Shiying Müller Ein sterbender Traum: Dying Dream

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Inhaltsangabe zu „Ein sterbender Traum: Dying Dream“ von Shiying Müller

Eine Violinistin werden – Das ist ein großer Traum der 17-jährigen Loanna. Doch dieser rückt in weite Ferne, als der geheimnisvolle Luca vor ihrer Haustür auftaucht. Er erzählt ihr eine Geschichte, die ihr Leben für immer verändern wird. Es ist die Geschichte, wie sie zum Mensch wurde…Während ihr Leben aus den Fugen zu geraten droht, ist da Cassian, der ihr Halt gibt. Doch Cassian ist ein Mensch und Loanna weiß, dass ihre Liebe im Hier und Jetzt nicht existieren darf. Dann stellt sich die Frage: Ist Liebe genug, um zwei Welten zu vereinen, was für einer der beiden den Tod bedeuten könnte?

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  • Leserunde zu "Ein sterbender Traum: Dying Dream" von Shiying Müller

    Ein sterbender Traum: Dying Dream
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo ihr Lieben, ich möchte euch gerne zu einer Leserunde einladen! :) Hierfür stelle ich euch 10 Rezensionsexemplare als Taschenbuch oder eBook zur Verfügung. Mein Roman ist Urban Fantasy mit einer Prise Wissenschaft und Gesellschaftskritik. Neben der Zerrissenheit der Protagonistin Loanna zwischen dem liebevollen und dem geheimnisvollen Jungen, ist die Umweltzerstörung ein zentrales Thema. Loanna möchte Frieden zwischen ihrem Volk und den Menschen, die sie liebt. Doch kann ihr Volk der Menschheit verzeihen, was sie ihnen und der Erde angetan haben? 448 Seiten zum Genießen, Aufregen und Träumen... Zur Einstimmung könnt ihr euch meinen Trailer anschauen: Zur Verlosung beantwortet mir doch bitte bis zum 23. November die folgende Frage: "Habt ihr oder hattet ihr als Kind insgeheim einen verrückten/absurden/romantischen/(...) Lebenstraum?" Schreibt mir auch gerne, wenn ihr einen Blog oder ähnliches führt. Ich freue mich auf eure Teilnahme und bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Rezensionen! Besucht auch gerne meine Facebook-Seite: https://www.facebook.com/EinSterbenderTraum Eure Shiying

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  • Ein sterbender Traum...

    Ein sterbender Traum: Dying Dream
    Buechergarten

    Buechergarten

    21. January 2014 um 16:36

    INHALT: Die 17jährige Loanna führt eigentlich ein ganz normales Leben. Sie geht zur Schule, hat gute Freunde und vor allem ihren besten Freund Alejandro, spielt mit ganzem Herzen Violine und hat den Traum einmal Star-Violinistin zu werden. Als plötzlich der geheimnisvolle Luca in ihrem Leben auftaucht und ihr eröffnet, dass sie kein normaler Mensch, sondern die nächste Königin eines im Verborgenen lebenden Volkes ist, beginnen Loannas Träume zu zerplatzen...   EIGENE MEINUNG: Zuerst möchte ich sagen, dass in diesem Buch unsere Welt, unsere Erde, eine große und wichtige Rolle spielt und ich die kritischen Teile des Buches, die sich mit Umweltverschmutzung, -zerstörung und überhaupt dem Einfluss der Menschen auf unsere Welt als sehr spannend und wichtig empfinde! Die Autorin hat an dieser Stelle tolle Recherchearbeit geleistet und viel Wissen und Herz in die Geschichte fließen lassen. An einigen Stellen erscheinen diese Ausführungen etwas übertrieben und monologartig, aber das soll für mich nicht den Wert und die Wahrheit hinter einigen Worten schmälern. Einen zweiten Pluspunkt kann ich für das tolle Cover mit der Seifenblase auf tiefschwarzem Grund vergeben! Loanna als Hauptprotagonistin konnte mich im Laufe des ganzen Buches nicht recht überzeugen. An einigen Stellen war sie mir sympathisch und erschien mir stark und entscheidungswillig, nur um an anderen Stellen naiv und dumm zu erscheinen. Sie stellte einfach keine Fragen, ließ vieles über sich ergehen und handelte nach meinem Gefühl komplett unrealistisch. An vielen Stellen bleibt sie mir dadurch zu sehr im Hintergrund und stellt keine bleibende Persönlichkeit für mich dar. Mit der Schreibweise des Buches habe ich mich zu Beginn wahnsinnig schwer getan. Die Sätze sind sehr kurz gehalten und was mich wesentlich mehr stört sind die nur minimalistisch beschriebenen Situationen und Umgebungen. Ich persönlich mag es wenn ich mir jede Ecke eines Raumes vorstellen kann, wenn ich mich fühle als würde ich die gleiche Luft atmen und neben den Protagonisten stehen. Dies blieb mir in diesem Buch durch die Schreibweise der Autorin leider verwehrt. An sich habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt, allerdings haben bis zum Schluss die vielen Rechtschreibfehler, durch das fehlende Lektorat, den Lesefluss extrem beeinträchtigt. Störend empfand ich außerdem die Gespräche in Chatform, diese waren mir auch viel zu lang und ausführlich. Dagegen haben mir die Szenen aus Lucas und Loannas Reise sehr gut gefallen! Trotz allem steckt hinter der Geschichte eine tolle Grundidee! Eine menschenähnliche Spezies die versteckt unter uns lebt, die Handlungsweise der Menschen beobachtet, teils verachtet und in manchen Fällen sogar heimlich eingreift empfinde ich als sehr spannend! Den Schluss des Buches fand ich sogar teils spannend und überraschend. Hier aber auch der Kritikpunkt, dass der Schluss für mich viel zu überhastet und schnell abgefertigt wurde, auch wenn wohl die Möglichkeit einer Fortsetzung besteht.   FAZIT: Eine außergewöhnliche Grundidee, mit tollen kritischen Ansätzen ins Sachen Natur- und Umweltzerstörung, jedoch mit extrem ausbaufähiger Umsetzung! (2,5 Punkte)

