Shilpi Somaya Gowda

 4,2 Sterne bei 379 Bewertungen
Autor*in von Geheime Tochter (Geschenkbuch), Was uns verbindet und weiteren Büchern.
Autorenbild von Shilpi Somaya Gowda (© Stacy Bostrum)

Lebenslauf

Shilpi Somaya Gowda ist in Toronto geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Mumbai nach Kanada immigriert. Die Idee zu diesem Roman kam ihr, als sie nach dem Studium in einem Waisenhaus in Indien arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien.

Alle Bücher von Shilpi Somaya Gowda

Cover des Buches Geheime Tochter (Geschenkbuch) (ISBN: 9783462047820)

Geheime Tochter (Geschenkbuch)

 (171)
Erschienen am 11.05.2015
Cover des Buches Was uns verbindet (ISBN: 9783462054330)

Was uns verbindet

 (106)
Erschienen am 19.08.2020
Cover des Buches Der goldene Sohn (ISBN: 9783462047745)

Der goldene Sohn

 (92)
Erschienen am 07.01.2016
Cover des Buches Geheime Tochter (ISBN: 9783838770666)

Geheime Tochter

 (8)
Erschienen am 15.01.2015
Cover des Buches Secret Daughter (English Edition) (ISBN: B004VY54WK)

Secret Daughter (English Edition)

 (2)
Erschienen am 01.04.2011
Cover des Buches A Great Country (English Edition) (ISBN: 9780063324343)

A Great Country (English Edition)

 (0)
Erschienen am 26.03.2024

Neue Rezensionen zu Shilpi Somaya Gowda

Cover des Buches Geheime Tochter (ISBN: 9783838770666)
Jorokas avatar

Rezension zu "Geheime Tochter" von Shilpi Somaya Gowda

Die Chance auf ein besseres Leben
Jorokavor einem Jahr

Ein weibliches Baby zählte Mitte der 80iger Jahre im ländlichen Indien nicht besonders viel. Nicht wenige wurden bald nach der Geburt aus den Händen ihrer Mütter gerissen und waren nicht mehr wieder gesehen.


Kavati ist arm und bringt schon ihr zweites Mädchen zur Welt. Eine Schande für sie und ihre Familie. Doch dieses Mal ist sie schneller als ihr Mann und rettet das kleine Bündel mit den großen Augen und bringt es zum einem Waisenhaus nach Mumbai. Ein gutes Jahr später wird Usha von Somer und Kris aus den USA adoptiert und wächst fortan behütet und in Wohlstand als Asha auf.


Als junge Frau macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in Indien, zumal auch ihr Adoptivvater von dort stammt. Von dessen Familie wird sie herzlich aufgenommen und bekommt tatsächlich über das Waisenhaus die Adresse ihrer leiblichen Eltern heraus, die auch schon länger in Mumbai leben ..


Zwei Handlungsstränge aus unterschiedlichen Kulturkreisen, die jedoch kunstvoll Hand in Hand miteinander verwoben sind. Auf der einen Seite ein reiches amerikanischer Ärztepaar mit unerfülltem Kinderwunsch, auf der anderen Seite ein bitterarmes Paar in Indien mit dem „falschen“ Kindersegen. Diese Lebenswege kreuzen sich indirekt durch die Adoption und bieten dem unerwünschten Mädchen eine gänzlich neue Perspektive. Kris, der neue Vater von Asha stammt ebenfalls aus Indien, aber aus einer gänzlich anderen sozialen Schicht, als ihre leiblichen Eltern.


Interessant wird dann vor allem die Begegnung Ashas mit ihrer eigenen Kultur, aber auf einer völlig anderen Ebene, als in die, in die sie selber hineingeboren wurde.


Die Autorin Shilpi Somaya Gowda wurde in Kanada geboren, lebt heute in den USA und arbeitete eine Zeit lang in einem Waisenhaus in Indien, wo die Idee für diese Geschichte entstand.


Gelesen von Brit Gülland und Anne Moll im Wechsel, zwei routinierten Hörbuchsprecherinnen. Es handelt sich um eine bearbeitete Fassung auf 6 CDs mit über 7 Stunden Hörerlebnis. Es fehlte nichts für mich.




