Shaun David Hutchinson

 3.8 Sterne bei 54 Bewertungen

Alle Bücher von Shaun David Hutchinson

Sortieren:
Buchformat:
Die perfektesten 1440 Minuten meines Lebens

Die perfektesten 1440 Minuten meines Lebens

 (29)
Erschienen am 01.01.2014
So beschissen schön ist nur das Leben

So beschissen schön ist nur das Leben

 (10)
Erschienen am 02.02.2018
We Are the Ants

We Are the Ants

 (12)
Erschienen am 16.05.2017
At the Edge of the Universe

At the Edge of the Universe

 (2)
Erschienen am 07.02.2017
The Five Stages of Andrew Brawley

The Five Stages of Andrew Brawley

 (1)
Erschienen am 20.01.2015
The Apocalypse of Elena Mendoza

The Apocalypse of Elena Mendoza

 (0)
Erschienen am 06.02.2018
Feral Youth

Feral Youth

 (0)
Erschienen am 05.09.2017
The Deathday Letter

The Deathday Letter

 (0)
Erschienen am 15.06.2010

Neue Rezensionen zu Shaun David Hutchinson

Neu
E

Rezension zu "We Are the Ants" von Shaun David Hutchinson

We are the ants, and we'll keep marching on.
engelsbyvor 2 Monaten

In "We are the ants" geht es um Henry und die essentielle Frage in seinem Leben: Ist die Welt wert gerettet zu werden? 

Henry, unser Protagonist, hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Seine alleinerziehende und überforderte Mutter tut alles, um die Familie zusammenzuhalten, seine Großmutter ist an Alzheimer erkrankt, sein Freund (Henry ist schwul) hat sich das Leben genommen und er wird in der Schule gemobbt. Zu allem Überfluss wird er, seit er 13 Jahre alt ist,  auch noch von Aliens entführt, die ihm die Chance geben die Welt zu retten. 144 Tage hat er Zeit sich zu entscheiden. Und dann tritt Diego Vega in sein Leben...

Diese Geschichte greift viele sehr wichtige Themen auf, darunter Mobbing, Verlust, Angst, Depressionen, Krankheit und Selbstmord.
Vor allem das Thema Mobbing und der Umgang damit spielt eine sehr große Rolle. Die Art und Weise, wie dieses Thema umgesetzt und behandelt wurde, fand ich äußerst realitätsnah. 
 
Die auf den ersten Blick irgendwie sehr Science Fiction-mäßig klingende Story entpuppt sich als Coming of Age/Contemporary-Roman, der die Handlungen und Gedanken von Henry begleitet. Er ist mir beim Lesen unheimlich ans Herz gewachsen. Er muss so viele schlimme Dinge durchleben und gibt sich die ganze Schuld daran. Manchmal habe ich mir gewünscht kurz in die Geschichte zu steigen, um ihn mal kurz in den Arm zu nehmen.

Trotzdem ist nicht alles deprimierend und traurig. Diego Vega gibt ihm Kraft und neuen Lebensmut, mit ihm entdeckt er die positiven Seiten des Lebens und das Gefühl an sich selbst zu glauben.

Das Ende des Buches fand ich unfassbar spannend und ergreifend. Gäbe es die Möglichkeit mehr Sterne zu verteilen: Ich würde es tun!!!! Das wird nicht das letzte Mal sein, dass ich dieses Buch gelesen habe.

Kommentieren0
0
Teilen
PagesofPaddys avatar

Rezension zu "We Are the Ants" von Shaun David Hutchinson

Beeindruckend und bemerkenswert
PagesofPaddyvor 3 Monaten

„If you knew the world was going to end, and you could press a button to prevent it, would you?“ Diese Frage wird in Shaun David Huchinsons Buch „We are the ants“ öfters gestellt und bildet so eine gewisse Ausgangslage in diesem wahnsinnig guten Buch. 
Henry Denton wird seit Jahren von Aliens entführt und erfährt das er 144 Tage Zeit hat um zu entscheiden, ob die Erde weiter existieren soll oder eben nicht. Er kann den Knopf drücken und die Erde retten oder er lässt es und die Erde wird ausgelöscht. Und so wird Henrys Geschichte erzählt. Was jetzt ziemlich abgespacet klingt ist aber nur an der Oberfläche abgespacet. In dieser unglaublich tiefgründigen Geschichte geht es eher um Angst, Depressionen, sexuelle Gewalt, Verlust, Liebe, das loslassen und weitermachen. Es ist so ungemein beeindruckend wie Huchinson diese Geschichte erzählt. Er schafft es auf 451 Seiten so existenziellen Fragen über das Leben an sich zu stellen, dass das für ein Jugendbuch schon überragend ist. Immer wieder beeindruckt die Geschichte mit Wendungen und mit einer wuchtigen Emotionalität. Ich fand das sehr bemerkenswert. Das Zusammenspiel zwischen liebevoll ausgearbeiteten Figuren, Story und den Gedanken die ich mir danach gemacht habe, das alles lässt mich nur positive Worte finden. Wenn man das ganze zusammenfasst, fragt sich die Hauptfigur zurecht wie man all diesem Mist, der auf der Welt so passiert, überhaupt ertragen kann.
Es ist eines dieser Bücher die ich zufällig im Internet entdeckt habe und die ich ohne großes Vorwissen gelesen habe. Das mich aber emotional so gepackt hat, dass ich es weggesuchtet habe. Es gehört sicherlich zu den beeindruckendsten Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe und wird zu 100% auf meiner Jahreshighlightliste auftauchen. Ein tolles, wunderbares Buch und eine ganz große Empfehlung! 

