Shirley Jackson The Haunting of Hill House

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Inhaltsangabe zu „The Haunting of Hill House“ von Shirley Jackson

Four seekers have arrived at the rambling old pile known as Hill House. As they begin to cope with chilling, even horrifying occurrences beyond their control or understanding, they cannot possibly know what lies ahead. For Hill House is gathering its powers - and soon it will choose one of them to make its own. (Quelle:'Flexibler Einband/24.09.2009')

Klassiker des Genres, must read,

— ELGreiff
ELGreiff

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  • Spuk in Hill House

    The Haunting of Hill House
    Saralonde

    Saralonde

    06. May 2016 um 15:37

    Irgendwo in einer einsamen Region in den USA, in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Ein altes, unheimliches Herrenhaus, in dem offenbar niemand wohnen mag, ein Gelehrter, der paranormale Ereignisse erforscht und drei Personen, die auf Einladung des Gelehrten zugestimmt haben, eine Zeit lang mit ihm in dem Haus zu verbringen, um herauszufinden, ob dort Übersinnliches vor sich geht. Es handelt sich um Dr. Montague, Luke, der Erbe der Besitzerin des Hauses, Eleanor, eine junge Frau, in deren Jugend es poltergeistartige Phänomene gab, und Theodora, die ein erstaunliches hellseherisches Talent unter Beweis gestellt hat, jedoch selbst gar nicht so beeindruckt davon ist. Was werden die vier in Hill House erleben? Ich habe vor Jahren die alte (und gelungene) Schwarzweiß-Verfilmung dieses Werkes von Shirley Jackson gesehen und wollte das Buch seitdem lesen. Schon öfter habe ich erwähnt, dass ich mit blutigem Horror nichts anfangen kann, die subtilen, wirklich gruseligen Geistergeschichten sind die, die mir einen Schauer über den Rücken jagen. Der Film hat dies geschafft – ebenso wie die literarische Vorlage. Schon relativ früh im Buch wird klar, dass Eleanor die wichtigste Figur ist, sie ist der Charakter, der am besten und intensivsten ausgearbeitet ist, bei den anderen Charakteren ist dies weniger der Fall, was aber in Ordnung ist, denn der Fokus liegt auf Eleanor und das ist auch wichtig. Shirley Jackson schwört gekonnt eine bedrohliche Atmosphäre herauf, die Poltergeistszenen selbst sind für meine Begriffe sehr gruselig, es gab einen Schockmoment, der mich wirklich hat erschaudern lassen. Doch Shirley Jacksons Roman ist viel mehr als eine oberflächliche Geistergeschichte, die einfach nur Grusel erzeugen will. Es geht um die Ursache der Erscheinungen, um Eleanors Seelenleben und um die Natur des Poltergeists an sich. Hier habe ich Parallelen zu „The Little Stranger“ von Sarah Waters festgestellt, das mir äußerst gut gefallen hat. Die Auflösung ist nicht ganz offensichtlich, mit ein wenig Überlegung jedoch gut zu erschließen – und sie ist schlicht umwerfend. Wer wie ich eine Ausgabe mit Vorwort besitzt, in meinem Fall von Laura Miller – bitte erst nach der Lektüre des Romans lesen! Wie so oft ist das Vorwort nämlich voller Spoiler, ich lese, insbesondere bei Klassikern, inzwischen grundsätzlich das Vorwort, wenn überhaupt, zuletzt. Soll nicht heißen, dass das Vorwort schlecht ist, wer am Ende unsicher bezüglich der Auflösung ist, wird sie hier finden. Ein wirklicher Klassiker der Gruselliteratur mit Tiefgang.

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  • Shirley Jackson - The Haunting of Hill House

    The Haunting of Hill House
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    15. November 2015 um 14:04

    Achtzig Jahre lang war Hill House überwiegend unbewohnt, denn es schien den Besitzern und Bewohnern kein Glück zu bringen. Doch nun möchte Dr. John Montague zusammen mit dem Erben Luke Sanderson sowie zweier junger Damen den Spuk dort untersuchen. Eleanor Vance ist froh, endlich vor ihrer zwischenzeitlich verstorbenen, pflegebedürftigen Mutter und der gehassten Schwester fliehen zu können, die Künstlerin Theodora ist schlichtweg neugierig. Bald schon nach der Anreise der vier Gäste geschehen seltsame Dinge im Haus: Türen schließen sich selbstständig, Geister scheinen nachts durch das Gebäude zu huschen und seltsame Schriftzüge ziehen sich über die Wände. Eleanor, die als Kind bereits eine Poltergeist Erfahrung gemacht hat, wird mehr und mehr von dem Treiben eingezogen und bald verschwimmt die Grenzen zwischen Realität, Einbildung und unterbewussten Nachrichten, die sie offenbar empfängt. Das Haus zieht die junge Frau mehr und mehr in seinen Bann und dies wird von den anderen Bewohnern bald schon als Gefahr erkannt. Eine klassischer Geistergeschichte, die mit allen typischen Versatzstücken aufwarten kann: das abgeschiedene Haus, die undurchsichtige Bedienstete, die mehr zu wissen scheint als sie sagt, die jungen Frauen, die empfänglich für Übersinnliches und somit prädestinierte Opfer von Besessenheit sind sowie ein Forscher, der zunächst rational der Sache nachgehen möchte. Auch wenn ähnliche Geschichten bekannt sind, so kann diese doch faszinieren und gerade weil Shirley Jackson vieles im Ungewissen lässt, bleibt doch eine gewisse Grundspannung haften, Sicherheit und definitive Erklärungen gibt es nicht, so dass der Leser sich selbst einen Reim auf das Beschriebene machen muss. 

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