Siba Shakib Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

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Inhaltsangabe zu „Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen“ von Siba Shakib

Auf einer ihrer zahlreichen Reisen nach Afghanistan, dem Land unter dem Hindukusch, begegnet die Dokumentarfilmerin Siba Shakib in einem Flüchtlingslager Shirin-Gol. Sie ist spontan gefesselt von der Kraft und Ausstrahlung dieser Frau, die ihr ihr Leben erzählt - ein Leben, das exemplarisch ist für das Schicksal Tausender afghanischer Frauen. Als Shirin-Gol in einem abgelegenen Bergdorf Afghanistans geboren wird, scheint der Gleichklang ihrer Welt, eingebettet in jahrhundertealte Traditionen, ungestört. Die "Süße Blume", so die Bedeutung ihres Namens, wächst auf in Armut, Korangläubigkeit und Enge des islamischen Frauenbildes. Doch dann marschieren die Russen in Afghanistan ein, und Shirin-Gols Vater und ihre Brüder ziehen sich in die Berge zurück, um Widerstand zu leisten. Ihre Schwestern aber legen den Schleier ab und verführen russische Soldaten, aber nur, um sie zu ermorden. Verstört kehren sie zurück aus einer Welt, die Shirin-Gol nicht begreift. Aber dann fliehen die Frauen nach Kabul. Hier entdeckt Shirin-Gol eine Freiheit, deren Zauber sie nie mehr vergessen wird und aus der sie die innere Stärke für alles Kommende bezieht - für den Mann, dem sie vom Bruder als Ausgleich für Spielschulden zur Frau gegeben wird, für Verfolgung, Vergewaltigung und Flucht vor dem Taleban-Regime. Immer wieder sucht sie für ihre Familie einen Ort, der ein bisschen Geborgenheit, ein bisschen Wärme und einen Schimmer vom Glück, das Leben heißt, verspricht.

Ich hatte beim lesen öfters die Tränen in den Augen. Herzergreifend.

— SanneZ

Der Schreibstil ist ungewohnt und teils etwas anstrengend. Insgesamt aber ganz ok

— InaMal

Eine beeindruckende Lebensgeschichte mitten aus dem Leben einer afghanischen Frau, die fasziniert und entsetzt.

— Krimifee86

Man möchte einfach nur mitweinen denn dieses Leben der Frauen und Mädchen ist kein Leben mehr. Bewegend und erschreckend.

— Buecherseele79

Herzzerreißend❤️

— girlfromwonderland

Meine Güte. Das Buch bestätigt meine Meinung über die Lage der Frauen in Afghanistan. Schulen für Mädchen. Sofort!

— Milagro

Beim Gedanken an dieses Buch bekomme ich selbst nach vielen Jahren noch eine Gänsehaut und mir schießen die Tränen in die Augen...

— pinkrose27

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  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    sternenfee

    irgendwie komm ich nicht rein. anlesen, zur Seite legen. Wieder ein neues Kapitel, wieder ein paar Tage aussetzen. Nicht unbedingt das, was ich mir davon versprochen habe. Das Thema als solches sollte auf jeden Fall beachtet werden, aber es steht in keinem Vergleich zu anderen aus dieser Linie. Schade....aber vielleicht ändere ich das hier ja noch, wenn ich es irgendwann mal durch habe.

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  • Auf den Spuren einer afghanischen Frau