Kommentieren0
1
Teilen
Benni_Cullens avatar

Rezension zu "So beschissen schön ist nur das Leben" von Shaun David Hutchinson

Ein berührendes Jugendbuch mit ganz eigenem Stil
Benni_Cullenvor 6 Monaten

Ach, Jugendbücher. Meine große Liebe. Irgendwann fängt jeder Bücherwurm ja mal an und meistens tut er das in diesem Genre. Und auch noch knapp 15 Jahre später liebe ich die Geschichten aus diesem Bereich über alles. Sei es fantastisch, realistisch, emotional oder lehrreich – völlig egal und zweitrangig, Hauptsache die Geschichte schafft es, mich zu begeistern und für sich einzunehmen. Genau das geschah als ich „So beschissen schön ist nur das Leben“ von Shaun David Hutchinson begonnen und im Anschluss verschlungen habe. Danach trat allerdings etwas sehr Außergewöhnliches ein: Ich konnte keine anderen Bücher mehr lesen. Denn dafür hing ich noch viel zu sehr in der Gedankenwelt unserer Protagonisten fest – aber von vorne.

In der Geschichte geht es um Andrew, der in einem alten Gebäude neben dem Roanoke General Hospital wohnt. Der Jugendliche hat seine gesamte Familie bei einem Unfall verloren und ist seitdem auf sich allein gestellt. Er hat Angst vor dem Tod, Angst vor fremden Menschen und besonders: Angst vor dem Tod. Der scheint sich nämlich als wahrgewordene Person im Krankenhaus frei zu bewegen, weshalb Andrew versucht ihm so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Dabei arbeitet er illegal in der Kantine und hält sich somit über Wasser. Als dann allerdings Drew nach einem schweren Unfall und mysteriösen Umständen auf die Notfallstation gelangt, ändert sich Andrews Leben auf einen Schlag – ob es doch noch Hoffnung auf ein glückliches Leben gibt?

Von Anfang an mochte ich die düsteren Seiten des Buches: Wir haben es an jeder Ecke mit Tod, Schmerzen oder einschneidenden Krankheiten zu tun. Diese werden nicht beschönigt oder für Jugendbuchleser vereinfacht, sondern sehr komplex und eindringlich dargestellt, was mir von Anfang an sehr gut gefallen hat. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass der Autor nicht versucht Antworten zu geben, sondern Figuren darzustellen, die selbst noch mit Fragen und Problemen zu kämpfen haben und diesen inneren Konflikt vor dem Leser sozusagen austragen. Diese Art und Weise Figuren darzustellen hat mich sehr beeindruckt und empfand ich als mit stärksten Aspekt des Romans. Hinzu kam aber dann noch ein Verlauf, der sehr rasant, aber auch detailliert beschrieben wurde, sodass man das Gefühl hatte, hier ein Endprodukt in den Händen zu halten, über das sich der Autor vertieft Gedanken gemacht hat.

Eine schöne Ergänzung war dabei die Graphic Novel, die an einigen Kapiteln drangehängt wurde, um einen Comic zu erzählen, an dem der Protagonist arbeitet. Dies machte die Geschichte irgendwie noch greifbarer und stellte gut dar, was im Inneren der Hauptfigur vorging. Dabei mochte ich die Superheldengeschichte an sich aber auch und glaube, dass besonders jugendliche Jungs darauf anspringen werden, was gut ist, denn innerhalb des Buches geht es nicht nur um die Themen Tod, Verlust und Krankheit sondern u. a. auch um gleichgeschlechtliche Liebe zwischen zwei jungen Männern. Dass das Thema eine Rolle spielt, sehe ich als Lehrer immer wieder im Schulalltag und Jungs dazu zu bringen, sich damit zu beschäftigen ist wirklich schwer. Dieses Buch wird es allerdings bestimmt schaffen, da die Thematik nicht von Anfang an im Mittelpunkt steht und man auch wenn sie auftaucht, nicht das Gefühl hat, sie würde zentral bedeutend sein. Im Gegenteil: Es geht einfach um zwei Menschen, die sich einander annähern. Schwul? Homosexuell? Begriffe, die nur wenig vorkommen und somit erst gar keine Kategorien zulassen. Eine solche Darstellung gefällt mir immer sehr gut.

Mein Fazit:
Eine emotionale Geschichte, ein ausgeglichener Schreibstil und Figuren, die über sich selbst hinauswachsen. Ich hatte das Gefühl ich würde mit den Figuren lernen und war total in der Geschichte drinnen. Gegen Ende wollte ich die Geschichte gar nicht loslassen und hätte sie am liebsten gleich nonchmal gelesen. Ein wirkliches Highlight und für mich eine ganz klare Leseempfehlung an alle Jugendbuchleser – ihr werdet es nicht bereuen. Von mir gibt’s 5 Sterne und die Bestätigung: So beschissen schön ist wirklich nur das Leben.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 97 Bibliotheken

auf 32 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks