Sibyl Quinke Tod am Elisenturm

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Inhaltsangabe zu „Tod am Elisenturm“ von Sibyl Quinke

Stefan Weiß wird tot unter einem LKW hervorgezogen. Die Polizei vermutet einen Suizid. Das Opfer ist offensichtlich ungebremst aufgefahren. Doch es gibt keinen Abschiedsbrief, und der Fahrer hatte eine Menge Atropin im Blut.

Die Polizei gerät in die Wuppertaler Tango-Szene, um Halluzinogenen auf die Spur zu kommen. Auch ein Hexenzirkel, der sich mit Kräutern und Drogen bestens auskennt, wird unter die Lupe genommen. Die Witwe und Ex-Frau des Opfers geraten bei der Beerdigung und wegen der Erbschaft aneinander. Eine suspekte Gestalt will Schulden eintreiben und scheut auch nicht davor zurück, die Tochter des Toten unter Druck zu setzen.

Der Verstorbene war ein Liebhaber von Giftpflanzen, ein Hobby, das er mit seiner Frau teilte. Die Ex-Frau, die sich schon früh dem Hexenwesen zugewendet hat, scheint ein perfides Spiel mit der Witwe spielen zu wollen. Diese versucht mit allen Mitteln, ihre Erbschaft zu sichern, stellt aber fest, dass sie sich in ihrem Mann getäuscht hat … Das Erbe sieht anders aus als erwartet. Ein undurchsichtiger Bekannter des Opfers setzt den Frauen zu. Dass auf ihn ein Mordanschlag verübt wird, scheint kein Zufall zu sein … oder doch? Was hat es mit der Tollkirsche auf sich? Und wer ist der Täter? Oder die Täterin?

Lockerer Krimi aus Wuppertal mit Witz und Charme nicht nur für Hobby-Hexen

— Sarafinchen

Ein Krimi mit altem Wissen, was Verwirrung stiftet!

— Lesesumm

Ein Ausflug in die Wuppertaler Tango- und Hexenszene - spannend und unterhaltsam.

— Isador

Ein unterhaltsamer Krimi zwischen Tangoszene, Hexenzirkeln und Schuldenbergen. Hier wird nicht brutal, sondern geschickt gemordet...

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Spannender Krimi rund um Tollkirschen, Hexen und Tango.

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  • Leserunde zu "Tod am Elisenturm" von Sibyl Quinke

    Tod am Elisenturm

    Kamelie

    Unfall auf der A 46. Der Unfallfahrer wird tot unter einem LKW hervorgezogen. Es stellt sich heraus, dass er mit Atropin vollgepumpt ist, das allein für einen Exitus ausgereicht hätte. Die Kriminalpolizei beginnt zu ermitteln. Auf der Suche nach Halluzinogenen werden die Beamten in die Wuppertaler Tango-Szene sowie das Treiben eines Hexenzirkels geführt. Eigenartig verhal ten sich die Witwe des Toten und dessen Ex-Frau, die zudem wegen der Erbschaft aneinander geraten. Es wird ein mörderischer Pakt geschlossen ... der Unfalltote war nur der Anfang ...

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    • 160
  • Hexen, Tango und Atropin - Spannung pur

    Tod am Elisenturm

    Isador

    Ein Unfall auf der A 46: Ein Mann fährt ungebremst unter einen LKW und ist sofort tot. Da es keine Bremsspuren gibt, beginnen die Kommissare Dick und Bresniak zu ermitteln. Bei der gerichtlichen Untersuchung stellt sich heraus, dass der Tote, Stefan, Atropin im Blut hatte. Durch die Ermittlungen im Umkreis des Toten führen die Wege der beiden Kommissare sowie ihrer Praktikantin Louisa zunächst in die Wuppertaler Tangoszene und anschließend in die Hexenszene. Die Menschen aus Stefans Umfeld werden vorgestellt und dadurch bekommt der Leser zunehmend ein Bild von seinem Charakter und seinem Vorleben. Das Buch ist vom Anfang bis zum Schluss spannend und unterhaltsam, und auch die Wissensvermittlung im Bereich Giftpflanzen kommt nicht zu kurz. Die Ermittler und ihre Praktikantin waren mir sehr sympathisch und ich würde gerne weitere Fälle von ihnen Lesen. Und zu guter Letzt möchte ich noch das ansprechende Cover erwähnen, welches von dem Künstler Guido Gayk geschaffen wurde und den Wuppertaler Elisenturm zeigt, wie man ihn unter Atropin-Einfluss wahrnimmt. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und empfehle dieses Buch (ausdrücklich auch für Nicht-Wuppertaler) weiter!

