Shirley Jackson Spuk in Hill House

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Inhaltsangabe zu „Spuk in Hill House“ von Shirley Jackson

Der Horror-Klassiker von US-Bestseller-Autorin Shirley Jackson! Sein Leben lang hatte er nach einem echten Spukhaus gesucht. Als er von Hill House hörte, war er zuerst skeptisch gewesen, dann erwartungsvoll und dann unbeirrbar. Er war nicht der Mann, der sich ein Haus wie dieses, wenn er es einmal gefunden hatte, wieder entgehen ließ. Die Methode, nach der er vorzugehen gedachte, leitete sich von den Methoden der unerschrockenen Geisterjäger des neunzehnten Jahrhunderts her; er wollte eine Zeitlang dort wohnen und sehen, was passierte … (Quelle:'E-Buch Text/04.10.2013')

Ein Klassiker, der absolut zu empfehlen ist - fesseln und sprachlich gekonnt führt Jackson den Leser in die tiefe Dunkelheit von Hill House.

— chuma
chuma

Mein ganz persönlicher Klassiker.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • (Kein) Spuk in Hill House

    Spuk in Hill House
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    24. August 2016 um 10:02

    Der Klappentext war sehr vielversprechend und da ich ein Fan von Gruselgeschichten bin, dachte ich das Buch wäre genau das richtige für mich! Weit gefehlt...Bereits nach den ersten paar Kapiteln habe ich gemerkt, dass mir der Schreibstil nicht so gut gefällt, aber dennoch war das kein Grund das Buch abzubrechen! Auch die Protagonisten, insbesondere Eleonora und Theodora sind nach meinem Empfinden zu übertrieben dargestellt und ich konnte einfach nichts mit Ihnen anfangen. Die komplette Art und Weise, wie sie miteinander umgingen, Nellys Selbstzweifel etc. gingen mir immer mehr auf die Nerven und hat für mich einfach nicht zu einem Psychothriller gepasst.Meine Hoffnungen lagen dann auf Hill House, welches zwar eine düstere Atmosphäre erahnen ließ, aber Grusel oder Nervenkitzel kam bei mir leider zu keinem Zeitpunkt auf. Wäre es nicht grundsätzlich ein relativ kurzer Roman, hätte ich das Buch vermutlich abgebrochen. So hat mir aber auch das Ende bestätigt, dass ich gut auf diese Geschichte hätte verzichten können. Fazit: Hill House bietet eigentlich die beste Location für einen Psychothriller, leider hier verschenktes Potential.

