Shea A`Taria Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange

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Inhaltsangabe zu „Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange“ von Shea A`Taria

Ich erinnere mich es gelesen zu haben und einigemal geschmunzelt zu haben aber die Geschichte an sich ist leider nicht hängen geblieben.

— MelaBeg
MelaBeg

Die Idee ist gut, die Umsetzung leider mangelhaft. Ich musste mich teilweise durch die komische Sprache und die wirre Handlung quälen.

— stinaa
stinaa
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  • Eisige Teufelskälte und tiefe Liebe treffen aufeinander.

    Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    21. June 2013 um 17:00

    Inhalt: Catharina ist eine junge Frau, die mit ihrem Vater alleine in einer recht einsam gelegenen Hütte im Wald lebt. Sie liebt dieses Leben, ihren Vater und ihre Tiere. Sie ist keine typische Frau für ihr Zeitalter, sie trägt Hosen und ist keineswegs unterwürfig. Im Gegenteil und ihr Vater hat sie zur Jägerin ausgebildet und sie genießt ihr Leben und ihre Freiheit. Sie kann wunderschön singen. Sie ist eine Sirene, aber sie hat keine Ahnung was es wirklich bedeutet eine Sirene zu sein. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als Luzifer ihre Seele haben will. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit einer Erklärung der Bedeutung und Namen der Hüter der neun Kreise. Und das ist auch gut so, denn wenn man diese kennt, erleichtert es das Lesen des Buches doch sehr. Zu welcher Zeit genau die Geschichte spielt, habe ich nicht herausgefunden, aber es ist auf jeden Fall schon einige Jahrhunderte her. Das Bild der Frau war noch ein völlig anderes als es das heute ist. Der Schreibstil ist dieser Zeit angemessen und passt gut. Die Geschichte selbst ist eine uralte Geschichte neu erzählt. Es geht um Luzifer und sein Gefolge (Die Hüter der Unterwelt), die hier als Dämonen bezeichnet werden. Und es geht auch um Liebe und Gefühle. Allerdings bin ich sehr lange nicht in die Geschichte reingekommen. Ich habe den Eindruck, dass ich erst im letzten Drittel den Anfang des Buches so richtig verstanden habe. Vorher empfand ich es für mich ziemlich holprig, wodurch ich nicht so gefesselt war, wie ich das gerne gewesen wäre. Aber  im letzten Drittel erklärt sich mir einiges und ab diesem Moment steigt auch die Spannung massiv an. Die Charaktere haben mir aber gut gefallen. Catharina ist eine sympathische Frau, die sehr intensiv und bedingungslos liebt. Ihr Vater ist ein gutmütiger, liebevoller Vater – sie hätte keinen besseren haben können, der sie ebenfalls bedingungslos liebt. Viper entwickelt sich im Laufe des Buches sehr positiv. Ich mag seinen Humor. Die Dialoge zwischen Catharina und Viper gefallen mir richtig gut. Das Ende ist zwar in sich abgeschlossen, aber es läßt noch einige Möglichkeiten offen, wie es im zweiten Teil dieser Trilogie weitergehen könnte. Und, liebe Shea, ich wüsste gerne noch des „Rätsels“ Lösung. Ich fand es ein bisschen schade, dass ich solche Einstiegsprobleme hatte, aber möglicherweise sind die dann im zweiten Teil nicht mehr vorhanden. Mein Fazit: Der Einstieg zu einer Trilogie um Luzifer und seine Hüter der Unterwelt. Eisige Teufelskälte und tiefe Liebe treffen aufeinander.

