Siba Shakib

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Lebenslauf von Siba Shakib

Siba Shakib wurde in Teheran (Iran) geboren. Bekannt geworden ist sie als deutsch-iranische Schriftstellerin, Journalistin und Filmemacherin.Siba Shakib lebt teils in Dubai, New York und Norditalien. Sie besitzt sowohl die deutsche als auch die iranische Staatsbürgerschaft, da ihr Vater aus dem Iran, ihre Mutter aus Deutschland stammten. Sie lebten zusammen mit ihren Eltern in Teheran. Dort besuchte Siba Shakib die Deutsche Schule. In Deutschland studierte Siba Shakib und begann in der Musikbranche als Radio und Fernsehmoderatorin zu arbeiten. Zusätzlich drehte sie Filmportäts über Berühmtheiten wie Miles Davis und Mick Jagger. Ihren ersten großen Erfolg erzielte sie mit ihrem Film Mahmoody gegen Mahmoody. Durch ihr Sprachtalent (Shakib spricht deutsch, englisch, italienisch und akzentfrei farsi) und ihre fundiertes Wissen über Afghanistan arbeitete Siba Shakib einige Jahre als Beraterin für die UN-Friedenstruppen ISAF, die NATO-Truppen und die Bundeswehr. Ihr Bestseller Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen wurde in 27 Sprachen übersetzt und in 16 Ländern verkauft.

Alle Bücher von Siba Shakib

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Samira & Samir

Samira & Samir

 (27)
Erschienen am 03.09.2009
Eskandar

Eskandar

 (21)
Erschienen am 14.03.2011
Ricoh Toner SP C220E, Cyan, 2000 Seiten

Ricoh Toner SP C220E, Cyan, 2000 Seiten

 (1)
Erschienen am 01.01.2002
Ali Baba und die 40 Räuber

Ali Baba und die 40 Räuber

 (0)
Erschienen am 22.09.2006
Samira und Samir

Samira und Samir

 (0)
Erschienen am 01.10.2006

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gsts avatar

Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

Atemberaubende Frauenbiografie
gstvor 6 Monaten

„Krieg ist etwas für Dumme. Nur wer nicht lesen und schreiben kann und nichts versteht, glaubt, dass er mit Krieg Probleme lösen kann.“ (Seite 217)

In diesem Roman wird die bewegenden Geschichte der Afghanin Shirin-Gol geschildert, deren Leben durch über 20 Jahre Krieg und Zerstörung geprägt wurde. Immer wieder flieht sie in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Während ihr Vater und die älteren Brüder in den Bergen kämpfen, geht sie mit ihrer Mutter und ihren jüngeren Geschwistern nach Kabul. Dort kann sie dank der russischen Invasion wenige Jahre die Schule besuchen und entdeckt dabei die Vorteile von Bildung. Bis die Taleban die moderne Welt verteufeln. Als es in Kabul nicht mehr auszuhalten ist, wandert sie mit ihrer Familie nach Pakistan. Doch auch hier bedeutet das Leben Kampf. Kaum hat sie sich irgendwo etwas aufgebaut, muss sie für sich und ihre Kinder ein neues Zuhause suchen. Dabei bewegt sie sich mit ihrer Familie in die unterschiedlichsten Himmelsrichtungen und muss mehrere Grenzen überqueren. 

Die Autorin Shiba Shakib ist Tochter einer Deutschen und eines Iraners. Sie wuchs in Teheran auf, besuchte dort die deutsche Schule und studierte anschließend in Deutschland, wo sie dann als Radio- und Fernsehmoderatorin arbeitete. Als Perserin sind ihr Religion, Tradition und Mentalität der Menschen in Afghanistan vertraut. Ihre zum Teil preisgekrönten Dokumentationen, vor allem für die ARD, sind aufrüttelnde Belege für die verheerende Situation der Bevölkerung in Afghanistan.

Trotz der vielen Grausamkeiten, die in diesem Buch beschrieben sind, hatte ich das Gefühl, ein Märchenbuch zu lesen. Die Sprache, von vielen Umschreibungen und Aufzählungen geprägt, entführte mich in eine fremde Welt, in ein gebeuteltes Land, zu Menschen, die Unglaubliches durchmachen. Da stellte ich mir sogar die Frage, ob Shirin-Gol nicht stellvertretend für ihre Landsmänninen all das Leid ertragen musste. Denn aus meiner gesicherten Position heraus kann ich mir nicht vorstellen, dass ein einzelner Mensch so viel aushalten kann.

Fazit: Dies war das beste Buch, das mir in diesem Jahr bisher in die Finger gekommen ist. Obwohl es bereits im Jahr 2001 zum ersten Mal erschienen ist, kann ich es uneingeschränkt allen empfehlen, die Afghanistan besser kennenlernen wollen. 

Kommentare: 2
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mysticcats avatar

Rezension zu "Samira & Samir" von Siba Shakib

Hat mich nicht gepackt
mysticcatvor einem Jahr

Bei "Samira und Samir" sollte man keinesfalls den Klappentext lesen, da er eine vollständige Zusammenfassung der Geschichte gibt, und dann nichts Unerwartetes mehr passiert. Das ist schade, denn das hat mir den Reiz des Lesens ruiniert - denn die Frage "Wie geht es weiter?" war dadurch zu keinem Zeitpunkt existent. Schade!

Die Sprache ist eigentümlich, ebenso kann die Handlung zu jeder Zeit spielen (seit schon Flugzeuge im Einsatz waren). Samira bleibt mir als Figur zu oberflächlich - tiefer in den Charakter konnte ich nur bei Daria eintauchen.

Fazit: Gutes Konzept, da hätte man mehr daraus machen können.

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Miriam-Annas avatar

Rezension zu "Samira & Samir" von Siba Shakib

Ich hatte mir mehr versprochen
Miriam-Annavor einem Jahr

Samira, die Tochter eines Kommandanten eines Stammes im wilden Afghanistan, wird von ihrem Vater als Sohn großgezogen und Samir genannt. Als der Vater stirbt, muss sich Samira fortan alleine durchschlagen, sich um ihre Mutter kümmern und sich gleichzeitig noch gegen die übrigen Männer ihres Stammes behaupten. Samira weiß, sie darf ihre wahre Identität nicht preisgeben, doch liebt sie ihren Jugendfreund und kann nicht weiter mit ihrem Geheimnis leben. Ob sie von ihrem Stamm akzeptiert wird? Oder muss sie alle, die sie liebt, für immer verlassen?

Lustigerweise habe ich dieses Buch im Regal meines Opas gefunden und habe mir den Klappentext vorgenommen, weil der Titel mich neugierig gemacht hat. Auch der Klappentext hat sich sehr vielversprechend angehört und ich habe das Buch ganz schnell in meinen Koffer gepackt.

Leider habe ich mir jedoch etwas zu viel versprochen. Die Geschichte an sich ist wirklich sehr interessant und dürfte durchaus realistisch sein. Auch hat sie durchaus Potenzial, um zu fesseln.

Meiner Meinung nach hat es schlussendlich aber an der Ausführung gehapert. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir überhaupt nicht und sie konnte mich einfach nicht in ihren Bann ziehen. Mir klang es mehr nach einer öden Berichterstattung denn nach einer lebhaften Geschichte.

Da das Buch mich einfach nicht so richtig fesseln konnte, habe ich es nach einer Weile zur Seite gelegt und abgebrochen. Wirklich schade um die gute Idee...

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