Shirley Waters

 3.5 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Wikingerfeuer, Der schwarze Wikinger und weiteren Büchern.

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Der schwarze Wikinger

Der schwarze Wikinger

 (4)
Erschienen am 17.08.2012
Wikingerfeuer

Wikingerfeuer

 (4)
Erschienen am 20.09.2013
Der Fluch des Wikingers

Der Fluch des Wikingers

 (3)
Erschienen am 12.03.2015
Der Fluch des Wikingers: Roman

Der Fluch des Wikingers: Roman

 (0)
Erschienen am 12.03.2015
Wikingerfeuer: Roman

Wikingerfeuer: Roman

 (0)
Erschienen am 20.09.2013
Im Bann des Wikingers (German Edition)

Im Bann des Wikingers (German Edition)

 (0)
Erschienen am 12.11.2015

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Book-SunShines avatar

Rezension zu "Der schwarze Wikinger" von Shirley Waters

toller historischer Roman; etwas zu wenig Erotik. :D
Book-SunShinevor 3 Jahren

Das Cover passt meiner Meinung nach perfekt zum Buch und gefällt mir sehr gut! 
Mir ist es wichtig, dass die Personen auf der Abbildung den Protagonisten ähneln! Und dass ist hier definitiv der Fall! Die Farben auf dem Cover und das Drachenboot im Hintergrund sind der Hammer! (Hardcover)

Das Buch beginnt mit dem Überfall der Wikinger im Kloster, wo die Nonnen und auch Caitlín sich vor ihnen verstecken. Diese Szene wird ausführlich und packend beschrieben, so dass man das Gefühl hat unter den Nonnen zu sein.
Als Njal verwundert zurückgelassen wird, pflegt Caitlín ihn und lässt immer mehr Gefühle zu ihm zu. Unerwartet taucht dann Caitlíns Verlobter Éamonn auf, um sie zu holen und gerät in einen Kampf mit Njal. Zusammen fliehen Njal und Caitlín in seine Heimat - nach Norwegen. Dort ist aber alles ganz anders als Cailtlín es erwartet.

Caitlín ist eine sehr tapfere und temperamentvolle irische Heldin, die mir auf Anhieb gefallen hat! Sie entwickelt schnell Gefühle für den schönen Njal und hofft auf eine gemeinsame Zukunft mit ihm in Norwegen. Doch dort kommen ihr neue Hindernisse in den Weg. Denn Njal ist Verlobt mit der wunderschönen Sif und Caitlín gerät in die Sklaverei.
Njal ist kein Wikinger, wie in anderen historischen Liebesromanen. Er hat rabenschwarzes Haar, was mir persönlich gut gefällt :D :D
Er ist sehr zurückhaltend, weshalb man auch nicht so viel über ihn erfährt wie über Caitlín. Trotzdem ist er mir sehr sympatisch. 
Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass man auch die anderen Charaktere und ihre Hintergründe kennen lernt, wie zum Beispiel Njals Bruder Thorir, seinen Vater und auch seine Verlobte Sif. 

Die Autorin Shirley Waters hat einen tollen und flüssigen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt . Allein schon wegen ihnen besonderen Schreibstils lese ich ihre Bücher gerne.
Shirley Waters scheint viel recherchiert zu haben, da man sehr viel über die Sitten der Wikinger erfährt. Es wird in der dritten Person erzählt, aber hauptsächlich aus  der Sicht von Caitlín. Auch einer der Gründe warum man so wenig von Njal erfährt, was mich aber nicht stört. 


Fazit: Ein sehr spannendes Buch, mit vielen kleinen und großen Wendungen. Es kommt oft etwas, was man gar nicht erwartet, weshalb es auch nicht langweilig und vorausschauernd ist. Es hat alles was ein historischer Liebesroman braucht: Spannung, sympatische Helden und viel Liebe! Einen halben Minuspunkt gibt es, da für mich die Erotik etwas zu kurz kam, ansonsten Top!
Also, jedem der historische Liebesromane genau so liebt wie ich und dem Alltag mal entfliehen möchte, kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. 




Book-SunShine

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Rezension zu "Der schwarze Wikinger" von Shirley Waters

Rezension zu "Der schwarze Wikinger" von Shirley Waters
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Eine Horde Wikinger überfällt das Kloster, in dem Caitlin während der Reise zu ihrem Verlobten eine Rast eingelegt hat. Nachdem die Nordmänner abgezogen sind, entdeckt man einen, den sie, in der Annahme er wäre tot, schwer verletzt zurückließen. Trotz der Missbilligung von Äbtissin Mutter Laurentia widmet sich Caitlin seiner Pflege. Dabei entwickelt sie romantische Gefühle für den attraktiven Krieger mit dem untypischen rabenschwarzen Haarschopf. Auch Njal fühlt sich zu Caitlin hingezogen. Unerwartet taucht deren Bräutigam Eamonn von Carndonagh im Kloster auf. Sein grobes Verhalten lässt Caitlins bereits bestehende Zweifel an der arrangierten Hochzeit in Ablehnung umschlagen, und sie beschließt, mit Njal in dessen Heimat zu fliehen. Doch ihr Leben in den Reihen der barbarischen Wikinger gestaltet sich anders als erwartet. Da sie überdies feststellen muss, dass ihr Njal wichtige Informationen vorenthielt, bereut Caitlin schon bald ihre Entscheidung. Eine Rückkehr nach Irland scheint indes unmöglich...

Das Buch startet mit dem packend geschilderten Überfall der Wikinger auf das Kloster, und im weiteren Verlauf bleibt der Spannungspegel in steter Bewegung. Die mit intelligenten Dialogen versehene einfallsreiche Story wird von Shirley Waters‘ flüssigem, ansprechendem Schreibstil präsentiert. Wenige Wortwiederholungen treten vor allem auf den letzten Seiten auf.

Im Vorfeld ihres Romans muss Shirley Waters das Wikingervolk intensiv studiert haben. Denn nur so ist es zu erklären, dass sie dessen Sitten und Gebräuche derart glaubhaft wiederzugeben vermochte. Die Autorin gewährt interessante Einblicke in Religion und Lebensweise der Wikinger. Personennamen, Ortsbezeichnungen und Redensart, ja sogar ganze Sätze in nordischer Sprache erwecken den Eindruck, als befände man sich tatsächlich im 1. Jahrtausend mitten unter ihnen.

Caitlin ist eine sehr gefühlsbetonte Heldin, die man einfach gern haben muss. Aufgrund der Tatsache, dass der Roman zwar in der dritten Person, aber überwiegend aus Caitlins Sicht geschrieben ist, verweilt der Leser hauptsächlich in ihren Gedanken, lernt die Hauptakteurin intensiv kennen und verstehen. Einen Nachteil hat dies allerdings insofern, als man über Njal sehr wenig erfährt. Sein Verhalten, seine Ziele und Entscheidungen erschienen mir über weite Strecken wie ein Buch mit sieben Siegeln. Zudem hält Njal von Gesprächen lange Zeit herzlich wenig. Mir kam es vor, als erwarte er, dass Caitlin seine Gedanken lesen kann. Er fügt ihr mit seiner Geheimniskrämerei großen Schmerz zu, der mit einer Aussprache zu einem früheren Zeitpunkt hätte vermieden werden können.

Fazit
Unterhaltungstechnisch auf hohem Niveau, besticht Der schwarze Wikinger vor allem mit der gelungenen Heldin. Für den allzu „schweigsamen“ Hauptprotagonisten gibt es allerdings einen Punkteabzug.

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