich einem ständigen inneren Kampf ausgesetzt, nicht vor Mitleid mit Melody zu zergehen, denn dies ist eine Eigenschaft, die sie am Meisten verschmäht. Stattdessen legt sie einen Lebensmut und eine Tapferkeit an den Tag, die mich mehrmals staunen ließen. Mit ihrer liebenswerten und ehrlichen Art ist mir das Mädchen schnell ans Herz gewachsen. Auch ihr Sarkasmus und ihr ausgeprägter Humor entlockte mir während des Lesens einige Schmunzler. Dieses Buch hat mir auf eindrucksvollste und berührendste Weise vermittelt, wie es möglicherweise Menschen, die unter einer körperlichen Beeinträchtigung leiden und die nicht in der Lage sind, sich zu artikulieren, gehen könnte. Es lässt die/den Leserin/Leser erahnen, welch großen Herausforderungen diese Menschen tagtäglich ausgesetzt sind und führt einem in unverblümter Weise vor Augen, wie beschämend und unwissend wir uns häufig gegenüber Menschen mit einer Behinderung benehmen.


    Fazit:


    Das Buch „Mit Worten kann ich fliegen“ ist ein Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, der mit Menschen mit Behinderung zu tun hat und deren Sichtweise auf die Welt ein wenig besser verstehen möchte.

    Melodys Geschichte berührt tief im Herzen und ich sehe diese als besonders geeignet, um sich in die Welt von beeinträchtigen Menschen hinein zu versetzen und mitzufühlen. Ein Buch, das aufzeigt, dass Worte tatsächlich Flügel verleihen können.

     

    Das Buch ist in einem sehr einfachen Sprachstil gehalten, so dass es meiner Meinung bereits ab neun Jahren zu empfehlen ist.

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    Maerchenbuchs avatar
    Maerchenbuchvor 3 Jahren
    Ein berührendes Schicksal

    In letzter Zeit habe ich sehr viele Jugendbücher gelesen, die von besonders emotionalen und außergewöhnlichen Schicksalen erzählen und auch das Buch „Mit Worten kann ich fliegen“ von Sharon M. Draper, konnte mich wiedermal mit einer bewegenden Lebensgeschichte äußerst berühren.

    Seit ihrer Geburt leidet die nunmehr 11jährige Melody an zerebraler Kinderlähmung und ist schwerstbehindert an ihren Rollstuhl gefesselt. Das junge Mädchen ist regelrecht gefangen in ihrem eigenen Körper und führt ein Leben in völliger Abhängigkeit. Melody ist ständig auf die Hilfe und Unterstützung ihrer Eltern angewiesen, denn sie kann nicht laufen, nicht sprechen und findet keine Möglichkeit sich auszudrücken. Dabei ist es Melodys größter Wunsch, sich endlich mitteilen zu können und ihren Eltern sagen zu können, wie lieb sie ihre Familie hat. Melodys Eltern glauben an ihre Tochter und fördern ihr Kind wo und wie es nur geht. Sie merken schon früh, dass Melody ein äußerst kluges Mädchen ist, und dass ihr Geist und ihr Verstand nicht von ihrer körperlichen Behinderung beeinträchtigt sind. Niemand ahnt, welche Intelligenz und Wissbegierde in diesem bewundernswerten Kind stecken. Als Melody endlich eine Integrationsklasse in der Schule besuchen darf, besteht plötzlich Hoffnung, dass Melody bald mit der Außenwelt kommunizieren kann.

    Melody erzählt uns ihre Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive und somit ist für den Leser von Anfang an klar, dass sie sich ihrem schwierigen Schicksal vollkommen bewusst ist. Mutig und ehrlich erzählt das Mädchen über ihren schweren Alltag aber erwartet dabei kein Mitleid. Sie wünscht sich einfach echte Freunde zu finden und von ihrer Klasse ebenbürtig in der Gruppe aufgenommen zu werden. Doch selbst als es für Melody plötzlich möglich ist, mit Worten zu kommunizieren, muss sie feststellen, dass sie sich nun ganz neuen Herausforderungen stellen muss.

