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Neue Rezensionen zu Shawn McGuire

Band 2 einer atmosphärischen Cosy Crime Serie, lässt sich herrlich leicht und locker lesen

Darum geht’s:

Der ortsansässige Zirkus hat auch Jayne beeindruckt. Als aber dort ein Unglück geschieht, ist es fatal, dass Whispering Pines gerade keinen Sheriff hat. Jayne hilft kurzfristig am Tatort aus und als der neu eingestellte Gesetzeshüter lieber an einen Unfall glaubt als Jaynes Verdacht auf einen Mord nachzugehen, kann sie sich nicht zurückhalten. Sie fragt auf eigene Faust herum und findet ihr Bauchgefühl bestätigt.

So fand ich’s:

Ich bin keine große Freundin von Tierdressuren und bevorzuge Zirkusvorstellungen, in denen es überwiegend um Artistik, Geschicklichkeit oder Illusion geht. Diese Art Zirkus scheint in Whispering Pines zuhause zu sein und zusätzlich sammeln sich hier Personen in der Manege an, die anderswo eher ausgestoßen wären – wie auch ganz Whispering Pines ein Sammelbecken für außergewöhnliche Menschen ist.

Als es im Zirkus einen Todesfall gibt, ist Jayne und ihre Spürnase zur Stelle. Leider ist der eigentlich zuständige neue Sheriff mehr daran interessiert, den Touristen Strafzettel für Kleinigkeiten auszustellen und tut das, was Jayne für einen Mord hält, als Unfall ab. Auch mir hat es in den Fingern gejuckt, tiefer in die Zirkuswelt und die beruflichen und persönlichen Verflechtungen der Artistinnen und Artisten einzutauchen. Ich habe Jayne und ihren putzigen Polizeihund-Westie Meeka mit viel Interesse begleitet, wie sie sich im Ort und im Zirkus umhört.

Ihre eigentliche Aufgabe, Großmutters Haus zu renovieren und verkaufsfertig zu machen, kommt dank Tripps Hilfe auch gut voran. Sie hat sich aber inzwischen so gut eingelebt, dass sie gar nicht mehr weg möchte. Ihr spukt im Kopf herum, aus dem großen Haus ein Bed & Breakfast zu machen und sie wartet darauf, dass ihr Vater, der eigentliche Besitzer des Hauses, sein Okay dafür gibt. Ich konnte das gut nachvollziehen, denn das Bootshaus am See, das sie bewohnt, der Wald drum herum, der mit beruhigendem Rauschen eine heimelige Atmosphäre schafft und nicht zuletzt Tripp, der im Zelt in der Nähe wohnt und eine wohltuende (und manchmal sehr verführerische) Gesellschaft für Jayne ist, wirken einladend und erholsam.

Das Dorf ist interessant und manchmal spleenig – zum Beispiel wenn die Nonne auf dem Fahrrad wieder mal vorbei radelt und ein geigespielender Mann auf einem Einrad ihr folgt. Wahrsagerinnen, Schutzzauber, nächtliche Wicca-Treffen und Visionen testen immer wieder mal Jaynes bodenständige Art, die nämlich nicht an derartige Dinge glaubt, selbst wenn sie sie miterlebt.

Dass hier im malerischen kleinen Touristenort erstaunlich viele Morde passieren, lässt sie ihren Abschied vom Polizeidienst überdenken. Und nicht zuletzt die ungeklärten Todesumstände ihrer Großmutter und die 50 Jahre zurückreichenden Verwicklungen mancher Dorfbewohner haben ihr Interesse geweckt – und genauso meines!

Diese atmosphärische Cosy Crime Serie lässt sich herrlich leicht und locker lesen und die Verbindung von Krimi und einem Hauch Fantasy in einer Dorfgemeinschaft der von der Gesellschaft Ausgestoßenen macht mir großen Spaß!

Inzwischen sind die ersten vier Bände dieser Serie ins Deutsche übersetzt, der vierte Band “Verborgene Geheimnisse” ist gerade frisch erschienen. Im Oktober dieses Jahres wird Band 18 des englischsprachigen Originals erscheinen und ich freue mich darüber, noch eine ganze Weile lange Jayne und ihren Hund Meeka bei ihren Erlebnissen in der bunten und geheimnisvollen Welt von Whispering Pines begleiten zu dürfen.

