Sheldon Rusch Sündenmord

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Inhaltsangabe zu „Sündenmord“ von Sheldon Rusch

Eine schreckliche Mordserie erschüttert ganz Illinois: Eine Reihe Prominenter, die mit spektakulären Fällen im Licht der Öffentlichkeit standen, werden brutal hingerichtet. Elizabeth Hewitt bittet ihren ehemaligen Kollegen Matthew um Hilfe. Seit einer schweren Kopfverletzung lebt dieser zurückgezogen in einem buddhistischen Kloster. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Jagd nach dem Killer. Da geraten auch sie ins Visier des Wahnsinnigen…

Im Gegensatz zu seinen Nachfolgern der Reihe, ist der 1.Teil etwas anders, vom Stil her, wie auch in der Art den Mörder zu jagen.

— Cridilla
Cridilla

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  • Rezension zu "Sündenmord" von Sheldon Rusch

    Sündenmord
    Sutchy

    Sutchy

    01. July 2015 um 07:06

    Bereits der zweiten Band der Reihe war nicht mehr so gut wie der erste, aber Teil 3 geht gar nicht.  Dabei hätte man aus dem Plott so viel machen können. Ich meine Gottes Gebote... ...ich bitte euch. Doch nicht nur dieses Gebote-Konstrukt überzeugt mich nicht, sondern auch die Charaktere. Fand man die in den Vorgängern noch sympathisch, sind sie jetzt nur noch ein schwacher Abklatsch. M.E. agieren sie eigentlich gar nicht miteinander. Sie schleichen im Handlungsbogen herum und treffen doch nicht aufeinander - wie man es sich eigentlich gewünscht hat. Ständig sind sie mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, die sie jedoch nicht lösen können und philosophieren ewig herum. Was streckenweise sehr langatmig und sehr öde ist.  Und man bekommt den Eindruck der Autor weiß selbst nicht was er will. Einzig das Finale punktet. Vielleicht weil das Gute gesiegt hat, der Böse bestraft wurde, oder weil Matt seiner Elizabeth verziehen hat. Ich denke eher weil damit das Buch zu Ende war und man es in den Schrank stellen konnte. Meine Schlussfolgerung daher: Mindestens dreimal überlegen, ob man auch den neuen Fall der Elizabeth Hewitt kauft!

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  • Gott als Serienkiller, ein etwas seltsamer Mönch, Spezialermittlerin Hewitt und die 7 Zwerge…