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  • Danke für die Reise in Catharinas und Vipers Welt

    Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    14. June 2013 um 00:08

    Als mich die junge Autorin Shea A´Taria anschrieb, ob ich ihr Buch „Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange“ rezensieren möchte, war ich sehr gespannt. Diese knapp 129 Seiten umfassende E-Book schaffte es sofort mich mitzureißen. Verlegt hat es die Autorin selbst und es dann im Dezember 2012 veröffentlicht. Viper gehört zum ersten Kreis der Hölle. Seit Jahrtausenden sucht er auf der Welt nach Sirenen. Jene schönen Frauen, die alles in ihren Bann ziehen, allein durch ihre Stimme. Luzifer verzehrt sich seit dem Tod seiner geliebten Lilith danach, diese in seine Fänge zu bekommen. Schon seit Jahren ist er diesem einen Mädchen auf der Spur. Nun, mitten im Wald, in der Nähe eines kleinen Dorfes, hat er sie gefunden – Catharina. Sie ist keineswegs die zarte und schüchterne Erscheinung wie all die anderen, die er bisher für Luzifer gefangen hat. Catharina ist widerspenstig und dickköpfig. Beide beginnen einen Kampf um die Oberhand. Doch merken sie fast zu spät, dass es etwas Besseres gibt, um das es sich zu kämpfen lohnt … Zwei bedeutende Dinge machen diese Geschichte zu etwas ganz besonderem für mich. Zum einen ist es das Alter der Autorin - zarte 15 Jahre ist sie erst. Und zum Zweiten ihr toller Schreibstil. Auch wenn viele vielleicht die teilweise sehr bunte und detaillierte Art zu Schreiben von ihr nicht anspricht, so war es für mich äußerst ansprechend und einnehmend. Bereits im Prolog des Buches wurde ich zur Figur des „Viper“ gebracht. Die Autorin verdeutlicht damit die Skrupellosigkeit dieses Geschöpfes und doch zeigt sich im weiteren Teil der Handlung, wie wandelbar Gefühle sein können. Im Buch erzählt Viper seine Geschichte, vor allem warum er sich für die Hölle und nicht den Himmel entschieden hat. So wurde ihm eine Bürde aufgetan und er gehorcht Luzifer seit jeher. Catharina ist das ganze Gegenteil von Viper. Somit ergänzen sich ihre Charaktere und die Autorin baut Spannungsbögen und Gefühle mit hinein, die dieses Buch so gelungen machen. Mit einer Offenheit und Liebe präsentiert sich Catherina den Lesern und gerade ihr Vater ist ihr größer Halt im Leben. Doch sie ist ungestüm, widerspenstig und kann sehr streitsüchtig werden, abgekürzt, sie hat ihren eigenen Kopf und weiß diesen einzusetzen. Das erste Zusammentreffen mit Viper ist schon ein wenig beängstigend gewesen. Da er, wie schon sein Name verrät, es versteht sich anzuschleichen. Mit dem Stolz von Catherina hat er jedoch nicht gerechnet. Auch ihre treuen Weggefährten, der Rappe Nox und der Wolfshund Nubes bringt Shea A´Taria mit hinein. Wie ich schon erwähnte, ist der Schreibstil der Autorin wirklich toll. Sie beschreibt jedes Detail in der Umgebung ihrer Figuren und ich hatte zeitweise das Gefühl selbst mitten in den Szenen einzutauchen. Ihre Figuren verleiht sie damit ein wenig Lebendigkeit und mich als Leserin lässt die Geschichte bis zum letzten Wort nicht los. Da ich bereist gelesen habe, auf ihrer Internetseite, dass dies nicht der letzte Teil sein wird, werde ich mir die nächsten Werke von ihr kaufen.Shea A´Taria ein junges Mädchen mit einem großen Talent zum Schreiben. Ich freue mich für ihr Werk 5 Kolibris fliegen zu lassen, als Dank für die Reise in die Welt zu Catharina und Viper.

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  • historischer Genuss einer Jungautorin

    Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange
    littlemhytica

    littlemhytica

    26. April 2013 um 14:56

    Catharina ist eine Sirene. Ihre wunderbare Stimme mit der sie nicht nur mit dem Menschen kommuniziert, sondern Sie auch bis in Ihre Seelen berührt, ist ihr Fluch! Ihr Gesang verzaubert jeden, Mensch & Tier. Als eines Tages Ihr Vater zusammenbricht und das Mal Luzifers ihn brandmarkt. Ein tintenschwarzes Mal ziert nun die Brust des Vaters direkt über dem Herzen. Sie sucht Zuflucht und singt Ihren Frust und die Angst aus sich heraus, was nicht unbemerkt bleibt. Vom Ihrem lieblichen Gesang angelockt, lernt sie Viper kennen und fürchten. In Ihrer Verzweiflung schließt Catharina einen Pakt mit Luzifers Lakai. Dieser sieht aber alles andere aus, als ob er direkt aus der Hölle kommt. Eher wie ein Engel mit schönen Zügen und eine stattlichen Statur, findet er selbst gefallen an Catharina und bezeichnet sie immer wieder als „seine kleine Sünde“. Wird er es trotz seiner aufkommenden Gefühle schaffen, Luzifers Auftrag durch zu führen? Der Roman spielt in der Vergangenheit was man schon anhand des Schreibstils sehr gut erkennen kann. Dieser ist für eine solch junge Autorin mehr als außergewöhnlich und bekommt von mir deshalb eine extra Wertstellung! Ich bin total beeindruckt mit welch einem Geschick hier mit den Worten und Taten gespielt wurde. Die Wortspielerei in dem sehr blumigen, poetischen Schreibstil …. Unvorstellbar, wie jung Shea eigentlich noch ist! Leider bin ich nun gar nicht der Historiker unter den Lesern und hatte so meine Schwierigkeiten mit dem lesen. Es fiel mir oftmals schwer, einfach am Ball zu bleiben! Der Inhalt bzw. das Buch sind aber sehr interessant und als ich mich „eingefunden“ hatte, fühlte ich mich gefesselt von der Geschichte. Allerdings war das Buch schon fast zu Ende, bis dies der Fall war. Erwähnenswert ist hier auch, dass wir fast ausschließlich mit den Hauptfiguren zu haben. Selten bis gar keine Nebenfiguren fehlen diesem Roman. Einerseits schön da man sich auf die Protagonisten konzentrieren kann und nicht abgelenkt wird, andererseits lässt es die Geschichte sehr trocken und stellenweise gähnend erscheinen. In Anerkennung der Autorin und Ihrer Geschichte vergebe ich hier eine Leseempfehlung für all diejenigen, die historische Romane lieben.

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  • Eisige Teufelskälte und tiefe Liebe treffen aufeinander.

    Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    22. April 2013 um 09:30

    Inhalt: Catharina ist eine junge Frau, die mit ihrem Vater alleine in einer recht einsam gelegenen Hütte im Wald lebt. Sie liebt dieses Leben, ihren Vater und ihre Tiere. Sie ist keine typische Frau für ihr Zeitalter, sie trägt Hosen und ist keineswegs unterwürfig. Im Gegenteil und ihr Vater hat sie zur Jägerin ausgebildet und sie genießt ihr Leben und ihre Freiheit. Sie kann wunderschön singen. Sie ist eine Sirene, aber sie hat keine Ahnung was es wirklich bedeutet eine Sirene zu sein. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als Luzifer ihre Seele haben will. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit einer Erklärung der Bedeutung und Namen der Hüter der neun Kreise. Und das ist auch gut so, denn wenn man diese kennt, erleichtert es das Lesen des Buches doch sehr. Zu welcher Zeit genau die Geschichte spielt, habe ich nicht herausgefunden, aber es ist auf jeden Fall schon einige Jahrhunderte her. Das Bild der Frau war noch ein völlig anderes als es das heute ist. Der Schreibstil ist dieser Zeit angemessen und passt gut. Die Geschichte selbst ist eine uralte Geschichte neu erzählt. Es geht um Luzifer und sein Gefolge (Die Hüter der Unterwelt), die hier als Dämonen bezeichnet werden. Und es geht auch um Liebe und Gefühle. Allerdings bin ich sehr lange nicht in die Geschichte reingekommen. Ich habe den Eindruck, dass ich erst im letzten Drittel den Anfang des Buches so richtig verstanden habe. Vorher empfand ich es für mich ziemlich holprig, wodurch ich nicht so gefesselt war, wie ich das gerne gewesen wäre. Aber  im letzten Drittel erklärt sich mir einiges und ab diesem Moment steigt auch die Spannung massiv an. Die Charaktere haben mir aber gut gefallen. Catharina ist eine sympathische Frau, die sehr intensiv und bedingungslos liebt. Ihr Vater ist ein gutmütiger, liebevoller Vater – sie hätte keinen besseren haben können, der sie ebenfalls bedingungslos liebt. Viper entwickelt sich im Laufe des Buches sehr positiv. Ich mag seinen Humor. Die Dialoge zwischen Catharina und Viper gefallen mir richtig gut. Das Ende ist zwar in sich abgeschlossen, aber es läßt noch einige Möglichkeiten offen, wie es im zweiten Teil dieser Trilogie weitergehen könnte. Und, liebe Shea, ich wüsste gerne noch des „Rätsels“ Lösung. Ich fand es ein bisschen schade, dass ich solche Einstiegsprobleme hatte, aber möglicherweise sind die dann im zweiten Teil nicht mehr vorhanden. Mein Fazit: Der Einstieg zu einer Trilogie um Luzifer und seine Hüter der Unterwelt. Eisige Teufelskälte und tiefe Liebe treffen aufeinander.

