Sheryl Sandberg Lean In

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Inhaltsangabe zu „Lean In“ von Sheryl Sandberg

In Deutschland sitzen in den Vorständen der 100 umsatzstärksten Firmen gerade einmal 3 Prozent Frauen. International sieht es nicht viel besser aus. Sheryl Sandberg aber ist ganz oben angekommen. Sie ist Geschäftsführerin von Facebook und gehörte davor zur Führungsmannschaft bei Google. Außerdem erzieht sie zusammen mit ihrem Mann Dave zwei Kleinkinder. Sheryl Sandberg ist eine der wenigen sichtbaren Top-Managerinnen weltweit und ein Vorbild für Generationen von Frauen. In ihrem Buch widmet sie sich ihrem Herzensthema: Wie können mehr Frauen in anspruchsvollen Jobs an die Spitze gelangen? Sie beschreibt äußere und innere Barrieren, die Frauen den Aufstieg verwehren. Anhand von unzähligen Beispielen und Studien zeigt Sandberg, wie jede Frau ihre Ziele erreichen kann und welche Kleinigkeiten dem Erfolg manchmal im Wege stehen.

Ein interessantes Buch, was noch etwas weitsichtiger hätte sein können

— Tasmetu
Tasmetu

Bin noch mittendrin und schon total begeistert! Sheryl Sandberg erzählt ihre Geschichte und lässt viele weitere Aspekte miteinfliessen.

— Lesemarle
Lesemarle

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  • Ein interessantes Buch, was noch etwas weitsichtiger hätte sein können

    Lean In
    Tasmetu

    Tasmetu

    11. August 2016 um 09:34

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.deIch bin ein wenig zwiegespalten, was dieses Buch betrifft. Meine Gefühle sind gemischt, denn ich sehe sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte dieses Buches und weiß nicht genau, wo ich beginnen soll.Der für mich wichtigste Punkt des Buches ist der Feminismus. „Lean In“ trägt viele wichtige Sichtweisen und vor allem auch Fakten zur Femismus Diskussion bei, vor allem zum Thema des Berufswesens. Ich habe viel Neues gelernt und konnte hier meinen Horizont durch Sheryls Sichtweise aber auch der anderer Menschen, die sie hier zitiert, erweitern und habe diesbezüglich noch einiges zum Nachdenken.Vor allem die Aussage, dass die Welt vermutlich besser und gerechter wäre, wenn es mehr Frauen in hohen Position gäbe, fand ich mutig aber auch gar nicht so verkehrt. Man kann das natürlich nicht verallgemeinern, aber prinzipiell stimme ich ihr hier zu.Jedoch verstehe ich auch, warum sich einige Menschen so über dieses Buch aufregen. Denn obwohl Sandberg immer wieder betont, dass sie Glück hatte und dass nicht alle Frauen einen Weg wie den ihren einschlagen können oder wollen, ist sie eben doch eine priviligierte, weiße und auch reiche Frau der westlichen Welt und das merkt man sehr. Sie ist sehr bemüht, das nicht allzu „offensichtlich“ zu machen, aber so ist es nun einmal. An manchen Stellen fehlte ein wenig Weitsicht. So schrieb sie z.B. dass sie bei der World Bank gearbeitet hat um die Welt zu einem besseren Ort zu machen – allerdings (und das habe ich selbst erst vor kurzem gelernt) hat die World Bank zwar ein gutes Motto und im Westen ein gutes Image, in Wahrheit machen sie aber für die kleinen Bauern auf der ganzen Welt das Leben deutlich schwerer und steigern die Armut anstatt sie zu verringern. Es ist die typische „Wir aus dem Westen machen die Welt besser ohne uns wirklich damit zu befassen“ Haltung die mich hier ein wenig gestört hat. Generell ist Sandberg sehr kapitalistisch und neoliberalistisch veranlagt, allerdings verwundert das bei ihrer Position nur wenig. Trotzdem muss man hier wohl dazu sagen, dass das Buch nur in Europa und den USA wirklich Sinn macht, denn in anderen Länden haben viele Frauen mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Auch wenn ich hier wieder dazu sagen muss: Vielleicht würden mehr Frauen an der Macht auch hier für Veränderungen sorgen – aber dazu weiß ich zu wenig.Was mir auch gefehlt hat, waren Meinungen zum Themen wie: Frauen, die nicht heiraten und/oder keine Kinder bekommen wollen, Frauen anderer Sexualitäten und was genau Männer jetzt eigentlich tun können um die Situation zu verbessern. Letzteres war auch oft ein Kritikpunkt, denn sie gibt Frauen quasi Tipps wie sie trotz der Statistiken erfolgreicher werden können und wie man z.B. ein Image von „kompetent“ und „freundlich“ verbindet – hier hagelte es Kritik, warum sich die Frauen verstellen müssten, etc. Ich finde das Verstellen zwar auch nicht gut, aber hier war meiner Ansicht nach kein böser Wille dahinter. Sandberg zeigt nur einen Weg auf wie Frauen die Statistiken umgehen und mit diesem etwas unbequemen Umweg zu einer Situation kommen können, in der so etwas nicht mehr nötig ist.Im Allgemeinen ist das Buch einfach nur eine etwas erweiterte Form ihres TED Talks, was ich etwas enttäuschend fand. Weil den gibt es kostenlos und das Buch kostet Geld. Trotzdem glaube ich, dass es für Frauen die gerne erfolgreich in der Business Welt durchstarten möchten und kein Problem mit 50 Stunden Power-Arbeitswochen haben und vielleicht dann auch noch nebenbei Kinder haben wollen, durchaus ein sehr hilfreiches Buch sein kann. Ich gehöre leider nicht zu dieser Zielgruppe.

