Shelley Adina Her Own Devices

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Inhaltsangabe zu „Her Own Devices“ von Shelley Adina

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    Her Own Devices
    annlu

    annlu

    04. January 2016 um 20:52

    She was committed to her new life now, for good or ill. Magnificent Devices Band 2 Noch nicht lange lebt Lady Claire in zwei Welten, doch sie scheint sich gut daran gewöhnt zu haben: einerseits führt sie als Lady of Devices ihre Gruppe von Kindern an und muss sich gegen gegnerische Banden verteidigen, während sie andererseits einen Job bei Andrew Malvern annimmt und ihn bei seinen Erfindungen unterstützt. Dazu muss sie eine Möglichkeit finden, mit einer Erfinderin in Kontakt zu treten, die für verrückt erklärt wurde und in Bedlam eingesperrt wurde. Ihre Verantwortung meistert sie mit Bravour, im Umgang mit Männern wird sie allerdings überrascht, als Lord James ihr eröffnet, dass er sich mit ihr verloben will. Kurzerhand sagt sie zu, um ihrer Mutter zu entgehen und ihre Pläne zu studieren durchzusetzen. Sie hat allerdings nicht vor, ihn zu heiraten. Doch so leicht lässt er sich nicht abschütteln. Die Geschichte kommt ohne große Rückblicke auf Band eins aus, liest sich genauso flüssig und basiert wieder auf den starken Charakter von Claire. Schon im ersten Kapitel begegnet der Leser die rücksichtslose Lady of Devices, die den Anführer einer Gang bedroht. Sie weiß genau, was sie will und wie sie es durchsetzt. Daher kann man ihren Unmut verstehen, wenn ihre Mutter oder Lord James sich in ihr Leben einmischen wollen. So leicht fällt es ihnen allerdings nicht, da ihre neue Familie ihr wichtiger ist, als ihr Ansehen. Um so unsympathischer wirkt James mit seinen Forderungen und Anmaßungen. In Hinsicht auf ihn lässt sie sich reichlich Zeit ihren Willen durchzusetzen. Neben Claires Charakter macht die steampunk Welt das Buch so interessant. Hier hatte ich das Gefühl, dass noch mehr darauf eingegangen wird, als im ersten Band. Durch die Erfinderin und Andrew werden Diskussionen zu Dampfmaschinen von Überlegungen zu Elektrizität und Kinetik abgelöst. Ironisch finde ich immer wieder, dass Claires Schicksalsschlag vom Scheitern des Verbrennungsmotors ausgelöst wurde. Gerade dass die Erfindungen und die Sorge um die Kinder in ihrer Verantwortung Claire bei weitem wichtiger ist, als ihr Gefühlsleben macht einen Teil des Charmes des Buches aus – Romantik hält sich damit in Grenzen, Spannung und tolle Charaktere stehen im Vordergrund. Wieder ein gutes Buch.

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