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  • sehr schöner Auftakt

    Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange
    Manja82

    Manja82

    21. April 2013 um 15:33

    Kurzbeschreibung: „Der Teufel lebt in der Musik ...“ Für die junge Catharina offenbart sich unerwartet die Wahrheit des verhassten Satzes. Sie ist eine Sirene, ihre zauberhafte Stimme Gabe und Fluch zugleich, denn sie erweckt die Aufmerksamkeit der Hölle. Luzifer selbst fordert ihre Seele für sich und um dies zu erreichen, schickt er ihr seinen treusten Bruder. Viper – seines Zeichens des Teufels Jagdhund und Hüter des Ersten Kreises. In das Leben der wilden Jägerstochter einzubrechen, ist eine Aufgabe, die ihn zu amüsieren scheint. Seine Kälte, die Arroganz und Unmenschlichkeit, straft Catharina mit Verachtung. Doch als sie hinter die Fassade des meisterhaften Lügners blickt, beginnen die Grenzen von Gut und Böse zu verschwimmen. (Quelle: amazon) Meine Meinung: Catharina lebt bei ihrem Vater, der sie mit Jagen ernährt. Eines Tages jedoch bricht ihr Vater auf dem Heimweg plötzlich zusammen. Auf der Brust des Mannes kann Catharina plötzlich ein komisch aussehendes Mal erkennen. Der Vater ahnt, dass er sterben wird und beschwört seine Tochter eingängig sie solle so schnell sie könne weglaufen. Angeblich hätte der Hund des Teufels sie gefunden und wolle sie nun holen. Catharina versucht zu fliehen, doch Viper, dem Hüter des ersten Kreises der Hölle, kann sie einfach nicht entkommen. Catharina ahnt noch nicht das sie eine Sirene ist, die von Viper zu Luzifer gebracht werden soll. Ihre Stimme kann Seelen verbinden und Luzifer ist sehr interessiert an ihr und möchte sie gerne besitzen. Kann Catharina noch entkommen? Der Fantasyroman „Die Hüter der Unterwelt – Die Seele der Schlange“ stammt aus der Feder der Autorin Shea A´Taria. Es handelt sich bei diesem Buch um den Auftakt einer Trilogie. Die Protagonistin Catharina lebt bei ihrem Vater. Dieser ist ein Jäger und die keltischen Wälder sind ihr Zuhause. Catharina liebt es sich frei und ungezwungen zu bewegen und sie besitzt viel Temperament. Sie ist eine Sirene und Luzifer ist sehr interessiert an ihr. Mir persönlich war Catharina recht sympathisch durch ihre Art wie sie auftritt. Viper wird von Luzifer geschickt. Er ist ein Jagdhund und Hüter des ersten Kreises der Hölle. Als Dämon kann er entweder die Gestalt einer Schlange oder die eines Wolfes annehmen. In seiner menschlichen Gestalt ist er äußerst gutaussehend und wirkt ansprechend auf Catharina. Viper kann als Dämon Leben nehmen. Neben den beiden genannten Charakteren gibt es nicht viele weitere im Buch. Diejenigen, die aber noch austauchen haben mir ebenfalls recht gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar, teilweise wirkt er sogar richtig poetisch. Bildhaft bringt sie dem Leser die geschaffene Welt mit jeder Seite näher und man taucht richtig ein. Geschildert wird die Geschichte in der 3. Person. Es wird so eine gewisse Distanz zu Geschehen gewahrt. Die Handlung selber ist interessant und ich fand sie spannend geschrieben. Das Ende ist gut gewählt. Es passt zum gesamten Buch. Der vorhandene Epilog macht zudem neugierig auf eine hoffentlich erscheinende Fortsetzung. Fazit: „Die Hüter der Unterwelt – Die Seele der Schlange“ von Shea A´Taria ist ein sehr guter Auftakt einer Fantasytrilogie. Die Idee hinter der Handlung ist recht interessant und die Autorin hat sie spannend und mit sympathischen Protagonisten umgesetzt. Und obwohl das Buch viel zu kurz ist und doch recht viele kleinere Fehler aufweist kann ich es sehr empfehlen.

