Shawn Thomas Odyssey

 3.9 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Shawn Thomas Odyssey

Geheimnisvolle acht Jahre lang schuftete Shawn Thomas Odyssey in einem 140-Sitze-Theater (Gerüchten nach, spukt es dort) in Santa Barbara, Kalifornien. Er arbeitete dort als Schauspieler, Musiker, Bühnenarbeiter, Kulissenbauer und -maler, kümmerte sich um die Besetzung und war derjenige, den man in den dunklen Unterbauch des Theaters schickte, wo er rostige, alte Requisiten und mit Spinnen übersähte Perücken fand. Nach seiner waghalsigen Flucht aus der lebensgefährlichen Bühnenkunst, arbeitete er ebenso todesmutig als Komponist für Filmmusik, das Fernsehen und Videospiele. Als wären diese abschreckenden Arbeiten noch nicht genug gewesen, versuchte er sich dann auf einem noch Furcht erregenderen Gebiet: Er schrieb alle möglichen bösartigen Geschichten, Theaterstücke und Bücher und wurde ganz besessen davon auf einem Feld zu forschen, das er „Das Dark-Street-Phänomen“ nennt. Er ist mit einer mysteriösen Tänzerin verheiratet, die er während seiner Zeit im Spuk-Theater kennengelernt hat und genießt es, neben dem leidenschaftlichen Sammeln von Zauberstäben, in einer Band, deren Name bis zum heutigen Tag geheim gehalten wird, ungewöhnlich gefährliche Musik zu machen. Shawn lebt in Kalifornien.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Oona Crate - Das dunkle Geheimnis des Orakels" von Shawn Thomas Odyssey

Magisches und rätselhaftes zweites Abenteuer von Oona
ConnyKathsBooksvor 4 Jahren

"Der ultimative Magier-Turm-Wettstreit wartet auf dich! Zeig es allen und geh in Führung!" (S. 29)

3 Monate sind seit Oonas letztem magischen Abenteuer in der Dark Street vergangen und nun steht das 13jährige Mädchen bereits vor ihrer nächsten großen Aufgabe. Es ist Zeit für den traditionellen und berühmten Magierturm-Wettstreit, der aller 5 Jahre stattfindet. Auf die Kandidaten warten gleich mehrere gefährliche Herausforderungen und am Ende eine mysteriöse schwarze Kassette, deren Rätsel bisher noch nie gelöst wurde. Klar, dass Oona die Erste sein will, der das Kunststück gelingt, doch der Wettkampf hält so manches Hindernis für sie bereit und nicht alle ihrer Konkurrenten spielen fair. Wird Oona das Rennen für sich entscheiden?

"Oona Crate - Das dunkle Geheimnis des Orakels" ist der zweite Band in der Oona Crate-Kinderbuchreihe von Shawn T. Odyssey. Eine spannende und abwechslungsreiche Fortsetzung, die zwar nicht ganz mit dem Auftakt mithalten kann, aber dennoch gut unterhält.

Im Mittelpunkt steht diesmal der Magierturm-Wettstreit, bei dem die Kandidaten um Ruhm und Ehre kämpfen. Wildgewordene Schimpansen, Anagramme, fliegende Schlangen und Teppiche sowie trickreiche Uhren - es geht rund im Magierturm und auf der Dark-Street und Oona muss sich ganz schön anstrengen, um alle Herausforderungen rechtzeitig zu meistern. Denn zwei ihrer härtesten Konkurrenten scheinen ihr immer einen Schritt voraus, was sich Oona überhaupt nicht erklären kann. Nebenbei versucht sie auch noch den Fall einer verschwundenen Orakel-Kristallschale zu lösen, was die Konzentration zusätzlich stört. Kein leichtes Unterfangen für Oona, denn auch ihr sprechender Rabe Deacon kann ihr nicht immer beistehen.

Die Geschichte ist temporeich, wird nie langweilig, man fiebert richtig mit Oona mit und es macht Spaß, mitzurätseln. Die geschichtlichen Hintergründe zur Dark Street und den Feenkriegen werden vertieft und man trifft auf alte Bekannte und Feinde. Ein wenig Romantik kommt jetzt ebenfalls hinzu, denn mit ihren 13 Jahren schwärmt Oona auch schon für Jungs und hat sogar einen ganz speziellen im Visier. Das Ganze bleibt aber kindgerecht harmlos und nur nettes Beiwerk.

Allerdings fand ich den ersten Teil etwas witziger, vor allem was Rabe Deacon betrifft. Zudem ist die Lösung eines der Rätsel doch sehr offensichtlich. Man wartet die ganze Zeit, dass die schlaue Oona es endlich durchschaut, doch diese kommt leider erst sehr spät drauf. Das fand ich beim Lesen etwas nervig, ist aber vielleicht der sehr jungen Zielgruppe geschuldet. Auch der Sprachstil irritiert manchmal, denn die Figuren reden oft sehr förmlich und gestelzt, was zwar der Handlungszeit von 1877 entspricht, aber irgendwie nicht richtig zum Rest passen will.

Insgesamt kann ich "Oona Crate - Das dunkle Geheimnis des Orakels" dennoch empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung, denn es gibt noch einige offene Fragen. Knappe 4 Sterne von mir.

