Shimona Löwenstein

 2.4 Sterne bei 5 Bewertungen

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Iwan, der Zauberlehrling

Iwan, der Zauberlehrling

 (5)
Erschienen am 01.08.2005
Appeasement und Überwachung

Appeasement und Überwachung

 (0)
Erschienen am 27.07.2014

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Siri_quergetipptblogs avatar

Rezension zu "Iwan, der Zauberlehrling" von Shimona Löwenstein

Groteske Gesellschaftskritik
Siri_quergetipptblogvor einem Jahr

„Der elfjährige Iwan stellt eines Tages fest, daß er die Sprache der Tiere verstehen kann und besondere Fähigkeiten besitzt. Deshalb versucht er, mehr über die Zauberei herauszufinden. Seine Suche nach einer Zauberschule führt ihn in ein Zauberferienlager und schließlich zu sonderbaren Wesen namens Sümpflinge. Dabei erlebt er verschiedene Abenteuer und Absurditäten, durch die er langsam lernt, das Wesen der Magie zu verstehen. Die Geschichte des Zauberlehrlings Iwan ist eine satirisch absurde Erzählung und eine Fantasiegeschichte in einem.“

Layout

Das Cover finde ich disharmonisch, es sieht auch nicht hochwertig aus. Vermutlich verstehe ich die künstlerische Absicht dahinter nur nicht, weshalb ich es bei diesem subjektiven Eindruck belasse. Die unterschiedlichen Schriftarten innerhalb des Textes gefallen mir gut, manchmal sind sie etwas zu klein geraten, ansonsten aber eine tolle Abwechslung. Alles in allem scheint mir das Buch sauber und fehlerfrei gesetzt worden zu sein.

Erwartungen

Das Buch wurde mit „Die deutsche Antwort auf Harry Potter“ beworben. Trotz aller Rechtfertigung seitens der Verantwortlichen finde ich diesen Satz irreführend. Auch, dass es eine sarkastische Erzählung ist, habe ich in der Bewerbung der Verlosung übersehen. Ich erwähne dies deshalb, weil der Verlag dies alles komplett in die Verantwortung der Leser abschiebt, die Beschreibung der Verlosung meiner Meinung nach aber unweigerlich zu Missverständnissen führt. Vielleicht kann man diese in Zukunft ausführlicher gestalten. Letztendlich bin ich dann möglichst ohne Erwartungen an dieses Buch herangetreten.

Inhalt

Von der ersten Seite an werden in fast jedem Satz Vorwürfe an die Gesellschaft oder die Politik gemacht, die meiner Meinung nach eher plump sind. Aus dem Mund eines Elfjährigen finde ich dies weder lustig noch satirisch, sondern nur grotesk. Es ist bewundernswert, wieviel die Autorin in dieses Buch hineinpackt, auch Dinge, über die sich der Alltagsmensch womöglich nie Gedanken macht. Allerdings werden diese Erkenntnisse und Spitzen eben einem Elfjährigen in den Mund gelegt, was für mich nicht nachvollziehbar ist, Satire hin oder her. Auch die Charakterzeichnung Iwans halte ich für unvollständig, er wird nur als Sprachrohr benutzt, ist aber nach eigener Aussage nur der kleine, dumme Iwan.

Fazit

Ein Buch voller plumper Vorwürfe an die Gesellschaft, verpackt in einer sehr grotesken Erzählung. Das abwechslungsreiche Layout ist erfrischend. Inhaltlich finde ich die Gesellschaftskritik unangenehm zu lesen, auch die Rahmenhandlung rund um die Zauberei ist für mich nicht gelungen.

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Buecherseele79s avatar

Rezension zu "Iwan, der Zauberlehrling" von Shimona Löwenstein

Ein Satz mit X....
Buecherseele79vor einem Jahr

Mit 10 Jahren entdeckt Iwan dass er mit Tieren reden kann, gedanklich(wenn er laut sprechen würde dann würden die Leute ihn ja für bekloppt halten!) aber er kann es.
Somit ist für Iwan klar- er ist ein Zauberer.
Zum Glück sieht er auch aus wie Harry Potter und viele vergleichen ihn mit diesem grossen Zauberlehrling.
Ganz gespannt hofft Iwan zu seinem 11.Geburtstag auf eine Einladung ála Harry Potter, egal ob per Eule, Post, durch den Kamin oder sonst wie...aber es passiert leider gar nichts.
Also sucht Iwan sein Glück undfragt nach einer passenden Zauberschule für sich, hier in Deutschland...im Telefonbuch sowie
Internet und auf nachfragen in seiner Schule bekommt er ein paar Adressen heraus und versucht damit sein Glück.
Doch recht schnell merkt Iwan- es ist gar nicht so einfach in Deutschland eine geeignete Zauberschule wie Hogwarts zu finden und so ganz ernst nehmen es die Leute überhaupt nicht, mit dem richtigen Zaubern.
Vom"wie fliege ich mit einem Besen Unterricht" ganz abgesehen....und die deutsche Bürokratie macht das Zaubern auch nicht gerade leichter....


