Shirlee Busbee Wie eine Lilie in der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Wie eine Lilie in der Nacht“ von Shirlee Busbee

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  • Rezension zu "Wie eine Lilie in der Nacht" von Shirlee Busbee

    Wie eine Lilie in der Nacht
    luckydaisy

    luckydaisy

    04. June 2011 um 18:18

    Ein Liebesroman hart an der Schmerzgrenze des Erträglichen. Aber erstmal eine kleine Inhaltsangabe: Das Buch ist eigentlich in 3 Teile gesplittet: Im 1. Teil lernt die 7-jährige Sabrina ihren 10 Jahre älteren Großcousin Brett Dangermond kennen und entwickelt eine kindliche Schwärmerei für den jungen Mann. Im 2. Teil sind 10 Jahre ins Land gegeangen, Sabrina ist inzwischen fast 18 Jahre alt und aus der Kinderschwärmerei hat sich eine leidenschaftliche Teenagerliebe entwickelt. Brett ist Frauen gegenüber jedoch äußerst misstrauisch und beide können nur schwer über ihre Gefühle reden. Dies ist der optimale Nährboden für Carlos de la Vegas Intrigen - ein anderer Cousin Sabrinas - der die Heldin selbst zur Frau begehrt. Carlos Plan geht auf: Sabrina löst die Verlobung und die Wege der beiden Liebenden trennen sich - jeder mit Enttäuschung und Verbitterung im Herzen. Im 3. Teil sind weitere 6 Jahre ins Land gegangen als sich die Wege Sabrinas und BrettŽs erneut kreuzen. Werden sie es diesmal schaffen, ihre Liebe zuzugeben und das Netz von Misstrauen und Intrigen zu durchbrechen? Dieser Roman stammt im Original aus dem Jahr 1985 und entspricht von der ersten bis zur letzten Zeile dem damaligen Zeitgeschmack: Heldin und Held sind wunderschön, sehr edel und sehr stolz. Es weht das Haar - es wogt das Dekoltee, wilde Leidenschaft kettet sie aneinander. Tiefere ernste Gefühle sucht die geneigte Leserin vergeblich. Sabrina und Brett haben meine Geduld seitenweise doch sehr strapaziert. Es ist schon eine literarische Meisterleistung von Shirlee Busbee, auf 318 Seiten ein ernsthaftes Gespräch zwischen den Protagonisten zu vermeiden. Anders hätte die Story aber auch nicht funktioniert, und beide hätten mindestens auf Seite 100 schon ihr Happy End erlebt. Der Grund, warum der Roman dennoch so viele Punkte abräumt ist einfach: Die Autorin kann einfach tolle Geschichten erzählen. Als Leserin habe ich mir zwar ab und an das Haar gerauft, wenn sich die beiden mal wieder besonders dumm angestellt haben - aber trotzdem konnte mich die Story bei der Stange halten. Noch ein Hinweis: Shirlee Busbee hat einen etwas eigenwilligen Schreibstil, der besonders bei diesem Roman ganz stark zu Tage tritt. Es finden relativ wenige Dialoge statt; Ereignisse werden berichthaft dargestellt und ein Zeitraum von mehreren Wochen oder gar Monaten wird in ein paar kurzen Sätzen abgehandelt. Mir hat dies gut gefallen, weil die Geschichte dadurch enorm an Tempo gewonnen hat. Für andere Leser könnte dies allerdings zu "wischiwaschi" wirken.

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