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    • 2

    Kamelie

    20. December 2014 um 07:08
  • ungebremst

    Tod am Elisenturm

    buecherwurm1310

    16. December 2014 um 14:45

    Stefan fährt unter einen LKW ohne zu bremsen. Das macht die Polizei stutzig. Ein Selbstmord scheint nicht vorzuliegen.  Dann stellt sich heraus, dass Stefan eine Menge Atropin im Blut hat. Wer wollte ihn tot sehen? Verdächtige gibt es viele. Bei den Ermittlungen müssen sich die Ermittler mit allerlei Ungewöhnlichem auseinandersetzen, sei es ein Hexenzirkel oder die örtliche Tango-Szene.   Das Buch bietet Spannung, tolle Charaktere und auch Humor. Zunächst lernt man die einzelnen Personen kennen, bald aber schon wird die Spannung größer und es bleibt bis zum Ende spannend, auch wenn die Lösung des Falls voraussehbar war.. Ich habe einiges über Giftpflanzen gelernt. Stefan entpuppt sich als Typ, gegen den einige Frauen berechtigterweise Rachegelüste haben. Außerdem gibt es genügend Leute, die Forderungen gegenüber Stefan haben. Ihm steht also das Wasser bis zum Hals. Louisa ist Praktikantin in der Mordkommission. Sie denkt auch schon mal schräg und bringt damit auch Dick und Bresniak weiter. Das Cover passt sehr schön zu diesem Buch, zeigt es doch, wie sich Atropin auf die Wahrnehmung auswirkt. Ein lockerer und spannender Krimi.

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  • altes Wissen aus längst vergangener Zeit stiftet Verwirrung

    Tod am Elisenturm

    Lesesumm

    Inhalt – Buchbeschreibung auszugsweise: Stefan Weiß wird tot unter einem LKW hervorgezogen. Das Opfer ist offensichtlich ungebremst aufgefahren. Die Polizei gerät in die Wuppertaler Tango-Szene, um Halluzinogenen auf die Spur zu kommen. Meine Buch- und Leseeindrücke: Dieses Taschenbuch bringt gute Krimi-Unterhaltung auf 200 Seiten mit sich. Schon das Cover ist mit vielen Informationen bestückt. Viele verschwommene Bilder deuten auf das hin was im Buch passieren könnte. Das war ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Die Handlung wird in Form von Tagesberichten erzählt. Anfangs erfährt man viel über die Personen die unmittelbar mit dem Geschehen in Verbindung stehen. Ungefähr ab Mitte des Buches nimmt es richtig Fahrt auf und bleibt bis zum Ende hin spannend. Ich persönlich habe mehrere Thesen beim lesen aufgestellt wie denn die Ermittlungen enden und hatte mit einer Vermutung zwar recht jedoch löst sich das wirklich erst ganz zum Schluss auf. Sibyl Quinke ist promovierte Apothekerin und bringt ihr Wissen über die Wirkung giftiger Essenzen überaus erfolgreich in die Handlung des Buches mit ein. ein kleiner Einblick in die Handlung: Ein Fall der am Anfang nur ein Unfalltod zu sein scheint. Doch dann plötzlich kommen Fragen auf, die so Niemand beantworten kann und die Be- und Hinterfragungen beginnen. Langsam aber sicher kommt ein Bild des Toten zu Tage, was so vorher wohl Keiner in diesem Ausmaß vermutet hätte! Viele Frauen die einen verständlichen Groll ihm gegenüber gehegt haben. Rache die vor 20 Jahren geschworen wurde. Geldeintreiber von der üblen Sorte und selbst Freunde und die Hausbank halten die Hand auf mit Forderungen. Doch woher und vor allem wie kommt diese hohe Dosis Atropin in den Körper? Stefan Weiß führt ein Möchtegern Leben und die Welt dreht sich nur um ihn ist er der Meinung. Doch recht bald merkt er, wohin in das führt. Ungebremst fährt er an einem Stauende unter einen LKW. Anfangs deutet alles auf einen normalen Verkehrsunfall hin jedoch schnell wird klar, dass es nicht so einfach ist und die Akte landet in der Mordkommission bei Dick, Bresniak und deren Praktikantin Louisa. Der Tode hinterlässt eine Ex-Frau mit Tochter, Ehefrau Nummer 2, eine erste große Liebe und jede Menge andere Probleme. Das finanzielle Desaster was der Verstorbene seiner zweiten Ehefrau aufgebürdet hat ist unüberschaubar und bringt noch mehr Verwicklungen mit sich. An Ruhe ist nicht zu denken sondern nur noch an Schadensbegrenzung aus Sicht nicht nur von einer seiner Frauen. Dick, Bresniak und Louisa suchen in verschiedenen Richtungen nach Aufklärung für den Fall. Zum Teil in der Tangoszene aber auch das zwielichtige Spielermilieu kommt plötzlich mit ins Spiel. Ständig neue Fragen auf die eine Lösung gefunden werden will um den Fall zu klären! Ich als eher seltener Krimi-Leser muss sagen, dass mir dieses Buch ausgesprochen gut gefallen hat. Auch und vielleicht sogar vor allem weil es nicht nur eine Abhandlung ist sondern Faktoren mit einfließen aus einer Richtung um das alte Heilwissen. Das Ende ist zwar fast zu erahnen aber das bringt der Spannung keinen Abbruch. Fazit: Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und nicht nur für Freunde des Krimi-Genres ist dieses Buch auf jeden Fall eine Empfehlung wert, wie ich finde! Keine hochkomplexe Geschichte verbirgt sich im Buch sondern ein Fall, der auch so wirklich geschehen sein könnte. by Lesesumm/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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    • 3
  • Ein mörderischer Pakt