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  • Nicht jeder Traum wird wahr...

    Ein sterbender Traum: Dying Dream
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    28. December 2013 um 19:04

    Shiying Müller präsentiert mit "Ein sterbender Traum" ihren BoD-Debütroman, der im Genre "Urban Fantasy" angesiedelt ist. Allerdings enthält er auch eine große Portion Gesellschaftskritik, der wir uns durchaus stellen sollten. Erzählt wird die Geschichte der jungen Studentin Loanna, die nach einer eigentlich ganz normalen Kindheit langsam spürt, dass irgend etwas mit ihr nicht stimmt. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag tritt Luca in ihr Leben und plötzlich ist nichts mehr, wie es war - oder zu sein schien. Loanna erfährt von Luca, dass sie eigentlich gar kein Mensch ist. Sie gehört einem uralten Volk an, das unbemerkt und unerkannt ebenfalls auf der Erde wohnt. Sie lernt ihre Mitgeschöpfe kennen, macht neue Erfahrungen: positive und negative. Sie lernt mit Lucas Hilfe, den Planet Erde mit anderen Augen zu sehen. Doch auch ihr menschliches Leben geht weiter und sie verliebt sich in Cassian. Er gehört nicht zu ihrem Volk und sie kann nicht damit rechnen, dass diese Verbindung jemals akzeptiert wird. Loanna gerät in eine abenteuerliche und spannende Geschichte, in der sie nicht nur ihre leibliche Mutter sucht, sondern auch die wahre Liebe. Und nebenbei hegt sie auch noch den Traum, dass es Frieden zwischen ihrem Volk und den Menschen geben könnte... Der Schreibstil ist locker, jung und die Autorin bedient sich kurzer, ungekünstelter Sätze. Es werden die vielfältigsten Themen aufgegriffen (Liebe, Freundschaft, Wissenschaft, Umweltzerstörung, Verrat, Intrigen, Krankheit, aber auch das ganz normale Teenager-Leben), was den Roman sehr abwechslungsreich macht. Auch eine gehörige Portion Spannung durch geschickt eingeflochtene Geheimnisse und actionreiche Szenen fehlt nicht. Empfehlenswert ist das Buch für Jugendliche und Junggebliebene, die bereit sind, sich dem kritischen Aspekt zu stellen, der uns Menschen nicht immer in ein gutes Licht rückt. Bewerten würde ich das Buch mit 4 Sternen, wobei ich leider noch einen Stern für das nicht erfolgte Lektorat / Korrektorat abziehen muss.

