Victoria & Abdul

von Shrabani Basu 
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Victoria & Abdul
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Positiv (3):
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Ein informatives und gleichzeitig unterhaltendes Buch.

Kritisch (1):
AlexandraHonigs avatar

Sachbuch statt Roman; Eher informierend als unterhaltend

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Inhaltsangabe zu "Victoria & Abdul"

Ein Paar, das ungleicher kaum sein könnte: Judi Dench in der Rolle der Queen Victoria

Der stattliche, gut aussehende Abdul Karim war gerade vierundzwanzig Jahre alt, als er seine große Reise von Indien nach England antrat. Als Gesandter der indischen Kolonien kam er an den Königlichen Hof in London, um Ihrer Majestät Queen Victoria (Judi Dench), der Kaiserin von Indien, anlässlich ihres 50. Thronjubiläums (1887) im Haushalt zu dienen. Eine Begegnung mit dem jungen Muslim aus Agra, der Stadt des Taj Mahal, entflammte Victorias Neugier. Die auf die siebzig zugehende Monarchin erhob Abdul in den Stand des königlichen Lehrers und Sekretärs, es entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Im Königshaus sorgte das für Spannungen, doch gegen alle Widerstände und Intrigen bestand die Queen darauf, sich auch auf Reisen stets von ihrem indischen Vertrauten begleiten zu lassen. Abdul sollte bis zu Victorias Tod nicht mehr von ihrer Seite weichen. Ein Skandal und zugleich eine zarte Liebesgeschichte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442159369
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:18.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    lielo99vor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Ein informatives und gleichzeitig unterhaltendes Buch.
    Geschichte zum Anfassen

    Dass Queen Victoria nicht so war, wie es etliche Historiker berichten, ist mittlerweile allgemein bekannt. Diese Tatsache kommt auch in diesem Buch zum Vorschein. Ob sie tatsächlich mit Abdul eine Affäre hatte, das ist zweitrangig. Dieses Buch zeigt viel mehr, dass sie schon damals gegen Rassismus und Vorurteile ankämpfen musste.

    Victoria und Albert führten eine erfüllte Ehe, die leider durch den Tod Alberts viel zu früh und abrupt beendet wurde. Sie trug danach nur noch schwarze Kleidung und trauerte bis zu ihrem Tod um den geliebten Ehemann. Abdul war ein hübscher und intelligenter junger Mann, der sie in ihrer Trauer ablenkte und ihr ein wenig Lebensfreude gab. Das wird in diesem Buch geschildert. Ja, es ist stellenweise eine Aneinanderreihung von Fakten, aber das hat mich nicht gestört. Mir war wichtig, dass Victoria als ganz normaler Mensch geschildert wird, der in Abdul einen liebenswerten Freund kennenlernte. 

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 10 Monaten
    Mischung aus Roman und Sachbuch

    Die Beziehung zwischen Abdul und Victoria war einzigartig und für ihre Zeit fast schon etwas Unerhörtes.    Das Buch nimmt sich dieser Beziehung an und erzählt die Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Ich bin davon ausgegangen, dass es wie ein historischer Roman (basierend auf einer wahren Begebenheit) geschrieben ist. Durch das Cover und den Covertext wurde meine Erwartung noch einmal verstärkt. Doch das Buch ist eher ein Sachbuch als ein Roman. Man erfährt hier viele interessante Fakten und Zusammenhänge. Die Geschichte zwischen Victoria und Abdul wird aber leider recht nüchtern und trocken erzählt. Ich kam nur schwer in die Geschichte rein und wurde auch immer wieder von den vielen Daten herausgerissen.    Die Mischung von Roman und Sachbuch fand ich leider nicht so gelungen. Wer hier einen schönen historischen Roman erwartet, wird enttäuscht sein. Wer sich jedoch gern einmal mit Queen Victoria und deren Leben auseinandersetzen möchte, könnte dieses Buch als Einstieg nehmen.

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    AlexandraHonigs avatar
    AlexandraHonigvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sachbuch statt Roman; Eher informierend als unterhaltend
    Hatte etwas anderes erwartet..

    Victoria & Abdul: Die Queen und ihr treuester Diener – Eine wahre Geschichte ♡

    Shrabani Basu

    Der stattliche, gut aussehende Abdul Karim war gerade vierundzwanzig Jahre alt, als er seine große Reise von Indien nach England antrat. Als Gesandter der indischen Kolonien kam er an den Königlichen Hof in London, um Ihrer Majestät Queen Victoria (Judi Dench), der Kaiserin von Indien, anlässlich ihres 50. Thronjubiläums (1887) im Haushalt zu dienen. Eine Begegnung mit dem jungen Muslim aus Agra, der Stadt des Taj Mahal, entflammte Victorias Neugier. Die auf die siebzig zugehende Monarchin erhob Abdul in den Stand des königlichen Lehrers und Sekretärs, es entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Im Königshaus sorgte das für Spannungen, doch gegen alle Widerstände und Intrigen bestand die Queen darauf, sich auch auf Reisen stets von ihrem indischen Vertrauten begleiten zu lassen. Abdul sollte bis zu Victorias Tod nicht mehr von ihrer Seite weichen. Ein Skandal und zugleich eine zarte Liebesgeschichte.

