One two-hundred-and-fiftieth of a second
It was less that the time it takes to form a conscious thought. But there were shadows of thoughts: precursors, or echoes of those just past.
Ich habe das Buch eigentlich im Großen und Ganzen sehr gerne gemocht.
Ich finde, die Charaktere sind sehr ausgeprägt beschrieben und ihre Motive sind (bis zu einem gewissen Grad) nachvollziehbar, jedenfalls, wenn man am Ende zurück blickt.
Das Buch springt zwischen 1977 und 2007 hin und her, zwischen einem jungen, elfjährigen Bub, der mit den fremdenfeindlichen Einstellungen seiner Mitmenschen kämpft und dem erwachsenen, schlafmittelabhängigem Mann, der aus ihm geworden ist.
Wie wahrscheinlich geplant, lösen sich die meisten Fragen, die man im Laufe des Buches hat am Ende auf, allerdings ist es während des Lesens oft mühsam und anstrengend, weil man oft nicht wirklich Ahnung hat, wovon die Charaktere gerade reden und auf was sie sich beziehen.
Trotzdem finde ich das Buch, vor allem auch wegen dem Ende, an dem sich doch einiges auflöst, sehr gelungen.

