Shonda Rhimes Das Ja-Experiment – Year of Yes

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Inhaltsangabe zu „Das Ja-Experiment – Year of Yes“ von Shonda Rhimes

Shonda Rhimes schreibt Drehbücher für die erfolgreichsten Serien: Grey’s Anatomy, Private Practice und How to Get Away with Murder sind auch hierzulande Publikumsrenner. Bloß beim Drehbuch für ihr eigenes Leben fehlt ihr der nötige Schwung: Privat ist sie schüchtern, ängstlich, menschenscheu. Bis sie eines Tages beschließt, sich zu ändern. Mit einem fi lmreifen Trick: einfach ein Jahr lang zu allem Ja sagen. Ebenso witzig und selbstironisch wie ihre TV-Serien und zugleich schonungslos ehrlich beschreibt Rhimes die große Wirkung eines kleinen Wortes, das aus ihr einen neuen Menschen macht – glücklich, selbstbewusst und 60 Kilo leichter. Die wahrscheinlich unterhaltsamste und motivierendste Aufforderung, das eigene Leben mutiger zu gestalten!

Ein inspirierendes und humorvoll geschriebenes Buch einer warmherzigen, authentischen Frau! Sehr empfehlenswert!

— FrauTinaMueller

Ein fantastisches Buch, welches gleich eins meiner Jahreshighlights wurde! Grosse Leseempfehlung!

— Elizzy

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  • Das Ja-Experiment

    Das Ja-Experiment – Year of Yes

    FrauTinaMueller

    14. August 2017 um 17:42

    Ehrlich gesagt habe ich vorher noch nie etwas von und über Shonda Rhimes gehört oder gelesen. Sie schreibt Drehbücher für »Grey’s Anatomy«, »Scandal« und »How to get away with murder«. Schon gehört, aber nie geschaut. Von Haus aus ist sie eher schüchtern und  neigt eher zum Nein-Sagen, was viele von uns ja auch als Lernaufgabe haben. Nachdem ihre Schwester ihr vorwarf, dass sie eben immer nur zu allem nein sagt,  hat sie sich vorgenommen, zu den Dingen, die sie zuvor gemieden hatte, ein Jahr lang “Ja” zu sagen. Und so entstand ihr Buch “Das Ja-Experiement – Wie ein kleines Wort dein Leben ändern kann!”. Das betrifft Interviews, Einladungen zu Reden, Familienereignisse und sogar der Wunsch ihrer kleinen Tochter, mit ihr zu spielen, statt immer »nur« zu schreiben. Herausgekommen ist also ein sehr inspirierendes Buch einer mutig gewordenen Frau, die sich all ihren Ängsten stellt und so über viele Schatten springt. “Als mir das erste Mal nahegelegt wurde, ein Buch über dieses Jahr zu schreiben, wollte ich instinktiv Nein sagen. Über mich selbst zu schreiben, fühlt sich ungefähr so an, als würde ich in einem guten Restaurant auf einen Tisch klettern, mein Kleid heben und allen Leuten zeigen, dass ich keine Unterhose trage.” (Seite 23) Was nun habe ich gelernt während des Lesens des wundervollen Buches von Shonda Rhimes? Nun wahrlich sehr viel z. B. mich selbst nicht mehr klein machen, sondern meine Größe leben! Mutig meinen Weg voranschreiten! Komplimente annehmen und nicht herunterspielen! Ja zum Nein sagen! Und tun was ich tun möchte, um mir selbst gut zu tun. Doch das sind nur einige Aspekte … Lest das Buch unbedingt selbst! Fazit: Ein inspirierendes und humorvoll geschriebenes Buch einer warmherzigen, authentischen Frau! Sehr empfehlenswert!

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  • Das Ja Experiment von Shonda Rhimes

