Sheldon Rusch

 3.4 Sterne bei 130 Bewertungen
Autor von Rabenmord, Mordmelodie und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sheldon Rusch

Rabenmord

Rabenmord

 (70)
Erschienen am 27.04.2018
Mordmelodie

Mordmelodie

 (38)
Erschienen am 27.04.2018
Sündenmord

Sündenmord

 (17)
Erschienen am 27.04.2018
Mordtherapie

Mordtherapie

 (5)
Erschienen am 27.04.2018
For Edgar

For Edgar

 (0)
Erschienen am 07.11.2006
Separated at Death

Separated at Death

 (0)
Erschienen am 03.03.2009
The Boy with Perfect Hands

The Boy with Perfect Hands

 (0)
Erschienen am 04.09.2007

Neue Rezensionen zu Sheldon Rusch

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Rabenmord" von Sheldon Rusch

Von Edgar Allan Poe inspiriert
Karin_Kehrervor 2 Jahren


Ein Serienmörder versetzt Illinois in Schrecken. Die Morde sind bis in grausige Einzelheiten den Geschichten von Edgar Allan Poe nachgestellt und die Presse bezeichnet den Täter bald als den „Raben“.
Special Agent Elizabeth Hewitt nimmt zur Aufklärung der Mordserie die Hilfe ihres ehemaligen Liebhabers und Poe-Experten Scott Gregory in Anspruch. Doch sie ahnt nicht, welches Ziel der grausame Mörder tatsächlich hat.

Die Werke von Edgar Allan Poe haben schon unzählige Schriftsteller inspiriert und in diese schaurigen Welten abzutauchen ist eine besondere Herausforderung. Leider gelingt dies in Rabenmord nicht so ganz. 
Die Geschichte ist zwar durchaus spannend, die Schilderung der Morde dient aber eher vordergründig dazu, Ekel und Schrecken zu erregen. 
Die kurzen Kapitel lassen einen manchmal nicht so richtig in das Geschehen kommen und sobald eine neue Figur auftaucht, kann man sicher sein, dass sie Opfer des „Raben“ wird. 
Der Schreibstil ist zum einen durch kurze, verstümmelte Sätze gekennzeichnet, andererseits ergeht sich der Autor in schwülstigen Metaphern, die eher verwirren. 
Elizabeth Hewitt hat Selbstmord und Tod ihres Vaters noch nicht bewältigt, ebenso wie den Selbstmord ihrer Schulkollegin vor vielen Jahren. Sie arbeitet hauptsächlich intuitiv, was oft nicht nachvollziehbar ist und bleibt für den Leser eher distanziert. Ihre Vorliebe für Jazz und heiße Schokolade wird mit der Zeit ein wenig zu oft strapaziert. 
Der Täter lässt sich leider schnell erraten, auch wenn sich der Autor krampfhaft bemüht, eine falsche Spur zu legen. 
Wer das Werk von Edgar Allan Poe kennt, wird von der nonchalanten Analyse des „Poe-Experten“ Gregory eher enttäuscht sein. Wer den Meister des Makabren nicht gelesen hat, wird wahrscheinlich mit den Andeutungen nichts anfangen können. Ebenso werden Nicht-Jazz-Fans mit den zahlreichen Musiktiteln nichts verbinden. 

Fazit: Grundsätzlich gute Idee, aber leider zu wenig ausgearbeitet.

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sommerleses avatar

Rezension zu "Mordmelodie" von Sheldon Rusch

Interessantes Musikthema
sommerlesevor 2 Jahren

Der Thriller "*Mordmelodie*" von "*Sheldon Rusch*" erschien 2007 im "*Fischer Verlag*".

In Illinois hält eine Reihe von Doppelmorden die Bewohner in Atem.   Special Agent Elizabeth Hewitt untersucht die Fälle. Auffällig ist, dass sie alle in der Nacht stattfanden, während im Radio eine bestimmte klassische Musik gespielt wurde: die Nocturne in Es-Dur von Frédéric Chopin. Bringt diese Erkenntnis Hewitt weiter?

Mordmelodie fängt eigentlich recht vielversprechend als spannender Psycho-Krimi an. Aus der Sichtweise des Täters bekommt man eine packende Sicht seiner Denkweise und von seinem kranken Seelenleben präsentiert. Doch dann verläuft sich die Anspannung in belanglose Beschreibungen und Aktionen von Hewitt, die man als gerade noch solide bezeichnen kann.

Dieser Thriller ist gut zu lesen, der Schreibstil ist mit witzigen Wortduellen gespickt, einige umständliche Passagen machen mir allerdings zu schaffen. Für einen Thriller hätte es etwas packender geschrieben sein können. Es gibt kurze Kapitel, die mit besonderen Tötungsmethoden überraschen und auch der Bezug zur klassischen Musik ist originell.

Elizabeth Hewitt ermittelt und stösst auf einen alten Bekannten aus dem College. Ist er in die Sache verwickelt? Hier möchte ich nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall ist Hewitt bestrebt, weitere Morde zu verhindern. Doch die Zeit drängt, die nächste Nocturne steht wieder auf dem Nachtprogramm.
Die Charaktere hätte ich mir ausdrucksstarker gewünscht. Selbst Hewitt war etwas undurchschaubar und flach beschrieben. 
Die Auflösung hat leider einen ziemlich konsturierten Effekt, der mir nicht gefallen hat.
 
Ein Thriller, der mich nicht vom Hocker gerissen hat! Schade, das Potential mit dem interessanten Thema hätte besser umgesetzt werden können.
 

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kassandra1010s avatar

Rezension zu "Rabenmord" von Sheldon Rusch

Die Handschrift des wahren Meisters!
kassandra1010vor 2 Jahren

Alles dreht sich um Edgar Allen Poe und ein Mörder geht um und nutzt die Handschrift von Poe um Serienmorde begeht.

Ein wirklich brutaler und makaberer Krimi oder besser gesagt Thriller, bei dem das FBI mit Elizabeth Hewitt und mit dem Poe Kenner Gregory den Raben jagen.

Doch die Spur führt mehrfach ins Leere bis der entscheidende Hinweis geliefert wird....


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