Shaun Tan Die Fundsache

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Inhaltsangabe zu „Die Fundsache“ von Shaun Tan

Hätte er nicht zufällig am Strand nach Kronkorken gesucht, wäre ihm das seltsam aussehende Ding überhaupt nicht aufgefallen. >Hat sich vermutlich verlaufen<, sagt er und beginnt, Nachforschungen anzustellen. Er will herausfinden, wem es gehört bzw. wo es hingehört. Doch niemand scheint sich für das Problem zu interessieren. Keiner, weder Fremde, Freunde noch Eltern können ihm weiterhelfen. Die meisten nehmen es nicht einmal wahr! Aber ihm tut das Ding leid. Irgendwohin muss es doch gehören! Er geht der Sache nach ...

Eine wirklich schöne Geschichte, mit einem ungewöhnlich traurigen Ende.

— Vitas
Vitas

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  • Die Fundsache, das Fremde

    Die Fundsache
    MuenisBookWorld

    MuenisBookWorld

    16. May 2016 um 15:23

    Shaun Tan hat mit seinem Kinderbuch "Die Fundsache" eine sehr berührende und zugleich bedrückende Geschichte veröffentlicht. "Das Ding", so wird die Fundsache in der Geschichte bezeichnet, wird durch diese Zuschreibung als etwas "Fremdes" dargestellt, dass nicht in diese Welt gehört. Es wird eine Radikalisierung deutlich, die zeigt, dass es "Dinge" gibt, die einem vertraut sind und die Dinge, die man nicht kennt, und deshalb ignoriert.Die Textpassage "Es stand bloß da, wie fehl am Platz", hebt diese "Unzugehörigkeit" hervor.  Die Fundsache sieht in der Tat anders aus. Das könnte einer der Gründe sein, warum es niemand mitnimmt. Der Protagonist wird von seiner Empathie erobert und sieht ein, dass niemand kommen wird, um das "Ding" zu holen. Sein Freund Pete versucht ihm zu erklären, dass es Dinge im Leben gibt, die einfach alleine sind. Das kann und will der Protagonist aber nicht verstehen, deshalb nimmt er es mit nach Hause. Dort kommt es zu einer kleinen Auseinandersetzung. Die Eltern des Protagonists sind nicht sehr erfreut über die Anwesenheit des "Dings" und finden viele Gründe, warum es nicht bleiben kann."Es hat dreckige Füße!", kreischte Mama."Es könnte alle möglichen Krankheiten haben", warnte Papa.Eine Anzeige in der Lokalzeitung führt den Protagonisten und das "Ding" schließlich zum Bundesamt für Krimskrams. Sie brechen auf, um herauszufinden, ob dieser Ort richtig für das "Ding" sei. Dort angekommen, muss zunächst ein Formular für die Fundsache ausgefüllt werden. Als wenn das "Ding" bloß ein Gegenstand wäre, dass man schleunigst irgendwo in eine Schublade legen muss mit der Aufschrift "Ich weiß nicht was es ist und wohin es gehört, aber hier bleibt es einfach."Eine Putzkraft beim Bundesamt weist den Protagonisten darauf hin, dass es falsch sei, dass "Ding" hier zulassen. So merkte er wie wichtig ihm, dass Ding ist und versucht per Visitenkarte der Putzkraft den Ort zu finden, wo das "Ding" hingehört. Nach einer langwierigen Suche finden sie schließlich einen Ort, wo das Ding bleiben will. Doch nichts passte so wirklich dorthin und man konnte auch nicht sagen, ob es wirklich der "richtige" Ort war. Das "Ding" aber fühlte sich wohl, wahrscheinlich, weil alle Dinge dort einfach weggeworfen wurden und man keinen Namen für sie hatte. Und so endet auch das Kinderbuch.Die Illustrationen von Shaun Tan sind sehr animativ gezeichnet. Mir gefällt der Zeichenstil und die Darstellungsweise. Es ist kinderfreundlich und hat was von einem Anime, den man im Fernseher schauen könnte. Die Bilder und Figuren sind sehr lebhaft dargestellt.Es wird in der Geschichte gesagt, dass der Leser dem Protagonisten nicht nach der Moral fragen soll. Das ist auch richtig so, denn die Moral ist klar und deutlich und wird sowohl von den großen als auch von den kleinen Leuten verstanden werden.

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  • Rezension zu "Die Fundsache" von Shaun Tan

    Die Fundsache
    mezzomix

    mezzomix

    09. February 2011 um 16:12

    Ein wunderschönes Buch das sich irgendwo zwischen Bildband, Bilderbuch und Comic befindet. Mit Bildern die mich in der Machart an Bernd Pfarr, in der Detailfreude an Sven Nordqvist erinnern.