Shinba Rize Akihabara Shojo 01

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Inhaltsangabe zu „Akihabara Shojo 01“ von Shinba Rize

Ein junger Mann beschrieb im Internet seinen amüsanten „Leidensweg" und mehr als 30 000 Menschen haben diesen Blog verfolgt. Mutos Freundin Yuiko ist liebenswert, bildhübsch und... ein waschechter Otaku! Sie vergräbt ihre Nase am liebsten in heißen Shonen Ai-Mangas, eine Leidenschaft die Muto wahrlich nicht teilt. Akihabara Shojo ist die Mangaversion des berühmten Blogs – mit einem unglaublich anziehenden Humor erzählt und brillant gezeichnet. Feine Romantik und schreiend komische Szenen geben einen Einblick in die außergewöhnliche Beziehung und man fragt sich mehr als nur einmal, wie Muto dass alles nur ausgehalten hat!

Die Idee zur Geschichte ist interessant, aber leider hat mich die Protagonistin neim Lesen echt genervt.

— Maya-chan

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  • BL-Fangirl trifft auf liebesblinden Studenten

    Akihabara Shojo 01

    Maya-chan

    30. May 2015 um 22:32

    Die Story: Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten! Taiga ist Student und arbeitet im Nebenjob als Aushilfe im Lager einer Modefirma. Dort fällt ihm sofort die hübsche Yuiko ins Auge. Es dauert eine Weile, bis er sich traut sie anzusprechen und sie schlussendlich sogar mit ihm ausgeht. Als sich zwischen den beiden mehr anzubahnen beginnt, gesteht Yukio ihm ihre geheime Leidenschaft. Sie ist ein BL-Fangirl. Im Grunde findet Taiga das nicht weiter schlimm, auch wenn er selbst wenig damit anfangen kann. Doch da weiß er noch nicht, worauf er sich mit Yuiko eingelassen hat. Der Zeichenstil: Der Zeichenstil ist für meinen Geschmack in Ordnung, wirkt aber hier und da ein wenig skizzenhaft. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und leicht voneinander zu unterscheiden. Auf aufwändige Hintergründe wurde jedoch verzichtet, was der Story aber keinen Abbruch tut. Meine Meinung:Die Geschichte beginnt wie eine ganz normale Shojo-Story. Allerdings wird diese zur Abwechslung mal aus der Sicht des männlichen Hauptprotagonisten erzählt, was ich ganz angenehm fand. Er verliebt sich in seine hübsche Kollegin und tut alles dafür, um mit ihr Zeit verbringen zu können. Doch kaum wähnt er sich am Ziel seiner Träume, da beginnt der Albtraum erst. Denn Yuikos Leidenschaft für das BL Genre beschränkt sich nicht nur auf das Lesen von Yaoi-Mangas. Sie projeziert ihre Fantasien auch in die Realität und mit vorliebe auf Taiga. So dichtet sie ihm z.B. ein fiktives Verhältnis mit seinem besten Kumpel an, oder teilt ihm die Rolle des Uke zu. Als wäre das nicht schon peinlich genug für Taiga, soll er auch noch eine BL-Story für die schreiben und den Butler für sie spielen. Dabei gibt sie ihm ständig andere Namen. Da zweifelt nicht nur Taiga sondern auch der Leser daran, ob Yuiko Taiga um seiner selbst willen liebt, oder nur den Taiga, den sie sich zurechtfantasiert. Selbst als Leser habe ich mich von Yuiko bereits nach der Hälfte dermaßen genervt gefühlt, dass ich mich zu 100 % mit dem armen Taiga solidarisieren konnte und sie am liebsten einfach aus dem Manga gezerrt und geschüttelt hätte. Wenn ich Taiga wäre, hätte ich schon längst wieder Schluss mit ihr gemacht. Aber Liebe macht wohl blind ;) Ich finde zwar die Idee toll, mal das Phänomen BL-Fangirl ein bisschen auf die Schippe zu nehmen und mir ist klar, dass Yukio´s Verhalten total überzeichnet ist, aber es macht einfach keinen Spaß der Story zu folgen. Das liegt zum einen daran, dass Yuiko ausnahmsloß von Boys Love Themen redet und Taiga damit in den Wahnsinn treibt und daran, dass Taiga ihr aber auch wirklich kein einziges Mal eine Ansage macht, sondern immer wieder einknickt. Das führte dazu, dass ich mich als Leser auch genervt fühlte. Mal sehen, ob das in Band 2 besser wird.

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