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  • Spuk in Hill House

    Spuk in Hill House
    FabAusten

    FabAusten

    Betreten auf eigene Gefahr Der Anthropologe Dr. Montague ist fasziniert vom Paranormalen. Als Untersuchungsobjekt hat er sich das Anwesen Hill House ausgesucht, auf dem es spuken soll. Mit wissenschaftlichen Methoden will er dem Phänomen auf den Grund gehen. Drei Assistenten sollen ihm bei dem Unternehmen hilfreich zur Seite stehen. Eleanor, eine in sich gekehrte Frau, die jahrelang ihre Mutter pflegen musste und von ihrer Schwester herablassend behandelt wird. In ihrer Jugend kam sie in Kontakt mit Poltergeistern. Theodora, eine etwas affektierte, oberflächliche junge Frau mit telepathischen Fähigkeiten. Der Dritte im Bunde ist Luke, der zukünftige Erbe von Hill House, der auf Wunsch seiner Tante die Familie vertritt. Die vier schlagen für ein paar Tage ihr Lager in dem alten Haus auf und warten. Warten, dass etwas passiert. Hill House enttäuscht sie und den Leser nicht und wartet mit verstörenden Ereignissen auf. Aber warum geschehen unerklärliche Dinge? Sind es die früheren Bewohner oder vielleicht doch die Besucher, die den Boden für den Spuk bereiten? Eleanor scheint in einer besonderen Beziehung zu dem alten Gemäuer zu stehen… An der Oberfläche wirkt die Geschichte „ruhig“, bewegt sich in einem begrenzten räumlichen (der Landsitz Hill House) und zeitlichen (wenige Tage) Rahmen. Die Anzahl der Charaktere ist ebenfalls überschaubar.Trotz seiner Begrenzungen ist der Roman vielschichtig. Das Personal ist mehr oder minder sympathisch. Der Leser erlebt die Ereignisse vor allem durch Eleanors Blickwinkel. Als Protagonistin kann Eleanor dennoch nicht gelten, da dieser Part eindeutig an Hill House fällt. Nichtsdestotrotz wird die Verbindung des Lesers zu ihr durch die Erzählperspektive gestärkt und sie bildet eine größere Identifikationsfläche als die anderen Gäste. Gleichzeitig färbt ihre Meinung die Wahrnehmung des Lesers. Behandelt Theodora sie wirklich schlecht oder überträgt Eleanor frühere Erfahrungen auf die neue Bekanntschaft? Ihre Gedankengänge sind einerseits nachvollziehbar, denn jeder Leser kennt sicherlich das Gefühl, sich in der Gegenwart anderer unsicher zu fühlen oder deren Verhalten als ablehnend zu empfinden. Eleanor findet aus dieser subjektiven Wahrnehmung jedoch nicht mehr heraus, begibt sich immer mehr in ein gedankliches Labyrinth aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Symbolisch findet sich dieser Irrgarten in Form des Hauses wieder. Hill House hat unendlich viele Zimmer und dementsprechend viele Türen. Nie wissen die Figuren, was sich hinter der nächsten verbirgt. Ebenso geht es dem Leser, denn der Roman überrascht mit allerhand möglichen Lesarten. Ist es nur eine subtile Spukgeschichte? Oder das Psychogramm einer Persönlichkeit, die zunehmend den Bezug zur Realität verliert? Die an Visionen leidet? Oder steht die Gruppe und damit die sich entwickelnde Gruppendynamik im Vordergrund? Besonders auffällig ist, wie Autorin es bewerkstelligt, eine düstere Atmosphäre der Verunsicherung und subtilen Bedrohung zu schaffen und dennoch den Humor nie sinken zu lassen. Die Dialoge sind stellenweise wirklich witzig, was gut kalkuliert ist, denn dadurch wird alles wieder aufgelockert und der Schrecken tritt umso heftiger in Erscheinung. Der Roman ist gut geschrieben, gut zu lesen, spannend und verwirrend. Dennoch schaffen es weder die Geschichte noch die Charaktere emotional oder packend zu wirken. Obwohl Eleanor anfangs eine Identifikationsfläche bietet, nervt sie zusehends. Auch die anderen Personen wecken kein rechtes Interesse. Die Geschichte hat insgesamt etwas Surreales. Das führt letztendlich dazu, dass sie weder mit einer zufriedenstellenden Auflösung aufwarten kann noch den Leser in einer angenehmen Ungewissheit zurücklässt.

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  • Rezension zu "Spuk in Hill House" von Shirley Jackson