Fazit: Eine Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzel und über das Finden des eigenen Selbst.





Cover des Buches Geheime Tochter (Geschenkbuch) (ISBN: 9783462047820)
Petra54s avatar

Rezension zu "Geheime Tochter (Geschenkbuch)" von Shilpi Somaya Gowda

sehr gut erzählt
Petra54vor 2 Jahren

Es ist eine Parallelgeschichte über zwei Familien, eine amerikanische und eine indische. Unter jeder Kapitelüberschrift werden Ort und Zeit des Geschehens genannt und um welche Person es geht – so findet sich der Leser wunderbar leicht zurecht.

Ein Inder studiert in Amerika Medizin und will den amerikanischen Traum leben. Dazu heiratet er eine blonde Amerikanerin und adoptiert ein Mädchen aus einem indischen Waisenhaus. Die Gefühlskälte der Amerikaner war für mich schier unerträglich. Nicht einmal das adoptierte Mädchen möchte etwas über seine Herkunft und die indische Familie ihres Vaters wissen. Erst ein Stipendium weckt ihren Ehrgeiz und sie reist nach Bombay, wo sie trotz allem auf sich und ihre persönlichen Bedürfnisse reduziert bleibt.

Geschrieben ist diese Geschichte derart spannend, dass ich hin und wieder Seiten überblätterte. Leider befriedigt mich der Schluss keinesfalls, obwohl er zu all den wirklich gut und lebendig beschriebenen Personen passt. Sympathisch fand ich nur die indische Großmutter und die biologische Mutter des Mädchens.

Cover des Buches Geheime Tochter (ISBN: 9783462044454)
a_different_look_at_the_books avatar

Rezension zu "Geheime Tochter" von Shilpi Somaya Gowda

✎ Shilpi Somaya Gowda - Geheime Tochter
a_different_look_at_the_bookvor 2 Jahren

Ich weiß nicht, wie genau ich auf diesen Roman aufmerksam wurde. Vielleicht habe ich ihn irgendwo gesehen, vielleicht wurde er mir empfohlen. Auf alle Fälle war ich erstaunt, dass er bereits 2012 erschienen ist und ich über diese Autorin  noch nie etwas gehört habe.

Shilpi Somaya Gowdas Schreibstil ist so unfassbar angenehm, dass ich endlich mal wieder eine Lektüre in der Hand hatte, die ich ungern zur Seite legte. (und abends regelmäßig vor dem Bildschirm einschlief)

Leider dient "Geheime Tochter" lediglich der Unterhaltung. Es werden sehr viele Sachen angesprochen, die jedoch nur oberflächlich abgehandelt werden. Tiefgang sucht man hier eher vergebens - auch wenn man spürt, dass sie weiß, wovon sie schreibt.

Zwei so unterschiedliche Kulturen - Amerika & Indien - bieten eine Menge Gesprächsstoff. Zumal dann auch noch die Kluft zwischen Arm und Reich in Indien herausgearbeitet wird. Knapp 450 Seiten sind aber nicht genug, um dieses umfangreiche Thema zu bearbeiten.

Am Schluss war ich etwas vor den Kopf gestoßen. Es tat sich noch eine Wende auf, mit der ich nicht gerechnet habe. Jedoch wurde ich ebenso mit meinen Gedanken völlig allein gelassen.

Da die Schriftstellerin im Anhang explizit "Materialien für Lesekreise" zur Verfügung stellt, gehe ich davon aus, dass sie beabsichtigte, dass sich Lesende tiefergehende Gedanken zu ihrem Roman machen. Unter diesem Aspekt ist es ein wenig verständlicher, dass sie viel Spielraum für eigene Ideen gelassen hat. Wer jedoch niemanden zum Reden hat, ist allein mit seinem Wirrwarr.

Der Debütroman bekommt von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung. Ich denke, in einem Lesekreis ist er gut aufgehoben. Wenn man ihn alleine liest, hinterlässt er in meinen Augen zu viele Fragen.

©2021 a_different_look_at_the_book

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