    Auf das Buch wurde ich erst durch den Trailer des Films aufmerksam. Irgendwie hatte ich auch etwas ganz Anderes erwartet. Es beruht auf der wahren Begebenheit der Queen Victoria, Königin von England und Kaiserin von Indien, die eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Sprachlehrer aufbaut. Abdul unterrichtete sie in Hindustani und berichtet ihr von dem Land, welches sie reagiert und nie gesehen hat und aus dem er kommt. Sie lässt sich darüber hinaus von ihm beraten und erhebt ihn gegen alle Hindernisse in den Stand des königlichen Lehrers.

    Es fällt mir sehr schwer, dieses Buch zu rezensieren. Einerseits fand ich die hier dargestellte Queen Victoria sowie ihre Beziehung zu Abdul sehr interessant und toll ausgearbeitet. Sie blüht regelrecht auf in seiner Gesellschaft und sie lernen viel voneinander.
    Andererseits ist das Buch mindestens zur Hälfte als Sachbuch einzuordnen und nicht als Roman. Man wird als Leser mit einer Auflistung von Daten konfrontiert, und das nimmt dem Roman einfach den (Lese-)Fluss. Natürlich sind die Ereignisse interessant und die für die Geschichte wichtigen hätten mehr in die Handlung eingebaut werden können, aber so hat das Lesen immer wieder an ein Sachbuch und weniger an einen Roman erinnert. Irgendwie wird die Geschichte von diesen Jahreszahlen und Daten regelrecht zerrissen. Dadurch wird das gesamte Buch (wie Sachtexte ja meistens nun mal sind) sehr trocken.

    Wer einen historischen Roman lesen möchte, wird von diesem Buch bestimmt enttäuscht sein. Ich muss zugeben, dass ich erst versucht habe, die ganzen Daten zu überspringen und mich immer nur auf Victorias Alltag und die Freundschaft zwischen den Beiden zu konzentrieren, und es schlussendlich abgebrochen habe.
    Man sollte wohl wissen, worauf man sich einlässt, aber mir als Romantik-Fan war es einfach zu informierend und zu wenig unterhaltend.

    2 von 5 ♡

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    Nora_ESs avatar
    Nora_ESvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eher ein Sachbuch als ein Roman. Trotzdem eine schöne Geschichte.
    Eher ein Sachbuch als ein Roman

    Die Geschichte von Queen Victoria und ihrem Munshi (Sprachlehrer) beruht auf wahren Begebenheiten. Es ist eine ganz bezaubernde Geschichte zwischen der Monarchin, die ein ganzes Zeitalter geprägt hat, und dem sehr viel jüngeren Inder, der sie in Hindustani unterrichtete und ihr von dem Land berichtete, dessen Kaiserin Victoria war und das sie selbst nie bereist hat. Zwei Menschen hätten nie unterschiedlicher sein können und dennoch entspinnt sich zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit.

    Shrabani Basu widmet sich diesen beiden Figuren in ihrem Buch mit sehr viel Respekt und erzählt ihre Geschichte mit viel Feingefühl. Basu erfasst die Vielschichtigkeit dieser Charaktere und macht sie für den Leser greifbar.

    Die Lesart ist ein wenig schwierig zu bestimmen. Ist es eine historische Dokumentation? Oder ein Sachbuch? Um das ganze Werk abzurunden, hätte es mir besser gefallen, wenn die Darstellungsform mehr in Richtung Roman gegangen wäre. Ansatzweise geschieht das sogar, beispielsweise, wenn wir in Victorias Alltag eintauchen, doch dann reihen sich Jahreszahlen und Ereignisse  aneinander, die Geschichte wird aus der kühlen Distanz eines Historikers geschildert. Ich fürchte, wer hier einen historischen Roman erwartet, wird enttäuscht sein.

