Sheila O'Flanagan Und eines Tages kommt das Glück

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Inhaltsangabe zu „Und eines Tages kommt das Glück“ von Sheila O'Flanagan

Manchmal findet man das große Glück, wo man es am wenigsten erwartet ... Romy Kilkenny liebt ihr Leben in Australien. Sie hat einen Traumjob und in Keith den besten Mitbewohner, den man sich vorstellen kann. Und vor allem: Ihre irische Familie ist maximal weit entfernt. Doch dann wird sie in der Heimat gebraucht und kehrt widerwillig in eine Welt zurück, in der sie sich nie wirklich zuhause gefühlt hat. Mit der Zeit stellt Romy jedoch fest, dass die alte Heimat nicht nur die Zukunft beherbergen kann, sondern auch die Liebe ...

Das Buch war teilweise etwas langatmig. Außerdem war für mich die Entwicklung einiger Charaktere zum Ende des Buches nicht nachvollziehbar.

— Kristin84

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    Und eines Tages kommt das Glück

    Kristin84

    16. January 2016 um 19:12

    Zum Inhalt: Nachdem Veronika erfahren hat, dass sie wegen ihrer Rückenprobleme operiert werden muss, braucht sie für die Zeit danach jemanden der ihr hilft. Doch keins ihrer drei Kinder ist wirklich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen, denn weder ihr ältester Sohn Darragh noch ihre Tochter Kathryn sind aufgrund ihrer beruflichen Karriere bereit, sich um Veronika zu sorgen. Also bleibt Romy, dem Nesthäkchen, nichts anderes übrig als von Australien nach Irland zu reisen, um sich um ihre Mutter zu kümmern - mit Widerwillen. Denn nicht nur zwischen Romy und Veronika herrscht Eiszeit, auch die Stimmung zwischen den Geschwister ist nicht die beste. Alte Geschichte kochen hoch und Wunden reißen wieder auf. Wird diese Familie wieder zu einander finden? Meine Meinung: Das Buch ist kein Pageturner, bei dem man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Zu Beginn wird gleich klar, wie die Familienverhältnisses sind, wo die Probleme stecken und wer hier sympathisch ist und wer nicht. Romy war wirklich der einzige Charakter, der nicht nur ausschließlich an sich gedacht hat, obwohl sie auch nicht immer einfach war. Aber ihre Geschwister Darragh und Kathryn sowie deren Mutter Veronika sind wirklich im Laufe des Buches unheimlich ich-bezogen, sehen in allen Menschen nur das Schlechte und lassen an Romy kein gutes Haar. Die Abneigung meinerseits war also vorprogrammiert. Was für das Buch jetzt nicht schlecht ist, denn wenn man Sympathien oder sogar Antipathien gegen Buchcharaktere entwickelt, ist es ein Zeichen dafür, dass man in der Geschichte drin ist. Was im ersten Drittel des Buches auch der Fall war. Da sich aber die Geschichte im zweiten Drittel nicht wirklich weiter entwickelt hat, wurde es schnell eintönig und langatmig. Man hat als Leser regelrecht darauf gewartet, dass es in der Geschichte irgendeine Wendung oder Weiterentwicklung gibt, was aber nicht der Fall war. Dafür war im letzten Drittel des Buches ein wenig Spannung verpackt, was einen dann für den Schluss wirklich hoffen lies. Aber so schnell die Spannung da war, war sie auch wieder weg. Die letzten Seiten haben dann wieder die gleiche Wirkung gehabt, wie der Großteil des Buches. Auch hat mich die plötzliche Entwicklung der Charaktere gestört. Das ganze Buch über passiert hierzu gar nichts. Und auf den letzten 50 Seiten entwickeln sich die Personen in die ganz andere Richtung, was das Buch nicht nur langatmig, sondern auch ein wenig unglaubwürdig macht. Das Buch bzw. die Geschichte hat meiner Meinung nach wirklich Potenzial. Die Idee, die dahinter steckt, kann spannend und unterhaltsam erzählt werden. Vielleicht wäre das hier auch möglich gewesen, wenn das Buch weniger Seiten gehabt hätte und die Entwicklung der Charaktere sich über das ganze Buch verteilt hätte. So aber muss ich leider sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Mein Fazit: Die Geschichte hätte wirklich Potenzial den Leser mitzureisen, jedoch hat die Autorin es mit ihrer Umsetzung leider nicht geschafft. Schade.

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