    Sündenmord
    Cridilla

    Cridilla

    Kurz zum Autor: Sheldon Rusch arbeitet als Marketingmanager und Yogalehrer. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in der Nähe von Milwaukee in Wisconsin. Im Fischer Taschenbuch Verlag erschien die ganze Thrillerreihe mit Special Agent Elizabeth Hewitt, aus vier Büchern bestehend. Kurz zum Inhalt: Wer ohne Sünde ist… Eine schreckliche Mordserie weckt die Aufmerksamkeit der Polizei von Illinois: Eine Reihe, die angeblich gegen eines der zehn Gebote verstoßen haben, werden brutal hingerichtet. Special Agent Elizabeth Hewitt bittet ihren ehemaligen Kollegen Matthew um Hilfe. Seit einer schweren Schussverletzung lebt dieser zurückgezogen in einem buddhistischen Kloster. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Jagd nach dem Killer. Da geraten auch sie in das Visier des Wahnsinnigen… Der allererste Fall für Elizabeth Hewitt, Special Agent der Illinois State Police. Warum der Autor den allerersten Fall der Reihe ausgerechnet am Ende geschrieben hat, ist mir ein Rätsel. Leider fehlen hier gänzlich die musikalischen Anspielungen, was der Anziehungskraft des Schreibstiles ein großes Manko verleiht. Durchweg schade. Dafür wird hier mit dem Vergleich der sieben Zwerge aus dem Disney Film Schneewittchen gearbeitet. Elizabeth nimmt die Namen der bekannten Sieben und stellt Vergleiche zu Männern an, die ihr im Laufe der Geschichte begegnen. Eine etwas seltsame und ungewöhnliche Ansicht, die mir wirklich etwas fremd blieb. Das sollte zwar wohl ihre etwas raue Art etwas auflockern, ich empfand jedoch das genaue Gegenteil. Dafür war die Figur des Mörders eine durchaus Neue, die mir so bis jetzt noch nicht untergekommen war. Jemand, der sich für Gott hält und dementsprechend seine Urteile über die Menschheit und einige Individuen im Besonderen, je nach seiner Einschätzung, positiv oder negativ ausfallen ließ. Es bedurfte einiger Anlaufschwierigkeiten um richtig in Fahrt zu kommen, zumindest, was mein doch sehr gemindertes Lesevergnügen betraf. Der Stil von Rusch war auf einmal ein gänzlich Anderer und wurde zusehends immer simpler, schade. Zwar war die Verknüpfung von Hewitt mit ihrem ehemaligen Weggefährten und Partner Matthew hier in den Mittelpunkt gerückt und wurde auch sehr minutiös beleuchtet und erklärt, trotzdem blieb der durch Elizabeth angeschossene Mönch doch sehr hölzern, gerade wohl auch wegen seiner seltsamen Meditationsabdriftungen, die er immer dann vornahm, wenn seine „normalen“ Emotionen Hewitt gegenüber, wieder hochkamen. Durch seine Kopfverletzung fehlt ihm die Fähigkeit normale Emotionen auszudrücken und er empfindet seine neue Leere als durchweg angenehm und erwünscht. Immer dann, wenn seine Vergangenheit auftaucht, scheint auch ein altes Stück seiner Selbst wiederhochzukommen und er versucht sich, durch Trance, von diesem Ballast zu befreien. Zwar gelingt ihm dies, doch das Zusammenarbeiten mit Elizabeth gipfelt zwangsläufig in einer gemeinsamen Nacht, die für ihn wohl eine Art Ventil darstellt und ihm sonst nichts weiter bedeutet. Das einzig Positive, dass seine Fähigkeit manches neu wahrzunehmen hervorbringt, ist die wohl gemeinsame Denkweise mit dem Killer. So kann er seine ehemalige Partnerin auf die Fährte von „Gott“ bringen und ihr äußerst wertvolle Hinweise zukommen lassen. Hewitt braucht diese Hinweise, da eine Spezialeinheit der Meinung ist, den Killer geschnappt zu haben und ihr Chef und sie die Einzigen sind, die die Wahrheit kennen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, in der ein Alzheimerpatient eines Seniorenwohnheimes eine bedeutende Rolle einnimmt und sie beide in eine fast tödliche Falle laufen mit beinahe fatalen Konsequenzen… Ich konnte mit diesem ersten Teil der Hewitt Reihe leider nicht warm werden. Die Stiländerungen empfand ich als zu krass und teilweise so eingreifend, dass mir die Lust am miträtseln schnell verflog. Gerade das Stilistische hatte mich an den anderen Thrillern so angezogen, in den Bann gezogen. Aber hier fehlt das Besondere leider. Auch das etwas seltsame Ende – die Tanzsequenz von Elizabeth mit diversen Partnern - ist etwas zu metapherreich überladen und äußerst rätselhaft für mich geblieben. Selbst „Gott“ taucht darin auf, obwohl er eigentlich tot sein sollte… Die einzige Figur, die facettenreich und sehr ambivalent dargestellt wurde, war der blinde Obdachlose Moses Robinson, der so eindringlich beschrieben wurde, dass er einem unter die Haut ging, und auch gerade wegen seiner seltsamen Gefühle Kindern gegenüber nicht so schnell wieder losgelassen hat. Er nimmt einen hohen Stellenwert im Ablauf ein und hat auch durchaus seine Momente, gerade wenn er mit der Rippe – dem Geschenk Gottes – unterwegs in seinem Park ist. Aber auch in der Szene, als Gott letztendlich seinen großen Showdown in der Opferungssequenz hat, bekommt er einen großen Auftritt und wird zum geheimen Helden des Buches. Abschließend kann ich nur sagen, dass man den 1.Fall von Hewitt nicht lesen muß, aber durchaus lesen kann, wenn man sich näher für ihre Beziehung zu ihrem ehemaligen Partner Matthew interessiert, da sie immer wieder in den anderen Büchern erwähnt wird und man hier endlich die Auflösung zu diesem Geheimnis aus ihrer Vergangenheit erfährt, aber ansonsten ist dieser Thriller keine Leseempfehlung, selbst wenn hier die gleiche Übersetzerin Susanne Goga-Klinkenberg am Werk war. Was auch noch durchaus erwähnenswert ist, ist die biblische Seite des Falles, die Spannung aufkommen lässt. Da der Mörder einem Gottkomplex unterliegt, tötet er nach biblischen Vorgaben, die die Ermittler teilweise an ihrem Verstand zweifeln lassen. Und somit werden optisch gruselige Szenarien konstruiert, wenn Gott seine "Schäfchen" zu sich holt… Ansonsten kann ich leider nur drei Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Sündenmord" von Sheldon Rusch

    Sündenmord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. June 2011 um 21:28

    Dies ist der erste Fall für Special Agent Elizabeth Hedwitt, wenn auch nicht das erste Buch, das aus dieser Reihe erschienen ist. Inhalt In „Sündenmord“ verfolgt die taffe Kommissarin einen Mörder, der sich für Gott hält und, als Warnung für die Menschheit, bekannte Persönlichkeiten, die gegen eines der zehn Gebote verstoßen haben, umbringt. Für diesen Fall braucht Hedwitt jede Unterstützung, die sie haben kann. Unter anderem holt sie sich diese von ihrem ehemaligen Kollegen und Liebhaber Matt Carlisle, der nach einer Schusswunde am Kopf in einem buddhistischen Kloster lebt. Meine Meinung Ich kann nicht behaupten, dass „Sündenmord“ annähernd so gut wie andere Bände der Reihe ist. Die Story ist ziemlich flach und langgezogen. Man hat das Gefühl, dass sich die einzelnen Kapitel immer wieder wiederholen und kaum neuen Inhalt bieten. Zudem sind die Kapitel ziemlich kurz, was einen immer wieder dazu verführt das Buch einfach weg zu legen und ein anderes Mal weiter zu lesen. Vieles in dem Buch wird nur angedeutet und nicht näher erklärt oder einzelne Handlungen sind weder für den Leser plausibel, noch werden sind zu Ende geführt und man erlebt einen Sprung in der Geschichte. Einzig und alleine die Charaktere sind noch einiger maßen gut dargestellt, auch wenn der Vorfall mit Matts Schusswunde am Kopf und dem „Tunnel“, der dadurch entstanden ist, einem irgendwann aus den Ohren raushängt. Lieber hätte der Autor mehr Wert auf die Kriminalgeschichte legen können, denn die Spannung tendiert zu Null. Auch wenn die Story sehr unter diesen negativen Aspekten gelitten hat, kann man sagen, dass der Schreibstil von Sheldon Rusch, der zwar ein wenig anspruchsvoller aber trotzdem flüssig ist, das Buch rumgerissen hat. Ansonsten hätte ich sicher nicht bis Ende durch gehalten xD. Fazit Kaum Spannung, laue Story, man muss sich diesen Thriller nicht antun und sollte lieber die anderen Bände lesen.

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