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    Krimifee86

    13. January 2016 um 17:00

    Klappentext: Auf einer ihrer zahlreichen Reisen nach Afghanistan, dem Land unter dem Hindukusch, begegnet die Dokumentarfilmerin Siba Shakib in einem Flüchtlingslager Shirin-Gol. Sie ist spontan gefesselt von der Kraft und Ausstrahlung dieser Frau, die ihr ihr Leben erzählt - ein Leben, das exemplarisch ist für das Schicksal Tausender afghanischer Frauen. Als Shirin-Gol in einem abgelegenen Bergdorf Afghanistans geboren wird, scheint der Gleichklang ihrer Welt, eingebettet in jahrhundertealte Traditionen, ungestört. Die "Süße Blume", so die Bedeutung ihres Namens, wächst auf in Armut, Korangläubigkeit und Enge des islamischen Frauenbildes. Doch dann marschieren die Russen in Afghanistan ein, und Shirin-Gols Vater und ihre Brüder ziehen sich in die Berge zurück, um Widerstand zu leisten. Ihre Schwestern aber legen den Schleier ab und verführen russische Soldaten, aber nur, um sie zu ermorden. Verstört kehren sie zurück aus einer Welt, die Shirin-Gol nicht begreift. Aber dann fliehen die Frauen nach Kabul. Hier entdeckt Shirin-Gol eine Freiheit, deren Zauber sie nie mehr vergessen wird und aus der sie die innere Stärke für alles Kommende bezieht - für den Mann, dem sie vom Bruder als Ausgleich für Spielschulden zur Frau gegeben wird, für Verfolgung, Vergewaltigung und Flucht vor dem Taleban-Regime. Immer wieder sucht sie für ihre Familie einen Ort, der ein bisschen Geborgenheit, ein bisschen Wärme und einen Schimmer vom Glück, das Leben heißt, verspricht. Cover: Ich mag das Cover sehr. Zum einen ist es mit dem Orange in sehr warmen und freundlichen Farben gestaltet. Zum anderen zeigt es sehr gut den Inhalt des Romans: Das Nomaden-Leben das Shirin Gol geführt hat – ständig auf der Suche nach einem sicheren Ort – und das Leben der Frauen in Afghanistan unter den Taliban: Verschleiert und fast unsichtbar. Schreibstil: Mich hat der Schreibstil direkt sehr angesprochen. Ich weiß gar nicht warum, aber obwohl Shirin Gol nicht einmal selber diejenige ist, die den Roman geschrieben hat, fühlt man sich direkt auf einer sehr persönlichen Ebene berührt. Es ist ein bisschen so, als wolle Shirin Gol einen mit auf die Reise in ihre Vergangenheit nehmen. Für mich ein großer Minuspunkt des Romans ist hingegen diese blumige Sprache. Am Anfang mochte ich das sehr gerne, aber irgendwann hat es mich nur noch genervt. Wenn einmal von „Mutter-mit-weißen-Haaren-und-ohne-ein-Lächeln-im-Gesicht“ die Rede ist, ist das irgendwie ansprechend, weil man sich direkt etwas darunter vorstellen kann. Wenn man das aber immer und immer wieder liest, nervt es irgendwann. Zumal es bei jeder Person gemacht wird. Davon abgesehen fallen Charakterisierungen hier natürlich flach, wobei ich gestehen muss, dass ich überhaupt kein Fan von Shirin Gols Mann war, auch wenn er sicherlich um einiges besser war, als die meisten anderen Männer, die sie hätte bekommen können. Die Story: Das Buch erzählt die Lebensgeschichte der Afghanin Shirin Gol. Angefangen bei ihrer Geburt in einem afghanischen Bergdorf, über ihre Jugend, ihre Hochzeit, ihre Flucht nach Pakistan und in den Iran bis zurück nach Afghanistan. Es ist dabei zum einen natürlich sehr entsetzlich, was diese Frau und ihre Familie alles durchmachen muss. Gleichzeitig finde ich ihren Mut und ihre Kraft, immer wieder von vorne anzufangen und sich immer wieder ein neues Leben aufzubauen, wahnsinnig faszinierend und bewundernswert. Es ist absolut spannend zu verfolgen, mit welchem Mut und welcher Entschlossenheit, sie immer wieder versucht, das Beste für sich und ihre Familie herauszuholen und ihre Lebensumstände trotz aller Risiken in Frage zu stellen. Fazit: Mich hat dieser Roman sehr fasziniert und natürlich auch betroffen gemacht. Fasziniert, weil ich es spannend fand, das Leben einer afghanischen Frau zu begleiten / zu beobachten. Es ist interessant zu sehen, welche Sachen für Shirin Gol ganz normal und alltäglich sind, während wiederum Sachen, die für sie undenkbar sind, für uns ganz normal und alltäglich sind. Beispiele sind das in die Schule gehen. Wohingegen ich mir nicht vorstellen könnte, einen Mann zu heiraten, nur weil der behauptet mein großer Bruder hätte es ihm versprochen. Für Shirin Gol hingegen war das vollkommen selbstverständlich. Betroffen gemacht wiederum haben natürlich viele andere Aspekte der Geschichte, der Krieg im Allgemeinen, Vergewaltigungen, Mord, Drogenrausch etc. Aber ich bewundere Shirin Gol sehr für ihren Mut und dafür, dass sie es immer wieder geschafft hat, ihr Schicksal zu meistern und für ihre Kinder stark zu sein. Insgesamt vier Punkte für diese beeindruckende Geschichte.