    Mit ihrer liebenswerten und ehrlichen Art, ist mir Melody schnell ans Herz gewachsen. Sie ist wunderbar sarkastisch und sehr witzig und ich musste das Mädchen für ihren Lebensmut und ihre Tapferkeit einfach nur bewundern.

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    L
    Lockebloggtvor 3 Jahren
    Ohne Worte !

    Dieses Buch erzählt von einem elfjährigen Mädchen, das noch nie ein einziges Wort gesprochen hat. Das heißt aber nicht, dass es nicht all die Worte, die um sie herumfliegen nicht kennt. Jedes einzelne Wort ist ein Luftballon an dem sie sich festhält. Und jedes von ihnen lässt sie höher und höher fliegen. 


    Das Leben der Melody ist alles andere als einfach. Und viel zu selten denken wir an die Menschen, die nicht so einfach einen Fuß vor dem anderen setzen können. Die Hilfe benötigen - unsere Hilfe. Melody erzählt von ihrem Leben, von den wertvollen Menschen, die sich die Zeit nehmen, sie wirklich zu verstehen und von denen die nur das in ihr sehen, was sie sehen wollen. 


    Es gehört zu diesen Büchern, das ich jeden ans Herz legen möchte. Man beginnt über Dinge nachzudenken, die man vorher nicht wirklich wahrgenommen hat. 

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    Lena205s avatar
    Lena205vor 4 Jahren
    Schönes, bewegendes Buch

    Inhalt
    Melody ist fast elf Jahre alt. Sie hat noch nie ein Wort gesprochen und sitzt im Rollstuhl. Da sie sich kaum bewegen kann, muss ihr bei fast jeder Sache geholfen werden. Aber Melody ist sehr intelligent. Sie kann sich Dinge schnell merken. Aber da sie nicht sprechen kann, kann sie das keinem sagen. In der Schule muss sie in einer Klasse für behinderte Kinder sitzen, in der jedes Jahr dasselbe gemacht wird. Bis sie schließlich in ein Integrationsprogramm kommt.
    Meinung
    Am Anfang des Buches erzählt Melody viel über ihre Vergangenheit. Mir hat dieser Teil am besten gefallen, da er leicht unstrukturiert, aber voller Gefühle war. Nach und nach entwickelt sich dann eine Handlung. In dieser geht das gefühlsvolle etwas verloren.
    Melody gefällt mir als Protagonistin sehr gut, da sie ihre Gefühle gut ausdrucken kann und die richtigen Worte findet. Ich habe richtig mit ihr gelitten, wenn sie jemand mal wieder nicht richtig verstanden hat. Die anderen Figuren werden auch sehr gut dargestellt, sodass man von jeder ein Bild hat.
    Die Geschichte fand ich sehr schön und auch gut aufgebaut. An zwei Stellen war ich etwas verwirrt, da ich dachte, dass Melody so etwas nicht machen kann.
    Fazit
    Ein schönes Buch, das sich lohnt zu lesen.

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    Jungenmamas avatar
    Jungenmamavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe gelacht, geweint und mit Melody gefühlt - ein fantastisches Buch mit Tiefgang!
    Ein Buch, das jeder Mensch gelesen haben sollte, der Menschen mit Handycap begegnet!

    „…Als ich zwei war, hatten all meine Erinnerungen Worte und all meine Worte hatten Bedeutung. Aber nur in meinem Kopf. Ich habe nie ein einziges Wort gesprochen…ich bin 11 Jahre alt“

    Alleine das erste Kapitel, eine Beschreibung der Gefühle von Melody haben mich gefesselt und in ihren Bann gezogen….danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen!

    Melody, die Hauptperson im Buch, schildert ihr Schicksal und ihr Leben mit Zerebralparalese aus ihrer Sicht und reißt den Leser damit formlich in ihre Welt!