So, warum "nur" zwei Sterne?
Ich muss zugeben, ich bin ein grosser Harry Potter Fan und da hier mit Ironie und dem typisch deutschen "alles muss seine Ordnung haben"geworben wurde war ich sehr neugierig.
Dass man hier keinen Vergleich zu dem wahren Harry Potter ziehen kann/darf sollte klar sein, sonst wäre es ja irgendwie vom Original geklaut.
Der Anfang war noch recht interessant und auch zeitweise lustig zu lesen, ich fand es toll wie Iwan sein Talent entdeckte mit Tieren zu reden, wie er sich dann erstmal verhalten hatte, was er sich dachte.
Und dann baut das Buch, für mich persönlich, einfach ab.
Die Sätze sind oft sehr "verschachtelt"  und sehr schwer zu lesen, stören für einen flüssigen Schreibstil, so fiel es mir auch zusehend
schwerer mich auf die Geschichte und vor allem auf Iwan einzulassen.
Oft musste ich Sätze mehrmals lesen damit sie für mich einen Sinn ergeben und dann fing ich an das Buch immer öfter wegzulegen, leider.
Ich denke dass der Satz "Eine herrliche Satire auf die deutsche Mentalität und auf die Harry-Potter-Romane" eher für Verwirrung und auch Ärger sorgen wird, denn jeder hofft etwas lustiges und ja, vielleicht auch zauberhaftes über Harry Potter zu erfahren, aber eben in Form von Iwan und eben in Deutschland und nicht in England.
Geschmäcker sind verschieden, vielleicht gibt es Leser die dieses Buch absolut zauberhaft und lustig finden, aber für mich war es leider kein Lesevergnügen.

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JessicaLiests avatar

Rezension zu "Iwan, der Zauberlehrling" von Shimona Löwenstein

Flop - ich bin enttäuscht
JessicaLiestvor einem Jahr

Der Inhalt des Buches:
Der elfjährige Iwan stellt eines Tages fest, dass er die Sprache der Tiere verstehen kann und besondere Fähigkeiten besitzt. Deshalb versucht er, mehr über die Zauberei herauszufinden. Bei seinen Versuchen, richtiges Zaubern zu erlernen, begegnet er Neo-Nazis, Nachwuchs-Emanzen und Alt-68ern. Schließlich wird er mit den Klippen der deutschen Bürokratie konfrontiert, die exakt vorschreibt, wer wann, wo, zu welchem Zweck zaubern darf und wer nicht.

Die Berliner Autorin Shimona Löwenstein schuf mit ihrem Roman über den Zauberlehrling Iwan eine herrliche Satire auf die deutsche Mentalität und auf die Harry-Potter-Romane

Meine Meinung:

Mit dem Schreibstil hatte ich so meine Schwierigkeiten. Ich empfand das Lesen als anstrengend und irgendwie zusammengewürfelt. Flüssig lesen kann konnte ich bei diesem Buch nicht. In meinen Augen ist es daher für Kinder ungeeignet.

Auch was das Thema Harry Potter betrifft hat das Buch damit in meinen Augen absolut nichts am Hut, das kann ich nun wirklich nicht unterschreiben. Das führt eher dazu, dass man enttäuscht wird wenn man das zu lesen bekommt. Für jeden Harry Potter Fan finde ich es eher ungeeignet. Ich hatte dies eigentlich genau erwartet und hatte mich auf dieses Buch gefreut, aber genau das Gegenteil ist aufgetreten.

Teilweise kamen Stellen darin vor die mich beim Lesen einfach gelangweilt haben und für mich überflüssig waren und auch nicht wirklich was zur Handlung beigetragen haben.

Leider hat konnte mich das Buch absolut nicht überzeugen, die Grundidee dahinter ist nicht schlecht, aber die Umsetzung empfinde ich als nicht gelungen und eher als Enttäuschung.

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