Shreve Stockton Der tägliche Kojote

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Inhaltsangabe zu „Der tägliche Kojote“ von Shreve Stockton

Die bewegende Geschichte einer jungen New Yorkerin in Cowboy-Land Eigentlich hatte die Autorin und Fotografin Shreve Stockton vor, von San Francisco in ihre Heimatstadt New York zurückzukehren. Die Fahrt auf ihrer Vespa quer durch den Kontinent, führt sie in das wilde Wyoming. Die Weite der Landschaft, die rote Erde und die sagenhaften Bighorn Mountains faszinieren sie so sehr, dass sie aus ihrer New Yorker Stadtwohnung dorthin zurückkehrt und – in eine Holzhütte nahe dem 300-Seelen-Dorf Ten Sleep im Staat Wyoming einzieht. Ein neues Leben, eine Liebe Shreve Stockton wirft ihr Handy weg und beginnt ein Leben, in dem Zeit noch eine andere Bedeutung hat. Die Natur ist Lebensspender und Feind, Hirsch und Kojote kündigen Anfang und Ende eines Tages an. Zu dem Cowboy, der ihr zufällig begegnet, entwickelt sich zuerst eine Freundschaft und später eine tiefere Beziehung. Das Kojotenbaby Als ihr Freund ihr eines Tages einen verwaisten, zehn Tage alten Kojotenwelpen mitbringt, beschließt sie gegen all ihre Bedenken und zum Entsetzen ihres Katers Eli, das Kojotenbaby Charlie in ihrer kleinen Hütte aufzuziehen. Die Katze Eli freundet sich mit dem Prairiewolf an Kater Eli weiß sich zu wehren, der kleine Kojote lernt, ihn zu respektieren. Sie werden Freunde. Kojote und Hund - geht das gut? Beides sind Caniden, aber ein Prairiewolf ist ein wildes Tier, kein domestizierter Hund. Die beiden lerenen sich zu verstehen - mit ein wenig Nachhilfe. Charlie wird erwachsen Im ersten Winter legt Charlie plötzlich eine dramatische Veränderung im Verhalten an den Tag: Er benimmt sich in Shreves Gegenwart gelegentlich aggressiv. Shreve muss erkennen, dass ihr eigenes Verhalten Grund dafür ist. Während sie versucht, die reine, empathische Beziehung, die sie und der Kojote nur wenige Monate zuvor noch miteinander teilten, wiederherzustellen, kämpft sie mit ihrer Beziehung zu Mike, der die Narben einer tragischen Vergangenheit mit sich trägt. Der Prairiewolf und die Alpha-Frau Charlie wird aggressiv gegenüber Shreve. Wird Shreve ein Verhältnis zu einem erwachsenen Prairiewolf aufbauen können? Wird Charlie sie als Alpha-Frau akzeptieren?

Authentisch geschilderte Höhen und Tiefen eines Lebens mit einem Kojoten.

— wakinyan
wakinyan

Eine bewegende Geschichte, wie sie das wahre Leben schreibt: So etwas gibt es noch! Sehr lesenswert, sicherlich nicht nur für Tierfreunde.

— Ginni
Ginni

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    Der tägliche Kojote
    wakinyan

    wakinyan

    Von einem Freund bekommt die Autorin Shreve Stockton einen Kojotenwelpen angeboten. Ihr bleibt keine andere Wahl als ihn anzunehmen, denn es geht um Leben oder Tod. In Wyoming genießen die Präriewölfe nicht gerade einen hohen Beliebtheitsstatus, so dass sie sich mit der Aufzucht gegen die Ansichten vieler Menschen stellt und dies auch zu spüren bekommt. Auch wenn die Reaktionen auf ihren Internet-Blog "The daily cojote" gemischt sind, bringt er ihr doch Geld zum überleben ein. Unabhängig davon schildert sie ausführlich die Entwicklung des jungen Kojoten. Immer wieder stellt er eine Herausforderung dar und zwingt die Autorin auch sich selbst zu entwickeln. Als er erwachsen wird, fordert er Klarheit, Bestimmtheit und Furchtlosigkeit von ihr. Sie beginnt ihre Persönlichkeit zu reflektieren und sucht nach Wegen ihre Angst zu überwinden, die nach mehreren aggressiven Attacken zugenommen hat. Entscheidungen stehen an. Shreve Stocktons Schreibstil ist klar. Sie hat ein Gespür für besondere Momente und zauberte durch ihre Wortwahl desöfteren eine Gänsehaut über meinen Körper. Mit großer Ehrlichkeit schildert sie die Höhen und Tiefen im Zusammensein mit Charlie - ihrem Kojoten, den sie über alles liebt und für den sie einiges auf sich nimmt. Besonders beeindruckend finde ich die Schilderung des Zwiespaltes in dem sie steckt, denn ihre Form des Freiheitsdenkens scheint mit den Ansprüchen eines Rudeltiers im Gegensatz zu stehen und der Auslöser für die Konflikte zu sein. "Der tägliche Kojote" entführte mich in einer andere Welt, erzählte von roter Erde, langen kalten Wintern, wilden Tieren, jagdwütigen Menschen und einer Frau, welche die Freiheit liebt und sie trotzdem ein stückweit aufgibt für das Leben mit einem Kojoten. Danke für diese Bilder und Gedanken.

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