Orleans

von Sherri L. Smith 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Orleans
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Inhaltsangabe zu "Orleans"

First came the storms.
Then came the Fever.
And the Wall.

After a string of devastating hurricanes and a severe outbreak of Delta Fever, the Gulf Coast has been quarantined. Years later, residents of the Outer States are under the assumption that life in the Delta is all but extinct…but in reality, a new primitive society has been born.

Fen de la Guerre is living with the O-Positive blood tribe in the Delta when they are ambushed. Left with her tribe leader’s newborn, Fen is determined to get the baby to a better life over the wall before her blood becomes tainted. Fen meets Daniel, a scientist from the Outer States who has snuck into the Delta illegally. Brought together by chance, kept together by danger, Fen and Daniel navigate the wasteland of Orleans. In the end, they are each other’s last hope for survival.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780399252945
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Putnam Publishing Group
Erscheinungsdatum:07.03.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    78sunnys avatar
    78sunnyvor 5 Jahren
    Keine Empfehlung von mir

    2,6 von 5 Sternen

    *Aufmachung/Qualität*

    Die Aufmachen ist der Hammer. Ich liebe das Cover. So viele Details,soviel Atmosphäre.

    Unter dem Umschlag ist das Buch rot. Es ist super leicht und flexibel ohne billig zu wirken. Das Papier ist typisch für englische Bücher ziemlich grob und gelblich, aber auch das passt. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und jedes beginnt mit einer Illustration, die richtig toll aussieht. Es ist eine Art Tropfen der aufs Wasser aufschlägt und darin bildet sich der jeweilige Titel des Abschnitts. Dieser hat mit dem aktuellen Status der Protagonistin zu tun.


    *Meinung:*
    So und nun wird es schwierig. Das Buch war so gar nicht meins und trotzdem würde ich es nicht als schlecht an sich bezeichnen – daher diese Mittellösung von 2,6 Sternen.


    Dies ist keine ausführliche Rezension sondern nur meine kurze Meinung, in der ich euch berichte, was mich gestört hat und was ich positiv fand.


    Positiv kann ich nur eine Sache benennen und das war der Weltaufbau. Der war sehr gut durchdacht und überzeugte mich voll. Hier wird ziemlich realistisch beschrieben, wie sich eine abgeschottete Gruppe von Menschen, die immer noch von einem Virus bedroht werden, gesellschaftlich 'zurückentwickeln“. Das Buch setzt zu einem Zeitpunkt ein wo der Virus zwar noch wütet, aber nur bei bestimmten Blutgruppen besonders schlimm ist. Mit Hilfe des Blutes bestimmter anderer Blutgruppen gibt es Linderung für die Symptome der Krankheit. Eine zivilisierte Regelung ist nicht mehr möglich. Menschen schließen sich zu Tribes (Stämmen) zusammen und jagen sich. Außerdem gibt es Menschen, die auf bestimmte Art und Weise auch außerhalb solcher Stämme überleben, aber auch diese sind vom Bluthandel oder Blutgier betroffen und regeln dies auf die eine oder andere Art und Weise. Hier werde wirklich erschreckende Dinge geschildert und ich kann die Altersangabe von 12 Jahren nicht im geringsten nachvollziehen. Das ist nicht nur schädlich für Kinder diesen Alters sondern es wird sie auch in keinster Weise ansprechen. Das Buch hat zwar eine jugendliche Hauptprotagonistin, aber diese handelt und denkt sehr erwachsen, da sie schon lange auf sich selbst gestellt war. Auch die ganze Handlung um den Virus, die Gesellschaftsveränderung und die Politik spricht wohl kaum jemanden mit 12 Jahren an. Ich denke das Buch sollte man ab 17 Jahren empfehlen.


    Naja, so viel wollte ich gar nicht dazu schreiben. Nun noch zum negativem. Für Leser deren Muttersprache nicht englisch ist, ist dieses Buch ein Graus. Ich habe erst gar nicht verstanden, warum es sich so schwer las, bis ich ständig Fehler fand. Später kam heraus, dass die Teile die aus Sicht der weibl. Hauptprotagonistin geschrieben wurden, durchweg (also nicht nur bei der wörtlichen Rede) in einer Art Slang bzw. Stammessprache geschrieben war. Für Muttersprachler mag das vielleicht wenig relevant sein, aber ich hätte das Buch am liebsten an die Wand geschmissen. Mal als Beispiel:

    statt 'their' wurde immer 'them' benutzt

    statt 'is' wurde 'be' benutzt

    und dann wurden noch ständig Wörter weggelassen, wie zum Beispiel 'I Jennifer' oder ähnliches. Es war in fast jedem Satz und es nervte.

    Später kommen noch andere Perspektiven dazu. Da wurde dann, Gott sei Dank, korrektes Englisch benutzt, aber da war mir das Ganze dann schon ziemlich verhasst.


    Ein weiterer negativer Punkt war für mich das Emotionale. Ich fand null Zugang zu den Charakteren. Die weibliche Hauptprotagonistin erlebt schreckliche Dinge von Misshandlungen, über Vergewaltigungen bis hin zum Tod von nahestehenden Personen und alles wird erzählt als spräche man vom Wetter. Mit solchen Büchern kann ich nichts anfangen.


    Spannend war es auch nicht für mich, weil sich vieles hinzog und belanglose Dinge erzählt wurden. Irgendwann fing ich dann an querzulesen.


    Weder Emotionen noch eine Liebesbeziehung (die kommt hier gar nicht vor) machten dieses ganze zähe Handlung und den grausigen Schreibstil wett. Nichts was ich an einem Buch liebe, war hier vorhanden, dabei hatte ich es so gehofft und mich echt durchgequält.



    Warnungen: Mord, Tod, Kindesmisshandlung, Vergewaltigung, u. u. u. (Warnungen sind bei mir nicht negativ wertend gemeint, sondern nur ein Hinweis für die Leser, die aus persönlichen Gründen ganz gezielt bestimmte Inhalte vermeiden möchten.)


    Grundidee 3/5

    Schreibstil 1/5

    Spannung 2/5

    Emotionen 2/5

    Charaktere 3/5

    Liebesgeschichte 0/5


    *Fazit:*

    2,6 von 5 Sternen

    Ich bin froh, dass ich das Buch jetzt abhaken kann. Ich kann es keinem empfehlen, es sei denn es stört euch nicht, dass der Text hier nicht grammatikalisch korrekt ist, ihr lest gern kühle, emotionslose Geschichten, braucht keine Liebesgeschichte oder eine sehr spannende Handlung. Mehr kann ich wirklich nicht mehr sagen.


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