    Körperlich behindert und an einen Rollstuhl gefesselt hat sie während ihrer Kindheit keine Möglichkeit mit Ihren Mitmenschen zu kommunizieren, denn sie kann nur sabbern, schreien und stampfen… Ein Schicksal in welches man sich nicht hineinversetzen möchte. Noch schlimmer ist aber, dass in diesem Körper ein hochintelligentes Mädchen mit einem fotografischen Gedächtnis steckt, das wahnsinnig viel zu sagen hätte… und als sie sich dann dank moderner Technik verständlich machen kann, trotzdem nicht immer erhört und verstanden wird.

    In der Ich-Form erzählt die Autorin vom unglaublichen Schicksal Melodys, von ihrem Leben mit einfühlsamen Eltern, einer Nachbarin und einer Schulbegleiterin die mit ihr kämpft. Sie erzählt aber auch von Lehrern  die sie als absolut unbelehrbar abstempeln, sie mit Musik beschallen und ignorieren, von Klassenkameraden in einer Integrationsklasse, die zwar wissen wie klug Melody ist aber sie dennoch nicht akzeptieren können…

    Sie erzählt von ihren Träumen und Hoffnungen und das in einem immer wieder positiven Ton. Auch wenn man die Verzweiflung spürt und manche Träne mit ihr vergießt, so bleibt die Grundstimmung im Buch doch immer Positiv und beeindruckt dadurch noch mehr!

     

    Fazit: Ein Buch, das jeder Mensch gelesen haben sollte, der Menschen mit Handycap begegnet!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ueberreuter_Verlags avatar

    Worte sind schon immer um mich herumgewirbelt wie Schneeflocken …

     »Worte.

    Ich bin umringt von Tausenden von Worten. Vielleicht Millionen.

    Kathedrale. Mayonnaise. Granatapfel.

    Mississippi. Neapolitaner. Nilpferd.

    Seidig. Furchterregend. Schillernd.

    Kitzeln. Niesen. Wünschen. Sich Sorgen machen.

    Worte sind schon immer um mich herumgewirbelt wie Schneeflocken - ein jedes zerbrechlich und einzigartig, ein jedes schmilzt unberührt in meinen Händen. Tief in meinem Inneren häufen sich die Worte in riesigen Verwehungen. Berge von Satzteilen und Sätzen und zusammenhängenden Begriffen. Clevere Redewendungen. Witze. Liebeslieder.«

    Die berührende Geschichte eines außergewöhnlichen Mädchens

    Melody ist eine unerschütterlich positive Person, die sich von keiner Härte des Schicksals kleinkriegen lässt. Sie ist elf Jahre alt, hat ein fotografisches Gedächtnis und ist die cleverste Schülerin auf der ganzen Schule. Doch niemand weiß es. Die meisten Menschen glauben, dass sie unfähig ist zu lernen, da sie als Folge einer zerebralen Kinderlähmung weder sprechen noch laufen noch schreiben kann. Es ist zum Wahnsinnigwerden, dass sie sich nicht verständigen kann – bis sie eines Tages doch einen Weg ‑ findet, sich auszudrücken …

    Mut und ein unbezähmbarer Wille

    Für Worte hat Melody – obwohl oder gerade weil sie selbst nicht sprechen kann – eine besondere Schwäche. Habt ihr Lust, sie in unserer „etwas anderen“ Leserunde kennenzulernen und gemeinsam in ihre Welt voller Worte einzutauchen? Dann erzählt uns bis zum 31. Januar 2014, in welchen Momenten Sprache besonders wichtig für euch ist – sei es gesprochene, mimische, geschriebene, gedichtete, erzählerische, gereimte, gesimste, gestalterische … !

    Unter allen Bewerbern verlosen wir 15 druckfrische Exemplare von Sharon M. Drapers Bestsellerroman Mit Worten kann ich fliegen.

    Hier könnt ihr exklusiv in die Leseprobe reinlesen.

     

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