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  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    Uthred

    09. February 2013 um 20:11

    Berührende Geschichte mit einem tiefen Einblick in das Dilemma Afghanistan. Vermittelt Einsichten die keine Reportage und kein Fernsehbericht transportieren können. Tolle Sprache.

  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2012 um 20:12

    "Ein exemplarisches afghanisches Frauenschicksal: die Geschichte der Shirin-Gol. Gefesselt von der Kraft und der Ausstrahlung der Afghanin, hat Siba Shakib deren Leben aufgezeichnet. Ein Leben, das bestimmt ist durch Hunger, Armut und Rechtlosigkeit, die Unterdrückung durch die Rote Armee, die Mujahedin und die Taleban, durch eine arrangierte Ehe und den ständigen Kampf um ein wenig Würde, Freiheit und Selbstbestimmung." (Quelle: Buchrücken) :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Ich weiß gar nciht so genau wo ich anfangen soll. Ds liegt aber nicht daran, dass es über dieses Buch nichts zu sagen gibt. Ganz im Gegenteil ich möchte so viel auf einmal sagen... Ich war von anfang gefesselt von der Lebensgeschichte der Shirin-Gol, die zum einen für viele Frauen in Afghanistan gilt, aber auf der anderen Seite Shirin-Gols ganz eigene Geschichte ist. Ganz besonders beieindruckt hat mich Shrin-Gols Lebens- bzw. Überlebenswille. Sie hat sich von nichts und niemandem unterkrigen lassen. Im Gegenteil, aus jeder Niederlage ist sie gestärkt hervorgegangen. Sehr ergreifend war auch, wie Shirin-Gol auf der Suche nach ihrer ältesten Tochter durchs Land zieht und sie letztendlich bei Shirin-GOls Bruder in den Bergen zusammen finden. Die Erzählweise der Autroin ist sehr fesselnd und darüber hinaus hat sie es geschafft allei ndurch Worte ein so präzises Bildvon Shirin-Gol "zu entwerfen", dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, als würde ich die gesummte Melodie von Shirin-Gol hören. Alles in allem ist "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" ein herzergreifender Roman, der eine vielfach erzählte Geschichte aus einem ganz anderen Blickwinkel erzählt und dabei nicht schonungslos ist. Von mir gibt es fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    marib

    03. June 2010 um 19:44

    Das Buch beschreibt das Schicksal von Shirin-Gol, einer Frau aus Afghanistan, deren Leben geprägt ist durch Armut, Unterdrückung und Krieg sowie den ewigen Kampf um Würde und Freiheit. Ein sehr bewegendes Buch, das auf eine unspektakuläre aber dafür umso eindrucksvollere Art und Weise die Geschichte Afghanistans erzählt. Einer eindrucksvollen Kultur und einem wunderschönen Land und der "Hölle" die daraus gemacht wurde.

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  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    Tshael

    03. April 2010 um 14:41

    Ein mehr als ergreifendes Buch; erschreckend, traurig, sprachlos machend.
    Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig.