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Rezension zu "Oona Crate - Das Rätsel des schwarzen Turms" von Shawn Thomas Odyssey

Magische und rätselhafte Detektivstory
ConnyKathsBooksvor 4 Jahren

Die 12jährige Oona Crate ist ein ganz besonderes Mädchen. Denn sie lebt im geheimnisvollen Pendulum Haus auf der magischen und verborgenen Dark Street und geht dort bei ihrem Onkel in die Zauberlehre. Aber eigentlich träumt Oona von einer Karriere als Detektivin und so muss schnell ein Nachfolger für sie her. Doch kaum sind die Kandidaten versammelt, fällt ihr Onkel einem heimtückischen Anschlag zum Opfer und verschwindet spurlos. Nun ist Oonas ganzes detektivisches Können gefragt und gemeinsam mit ihrem sprechenden Raben begibt sie sich auf eine gefährliche Suche nach ihrem Onkel und dem Täter.

"Oona Crate - das Rätsel des schwarzen Turms" ist der Auftakt der dreiteiligen magischen Reihe von Shawn Thomas Odyssey. Ich gehöre zwar nicht mehr zur Zielgruppe, doch für spannende und fantasievolle Kinderbücher bin ich immer offen. Auch die Geschichte rund um "Oona Crate" hat mich nicht enttäuscht und mir ein paar kurzweilige Lesestunden verschafft.

Hauptcharakter Oona muss man einfach gernhaben; ein sympathisches, cleveres und aufgewecktes junges Mädchen, welches auf der Dark Street viele Abenteuer erlebt. Denn gleich mehrere Fälle gilt es zu lösen; sei es ihr Onkel, der sich in Luft aufgelöst hat, Kleider und Dolche, die aus abgeschlossenen Räumen gestohlen wurden oder verschwundene Pflastersteine. Wie hängt das alles zusammen? Und was verbergen die anderen Zauberlehrlingskandidaten? Oona beginnt zu recherchieren und deckt dabei so manches Geheimnis auf. Hilfe erhält sie vor allem von ihrem sprechenden Raben, der praktisch alles weiß und jeden kennt; für mich ein gelungener Einfall. Dazu kommen tolle Schauplätze und viele weitere originelle Ideen, wie z.B. Witze erzählende Uhren, Feen, Goblins oder magische Pflanzen, welche den Lesespaß fördern.

Allerdings dauert es eine Weile, bis man in die Handlung hereinkommt. Denn die magischen Hintergründe sind doch recht kompliziert und werden teilweise auch nur angedeutet. Hier und da hätte ich mir ausführlichere Erklärungen gewünscht. Ebenso fehlen mir zeitliche Besonderheiten, denn man merkt so gut wie überhaupt nicht, dass die Geschichte im Jahr 1876 spielt. Und auch die Nebenfiguren bleiben gegenüber Oona recht blass und sehr eindimensional gestrickt.

Vor allem in der zweiten Buchhälfte steigt die Spannung und am Ende gibt es noch eine große Überraschung. Denn den wahren Täter hatte ich so nicht auf dem Schirm. Doch Oona ist als magische Detektivin überaus begabt und kennt natürlich des Rätsels Lösung. Am Ende trifft sie zudem noch eine wichtige Entscheidung, welche die Weichen stellt für die Nachfolgebände.

Insgesamt hat mir "Oona Crate - das Rätsel des schwarzen Turms" gut gefallen. Eine magische und rätselhafte Detektivstory, die zwar nicht mit Harry Potter & Co mithalten kann, aber durchaus lesenswert ist und mit einer bezaubernden Heldin punktet. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und vergebe 4 Sterne.

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Rezension zu "Oona Crate - Das Rätsel des schwarzen Turms" von Shawn Thomas Odyssey

Ein Kriminalfall im Reich der Magie
R_Mantheyvor 6 Jahren

Oona Crate lebt mit ihrem Onkel in der verborgenen Dark Street im New York des Jahres 1877. In dieser magischen Straße wohnen allerlei merkwürdige Gesellen. Und eigentlich geht es dort genau so zu wie im normalen Leben, nur eben etwas ungewöhnlicher. Oonas Onkel, ein großer Zauberer, sucht einen Lehrling. Schließlich hat sich Oona der Zauberei verweigert. Sie möchte lieber Detektiv werden.

Und wie es so kommt, wird ihr Onkel mitten in den Bewerbungsgesprächen von einem magischen Dolch getroffen. Von ihm bleibt nur noch der Zauberumhang übrig. Damit beginnt nach einem etwas verspielten und sperrigen Beginn eine Mischung aus Detektiv- und Zaubergeschichte.

Oona versucht herauszufinden, was wirklich mit ihrem Onkel geschah und was die Hintergründe dieses feigen Attentats sind. Dabei stößt sie auf dunkle Machenschaften.

Für ein wirklich mitreißendes Buch kam mir die Handlung zu langsam in Gang. Ein anhaltender Spannungsbogen baut sich auch bis zum Ende eher nicht auf. Anstatt die Spannung immer wieder aufs Neue anzuheizen, verstrickt sich der Autor in verspielte Schilderungen der Phantasiewelt seiner Dark Street. Und schließlich bedient er am Ende auch noch immer wieder gerne genommene Klischees. An dieser Stelle hätte mehr Phantasie dem Buch sicher nicht geschadet.

Alles in allem ein durchschnittliches, aber dafür äußerlich sehr schön gestaltetes Kinderbuch.Ein Kriminalfall im Reich der Magie

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