    Spuk in Hill House
    Sonoris

    Sonoris

    23. September 2011 um 21:53

    Shirley Jackson war eine amerikanische Schriftstellerin von Horror- und Schauergeschichten, die sich mit ihrer Kurzgeschichte "The Lottery" (sehr lesenswert!) einen Namen gemacht hat. Mit "Spuk in Hill House" schrieb sie eine Gruselgeschichte, die zweimal verfilmt wurde: "Bis das Blut gefriert", eine stark an das Buch angelehnte Verfilmung aus den 60zigern Jahren und "Das Geisterschloss" aus dem Jahr 1999, ein Remake mit Liam Neeson und Catherine Zeta-Jones. Dr. Montague, ein Wissenschaftler mit Interesse an Okkultem möchte die "psychischen Phänomene", wie er die übernatürlichen Phänomene nennt, in dem Hill House untersuchen. Dazu lädt er Personen ein, die mit solchen Phänomenen schon in Berührungen gekommen sind, um die Erscheinungen zu untersuchen und die Ergebnisse in einem Buch niederschreiben, das er dann veröffentlichen möchte. Während ich das Buch las, hatte ich ärgerlicherweise die Stimmung und die Bilder der beiden Verfilmungen ständig präsent, sodass sich mir keine von den Filmen unabhängige Stimmungen und Eindrücke der Personen und des Hauses aufbauen konnte. Dies spricht dann natürlich für den Film. Denn "Bis das Blut gefriert" hat mich damals, vor ca. 20 Jahren, mit seiner sehr dichten und klaustrophobischen Atmosphäre und mit seinen unheimlichen Momenten sehr beeindruckt. Der Roman "Spuk in Hill House" beinhaltet gewiss eine sehr straff aufgebaute Geschichte mit einigen fantastischen Elementen, die es möglich gemacht hätten, eine unheimliche Stimmung entstehen zu lassen und in tiefere Bereiche des menschlichen Daseins vorzudringen. Aus meiner Sicht jedoch haben die Skepsis des Wissenschaftlers und die ständigen Witze der anderen Personen gegenüber den außernatürlichen Phänomenen dies verhindert. Gerade durch die Witzeleien über die Erscheinungen fand eine Entwertung dieser statt. Die Geschichte endet dementsprechend auch sehr bezeichnend. Denn die Abschlussszene zeigt deutlich, dass das Übernatürliche neben der wissenschaftlichen, messbaren Welt besteht, ohne dies näher zu erläutern. Es fehlten aus meiner Sicht gänzlich Erläuterungen zur kritischen Haltung des Wissenschaftlers gegenüber dem Übernatürlichen, das im Buch ja eine gewichtige Präsenz bekommen hat. Dies mag Absicht der Autorin gewesen sein, um beispielsweise zu zeigen, dass beides nebeneinander bestehen kann und keiner näheren Erklärung bedarf. Allerdings zeigen die Handlungen und die Verhaltensweisen der Personen, dass sie sich nicht auf die übernatürlichen Phänomene einlassen oder diese zumindest verstehen wollen. Es findet keine wirkliche Annäherung der beiden Welten des Übernatürlichen und des Kritisch-Rationalen statt. Wie hätten sich folglich die Leser auf das Unheimliche einlassen, das Unheimliche spüren können, wenn es die Autorin beziehungsweise die Charaktere des Buches dies nicht konnten? Davon abgesehen konnte mich der Roman mit seiner straffen Erzählweise und den überraschenden und gruseligen Momenten, die durchaus vorhanden sind, sehr spannend und gut unterhalten. Bezüglich des Unheimlichen kann es gut sein, dass ich durch den grandiosen Film "Bis das Blut gefriert" eine so hohe Erwartungshaltung hatte, dass eine Enttäuschung bezüglich des Buches nur umso wahrscheinlicher machte. Zudem besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass ich mich derzeitig gar nicht auf einen Schauerroman einlassen konnte. Letztendlich möchte ich dies auch an dieser Stelle offen lassen und hoffe, dass andere Leser von "Spuk in Hill House" die meine Rezension als unpassend und zu kritisch sehen, dies bei den Kommentaren äußern.

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  • Rezension zu "Spuk in Hill House" von Shirley Jackson

    Spuk in Hill House
    suki22

    suki22

    17. May 2009 um 18:11

    Shirley Jackson hat mit "Spuk in Hill House" nicht nur einen Klassiker der Schauerliteratur geschrieben, sondern auch die Vorlage für 2 Gruselstreifen. Das Buch liest sich anfangs etwas holprig, was aber wohl am großen Zeitunterschied liegt; das Skript stammt ja aus den 50ern. Die Charaktere werden alle zu Anfang beschrieben und eingeführt, wirken mal mehr, mal weniger glaubwürdig, es bleibt viel im Dunkeln. Die Atmosphäre des Geschehens im Haus ist durchweg sehr düster und unheimlich. Vieles geschieht sehr subtil, sodass man aufmerksam lesen muss. Die großen Gruselmomente sorgen für Gänsehautfeeling beim Leser und sind beispiellose Vorreiter für viele Schauergeschichten der jüngeren Zeit. --------------------------------------------------------------------------------------- Der Satz "Reisen enden stets in Paaren", ist für mich teil von Eleanors Geschichte. Sie ist ja alleine nach dem Tod ihrer Mutter, wünscht sich wohl, das eine Reise stets neue Freunde gewinnen kann. Übrigens, Luke sagt diesen Satz häufiger, einmal auch ohne ihn vorher von Eleanor gehört zu haben. Die genaue Interpretation jedoch bleibt mir auch verschlossen. Vielleicht ist es auch ein Spruch der Zeitgeschichte von damals.