    Das Ja-Experiment – Year of Yes

    Elizzy

    05. August 2017 um 09:51

    Zusammengefasst Jedem Serienjunkie, der auf Ärzte steht, sollte der Name „Shonda Rhimes“ etwas sagen. Doch die berühmte Drehbuchautorin schreibt nicht nur Folgen zu Grey’s Anatomy sondern auch zu Private Practice, Scandal und How to get away with Murder. Doch was steckt wirklich hinter dem Namen Shonda Rhimes? Wer ist diese Person, was macht sie aus und ist sie wirklich so wie so zu sein vorgibt? Dieses Buch ist ein Selbstexperiment – Shonda sagt meistens Nein, sie drückt sich vor allem was neu und angsteinflössend ist. Doch dies alles ändert sich, als sie beschliesst einfach mal JA zu sagen. Darüber Gedanken gemacht Natürlich wollte ich das Buch unbedingt wegen ihr und meiner Liebe zu Grey’s lesen, das Buch war so überrumpelnd gut, dass es sofort eines meiner Jahreshighlights geworden ist. Doch fangen wir von vorne an, die Geschichte wird aus der Sicht von Shonda selbst erzählt. Sie spricht den Leser oft persönlich und direkt an, so bekommt man schnell das Gefühl, dass sie neben einem auf der Couch sitzt. Ausserdem schreibt sie so frei heraus, charmant, witzig und klug, dass man sich wünscht, sie als Freundin zu haben. Doch wie beginnt „the year of Yes?“. Das ganze wird nämlich erst mit einer Bemerkung von ihrer ältesten Schwester ins Rollen gebracht. Diese meint nämlich, dass Shonda nie zu etwas Ja sagen würde. An ihrem Geburtstag taucht dieser Satz wieder in Shondas Kopf auf und plötzlich weiss sie, dass sie etwas daran ändern muss und setzt sich selbst das Ziel – ein Jahr lang zu allem Ja zu sagen. Anfangs macht ihr das unglaublich viel Angst und man leidet wirklich mit ihr, in vielem erkennt man sich plötzlich auch selbst wieder. Denn jeder Booknerd ist auch ein wenig introvertiert. Und sie schafft es einen direkt auf dieses Problem anzusprechen und zwingt einen sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Besonders gut habe ich mich im Kapitel wiedererkannt indem es um Komplimente geht. Shonda besucht eine Veranstaltung in der Frauen für etwas gutes gelobt werden und beobachtet, wie jede, die ein Kompliment erhält, den Kopf schüttelt, es verneint oder sich sogar beschämt zurück zieht. Sofort fragt sie sich; Wieso ist das so? Wieso sollte man nicht selbst auf sich stolz sein dürfen ohne als Arrogant abgestempelt zu werden? Besonders toll ist auch die Rede, die Shonda am „Women in Entertainment von 2014 hielt. Hier könnt ihr euch die Rede in voller Länge auf Englisch ansehen. Gefiel mir sehr Besonders gut gefiel mir der Einblick in ihre Arbeit als Drehbuchautorin – oder wie sie sagen würde „Im Gleise verlegen“. Denn so erfuhr man nämlich auch einiges zu Grey’s, das einem so noch gar nie aufgefallen war. Und ich als Serienjunkie bin natürlich immer neugierig auf Background Infos! Toll war auch, wie man mit Shonda zusammen miterleben konnte, wie positiv sie sich durch dieses Experiment verändert hatte. Sie wurde mutiger, offener und lernte ihre wahren Freunde schätzen. Viele Tipps und Ratschläge kann man sich wirklich zu Herzen nehmen. Noch dazu kommt es, dass sich Shonda stark für die LGBT-Gemeinde und die Farbigen einsetzt und dies auch in ihren Serien umsetzt. So etwas sollte auf jeden Fall gelobt werden und wenn man sich ihre Beweggründe dazu durchliest, schätzt man die Serien gleich noch einmal viel mehr! Schreibstil & Cover Der Schreibstil ist grosse Klasse, direkt, frech und mutig. So wie jeder sein sollte. Ausserdem ist Shonda Rhimes so witzig, ehrlich! Ich musste so oft laut los lachen, das hatte ich bei einem Buch schon lange nicht mehr. Das Cover ist toll und super sympathisch. Fazit Ein absolutes Spitzenbuch von einer Hammerfrau! Darin steckt so viel Gutes, dass ich es wirklich nur jedem empfehlen kann. Besonders für Menschen, die vielleicht öfters schüchtern sind oder nicht zu sich selbst stehen können / wollen – ist dieses Buch ein kleiner Freund, der einem weiter helfen könnte!BewertungBuchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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  • Humorvoll und bewegend!