    Tod am Elisenturm

    esposa1969

    Hallo liebe Leser, diesen Roman durfte ich gerade im Rahmen einer Leserunde lesen: == Tod am Elisenturm == Autorin: Sibyl Quinke == Buchrückentext: ==: Stefan Weiß wird tot unter einem LKW hervorgezogen. Die Polizei vermutet einen Suizid. Das Opfer ist offensichtlich ungebremst aufgefahren. Doch es gibt keinen Abschiedsbrief, und der Fahrer hatte eine Menge Atropin im Blut. Die Polizei gerät in die Wuppertaler Tango-Szene, um Halluzinogenen auf die Spur zu kommen. Auch ein Hexenzirkel, der sich mit Kräutern und Drogen bestens auskennt, wird unter die Lupe genommen. Die Witwe und Ex-Frau des Opfers geraten bei der Beerdigung und wegen der Erbschaft aneinander. Eine suspekte Gestalt will Schulden eintreiben und scheut auch nicht davor zurück, die Tochter des Toten unter Druck zu setzen. Der Verstorbene war ein Liebhaber von Giftpflanzen, ein Hobby, das er mit seiner Frau teilte. Die Ex-Frau, die sich schon früh dem Hexenwesen zugewendet hat, scheint ein perfides Spiel mit der Witwe spielen zu wollen. Diese versucht mit allen Mitteln, ihre Erbschaft zu sichern, stellt aber fest, dass sie sich in ihrem Mann getäuscht hat … Das Erbe sieht anders aus als erwartet. Ein undurchsichtiger Bekannter des Opfers setzt den Frauen zu. Dass auf ihn ein Mordanschlag verübt wird, scheint kein Zufall zu sein … oder doch? Was hat es mit der Tollkirsche auf sich? Und wer ist der Täter? Oder die Täterin? == Leseeindrücke: == Was zu Beginn der Handlung wie ein herkömmlicher Unfalltod wirkt, entpuppt sich bald jedoch als kalkuliertes Verbrechen, denn das Opfer Stefan Weiß war vollgepumpt mit Atropin. Die Ermittlungen gehen in Richtung der Wuppertaler Tango-Szene, um Halluzinogenen auf die Spur zu kommen... Mit diesem Krimi habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt. Da war alles drin: Spannung, detailliert gezeichnete Charaktere und auch eine Portion Galgenhumor. Dieser Krimi baut sich mit Kennenlernen der Protagonisten langsam auf, dann spannt sich der Spannungsbogen immer straffer und bleibt auch bis zum Ende hin so straff gespannt. Verdächtige gibt es zuhauf und neben der Rahmenhandlung - den Mord - erfährt der Leser auch einiges im Rahmen der Ermittlungen über die Person Stefan Weiß, sowie über die Wirkweisen giftiger Substanzen. Bei diesem Krimi merkt man sehr intensiv, dass die Autorin promovierte Apothekerin ist und ihr Wissen über die Wirkung giftiger Essenzen mit in diesen Krimi effektvoll einbrachte. Das Cover ist definitiv ein Hingucker, weil man eben automatisch genauer gucken muss, um etwas zu erkennen. Ich zumindest musste auch mehrmals hinschauen, und als ich auf dem Buchrückentext Atropin las, war mir klar, dass man den Wuppertaler Elisenturm so sieht, wenn man mit Atropin vollgepumpt ist!!! 54 angenehm kurze und kurzweilige Kapitel verteilen sich auf 200 Seiten, die Schrift empfinde ich von ihrer Größe her als gerade noch gut lesbar, kleiner aber dürfte sie nicht mehr sein. Als sehr hilfreich empfand ich, dass unter einem jeden Kapitel Zeit und Ortsangaben gemacht wurden. So weiß der Leser immer wo und wann genau er sich gerade beim Lesen befindet. Insgesamt hat mich dieser Krimi sehr gut unterhalten, war fesselnd und packend verfasst und war bestückt mit interessantem Wissen und ebenso interessanten Charakteren. Gerne vergebe ich 5 von 5 Sterne! Vielen Dank, dass ich lesen durfte! © esposa1969

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    • 2
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