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  • Sheryl Sandberg: Eine spannende Frau

    Lean In
    leselea

    leselea

    21. March 2015 um 17:22

    Sheryl Sandberg ist COO und Verwaltungsrätin bei Facebook und damit eine der wenigen weiblichen Führungskräfte und Top-Managerinnen weltweit. Vorher war sie bei Google, im amerikanischen Finanzministerium und bei McKinsey tätig. 2013 erschien ihr Buch Lean In – Frauen und der Wille zum Erfolg, in dem sie sich mit Frauen und Führungspositionen auseinandersetzt. Sheryl Sandberg ist ohne Zweifel eine faszinierende Frau, vor ihrer Leistung kann man (und frau) wirklich den Hut ziehen. Es ist ihr zudem positiv anzurechnen, dass sie Situation nutzt und ihre mächtige Stimme für die Rechte der Frauen und die Gleichbehandlung der Geschlechter erhebt – auch wenn es ihr selber, wie sie gesteht, zunächst etwas Angst machte und sie die Konsequenzen fürchtete. Den Einstieg ins Buch fand ich etwas schwierig, obwohl sich das Buch leicht lesen lässt. Sandberg legt einen Mix aus „harten“ Fakten und persönlichen Anekdoten vor, was dem Buch einerseits Seriosität verleiht, es anderseits aber auch nicht langweilig werden lässt. Meine persönlichen Schwierigkeiten lagen eher an dem (typisch amerikanisch) pathetischen Tonfall und vor allem an der Ratgeber-Aufmachung des Buches. Unter Überschriften wie Suchen Sie Ihre Wahrheit und sprechen Sie sie aus oder Machen Sie Ihren Partner zu einem echten Partner enthielten zwar einige interessante, bisweilen auch inspirierende Tipps, diese Auflistung von Ratschlägen hat für mich nichts mit einer „Art feministisches Manifest“ (S. 18) zu tun – zumal einige Ratschläge eher darauf abzielten, dass Frauen sich erst einmal an die Gegebenheiten anpassen und dann – wenn sie in 100.000 Jahren an der Spitze sind – einen Kulturwandel einleiten.Insgesamt gab es auch keine wirklich neuen Fakten zur Frauen und Führungspositionen bzw. Frauen und Arbeit, das rechne ich den Buch aber nicht negativ an: Es ist wichtig, die Missstände weiterhin zu benennen. Als neue Anführerin einer Frauenbewegung sehe ich Sandberg also nicht. Dennoch hat mir das Buch als „Autobiographie“ sehr gut gefallen. Wie gesagt: Sandberg ist eine faszinierende Persönlichkeit und besonders die Darstellungen aus ihrem Leben und denen ihrer Freunde haben mir sehr gut gefallen. Sie und ihr Mann gehen mit gutem Beispiel voran: Sie teilen sich die häusliche Belastung und kämpfen im Kleinen gegen Geschlechterstereotypen an. Als persönlicher Erfahrungsbericht ist dieses Buch auf jeden Fall lesenswert! Insgesamt war eine motivierende Lektüre mit einem positiven Grundton von einer spannenden Frau. Ein revolutionärer Beitrag zum Feminismus ist das Buch für mich jedoch nicht.

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