Sibylle Baillon Schwestern im Sturm

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Inhaltsangabe zu „Schwestern im Sturm“ von Sibylle Baillon

Drei Schwestern – drei Schicksale: Der Historische Roman „Schwestern im Sturm“ von Sibylle Baillon jetzt als eBook bei dotbooks.

Frankreich, zur Zeit der Bauernaufstände: Um sie vor dem drohenden Hungertod zu retten, verschafft der Bauer Cotin seinen drei Töchtern eine Anstellung in Paris. Während Madeleine und Marianne in gut gestellten Häusern unterkommen, muss Jeanne vor den Misshandlungen ihres schmierigen Dienstherrn fliehen. Ganz auf sich allein gestellt, nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand und baut sich Schritt für Schritt eine eigene Zukunft auf. Immer wieder führt das Schicksal die drei Mädchen in die Nähe der anderen – doch nie treffen sie aufeinander. Trotzdem geben Marianne, Madeleine und Jeanne die Hoffnung nicht auf, sich wiederzufinden. Doch dann bricht die Revolution aus und stürzt das Land ins Chaos …

Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Schwestern im Sturm“ von Sibylle Baillon. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Zwischen Hungersnot und Revolution - Drei bewegte Frauenschicksale im Frankreich des 18. Jahrhunderts

— Klusi

Drei Schwestern, drei Schicksale in den Wirren der französischen Revolution. Lesenswert.

— anne_lay

[3/5] Gelungener Einblick in die Wirren der Französischen Revolution durch viele einzelne, höchst verschiedene Schicksale.

— Marysol14

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  • Lesespaß und Lerneffekt - Konzentration gefordert

    Schwestern im Sturm

    Marysol14

    18. July 2017 um 11:35

    Gelungener Einblick in die Wirren der Französischen Revolution durch viele einzelne, höchst verschiedene Schicksale. Lesespaß und Lerneffekt - man muss sich aber konzentrieren, da die Perspektiven schnell und häufig wechseln, die Zeit voranschreitet und neue Personen in das Leben der Schwestern treten.Wenn ich für dieses Jahr einen Vorsatz habe, dann endlich wieder mehr Klassiker, Sachbücher und Historisches zu lesen... und da ich bereits ein Buch (in dem es um die Krönungszeit Napoleons geht) gelesen habe, freute ich mich auf dieses, während der Revolution spielende!Das Buch beginnt auch gleich mit dem jungen Napoleon, springt dann aber zwei Jahre zurück zu dem Zeitpunkt, an dem das Schicksal der drei Schwestern Jeanne, Marianne und Madeleine beginnt. Ein jede in eine neue "Familie"gegeben, müssen sie lernen, für sich selbst zu kämpfen und zu starken jungen Frauen heranwachsen. Obwohl man wechselnd über alle drei etwas liest, liegt der Fokus doch stark auf der jüngsten, Jeanne, die auch das schwerste Los gezogen hat. Ihre Abschnitte schockten mich häufig, ist sie doch erschreckender sexueller Gewalt ausgesetzt und erlebt sie (wenngleich glücklicherweise nicht am eigenen Körper). Hier musste ich oft schlucken und war entsetzt... Zumal alle drei Schwestern frühreif waren, und insbesondere Jeanne für ihre 10 Jahre viel zu intelligent und aufgeweckt wirkte. Doch sie wird älter und selbstständiger, und damit auch weniger und weniger Objekt abstoßender Begierde.Bei den drei Perspektiven der Schwestern bleibt es nicht, hinzu kommen historische Perönlichkeiten wie Talleyrand, Napoleon und ein paar Nebenfiguren (wie die Eltern oder der widerliche Krämer). Durch diese große Anzahl wechselnder Perspektiven war die Geschichte gerade zu Beginn häufig verwirrend - man muss sich bei diesem Buch also gut konzentrieren, aufmerksam lesen und ein ausgeprägtes Namensgedächtnis haben! Gerade Jeannes ältere Schwestern brachte ich öfters durcheinander. Inhaltlich ist die Geschichte wahnsinnig spannend, da nicht nur historische Fakten gekonnt in den Handlungsverlauf eingewebt und in bunten Farben ausgemalt werden, sondern auch die vielen Handlungsfäden alle ihre Faszination auf mich ausüben konnten. Allerdings fehlte mir streckenweise etwas Tiefe, insbesondere bei Marianne und Madeleine und den Liebhabern der Schwestern. In knappen 300 Seiten vergehen viele Jahre, neue Personen treten in das Leben der Schwestern und die Lebensumstände verändern sich - bisweilen wirkten die Handlungsstränge mehr erzählt denn erlebt und so, als ob aus jedem ein Buch hätte geschrieben worden können. So war jedes Schicksal gerafft und gegen Ende mir zu hektisch zusammengefügt.Nichtsdestotrotz ist diese Geschichte eine wunderbare Lektüre, durch die man viel lernt, aber definitiv auch seinen Lesespaß hat, da die Spannung nie abflaut und die Charaktere sympathisch, aber mit Ecken und Kanten versehen sind. Zudem ist der Schreibstil der Autorin höchst angenehm zu lesen - leicht und flüssig, aber auch Kopfkino anregend.

