Sherrilyn Kenyon In den Fängen der Nacht: Roman

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Inhaltsangabe zu „In den Fängen der Nacht: Roman“ von Sherrilyn Kenyon

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    In den Fängen der Nacht: Roman

    Kiala

    28. September 2012 um 10:17

    Der neueste (ins Deutsche übersetzte) Dark Hunter-Roman zeichnet sich durch seine Schnörkellosigkeit und sein atemberaubendes Tempo aus. Von Beginn an werden die Protagonisten von einer Gefahr in die andere geschickt. Es gibt kaum eine Atempause zwischen den Kämpfen und die Situation in Seattle eskaliert immer mehr. Ja! In Seattle. In New Orleans bei unseren alten Freunden herrscht momentan noch Chaos wegen Hurrikan Katrina, aber ganz ohne bekannte Figuren müssen wir dann doch nicht auskommen. Der Squire Otto scheint wirklich überall seine Hände drin zu haben und endlich kehrt auch Nick in die Welt zurück. So gerne ich ihn bisher immer hatte und so leid er mir wegen der zurückliegenden Ereignisse tut, so sehr ging er mir hier auch auf die Nerven! Wenn er so weiter macht, werde ich mich freuen, wenn ihn jemand endlich einen Kopf kürzer macht! Am liebsten hätte ich ihn geschüttelt und geraten endlich mal erwachsen zu werden. Das immerhin tut der Hauptprotagonist Ravyn. Als einziger Dark Hunter mit Were Hunter-Wurzeln hat er natürlich mit einer tragischen Vorgeschichte zu kämpfen (welcher Kenyon-Held hat das nicht?). Einst von seiner ihm zugedachten Gefährtin verraten und dann noch von der eigenen Familie getötet und verstoßen, ist er voller Schmerz. Aber er schafft es endlich seine Schuldgefühle los zu werden, sich seiner Familie zu stellen und einen klaren Blick auf das Vergangene zu werfen. Das macht ihm auch die Beziehung zu Susan möglich. Die Hauptprotagonistin Susan ist eine in jeder Hinsicht starke Frau. Nicht nur emotional, ebenso ist sie bei Handgreiflichkeiten nicht zimperlich! Auch ihr hat das Schicksal böse mitgespielt. Zu Beginn der Geschichte muss die frühere Starjournalistin, nachdem sie bei einer wichtigen Story hereingelegt wurde, für ein Schmierenblättchen arbeiten, weil sie niemand sonst mehr einstellen möchte. Sie verabscheut die irren erfundenen Geschichten a la „Killermotten auf den Vormarsch“ mit großer Inbrunst und ist nicht begeistert als ihr Chef sie auf eine neue Story über einen gestaltwandelden Vampir ansetzt. Und dann benehmen sich auch noch ihre besten Freunde sehr merkwürdig. Im Zuge dessen steht Susan plötzlich trotz Allergie mit einer Katze aus dem Tierheim da. Und damit beginnt augenblicklich das Chaos! Es sorgt aber so auch für jede Menge Witz, den Susan ist nicht so schnell bereit an eine übernatürliche Welt zu glauben und dann kommt es noch zu einigen Verwechslungen. Dadurch wird die Spannung immer wieder etwas abgemildert. Später sorgt die wachsende Vertrautheit zwischen Ravyn und Susan für genügend Ruhepausen. Susans frische, realistische Einstellung sorgt jedenfalls für neuen Wind in Ravyns Leben, aber auch in der ganzen Dark Hunter-Gemeinde von Seattle. Die das durchaus gebrauchen kann. Denn auch die Daimonen unter Stryker bedienen sich völlig neuer Methoden. Sie haben die Seattler Polizei auf ihre Seite gebracht und bedienen sich jedes schmutzigen Tricks, der ihnen einfällt. Die treibende Kraft neben Stryker ist seine Schwester Satara, die eigentlich Artemis Dienerin ist. In den nächsten Bänden dürfen wir gespannt sein, welche unguten Dinge dieses Gespann noch alles aushecken wird. Ihr neuester Plan verheißt jedenfalls nichts Gutes… Am Ende gibt es viele Opfer zu beklagen, die den Leser nicht kalt lassen werden. Im Laufe des Romans lernen wir nämlich etliche Mitglieder der paranormalen Gemeinde besser kennen. Fazit: Temporeicher Band, der kaum Luft zum Atmen lässt. Humor und Romantik kommen dennoch nicht zu kurz, aber man muss sich auf etliche traurige und dramatische Ereignisse gefasst machen. Mal wieder ein solider paranormaler Liebesroman!

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