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  • Sehr interessante Geschichte über eine Sirene und die Fürsten der Unterwelt.

    Die Hüter der Unterwelt - Die Seele der Schlange
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. April 2013 um 15:11

    Die junge Catharina lebt mit ihrem Vater, einem Jäger, in den keltischen Wäldern. Als sie sich eines Tages auf dem Heimweg ein Wettrennen auf ihren Pferden liefern, bricht ihr Vater plötzlich zusammen und ein merkwürdiges, schwarzes Mal zeichnet sich auf seiner Brust ab. Inständig fleht er seine Tochter an, zu fliehen, denn der Herr der Lüge, der Hund des Teufels habe sie gefunden und wolle sie holen. Catharina flieht auf ihrem Schimmel Nox, doch Viper, dem Hüter des ersten Kreises der Hölle, kann sie nicht entkommen. Er soll Catharina an Luzifer übergeben, denn sie ist eine Sirene - ihre Stimme vermag Seelen zu binden und der Teufel will sie haben. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt und hat mich durch die ganz eigene, sehr poetische Erzählweise der Autorin schnell in ihren Bann gezogen. Obwohl in diesem kleinen Buch nur relativ wenige Figuren eine Rolle spielen, nehmen die Geschehnisse den Leser gefangen. Es ist vor allem der Hintergrund des einstigen Erzengels Luzifer, der sich gegen Gott auflehnte und mit weiteren Engeln in die Hölle verbannt wurde und dem Gefüge der Höllenkreise, der diese Geschichte so interessant und spannend macht. Dämonen haben kein Herz, keine Seele, tragen keine Liebe in sich - doch was geschieht, wenn diese These nicht zwangsläufig Bestand hat? Die Protagonistin Catharina ist eine ganz sympathische, natürliche und freiheitsliebende Figur mit feurigem Temperament. Viper, der Dämonenfürst, der sowohl die Gestalt einer Schlange, als auch die eines Wolfes annehmen kann, wirkt in seiner menschlichen Gestalt sehr anziehend auf Catharina und obwohl er als Dämon mit einem „Fingerschnipsen“ Leben nehmen kann, kommt er bei Catharina seiner Bestimmung nicht nach und man muss ihn als Leser dann doch irgendwann mögen. Der Schreibstil der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen. Er ist poetisch, fast schon ein bisschen an der Grenze um zu blumig zu wirken aber sehr angenehm zu lesen. Er passt einfach sehr gut zu der Geschichte die sie erzählt und ist zudem sehr bildlich. Kleiner Wermutstropfen sind die häufig vorkommenden Rechtschreibfehler. Immer wieder fehlten in der mir vorliegenden Ausgabe Buchstaben oder sogar ganze Wörter, manchmal kamen Wortdopplungen vor. Das Buch hat ein Lektorat durchlaufen aber ein Korrektorat lässt es leider vermissen. Insgesamt bin ich von diesem ersten Band einer Trilogie wirklich begeistert und im Hinblick auf das sehr junge Alter der Autorin auch beeindruckt. Ich vergebe aufgrund der zu häufigen Rechtschreibfehler sehr gute 4 Sterne und kann diese Geschichte auf jeden Fall weiter empfehlen.

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