  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    lipophil

    01. May 2009 um 17:28

    Ich gestehe, zuerst hat mich die Sprache genervt. Aber ich habe weitergelesen, die Geschichte war einfach zu interessant. Und dann habe ich plötzlich gemerkt, wie wichtig die bildhafte, sich oft wiederholende Sprache für die Geschichte ist. Sie spielt mit Wörtern und macht dabei Gefühle, Situationen und Bilder sehr dicht, sehr intensiv. Ich wurde immer mehr in die Geschichte hineingezogen, konnte das Buch nicht mehr weglegen. Manchmal mag man vom Leid der Menschen nichts mehr lesen, manchmal irritiert die Selbstverständlichkeit, mit der Schicksalsschläge angenommen und ertragen werden. Und dann kommt die Dankbarkeit, das man solch ein Leben nicht führen muss, gepaart mit einer Art Hilflosigkeit, die nicht verstehen will, dass überhaupt jemand so leben muss. Das Buch zeigt die Geschichte Afghanistans aus der Sicht der Schwächsten, der Frauen und Kinder. Und doch ist die Hauptperson eigentlich ein starke Frau, die für sich und ihre Kinder um die grundlegensten Dinge des Lebens kämpft, jeden Tag aufs Neue, immer wieder auf der Flucht, immer wieder glücklich, nur damit ihr das Glück wieder genommen wird. Lesen!

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  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    klex

    23. October 2008 um 15:22

    Dieses Buch hat mich tief bewegt. Ich war jede Minute dankbar dass ich nicht soviel Kraft aufbringen muss um leben zu können.

  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    Escapee

    06. October 2008 um 13:03

    Dieses Buch ist unglaublich erschütternd und manchmal auch traurig, da es das Leid muslimischer Frauen zur damaligen Zeit zeigt, die sich trotz aller Qualen durchbeißen, um ihre Kinder groß zu ziehen und weil sie ihren Glauben noch nicht verloren haben. Es basiert auf der wahren Geschichte der Shirin Gol. Sie erzählte ihre Geschichte einem Journalisten... Ein wirklich sehr gutes Buch.

  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    tikka

    19. January 2008 um 23:51

    Obwohl die Tatsachen dieses Berichts erschütternd sind, bin ich emotional nicht an das Buch und die Personen herangekommen. Grund dafür war der Erzählstil, mit dem ich bis zum Ende des Buches zu kämpfen hatte. Dennoch sicher eine empfehlenswerte Lektüre, damit wir die Menschen hinter den Nachrichtenbeiträgen - über Afghanistan oder jedes andere vom Krieg heimgesuchte Land - nicht vergessen.

  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    deee

    09. July 2007 um 23:29

    leihgabe von giesela

  • Rezension zu "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" von Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2007 um 17:56

    Ein erschütternder Erfahrungsbericht über das Leben der Shirin-Gol, einer afghanischen Frau, der in ihrem Leben Unvorstellbares widerfahren ist. Beginnend in ihrer Kindheit, als die Russen in Afghanistan einmarschierten, über den Bürgerkrieg, der sich an den Abzug der sowjetischen Truppen anschloss, bis zur Schreckensherrschaft der Taliban. Shirin-Gol, die in der Russenschule lesen und schreiben gelernt hat, möchte Ärztin werden, doch als Frau in einem von Männern beherrschten Land wird ihr dies nie gelingen. Sie und ihre Familie sind mehrfach auf der Flucht, kehren aber letztlich immer wieder in ihre Heimat zurück. Sie erlebt Schreckliches, und dennoch gibt sie nie auf, tut alles, um ihren Kindern eine gute Mutter zu sein. Ein bewegendes, erschreckendes, erschütterndes Buch, das dem Leser das Leben und Leiden der Menschen in Afghanistan näher bringt, ein Leben, das man sich kaum vorzustellen vermag. Anfangs musste ich mich an den ungewöhnlichen Schreibstil der Autorin gewöhnen, doch genau hierdurch wirkt die Erzählung umso eindringlicher.

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