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  • Rezension zu „Ein sterbender Traum“ von Shiying Müller

    Ein sterbender Traum: Dying Dream
    DieFlammende

    DieFlammende

    16. December 2013 um 22:00

    Ich weiß, ich hätte mich an der Leserunde beteiligen müssen, aber war ich gestern noch nicht mal mit dem ersten Kapitel fertig, so habe ich vor keinen fünf Minuten den letzten Satz des Buches gelesen. Da es dazwischen keine nennenswerten Pausen gab und ich auch ehrlich gesagt nicht die Zeit dafür hatte, mich in der Leserunde ernsthaft zu beteiligen, habe ich diese nun einfach ausgelassen und bin gleich zur Rezension gesprungen. Ich habe mich gefreut, als mir mitgeteilt wurde, dass ich zu den glücklichen Gewinnern dieses Buches gehöre. Mich hat es fasziniert, dass es ein Roman gibt, der auf die Probleme wie den Klimawandel dieser Erde anspricht. Und auch das Cover fand und finde ich bis jetzt super gelungen. Eine Seifenblase, die man auch mit einem Planeten verwechseln könnte, umringt von der Farbe schwarz. Der in weiß gehaltene Titel des Buches fügt sich perfekt in dieses Bild hinzu. Allein dieses Cover zog meinen Blick an, als ich es bei den Buchverlosungen gesehen habe. Dafür möchte ich noch mal ein großes Lob aussprechen. Als das Buch dann da war, mit einem lieben Text von der Autorin auf der ersten Seite, konnte ich gar nicht schnell genug anfangen zu lesen. Aber noch einmal kurz zum Inhalt: Die siebzehnjährige Loanna scheint eine typische Erstsemester-Studentin – mit ausgezeichneten Violine Fähigkeiten –  in Hamburg zu sein, als plötzlich merkwürdige Sachen in ihrem Leben geschehen.  Luca de Medici taucht auf. Er verrät ihr, dass sie eigentlich kein Mensch ist, sondern die Königin eines Volkes, das bisher verborgen lebt. Auch der Inhalt des Buches hört sich doch auf den ersten Blick nach einem guten Buch an, das ein ernstes Thema – in diesem Roman die Verletzung der Umwelt – in einer interessanten Geschichte einwickelt. Als ich mir dann allerdings schon eine Meinung zum Buch bilden konnte, bemerkte ich, dass die Umwelt nicht wirklich im Mittelpunkt steht, so wie ich mir das ausgemalt hatte. Die Zerstörung war eher nebensächlich. Hauptsächlich ging es eben um Loanna, die sich in ihr neues Leben einfinden muss. Das ist natürlich auch ein guter Inhalt, aber wie gesagt, ich habe bei diesem Buch erwartet, dass etwas mehr über die Umwelt thematisiert würde. Was mich auch etwas, sagen wir, verwirrt hat, war Loanna selbst. Anfangs war sie mir sympathisch, eben eine typischer Teenager. Aber als dann Luca mit der Nachricht kommt, sie sei kein Mensch, stellt sie keine Fragen, akzeptiert diese Behauptung als Tatsache, mit der Begründung, sie fühle, er sage die Wahrheit. Selbst wenn sie als Königin ihres Volkes die Gefühle anderer kennt, so ist sie bis dahin noch mit keinem von ihnen in Kontakt getreten. Woher weiß sie, dass sich ihre Gefühle nicht täuschen? Auch im weiteren Verlauf der Handlung habe ich das Gefühl, dass Loanna bei wichtigen Entscheidungen lieber ihren Mund hält, als ihrer Meinung kund zu tun. Es scheint, als wäre sie nur Luft, als sei sie nur zur Beobachtung und Beschreibung der Situation dort, wo sie ist. Obwohl auch Beschreibung zu viel verlangt wäre. Ich finde, dass in dem Buch zu wenig die Gegebenheiten beschrieben werden. Man wird als Leser in eine Situation hineingeworfen, ohne eben die Umwelt dieser Situation zu beschreiben. Hin und