    Das Ja-Experiment – Year of Yes

    Effi86

    03. December 2016 um 16:39

    Inhalt: Shonda Rhimes ist den meisten als extrem erfolgreiche Schöpferin der Serien Grey’s Anatomy, Private Practice, Scandal und How to get away with murder bekannt. Doch hinter all dem Ruhm droht eine junge Frau sich in ihrer Arbeit und Schüchternheit zu verlieren. Deshalb beschließt Shonda ein Jahr lang zu allem – wirklich allem – Ja zu sagen. Mit überraschendem Ergebnis. Auf den Punkt gebracht: Starke Stimme, interessante Botschaft. In mehr Worten: Ich bin eine Lügnerin. Das Lügen, oder besser gesagt Erzählen von Geschichten, ist jedoch Shonda Rhimes‘ Job. Im vergangenen Jahrzehnt hat sie die amerikanische Fernsehlandschaft durch ihre Serien verändert. Plötzlich flimmerten starke Frauen über den Bildschirm, Farbige erhielten großartige Hauptrollen und jeder Charakter durfte lieben, wen er oder sie wollte. Zwar weiß Shonda, dass sie gute Arbeit leistet, doch zugleich ist sie so schüchtern, dass sie öffentlich kaum die Lorbeeren dafür erntet. Sie nimmt weder an Galas teil, noch gibt sie gerne Interviews. Bis eine kleine Bemerkung ihrer ältesten Schwester ihr aufzeigt, wie wenig sie eigentlich lebt. Shonda beschließt ihr Leben zu verändern. Trotz Ängsten und extremer Schüchternheit, will sie von nun an ein Jahr lang Ja sagen. Ja zu sich selbst, zu ihren Kindern. Ja zum Nein-Sagen. Und vor allem Ja dazu, ihr Leben endlich wieder zu genießen. Was mit Reden auf Abschlussfeiern sowie Interviews und Sondersendungen bei bekannten amerikanischen Talkmastern seinen Anfang nimmt, weitet sich mit der Zeit so stark in Shondas Leben aus, dass sie es bald nicht mehr wiedererkennt. Das Ja-Experiment lebt vor allem durch die unvergleichliche Stimme seiner Autorin. Mal ironisch, mal entwaffnend ehrlich schildert Shonda Rhimes die Erfahrungen aus diesem Jahr und beleuchtet in vierzehn Kapiteln verschiedene Aspekte ihres Alltags. Man könnte Bedenken haben, dass das Leben einer extrem erfolgreichen Drehbuchautorin aus Hollywood wenig mit unserem normalen Alltag zu tun hat, doch schon bald wird man eines Besseren belehrt. Viele Menschen, die schüchtern sind; die sich selbst ein wenig verloren haben oder inmitten des ganzen Stresses vergessen haben ihr Leben richtig zu genießen, werden sich auf diesen knapp 320 Seiten wiederfinden. Den Zeigefinger erhebt Shonda allerdings nie. Sie lässt ihre Erlebnisse lieber für sich sprechen und auf den Leser wirken, was die Möglichkeit gibt, selbst über sich und das eigene Verhalten nachzudenken. Gerade dadurch hinterlässt Das Ja-Experiment einen bleibenden Eindruck, fühlt man sich weniger belehrt als daran erinnert, wie schön das Leben sein kann, wenn man sich traut, es aufrichtig zu leben. Kurzum: Shonda Rhimes' persönlicher Weg zurück in ein erfülltes Leben ist eine humorvolle, intelligente und persönliche Reise. Für alle Leser, die den Ton ihrer Serien mögen oder sich inspirieren lassen wollen, zu empfehlen.

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  • Liebe Shonda, danke für dieses Buch!

    Das Ja-Experiment – Year of Yes

    Jana_Zimmermann

    30. November 2016 um 12:04

    Shonda Rhimes hat sicherlich schon viele von uns durch den Feierabend geführt. In Deutschland ist beispielsweise die Serie Grey’s Anatomy eine überaus erfolgreiche Serie. Shonda Rhimes ist sozusagen Bestandteil unseres allwöchentlichen und abendlichen Unterhaltungsprogramms. Man sollte also meinen, dass eine so durch und durch erfolgreiche Persönlichkeit mit sich und ihrer Welt zufrieden ist. Doch wie es so ist, niemand schaut hinter die Fassade der Person. Shonda Rhimes schreibt in ihrem Buch „Das Ja-Experiment – Year of Yes“ über ihre Erfahrungen, wie sie sich sämtlichen Herausforderungen stellt. Und die Berichterstattung gelingt ihr auf eine überaus unterhaltsame Weise. Was habe ich teilweise doch laut gelacht und mich amüsiert. Dabei hat das Buch doch zu allererst einen ratgebenden Charakter. Immer mehr ist beim Lesen des Buches Shonda Rhimes zu meiner Freundin geworden, denn sie bezieht mich als Leserin in das Geschehen mit ein. Ich fühle mich nun mit Shonda Rhimes verbunden und werde ihre Serien nun mit anderen Augen sehen. Was habe ich gelernt aus dem Buch? Viel, sehr viel! Ich soll mich nicht mehr selbst klein machen, ich soll mir was zutrauen, ich soll meinen Weg gehen, ich soll Komplimente annehmen. Und: Es gibt auch ein Ja zum Nein. Ich soll nur das tun, was mir selbst gut tut. Das erscheint auf den ersten Blick wie ein Widerspruch. Aber beim Lesen wird deutlich, dass dem nicht so ist. Das Buch „Das Ja-Experiment – Year of Yes“ hat mir den Blick geweitet. Ich bin froh, eine solch wunderbare Persönlichkeit wie Shonda Rhimes hierdurch indirekt kennengelernt zu haben. Shonda, vielen lieben Dank für die tollen und unterhaltsamen Stunden mit Dir!

