Als das Pub von George abbrennt, in dem Kater Oliver wohnt, gerät auch das danebenliegende Gemeindehaus in Mitleidenschaft. Olli rettet zuerst sein Herrchen George, bevor er fluchtartig dem Feuer entkommt und auf einem Baum im Wald Schutz sucht. Dummerweise sitzt unter dem Baum ein Fuchs, der sich zum Glück verkrümelt, als Daniel, ein Dorfbewohner vorbeikommt. Daniel rettet Olli vom Baum und vom Fuchs und nimmt ihn zu sich nach Hause. Er bekommt von Daniel und seiner Frau, sowie von den Nachbarn Sarah und Martin "Asyl", solange sein Herrchen George in London bei der Schwester wohnt, bis er wieder in seinen Pub ziehen kann.
Während seines Asylaufenthaltes erzählt Oli seine Lebensgeschichte Mietzi, einer kleinen Katze und wie er die Dorfbewohner nach dem tragischen Feuer zueinander führt. Denn vieles geht ohne Pub und ohne Gemeindehaus nicht: Mutter-Kind-Treffen, Weihnachtsfeiern uvm.
Oli kümmert sich um ein krankes Kind, um Geschäftsbeziehungen und führt Menschen auf scheinbar "magische Weise" zueinander, die wie ein Puzzle zusammen passen, nur ohne den Kater nie zueinander gefunden hätten.
Aufgelockert wird das ganze noch durch "Katzengespräche" mit seinem Kumpel Tabby, seiner trächtigen Freundin Suki.
Ich hatte sehr viel Freude am Lesen des Buches. Da das Buch völlig aus der Sicht einer Katze geschrieben ist, bleibt eigentlich Seite für Seite das Grinsen auf dem Gesicht.
Botschaft des Buches: Es ist gut, in einer (Dorf-) Gemeinschaft zu leben. Niemand ist allein. Alle sind füreinander da - ergänzen sich in ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten. Eine Krise (hier das Feuer) kann Menschen zusammenführen und man gibt sich gegenseitig Halt. Dort braucht man kein social media, es reicht ein schwarzes Brett - so ganz analog - oder man hat direkten Kontakt und wenn auch nur ein Kater sie zusammen führt - Mund zu Mund Propaganda ist das wertvollste Gut. Es erleichtert das Leben, bringt finanziellen Aufstieg, neue berufliche Chancen, ja sogar Linderung von Krankheit und Lösungen für schier unlösbare Probleme.
Ein Dorf hat viele Vorteile gegenüber dem anonymen Stadtleben.