wieder wird beschrieben, wie schön das Haus doch ist oder wie ungemein riesig die Bibliothek, doch wirklich genau weiß man nie, wo sich die Protagonistin befindet, obwohl es in meiner bevorzugten Schreibweise, nämlich der Ich-Form geschrieben ist. Aber genug davon, allerdings muss ich beim Schreibstil auch etwas meckern: Wie ich schon in „Plaudern“ erwähnte, musste ich mich an die abgehakten Sätze und die Zeitsprünge (anfangs war es noch der erste Schultag, kaum eine Seite später war schon eine Woche vergangen) gewöhnen. Obwohl ich sagen muss, dass ich mich entweder wirklich an die Zeitsprünge gewöhnt habe, oder dass sie irgendwann abgenommen haben. Mir scheint es, als hätte die Autorin am Anfang das „Geschwafel“, das man immer schreiben muss, damit die Leser sich etwas einlesen können, überspringen wollen, um dann geradewegs auf den Hauptteil zuzustreben. Zu meinem Bedauern muss ich aber auch sagen, dass die abgehakten Sätze nicht abgenommen haben. Und dazu kommen Unmengen von Rechtschreibfehlern. Ich hatte immer gedacht, dass es in Büchern keine Rechtschreib- oder Satzbaufehler gibt, aber  ich scheine mich getäuscht  zu haben. In gefühlt jedem zweiten Satz war ein Komma zu viel, ein Komma zu wenig, es wurde ein Buchstabe oder gar ein ganzes Wort vergessen. Liest man sich denn die Texte, die man geschrieben hat, nicht noch einmal durch, bevor sie gedruckt, bzw. veröffentlicht werden? Es schmerzt mich, dass dieses Buch so unglaublich viele Fehler besitzt, wo doch die Idee dahinter gar nicht so schlecht zu sein scheint. Aber wenn sich die Fehler auf einer Seite mal wirklich häuften, musste ich mich zwingen weiter zu lesen. Teilweise waren es Fehler, die ein Computer erkannt hätte, wären sie auf einem geschrieben worden. Ihr merkt, ich bin wirklich erschüttert. Vielleicht kann man das Buch noch einmal genauer durchlesen, bevor es gedruckt wird? In den Danksagungen steht auch, dass es zwei Personen gelesen und für gut befunden hatten, haben sie denn nichts gemerkt? Erschüttert ist gar kein Ausdruck! Aber gut, ich hoffe, es hat nun jeder verstanden ;) So, aber wenn man nun aber von den Fehlern absieht und auch nicht beachtet, dass das ein Buch über die Umwelt sein sollte – obwohl ich zugeben muss, am Anfang wurde in wenigen Sätzen erwähnt, dass Loannas Gletscher, auf den sie immer mit ihrem Vater geklettert ist, nun einem Schutthaufen weichen musste (das Eis ist durch die Klimaerwärmung geschmolzen) – könnte es ein Buch mit interessantem Inhalt sein.  Eine menschenähnliche Spezies, die praktisch unter uns lebt und die doch niemand kennt. Auch das Gefühlschaos, das Loanna überfällt, passt in das Bild einer Abiturientin, die nun ein Geophysikstudium angefangen hat und gleich für mehrere Jungs Gefühle hegt. Die Wendung am Schluss, die ich hier nun natürlich nicht verraten werde, war auch für mich überraschend und etwas zu schnell abgefertigt. Hier überkam mich der Gedanke, man wolle so schnell wie möglich fertig werden, sich etwas spannenderem widmen. Leider. Denn dieses Ende war auf jeden Fall ausbaufähig. Um das Geschriebene noch einmal kurz als Fazit zusammen zu fassen: Guter, außergewöhnlicher Inhalt, doch an der Umsetzung hapert es etwas: Rechtschreibfehler häufen sich, meiner Meinung nach unwichtige Situationen (zum Beispiel diverse Gespräche in Facebook) werden ausgesprochen ausführlich geschildert, während die weit aus wichtigeren Situationen auf der Strecke bleiben.