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  • Das Ja-Experiment

    Das Ja-Experiment – Year of Yes

    Tatze

    29. November 2016 um 14:56

    Meine Meinung: Ich mag inspirierende Bücher mit einer lebensbejahenden Botschaft. Und ich mag Serien. „Das Ja-Experiment“ ist ein inspirierendes und lebensbejahendes Buch von einer Frau, die Serien zu ihrem Beruf gemacht hat. Mehr musste ich nicht wissen, um das Buch lesen zu wollen. Um genauer zu sein ist das Buch von Shonda Rimes, dem kreativen Kopf hinter den Serien „Grey’s Anatomy“, „Scandal“ und „How to get away with Murder“. Es geht um das Jahr, in dem sie angefangen hat, Ja zu Dingen zu sagen – und darum, wie grundlegend das ihr Leben verändert hat. Das Buch zu lesen war für mich einfach schön, anders kann ich es kaum sagen. Es war ganz einfach schön zu erfahren, wie diese Frau ihr Leben geändert hat und positiver geworden ist und wie sie im Umkehrschluss dadurch jede Menge positive Erfahrungen sammeln konnte und tolle Dinge erleben durfte. Und es ist auch tatsächlich sehr inspirierend! Es bringt einen dazu, selber Ja sagen zu wollen, wenn man das nächste Mal vor einer Entscheidung steht. Und so ein positiver Effekt von einem Buch ist doch toll! Ich fand es besonders interessant, auf wie viele verschiedene Arten man letztendlich ja sagen kann. Man kann ja zu Gelegenheiten sagen, aber auch zu sich selbst und zur Familie, man kann ja zum „nein sagen“ sagen (etwas kompliziert, oder?), man kann ja zum Mut sagen. Und all diese Ja’s verändern das Leben bestimmt ein bisschen. Das ist in diesem Buch wirklich sehr toll dargestellt. Mir hat auch der Schreibstil wirklich gut gefallen. Es hat sich so gelesen, als ob die Autorin einfach ganz ungefiltert ihre Gedanken aufgeschrieben hat. Dadurch gab es ein paar tolle (und häufig richtig witzige) Vergleiche und Metaphern und generell war das Buch sehr lustig. Auch wenn ich das Gefühl hatte, dass sich die Gedankengänge manchmal ein wenig im Kreis gedreht haben. In dem Buch gibt es einige Anspielungen auf „Grey’s Anatomy“ und „Scandal“, ich gucke die Serien leider nicht, aber für Fans ist das vielleicht interessant. Wenn man sich nicht für die Serien interessiert, stören die Anspielungen einen aber auch überhaupt nicht, zumindest ging es mir so. Fazit: Meiner Meinung nach ist „Das Ja-Experiment“ ein wirklich inspirierendes und humorvolles Buch und ich habe es sehr gerne gelesen. Wenn einen der Klappentext schon interessiert, dann ist das Buch auf jeden Fall einen genaueren Blick wert!