Ein wundervolles Cozy Crime Buch

Dieses Buch, daß der erste Band einer Buchreihe ist, hat mich direkt in seinen Bann gezogen.

Der Schauplatz ist wunderschön und magisch. Ein kleiner Ort an einem See. Voller Wicca Anhänger. Er ist so liebevoll bis ins kleinste Detail beschrieben. All die gemütlichen kleinen Läden. Man hat das Gefühl selbst dort zu sein 

Jayne fährt dort hin um den Nachlass ihrer Großmutter zu regeln und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Es gibt, Morde, Magie, Hexen, andere Interessante Dorfbewohner und natürlich das Familiengeheimnis.

Cody Crime vom feinsten an einem Ort an dem man sich zu Hause fühlt und den man nicht verlassen will. Ein Glück das die Reihe mehrere Bände hat.

Beste fluffig-spannend-interessante Unterhaltung mit Mord im Wicca-Dorf

Darum geht’s:

Jayne hat gerade ihren Job als Polizistin hingeschmissen und weil sie Zeit hat, wird sie von der Familie beauftragt, das Anwesen ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter für den Verkauf herzurichten. An die Zeit, die Jayne als Kind bei ihren Großeltern in Whispering Pines verbracht hat, kann sie sich kaum noch erinnern. Doch so schnell wie gedacht, kann sie das Haus nicht verkaufen, denn es wurde eingebrochen und viel zerstört. Und Jayne findet eine Leiche auf ihrem Grundstück.

So fand ich’s:

Jayne kommt mit dem festen Vorsatz nach Whispering Pines, mit ihrer problematischen Vergangenheit bei der Polizei und ihrer gescheiterten Beziehung abzuschließen, zu sich zu finden, und zu entspannen. Durch den Einbruch in die Familienvilla und die tote junge Frau auf ihrem Grundstück springt ihr Polizisteninstinkt allerdings sofort an. Schließlich war sie bis vor kurzem bei der Mordkommission und der örtliche Sheriff scheint sich nicht wirklich für den Todesfall zu interessieren. Fast zwangsläufig beginnt Jayne, ihre Nase in die Angelegenheit zu stecken.

Das Setting für die “Familiengeheimnisse” ist sehr genial. Whispering Pines wurde gegründet, als Anhänger der Wicca-Naturreligion sich auf dem Land von Jaynes Großmutter ansiedelten, um hier zu leben, ohne verfolgt zu werden. Auch heute gibt es dort noch viele Wiccas und Schutzzauber, uralte Symbole mit Bedeutung, Kräutermedizin, Flüche und Segen haben ihren Platz im Ort. Im Sommer stürmen Touristen das Städtchen und sorgen für das Einkommen der meisten Bewohner. Auch wenn Jayne nicht an diesen “Hokuspokus” glaubt, ist sie aufgeschlossen und neugierig. Sie ist sympathisch und clever und ihr ständiger Begleiter, Hündchen Meeka mit Polizeiausbildung, einfach nur herzig.

In Whispering Pines und Umgebung tummeln sich skurrile, witzige und manchmal auch unheimliche Leute, die ebenfalls für unterhaltsame Lesestunden sorgen. Es gibt kleine mystische Einschübe wie den See, der ein Eigenleben zu haben scheint und Stimmungen durch Wind und Wetter ausdrückt, wir haben es aber nicht mit einer eindeutigen Fantasywelt zu tun. Genau diese Prise “kann man das noch rational erklären oder ist es Zauberei?” schafft eine tolle Atmosphäre, die ich sehr genossen habe. Die Todesermittlung ist genau im richtigen Maß cosy und führt Jayne quer durch den Ort. Zusammen  mit ihr lernen wir die Bevölkerung von Whispering Pine kennen.

Mit diesem ersten Band startet eine Mystery-Krimi-Reihe, die im englischsprachigen Original schon 13 Bände hat. Und ich freue mich definitiv auf mehr.

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