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  • Rezension zu "Ein sterbender Traum: Dying Dream" von Shiying Müller

    Ein sterbender Traum: Dying Dream
    Solifera

    Solifera

    13. December 2013 um 18:19

    >> Noch ein Jahr, denke ich, dann bin ich vielleicht schon Studentin der Musikhochschule. Dann werde ich bald die gefeierte Violinistin Loanna Mayer. << (Zitat S. 12) Loanna Meyer ist Schülerin im letzten Jahr und 17 Jahre jung. Schon seit sie kleine ist ist ihr liebstes Intrument die Violine. Und nichts wünscht sie sich sehnlicher als eine gefeierte Star-Violinistin zu werden. Doch es kommt alles ganz anders: Eines Tages steht der geheimnisvolle Luca de Medici vor ihrer Tür und erzählt ihr die schier unfassbare Geschichte, dass sie gar kein Mensch sei, sondern Teil eines im verborgenen lebenden Volkes... und dass sie ganz dringend mit ihm mitkommen müsste... Soviel kurz zum Inhalt. Loanna ist zwar der zentrale Charakter des Buches, bleibt aber trotzdem eher blass, man erfährt einfach nicht wirklich viel über sie.. Und die nimmt alles einfach so hin, ohne viel zu fragen oder zu hinterfragen. Da sind andere Charaktere wie ihr beser Freund Alejandro, genannt Alesh, besser getroffen. Und dann das geheimnisvolle Volk, deren Namen man bis zum Ende nicht erfährt, denen es ein Dorn im Auge ist, dass Loanna mit dem Menschen Cassian (aus ihrem Orchester) sympathisiert, sogar eine Liaison mit ihm zu haben scheint... Dabei sind es doch die "bösen Menschen", die die Erde, Mutter Natur und auch sich selbst zu Grunde richten... Und dass sie achso böse sind, kann gar nicht oft genug betont werden. Woher dieser regelrechte Hass nur kommt?  Aber nicht nur zwischen den den Menschen und dem Volk herrscht Zwist, nein auch innerhalb des Volkes gibt es Unstimmigkeiten, teils über Generationen hinweg. Loanna tritt man nicht nur freundliche gesinnt gegenüber... Positiv möchte ich anmerken, dass, anders als bei vielen Büchern üblich der Ausgang der Liebesgeschichte nicht von vornherein klar ist. Cassian? Luca? Alesh? Was mir negativ aufgefallen ist, der holprige Schreibstil. Sätze wirken wie abgehakt, Beschreibungen sind gar nicht oder nur spärlich vorhangen... Es fällt wahnsinnig schwer, sich alles gut vorzustellen, geschweige denn sich vernünftig in die Protagonisten hinein versetzen zu können. Außerdem habe ich die zahlreichen Rechtschreibfehler bemerkt. Leider waren sie doch derart vorhanden, dass man gelegentlich drüber gestolpert ist und der Lesefluss dadurch behindert wurde.    Die wissenschaftlichen Aspekte sind sehr in den Hintergrund gerückt, dafür gab es seitenweise teeniehafte Kabbeleien und Zickerein. Zum Schluss ging es mir dann alles viel zu schnell, Schlag auf Schlag. Und andere Aspekte, die ausbaufähig gewesen wären, kamen zu kurz...   Fazit: Ein Buch, dessen Geschichte ein großes Potential hatte, aber mich von der Umsetzung her einfach nicht so recht von sich überzeugen konnte...Daher kann ich - leider - nur 2 Punkte vergeben....

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  • Eine gute Idee scheitert an ihrer Umsetzung

