Sharon Page Blutrote Nächte

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Inhaltsangabe zu „Blutrote Nächte“ von Sharon Page

Die schöne Vivienne weiß um die dunklen Geheimnisse von Londons Edelmännern. Nacht für Nacht befriedigt sie als Kurtisane die erotischen Wünsche ihrer großzügigen Gönner. Nur ihre eigenen sinnlichen Sehnsüchte sind noch unerfüllt. Erst als Vivienne sich dem faszinierenden Heath Winthrope, Earl of Blackmoor, hingibt, erfährt sie endlich selbst die Wonnen der Lust. Noch niemals hat sie eine so überwältigende Anziehungskraft, ein so brennendes Verlangen verspürt wie in Heath’ Nähe. Doch dann entdeckt sie: Er ist ein Vampir – und sie darf bloß ein einziges Mal in seinen Armen zum Höhepunkt der Lust gelangen. Sonst wird ein gefährlicher Dämon entfesselt, der alles vernichten kann …

Prickelnde Erotik mit guten Fantasyelementen. Story schwächelt hier und da, aber für dieses Genre ist es absolut ausreichend.

— JayJay7

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  • Rezension zu "Blutrote Nächte" von Sharon Page

    Blutrote Nächte

    KathyNewmann

    11. October 2012 um 17:18

    Es ist ja immer Ansichtssache was man unter Erotik versteht. Für den einen sind es allein schon eindeutig beschriebene Sex Szenen, für den Anderen ist es eher die Atmosphäre ect., ect. Bei mir muss das komplette Buch stimmig sein. Fangen wir mal beim Cover an. Das sieht sehr erotisch und vielversprechend aus, hat nur leider wenig mit den Hauptfiguren des Buches gemein. Hier hätte eine üppige Blondine im Korsett ( allein schon um der Zeit gerecht zu werden in der das Buch spielt) es wohl eher gebracht. Der ganze Vampir-Kram ist ja meist schon allein ein Garant dafür das ein Buch gekauft wird, das ist halt etwas was momentan zieht. Ich nehme mich da nicht aus, ich mag diese dunklen und verruchten Gesellen halt. Ich gebe auch zu, dass das Buch einige Momente hatte wo es in meiner Bauchgegend gekribbelt hat, allerdings wurden die dann durch Worte wie Muschi, Klit oder Pussy wieder kaputt gemacht. Jetzt kann man natürlich spekulieren, ob dies an einer halbherzigen Übersetzung lag oder am durchgehenden Temperament der Autorin. Es ist einfach nur abtörnend, wenn die ganze Szene unter einem gewissen Niveau geschrieben wird und durch Wörter zerstört, die weder in die damalige Zeit noch zu den Personen passen. Man hat das Gefühl, dass Sharon Page sich nicht entscheiden konnte ob es denn nun ein Erotik Roman oder doch lieber was paranormales sein sollte. Der Versuch beides zu kombinieren hat, meiner Meinung nach, nicht wirklich geklappt. Phantasie kann man Ihr nicht absprechen, stimmig ist es trotzdem nicht. Zu viele Figuren, zu wirre Geschichte, zu schnelles und komisches Ende!

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  • Rezension zu "Blutrote Nächte" von Sharon Page

    Blutrote Nächte

    Pharo72

    29. July 2012 um 19:08

    Um ihrer 18-jährigen Tochter Sarah, die an einer rätselhaften Krankheit leidet, ihre notwendige Medizin zu verschaffen, ist die Edelkurtisane Vivienne Dare gezwungen, bestimmte Edelmänner Londons zu verführen, obwohl sie inzwischen ihren „Job“ an den Nagel gehängt hat. Dummerweise sterben diese Männer kurz darauf, was den Vampir Heath Winthrope, Earl of Blackmoor, auf den Plan ruft. Er soll im Auftrag des Vampirrates nach dem Täter fahnden, hinter dem sich ein Sukkubus verbirgt. Gleichzeitig sucht er auch nach seinem verschwundenen Bruder. Dies gerät allerdings ein wenig in Vergessenheit als er Vivienne vor ein paar Unholden rettet und in Sicherheit bringt. Ihr gelingt es, in ihm Gefühle zu wecken, die er nach dem Tod seiner Frau und Tochter für immer erloschen geglaubt hatte. Das Fatale daran, er darf nur jeweils einmal mit einer Frau schlafen, sonst wird in ihm ein Dämon erweckt, der die Macht hat, die Menschheit zu vernichten. Meine Meinung: Bei „Blutrote Nächte“ handelt es sich um den vierten Teil der Blood-Reihe von Sharon Page. Band 1 und 2 hängen eng zusammen, der 3. wurde ohnehin noch nicht übersetzt, sodass man, auch laut Aussage der Autorin, mit dem 4. Band gut neu einsteigen kann. Der Roman spielt 1820 in London, wobei jedoch weder Zeit noch Setting so individuell sind, dass es nicht auch heute und ganz woanders spielen könnte. Sehr schön fand ich den Aspekt, dass Vivienne nicht mehr blutjung, sondern bereits 35 ist, und eine erwachsene Tochter hat. Auch die Liebe zu dieser und die dazugehörige Opferbereitschaft gegenüber dem Kind wird eindrucksvoll dargestellt. Allerdings erscheint mir wiederum gerade wegen des Alters und vor allem der Profession als Edelkurtisane die Figur in sexueller Hinsicht ein wenig zu unbedarft. Heath führt sie in die unterschiedlichsten Spielarten der Liebe ein und die Tatsache, dass sie nur einmal echten Sex miteinander haben können, setzt seiner Fantasie dabei keineswegs Grenzen. Die beschriebenen erotischen Szenen sind dann auch sehr detailliert und gehen sicher beim einen oder anderen Leser etwas über die Grenzen des Geschmacks hinaus. Aber es handelt sich hier um einen Erotikroman und da kann es nicht nur Blümchensex geben. Allerdings war mir hier die Häufigkeit dennoch ein wenig zu übertrieben, ließ sie doch der Geschichte drum herum wenig Raum. Richtig süß als Gegenpart ist allerdings die unschuldige Liebe zwischen der Tochter und dem jungen Vampir Julian. Zum Schluss löst sich alles ein wenig sehr schnell zum Positiven, jedoch ist „Blutrote Nächte“ ein durchaus lesenswerter Erotikroman mit paranormalen Elementen, der hin und wieder sogar richtig Spannung aufbietet.

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