Sherman Alexie Lachsjäger

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Inhaltsangabe zu „Lachsjäger“ von Sherman Alexie

Die neun Erzählungen in "Lachsjäger" handeln von einem Typus des amerikanischen Indianers, der uns in Büchern ansonsten nicht begegnet: von Leuten, die ihre Rechnungen bezahlen, ihre Stellungen behalten, sich ver- und wieder entlieben. Ein Journalist - Indianer vom Stamm der Spokane - wird aus dem Reservat in die Stadt verschlagen. Er nimmt als Anhalter einen Lummi-Boxer mit, der es mit dem stärksten Indianer der Welt aufnehmen will. Ein Sohn, ebenfalls Spokane-Indianer, wartet auf seinen Vater, der Diabetes hat und aus dem Krankenhaus "mit nahezu normalem Blutzucker, einem Beutel voll Injektionsnadeln und der Hälfte seines linken Fußes" nach Hause kommen soll. Zwei Menschen, die sich entfremdet haben und verschiedenen Ethnien angehören, werden durch einen Verkehrsunfall voneinander getrennt und entdecken von neuem ihre Liebe füreinander. Ein weißer Aussteiger überfällt eine "Internationale Pfannkuchenbraterei", wo er einen Dollar pro Kunden sowie einen Liebhaber fordert. Nebe n 42 Dollar bekommt er einen übergewichtigen Indianer und gibt ihm den Namen Salmon Boy. Sherman Alexies vermittelt in jeder seiner Erzählungen außergewöhnliche Leidenschaft: Es sind im Grunde immer Liebesgeschichten - zwischen Eltern und Kindern, Weißen und Indianern, Berühmtheiten und gewöhnlichen Sterblichen.

Ich mag seine Romane, aber diese Kurzgeschichten haben mich allesamt ratlos zurückgelassen.

— Amilyn

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    Lachsjäger

    Amilyn

    15. June 2016 um 00:03

    Ich weiß auch nicht... Entweder, Kurzgeschichten sind einfach nichts für mich, oder das hier war wirklich mies. Aber mal von vorne. Lachsjäger von Sherman Alexie beinhaltet neun Kurzgeschichten über Spokane- und/oder Coeur d'Alene-Indianer, die mit dem Leben oder der Liebe oder mit beidem kämpfen, und beinahe jede Geschichte war gerade dann zu Ende, als ich das Gefühl hatte, jetzt käme sie erst richtig in Fahrt. Vielleicht hätte ich, wenn sie alle länger gewesen wären, bei der ein oder anderen auch den Sinn verstanden, warum sie geschrieben worden sind, so aber ließ mich jede einzelne Geschichte ziemlich ratlos zurück. Folgende Geschichten sind also in Lachsjäger zu finden: Assimilation - über eine Frau, die ihren Mann betrügen will. -Gleich bei der ersten Geschichte habe ich schon mal nicht verstanden, warum die überhaupt geschrieben wurde. Es geht eigentlich um nichts, schafft es, auf weniger als 30 Seiten abzuschweifen und hat einen viel zu poetischen Schreibstil. Der härteste Indianer der Welt - über einen Mann, der einen Anhalter mitnimmt. -Die zweite Geschichte wäre größer erzählt bestimmt ganz schön gewesen, so aber eigentlich nur ein Stückchen Text. Klasse - über einen Mann mit Eheproblemen, der sich prügeln will. -Die erste Geschichte, die mir etwas gefallen hat, aber so richtig klasse war sie nicht. Süd zu Südwest - über einen Mann, der einen "Liebesamoklauf" unternimmt. -Eine schöne Idee, nur leider war sie so geschrieben, dass man alle Protagonisten für absolut blöde hält. Der Sündenbüßer - über einen Jungen, der in einen Krieg gerät. -Eine richtig tolle Idee, wahnsinnig interessant, leider wieder viel zu hochtrabend-poetisch geschrieben, und auf dem Höhepunkt all meiner Fragen... auch schon wieder vorbei... Indianerland - über einen Mann, der eine ehemalige Collegefreundin besucht. -Fängt irgendwie seltsam an, geht seltsamer weiter und endet am aller-seltsamsten wieder mal mittendrin. Saint Junior - über einen Mann, der sich an seine Collegezeit erinnert. Das wäre auch eine der Geschichten, die ich gerne "in groß" gelesen hätte, denn der Protagonist war sehr gut gezeichnet: frech-arrogant als Jugendlicher, brav und angepasst als Erwachsener. Schade... Lieber John Wayne - über eine alte Frau, die mal was mit John Wayne hatte. -Hatte mal ausnahmsweise ein richtiges Ende, war auch ganz gut erzählt, teilweise im Interview-Stil und teilweise im Erzählstil. Aber irgendwie unangenehm, Sexgeschichten über John Wayne zu lesen. Ein guter Mensch - über einen Mann, der seinen Vater zum Sterben nach Hause holt. -Und noch eine Geschichte, mit der ich gerne mehr Zeit verbracht hätte. War gut erzählt, aber einfach zu kurz. Fazit: Um einige Geschichten ist es wirklich schade. Manche sind einfach nur Murks. Ich mag Sherman Alexies Romane wirklich sehr, aber dieser Kurzgeschichtenband hat mich überhaupt nicht überzeugt und bekommt insgesamt 2** von mir. PS: Ich sehe gerade, das Buch ist hier bei lovelybooks unter "Historische Romane" eingeordnet, das ist natürlich völlig falsch. Es geht ausschließlich um Indianer, die in der heutigen Zeit leben, bzw. eine Geschichte spielt schätzungsweise in den 1950ern und eine im Jahr 2052.

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