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  • Rezension zu "Spuk in Hill House" von Shirley Jackson

    Spuk in Hill House
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. April 2009 um 19:26

    Was immer in Hill House auch umgehen mag, geht alleine um. Auf der Buchrückseite steht: Zitat: "Wenn Sie diese herrliche Schauergeschichte vor dem Einschlafen in einem einsamen Haus lesen, werden Sie sich, sowie Sie das Licht ausgemacht haben, garantiert fragen, ob Sie auch wirklich allein in dem dunklen Raum sind."(The New York Times) und genau diese Versprechung hat sich erfüllt! Die Autorin hat es mit diesem Buch geschafft, das Unheimliche absolut treffend zu beschreiben, dem Leser Gänsehaut zu bescheren! Die Atmosphäre in dem Haus ist dermassen düster und böse, dass mir die Geschichte unter die Haut ging und mich auch nach weglegen des Buches nicht mehr los liess. Einen Punkt Abzug gibt es von mir für folgenden Satz, der immer und immer wieder im Buch vorkam und mir bis jetzt ein Rätsel ist: Zitat: Reisen enden stets in Paaren Das hat die gute Eleanor bei jeder Gelegenheit gedacht, aber der Sinn ist mir nicht wirklich klar...

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  • Rezension zu "Spuk in Hill House" von Shirley Jackson

    Spuk in Hill House
    Aki

    Aki

    22. March 2009 um 07:57

    spannend und gruselig zugleich.

  • Rezension zu "Spuk in Hill House" von Shirley Jackson

    Spuk in Hill House
    ***Chrissy***

    ***Chrissy***

    16. March 2009 um 23:00

    Dieses Buch ist stellenweise richtig unheimlich. Wenn man "Spuk in Hill House" liest, dann erschreckt man sich bei jedem Geräusch, und wenn es ein kleines Knarren der Dielen ist. Ich habe es allein im Halbdunkel gelesen. Und es hat mich so manchmal richtig gegruselt. Shirley Jackson hat ihre Charaktere auf unterschiedlichste Weise auf das unheimliche Haus reagieren lassen. Und gerade auf Eleanor hat es einen bedrohlichen Einfluss. Gleichzeitig durchliest man schaurige und übernatürliche Ereignisse: Schritte nachts auf dem Flur; Eiseskälte, welche unter dem Türspalt emporsteigt; Leises Geplapper im Nebenraum; Scharren vor der Tür; Botschaften an den Wänden, geschrieben mit Blut... Man taucht in die Psyche der Protagonistin ein. Und bald weiss man nicht mehr zu unterscheiden, ob das Haus nun ein böses Spiel ohne Entkommen spielt, oder ob durch die dämonische Atmosphäre der Villa den Charakteren einfach nur der Bezug zur Wirklichkeit entzogen wird. Denn immer tiefer zieht es sie in seinen Bann.... Bald ist der Leser ratlos, denn die Geschehnisse spielen sich immer auf der schmalen Grenze zwischen Rationalität und Unerklärlichem ab. In diesem Buch wurde Grusel mit einzelnen Horror-Elementen auf geschickte Weise verpackt. Jackson hat viel Platz für Eigeninterpretation gelassen. Und dadurch wird das Buch auch so unendlich gespenstisch. Denn der Leser wird gezwungen, sich in das Geschehen hineinzudenken. Und beizeiten gibt es auch für ihn kein Davonkommen mehr.

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