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    HappySteffis avatar
    HappySteffivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hier passiert zwischenmenschlich so viel, das auch ohne herbeigeführte Spannung ein starkes, emotionales Leseerlebnis entstanden ist.
    [Rezension] Victoria und Abdul von Shrabani Basu

    Taschenbuch: 448 Seiten
    Verlag: Goldmann Verlag
    Erscheinungstermin: 18. September 2017
    ISBN-10: 3442159369

    Klappentext
    Ein Paar, das ungleicher kaum sein könnte: Judi Dench in der Rolle der Queen Victoria

    Der stattliche, gut aussehende Abdul Karim war gerade vierundzwanzig Jahre alt, als er seine große Reise von Indien nach England antrat. Als Gesandter der indischen Kolonien kam er an den Königlichen Hof in London, um Ihrer Majestät Queen Victoria (Judi Dench), der Kaiserin von Indien, anlässlich ihres 50. Thronjubiläums (1887) im Haushalt zu dienen. Eine Begegnung mit dem jungen Muslim aus Agra, der Stadt des Taj Mahal, entflammte Victorias Neugier. Die auf die siebzig zugehende Monarchin erhob Abdul in den Stand des königlichen Lehrers und Sekretärs, es entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Im Königshaus sorgte das für Spannungen, doch gegen alle Widerstände und Intrigen bestand die Queen darauf, sich auch auf Reisen stets von ihrem indischen Vertrauten begleiten zu lassen. Abdul sollte bis zu Victorias Tod nicht mehr von ihrer Seite weichen. Ein Skandal und zugleich eine zarte Liebesgeschichte.

    Autor
    Shrabani Basu, geboren in Kalkutta, studierte in Dehli Geschichte und arbeitete ab 1983 für The Times in Bombay. 1987 wechselte sie nach London als Auslandskorrespondentin u.a. für The Telegraph, Kalkutta. Die Journalistin und Historikerin ist Autorin mehrerer Bücher über die britisch-indische Geschichte. Shrabani Basu lebt mit ihren Töchtern in London.

    Cover
    Da es sich hier um die Ausgabe zum gleichnamigen Film handelt, zeigt das Cover des Taschenbuches eine Szene aus Victoria & Abdul. Beide gehen spazieren, im Hintergrund ein wunderschöner Garten und das Sonnenlicht. Beide schauen sich vertraut an, lächeln und sehen freundschaftlich entspannt aus. Ein wunderschön unaufgeregtes Bild, welches den Charakter des Buches gelungen darstellt.

    Meinung
    Im Fokus des Buches steht die amtsmüde und von der Monotonie gelangweilte Königin Victoria. Anlässlich ihres 50. Thronjubiläums reist Abdul Karim aus Indien an, um der Königin am Hofe zu dienen.
    Victoria, die ebenfalls Kaiserin von Indien ist sieht etwas in Karim, das sie fasziniert und so entwickelt sich entgegen aller Regeln, entgegen aller Einschränkungen, die der englische Hof mit sich bringt und entgegen all dem Missfallen eine tiefe Vertrautheit.

    Ich habe die Wechselwirkung der beiden Charaktere enorm genossen. Victoria, die eher griesgrämig und unnahbar erscheint blüht in Karims Gegenwart richtig auf und findet auf überraschend natürliche Art und Weise wieder mehr zu sich selber. Sie findet Besonderheiten in ihrem Alltag und fängt an von einer Amtsinhaberin zu einer wahren Herrscherin zu werden, die es schafft über den Tellerrand des Protokolls hinauszuschauen.

    Abdul Karim findet trotz des fremden Klimas und der strengen Regeln schnell Gefallen an der englischen Welt und vor allem an „seiner“ Königin, die ihn schnell aufsteigen lässt. Seine Meinung ist ihr sehr wichtig und er begleitet die Monarchin stets auf Reisen und ist ihr mit Rat und Tat zur Seite. Er entwickelt sich ebenso wie Victoria im Laufe der Geschichte weiter und bricht aus dem ihm vorbestimmten Weg aus.

    Das Buch lebt von seinen Charakteren und von dem, wie sich die beiden Protagonisten ergänzen.
    Ich habe hier keine künstlich herbeigeführten Spannungsmomente und Action vermisst, da die Zwischenmenschlichkeit und die indirekte Kritik an königlichen Vorgehensweisen für mich schon raumfüllend genug waren.

    Auch Sprachlich bewegt sich Basu auf sicheren Pfaden. Ruhig und ohne große Ausreißer wird die Geschichte erzählt. Dabei ist der Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen und passt hervorragend zum ebenfalls unaufgeregtem Buch.

    Fazit
    „Victoria und Abdul“ ist eine Geschichte, die durch ihre Charaktere und deren gegenseitige Wirkung aufeinander lebt. Hier passiert zwischenmenschlich so viel, das auch ohne herbeigeführte Spannung ein starkes, emotionales Leseerlebnis entstanden ist. 

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Oh, was für eine tolle Geschichte. Wahre, tiefe Gefühle in einer koloniale geprägten Welt.
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    Kaitovor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eher eine Biographie und nicht die Handlung des Films. Trotzdem interessant und ergreifend.
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    Petra_84vor 8 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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