Sherry Jones Aisha

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Inhaltsangabe zu „Aisha“ von Sherry Jones

Als Aisha in jungen Jahren an den Propheten Mohammed verheiratet wird, ahnt sie nicht, dass dies der Anfang einer großen Liebe sein wird. Früh geübt in der Kunst, ein Schwert zu führen, muss sie erst lernen, was es heißt, eine Frau zu sein. Doch wie soll sie im Harem den Freiheitsdrang leben, den Mohammed so sehr an ihr schätzt? Die Geschichte einer starken Frau und einer großen Liebe – und ein Buch, das uns den Islam und seinen Propheten Mohammed von einer bislang unbekannten Seite zeigt.

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  • Rezension zu "Aisha" von Sherry Jones

    Aisha

    beowulf

    09. April 2011 um 12:36

    Das hätte sie gerne gehabt, die Autorin, dass ihr Roman für internationales Aufsehen sorgte. Doch dem war offensichtlich nicht so. Vor Erscheinen des Buches gab es einen großen Skandal, als Random House das Erscheinungsdatum "auf unbestimmte Zeit" verschoben hat, weil Terroranschläge radikaler Muslime befürchtet wurden. Über diesen Akt der Selbstzensur wurde dann heftig gestritten- über das Buch dann - Schweigen. Eine Rezension bei amazon, bei Lovelybooks steht es in mageren fünf Bibliotheken- einen Erfolg oder eine breite Diskussion kann man das kaum nennen. Daran ist sicher nicht zuletzt die Qualität des Buches schuld. Eine Provokation stellt es meines Erachtens nicht dar. Sicher- es ist in der Ich- Form, also sehr subjektiv aus der Sicht Aishas geschrieben und daher werden z.B. einige Beweggründe des Propheten für seine vielen Hochzeiten zwar genannt, aus der Sicht der eifersüchtigen Ehefrau heraus kann man aber durchaus behaupten die Autorin habe Mohammed als notgeilen Mann dargestellt. Ich hielte das für übertrieben, weil die Autorin eben den objektivierenden Ausgleich schon darstellt- aber ich bin auch kein radikaler Muslim. Ansonsten ist das eben ein historischer Roman mittlerere Art und Güte- nichts was man wegen Langeweile in die Ecke haut, aber auch nichts was den Leser zu Begeisterungsstürmen veranlasst. Flüssig geschrieben (übersetzt?). Nett - aber harmlos. Über historische Wahrheit einer Geschichte aus dem siebten Jahrhundert möchte ich nicht richten- nicht zuletzt, weil es zwar viel verschriftlichtes an Quellen zu diesem Geschehen gibt, dies aber aus jeweils sehr parteilichen Sichtweisen kommt und daher sicher nicht ohne jeweilige geeignete Beleuchtung der historischen Wahrheit niedergeschrieben wurde. So wie man im christlichen Mittelalter stets bedenken muss, dass die Quellen meist kirchliche Chroniken sind, also der Schwerpunkt sicher auf den Fehlern der Feinde der aktuellen Kirchenpolitik und nicht auf den Kritikern derselben lag, haben auch hier die Sieger die Geschichte geschrieben. Deutlich erinnert wird durch das Buch aber auch daran, dass viele üble Sitten, die teilweise in islamischen Ländern heute noch Brauch sind vorislamisch waren- Allah hat Mohammed nie offenbart, dass Frauen beschnitten werden sollen. Mohammed war für seine Zeit sehr fortschrittlich in der Behandlung seiner Frauen- seine Begleiter waren diejenigen, die die vorislamischen Traditionen aufrecht erhalten wollten und durchgesetzt haben. Eigentlich schade, eine breite Diskussion über die Rolle der Frau im Islam wäre sicher gut gewesen- dieses Buch war als Initiator dafür offensichtlich nicht gut genug.

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  • Rezension zu "Aisha" von Sherry Jones

    Aisha

    DasZufallsBuch

    08. October 2010 um 17:49

    Das junge Mädchen Aisha wird mit dem sehr viel älteren Propheten Mohammed verheiratet und das Buch beschreibt ihr Leben in seinem Harem. Aisha ist zerissen zwischen zwei Wünschen: frei zu leben und zu kämpfen, und sich die Liebe ihres Ehemannes zu sichern. Sie muss erwachsen werden und erkennen, dass sie sich für eines von beiden entscheiden muss. Dieses Buch hatte schon vor seiner Veröffentlichung einige Kontroversen ausgelöst, schreibt doch hier eine westliche Frau über den muslimischen Propheten Mohammed. Sherry Jones mag zwar arabische Geschichte studiert haben, aber an ihrem Roman merkt man das nicht. Er ist nachlässig recherchiert und durch die Augen einer modernen westlichen Frau gesehen geschrieben. Andererseits finde ich gut, dass dieses Buch am Ende doch veröffentlicht wurde. Wie viele schlechte Bücher gibt es über Jesus (Dan Brown!), warum also sollte es keines über Mohammed geben? Den Schreibstil fand ich in Ordnung, die Handlung war zwar nicht besonders spannend, aber auch nicht langweilig. Alles in allem war es ein durchschnittlicher Frauenroman, der so auch zu jeder anderen Zeit an jedem anderen Ort hätte spielen können. Sehr beliebig. Nur zwei Dinge sind mir besonders sauer aufgestoßen: Mohammed wird als alter (er hat Mitte fünfzig schon überschritten) geiler Bock portraitriert, der jedem neuen Rock nachsteigen muss, und die Hauptcharakterin Aisha ist nicht besonders sympathisch. Es ist wahr, sie ist noch ein Teenager und verhält sich dementsprechend, aber sie reflektiert immer wieder ihr Verhalten und gelobt Besserung, aber davon ist nichts zu merken. Und irgendwann habe ich dann die Geduld mit ihr verloren. Deshalb habe ich die letzten 60 Seiten auch nur noch überflogen. Kein schlechtes Buch, aber man sollte es nicht gedankenlos lesen.

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  • Rezension zu "Aisha" von Sherry Jones

    Aisha

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2009 um 12:11

    Aiisha wird in jungen Jahren mit dem Propheten Mohammed verheiratet und wird zu dessen Lieblingsfrau. Es entwickelt sich eine grpße Liebe, die aber zahlreiche Bewährungsproben bestehen muss. Aisha, die eine große Kämpfernatur ist, sehnt sich nach Freiheit und muss lernen in einem Harem mit ihrem Freiheitsdrang zurecht zu kommen. Ich habe das Buch buchstäblich verschlungen. Der Autorin ist es gelungen ein Bild von Mohammed zu zeichnen, so wie ich es mir auch vorstelle. Ein Mann voller Güte, Liebe, Demut vor dem Leben, Achtung und Wertschätzung für die Frauen. "Mohammed wollte uns die Freiheit geben, es waren die anderen Männer, die sie uns weggenommen haben." spricht Aisha. Neben dem Thema der Frauen, geht es aber auch um den Kampf für den Islam im 7.Jh., mit der Eroberung Mekkas. Der Roman war Gegenstand heftiger Debatten, weil er ursprünglich 2007, zuerst in den USA verlegt werden sollte, der Verlag aber dann seine Zusage revidierte, aus Angst vor Terroranschlägen. (Verstehe allerdings nicht warum) Erst massive Proteste von Salman Rushdie und anderen Journalisten und Autoren machten es möglich, dass dieses Buch nun doch in der USA erschienen ist und in zahlreichen anderen Ländern auch.

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