Sharon de Winter Margarets Fluch (Romantik Thriller / Unheimlich)

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Inhaltsangabe zu „Margarets Fluch (Romantik Thriller / Unheimlich)“ von Sharon de Winter

Alte Rechtschreibung ! Als Larissa Landau als Gesellschafterin nach Sanct Michaels Abbey kommt, ahnt sie nichts von dem schrecklichen Fluch, der auf dem Anwesen und seinen Bewohnern liegt. Sie will hier ein völlig neues Leben beginnen und Steven vergessen, der sie und das Baby, das sie erwartet, verraten hat. Doch schon bald spürt sie, dass die Schatten der Vergangenheit des ehemaligen Klosters auch nach ihr und ihrem ungeborenen Kind greifen. Es war kurz nach Mitternacht, als Larissa von einem leisen Wehklagen erwachte. Sie wollte schon das Licht einschalten, als sie im Mondlicht vor der Wäschekommode die Silhouette einer Frau bemerkte. Es wirkte, als hätte die Frau ihre Hände vors Gesicht geschlagen und würde verzweifelt schluchzen. Larissa spürte keine Angst, nur ein tiefes Mitgefühl. Lautlos richtete sie sich auf. Sie verschwendete keinen Gedanken daran, daß die Gestalt kaum mehr als aus einem Schatten bestand. "Wer bist du?" fragte sie. Die Gestalt fuhr herum. Glühende Augen starrten Larissa an. In ihnen stand ein so tiefer Haß, daß die junge Frau erstarrte. Dann löste sich der Schatten auf, nur die glühenden Augen schienen noch im Zimmer zu schweben. Es dauerte mehrere Minuten bis es Larissa gelang, sich aus ihrer Erstarrung zu lösen. Erst jetzt spürte sie, wie kalt es in ihrem Schlafzimmer war. Die Kälte kam nicht vom offenen Fenster, sie kroch aus der Richtung der Kommode durch den Raum. Die junge Frau schaltete das Licht ein. Nachdenklich blickte sie zur Kommode. Ihr kam es vor, als würde das Schubfach, in das sie den Knochen gelegt hatte, vibrieren. Entweder, du wirst verrückt oder du hast eben wirklich einen Geist gesehen, dachte sie erschauernd. Mrs. Revell hatte von einer jungen Frau gesprochen, die in den Mauern von Sanct Michaels Abbey gefangen gehalten worden war. Konnte es sein, daß sie im Tod keine Ruhe fand und durch die Abtei geisterte? Obwohl sich Larissa lieber unter ihrer Decke verkrochen hätte, stand sie auf und ging barfuß zur Wäschekommode. Sie holte tief Luft, griff nach dem Metallring und öffnete das Schubfach. Ihr Blick fiel auf den Knochen, den sie am Nachmittag gefunden hatte. Er schien sich nicht verändert zu haben und dennoch strahlte er etwas aus, was sich nicht in Worte fassen ließ. "Kein Tier, nicht wahr", sagte Larissa fast tonlos und berührte den Knochen. Sie war sich jetzt ganz sicher, daß es sich bei ihrem Fund um den Unterschenkelknochen eines Säuglings handelte. Vorausgesetzt, daß sie sich diese Erscheinung nicht doch nur eingebildet hatte, mußte es zwischen beiden eine Verbindung geben. Die junge Frau zog sich ihren Morgenrock über und schlüpfte in die Hausschuhe. Vorsichtig nahm sie den Knochen und legte ihn auf ein sauberes Taschentuch. Ohne weiter darüber nachzudenken, verließ sie ihr Schlafzimmer und ging zur Treppe. Larissa spürte, wie ihr Herz plötzlich heftiger zu schlagen begann. Sie hatte Angst, das Haus zu verlassen, aber sie öffnete die schmale Seitentür, die von der Halle nach draußen führte, und ging zur Kirche hinüber. Wieder ließ sich das Portal nur schwer öffnen. Nachdem es der jungen Frau endlich gelungen war, erschien ihr der leere, dunkle Kirchenraum wie eine von Dämonen beherrschte Höhle. Die Versuchung, den Knochen einfach in die dunkle Kirche zu werfen und dann wegzurennen, war groß, doch etwas trieb Larissa, bis zum Altar zu gehen und dort den Knochen niederzulegen. Schritt für Schritt kämpfte sie sich durch die Dunkelheit. Nicht eine Sekunde verließ sie das Gefühl, von glühenden Augen beobachtet zu werden, aber sie wagte nicht, sich umzusehen. Endlich hatte die junge Frau den Altar erreicht. Sie legte das Taschentuch mit dem Knochen auf ihm nieder. Obwohl sie es eilig hatte, die Kirche wieder zu verlassen, sprach sie noch ein kurzes Gebet, dann wandte sie sich vorsichtig um. Das Portal erschien ihr unerreichbar fern. Sie schien allein zu sein, aber sie spürte, daß es nicht stimmte.
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    Margarets Fluch (Romantik Thriller / Unheimlich)
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    27. July 2014 um 09:59

    Larissa führt ein ruhiges Leben mit Job, Wohnung in London und eine tollen Freund. Bis sie feststellt das sie schwanger ist und ihr Freund verlangt das sie abtreiben soll. Kurz und gut, Larissa trennt sich von ihrem Freund und tritt eine Stelle als Gesellschafterin bei einer alten Dame auf dem Land an. Doch es heißt es spukt in dem Haus. Liegt vielleicht ein Fluch auf ihm? Eine nette kleine Geschichte für einen Abend über Liebe, Hass, Spuk, längst vergangene Flüche, noch mehr Liebe und Romantik. Und natürlich einem Happy End. So wie eben alle Romatic Thriller enden. Für zwischendurch und wenn man mal nicht anderes zu Hand das Richtige. Ein bisschen Kitsch braucht doch mal jedes Herz. Mein Fazit: Nette kleine kitschige Geschichte im drei Groschenromanstil. 4 von 5 Sternen.

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