    Ein sterbender Traum: Dying Dream
    ColourfulMind

    ColourfulMind

    08. December 2013 um 17:04

    „Ich heile die Seelen der Menschen mit meiner Musik“[...] Doch als ich vor wenigen Tagen vor meinem Gletscher stand, kam mir das erste Mal der Gedanke...Vielleicht ist das nicht genug.“ -S.37 Inhalt: Loannas größter Traum ist es, eine berühmte Violinistin zu werden. Doch, dann kommt alles anders als gedacht. Denn plötzlich steht der geheimnisvolle Luca vor ihrem Haus und eröffnet ihr, dass sie nicht die ist, die sie ihr ganzes Leben lang dachte zu sein.. Meine Meinung: Der Einband des Romans ist wunderschön und verspricht eine Geschichte vom Träumen, Romantik und Fantasy, gepaart mit ernsteren Themen wie der Umwelt.Aber leider hat dieses Konzept für mich so nicht funktioniert. Viel zu viele Baustellen hat die Geschichte rund um die Violinistin Loanna leider noch, sowohl in Form als auch Inhalt. Aber beginnen wir einmal mit der Form. Ich bin ein großer Fan von ausgefeilten und sehr detaillierten Schreibstilen, doch hier beschreibt Shiying Müller das Geschehen leider nur in sehr kurzen und abgehackten Sätzen. Dadurch wirken die Satzkonstellationen oftmals nur wie aneinandergereihte Hauptsätze und es hat seine Zeit gedauert, bis ich mich halbwegs daran gewöhnt hatte und sich ein normaler Lesefluss einstellen konnte. Auch die einzelnen Szenen werden nur sehr kurz angerissen und wirken dadurch sehr sprunghaft. Kaum verweilt die Autorin mal etwas länger in einem Moment oder geht näher auf Dinge ein. Sie springt viel mehr von Szene zu Szene. Das war schade, weil sich so oftmals kein richtiges Bild bei mir einstellen konnte. Self-Publishing Werken bin ich selten skeptisch gegenüber eingestellt, weil es wirklich ein paar Schätze gibt, auch wenn es kein richtiges Lektorat gibt. Aber hier haben sich deswegen leider so einige Rechtschreibfehler eingeschlichen. Ich bin wirklich nicht Jemand, der nach Fehlern sucht, im Gegenteil, meistens überlese ich diese sogar einfach. Aber hier treten sie leider so gehäuft auf, dass es den Lesefluss hin und wieder doch schon gestört hat. Nun zum Inhalt. Die Idee in einem einfachen Fantasyroman für junge Leser das schwierige Thema des Klimawandels und der Umwelt generell kritisch zu beleuchten, ist wirklich interessant. Die Idee hält so viel Potential bereit und hätte dem Roman wirklich das gewisse Etwas geben können. Doch leider, wie oben schon einmal erwähnt, hat es für mich nicht funktioniert. Die Autorin konfrontiert ihre Figuren und den Leser mit den Problemen, welche erst durch das Fehlverhalten der Menschen entstanden sind und kritisiert sie. Dies geschieht aber leider auf so eine Hau-Drauf-Weise, dass es bei mir nicht wirklich seinen Zweck erfüllt hat. Anfangs wurde ich als Leser noch zum nachdenken angeregt. Im weiteren Handlungsverlauf wird jedoch das Thema in jedem erdenklichen Dialog aufgegriffen, zerkaut und die Hauptsaussage dem Leser quasi jedes Mal ins Gesicht geschleudert. Die Menschen sind böse und schlecht und die anderen die Guten. Böse, böse, böse Menschen. Ich muss sagen, mit der Zeit hat mich das einfach nur noch genervt. Eine subtilere Art mit dem Thema umzugehen und es dem Leser näher zu bringen wäre an dieser Stelle vielleicht effektiver gewesen als einfach nur ein Problem nach dem anderen aufzuzählen und mit der Konsequenz aus einem Dialog herauszugehen, wie böse wir Menschen doch sind. Denn so konnte ich zu keiner Zeit irgendein Mitgefühl für diejenigen aufbringen, die uns Menschen in unserem Handeln und Denken kritisieren. Es war einfach „too much“. Die Art und Weise, wie uns die Autorin an diese paranormale Welt heranführt, der auch die Protagonistin Loanna zum ersten Mal begegnet, empfand ich ebenfalls als nicht glücklich gewählt. Denn von unserem Hauptcharakter kommen keine nachvollziehbaren Reaktionen und Gedanken. Es wird nur so durch die große Enthüllungsszene gehetzt, dabei ist es, meines Erachtens, immer sehr schwer eine solche Szene wirklich glaubhaft zu erzählen. Ein wenig mehr Zeit und ein ausgefeilteres Denken der Charaktere hätte hier wahre Wunder bewirkt. Loanna jedoch nimmt all das, was ihr berichtet wird einfach so hin, hinterfragt es nicht einmal oder hegt auch nur den leisesten Gedanken der Skepsis. Ebenso alle anderen Charaktere. Es folgt ein kurzer (wirklich seeehr kurzer) Moment der Überraschung, dann die Akzeptanz, nur um dann schließlich logischerweise einmal um die halbe Welt zu fliegen. Weil es alles ja so plausibel klingt. Das hat Loanna für mich als Protagonistin einfach viel zu unglaubwürdig gemacht. Allgemein ist ihr Charakter die meiste Zeit über sehr blass geblieben. Gegen Ende wird dem Leser ein oder zweimal auf die Nase gebunden, wie liebenswert und herzensgut sie ist, aber vielmehr erfährt man über sie nicht. Warum jeder sie mag oder sich sogar reihenweise in sie verliebt hat habe ich leider nie wirklich verstanden. Positiv war jedoch, dass die Liebesgeschichte nicht von Anfang an wirklich ersichtlich ist, wie es leider oftmals der Fall ist in solchen Büchern. Man fragt sich, wer wohl derjenige welche sein wird, was gewissermaßen ein wenig Spannung in das Ganze streut. Abschließend jedoch kann gesagt werden, dass „Ein sterbender Traum“ wirklich gute Ansätze hat, welche jedoch leider nicht wirklich gut umgesetzt werden konnten. Die Handlung hat zu wenig Fahrt, die Charaktere sind zu blass und unglaubwürdig, die Handlung zu unausgereift und das heikle Thema wurde nicht mit genug Fingerspitzengefühl angegangen. 2,5 Sterne.

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  • YouTube Rezension - Ein sterbender Traum

    Ein sterbender Traum: Dying Dream
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2013 um 19:32