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  • Die Veränderung des Lebens

    Das Ja-Experiment – Year of Yes

    michael_lehmann-pape

    28. November 2016 um 12:59

    Die Veränderung des LebensMit Ähnlichkeiten zum Film „Der Ja-Sager“ gespickt ist zumindest der Grundansatz, den Shonda Rhimes für ein Jahr ihres Lebens wählt. Zwar nicht gezwungen, wie im Film und auch nicht in solche slapstickhaften Situationen dann (eher ernst reflektiert ist der Tonfall im Buch), aber in der Durchführung genauso. Ein Jahr lang hat Shinda Rhimes ihr bisheriges, eher zurückhaltendes, innerlich nicht wirklich fest gefügtes Leben „umgekrempelt“, in dem sie zu allem „Ja“ gesagt hat, was an äußeren Impulsen auf sie zukam (natürlich nicht zu allen Haltungen oder unsinnigen Vorschlägen unter Gefahr für das eigene Leben, Aber generell eben ein „Ja“ im weitmöglichsten Sinne).Ein völlig ungewohntes Verhalten für die größte Zahl der Menschen auf dem Planeten. Denn was der Mensch zumeist (und dass mit viel Energie“ anstrebt, ist ja vor allem Sicherheit. Die Reduktion persönlicher Ängste. Die Sicherung des äußeren Wohlergehens. Nur so ist es zu erklären, dass viele Menschen auch in weniger zufriedenstellenden Lebensumständen lieber doch darin verharren, als auszubrechen. Freiwillig ins Risiko? „Ja“ sagen zu allem möglichen, von dem man vorher kaum weiß, wohin es führt und was dabei herauskommt? Nicht aus „gesicherter Position“ heraus möglichst „kontrolliert“ reagieren? Das ist eine wenig verbreitete Haltung und das führt auf jeden Fall zu immer neuen Wendungen und Situationen.Der positive Effekt ist, dass auf diese Weise echte Erfahrungen gesammelt werden, die ansonsten verschlossen bleiben würden. Denn Neugier ist ja eine ebenso dem Menschen innewohnende Tendenz, die allerdings im Lauf des Lebens mehr und mehr hinter das Bedürfnis der „Bewahrung“ zurücktritt.Ein mutiger und sehr persönlicher Schritt, der seine Gründe in der Unzufriedenheit von Rhimes mit der eigenen, inneren Stabilität und eben der eigenen „inneren“ Sicherheit zu tun hatte. Wobei das auch für Rhimes kein leichter Schritt war, nicht „einfach so mal“ getan werden konnte. Sie hatte ja einiges zu verlieren, denn in der „Außenwelt“ war sie „gesetzt“ und, soweit das im Mediengeschäft möglich ist, „gesichert“ als erfolgreiche Drehbuchautorin.Ein echter Mut, der im Raum steht, nach bestimmt Jahren im „Dschungel Hollywood“ sichere Positionen zumindest zu gefährden durch ein radikal anderes als von ihr und dort gewohntes Verhalten.„Ich hatte das Bedürfnis nach einer Veränderung, dem sich im Zentrum meines Denkens eine Straße bahnte mit der Gewalt eines Bulldozers“.Dieses Zitat von Maya Angelou ist der rote Faden des Buches. Das Rhimes souverän und flüssig verfasst vorlegt und das den Leser tief nachdenklich mit den eigenen Gedanken zurücklässt. Denn hier liegt nicht ein typischer „Ratgeber“ vor, der gegen Geld zumeist dutzende von „wichtigen Theorien“ mitteilt, sondern hier liegt ein echter Erfahrungsbericht vor, der dem Leser aufzeigt, was alles möglich wäre, wenn eine klare Maxime des „Ja, mach ich!“ dem Leben gegenüber in all seinen Facetten und Situationen vorliegt und Angst, Misstrauen, Unsicherheit und die Tendenz ja alles zu sichern, „was man hat“ zwar noch im Raum steht und mit bedacht wird, aber eben nicht „das Sagen“ hat.„Als das „Ja-Experiment“ begann, passierte etwas. Ich hatte immer mehr Termine. Und noch mehr….“Ja“ zu sagen hatte die kleine Raupe in ihrem Kokon, die ich gewesen war, in einen großen, gesellschaftlich aktiven Schmetterling verwandelt“.Natürlich sind die Inhalte, die Rhimes erlebt (von der Perücke bis zum Kennenlernen eines Mannes bis zu einer alles entscheidenden Frage hin) persönlich und werden auf persönliche Art geschildert, das Prinzip aber ist es, was den Leser am Ende vielleicht zu eigenen Experimenten verleiten könnte.Eine Lektüre, die möglicherweise wirklich etwas verändern kann.„Das Entscheidende an diesem großen…Durchbruch, der…mein Leben für immer veränderte war, dass nur ich ihn erlebte“. Und das gilt für jeden. Das Tun entscheidet hier, nicht das Sinnieren darüber.

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