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  • Drei Schwestern - Drei Schicksale

    Schwestern im Sturm

    BuchNotizen

    11. July 2017 um 13:03

    Der historische Roman “Schwestern im Sturm” beginnt im Jahr 1782 und beschreibt das Leben der drei sehr unterschiedlichen Schwestern vor und während der Französischen Revolution. Im Prolog und auch zwischendurch kommt der junge Napoleon Bonaparte zu Wort. Die historischen Fakten und Figuren werden in die Schicksale der Schwestern spannend eingebunden. Die bewegenden Schicksale der Schwestern werden lebendig beschrieben. Vor allem das Schicksal von Jeanne habe ich mit Spannung verfolgt. Sie ist auch die Interessanteste der drei Schwestern. Trotz aller Widerstände verfolgt sie mutig ihre Ziele und Träume und begegnet dabei ihrer großen Liebe. Auch Madeleine war mir sympathisch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Boutique lernt die Näherin schnell sich zu behaupten und findet dort eine Freundin. Beide zusammen nutzen die Chancen, die sich ihnen bieten, um sich bekannt zu machen. Die politischen Unruhen gefährden ihre Existenz, den die Boutique beliefert exklusiv die Königin Marie-Antoinette. Mit der Figur der Marianne konnte ich nicht viel anfangen. Sie lernt zwar lesen und schreiben, ist aber sehr naiv und beeinflussbar. Obwohl sich öfters ihre Wege kreuzen, treffen sich die Schwestern nie. Der Roman „Schwestern im Sturm“ wird aus den Perspektiven der Protagonistinnen erzählt und begleitet die Schwestern über mehrere Jahre hinweg. Der Charakter von Jeanne wird am besten beschrieben und sie ist auch die eigentliche Hauptfigur. An den Schicksalen der Schwestern werden auch die unterschiedlichen Auswirkungen der Französischen Revolution deutlich. Das e-Book wurde mir freundlicherweise von Sybille Baillon für die Rezension zur Verfügung gestellt. Fazit Der historische Roman „Schwestern im Sturm“ lässt sich flüssig lesen und hat mich gut unterhalten. Nur von dem abrupten Ende war ich etwas enttäuscht. Es bleiben noch Fragen offen. Wird es eine Fortsetzung geben? Mich würde das weitere Schicksal der Schwestern interessieren.

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  • Schwestern im Sturm

    Schwestern im Sturm

    Klusi

    28. June 2017 um 13:03

    Protagonisten dieses historischen Romans sind die drei Schwestern Madeleine, Marianne und Jeanne. Bauer Cotin will seine Töchter vor dem Hungertod bewahren. Als er mit den Mädchen im Jahr 1782 nach Paris fährt und sie dort getrennt bei verschiedenen Familien unterbringt, erscheint alles hoffnungslos. Am schlimmsten ist das Los der 10-jährigen Jeanne, denn ihr Dienstherr hat scheußliche Pläne mit dem Kind. Den anderen beiden Schwestern ergeht es besser. Marianne kommt in einer hoch gestellten Familie unter, als Gesellschafterin der Tochter des Hauses, und Madeleine findet eine Anstellung bei einer Bekleidungsnäherin, deren Modelle in den vornehmen Salons der Stadt und sogar bei Hof getragen werden. Madeleine und Marianne leben sich schnell ein und fühlen sich wohl in ihrer neuen Umgebung, aber Jeanne kann und will sich nicht mit diesem elenden Leben arrangieren und nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Ein Kummer ist allen drei Schwestern gemeinsam, sie leiden unter der Trennung und versuchen immer wieder, sich gegenseitig zu finden. Im Lauf der folgenden Jahre kommen sie sich, ohne es zu wissen, sogar manchmal sehr nahe. Man begleitet die Schwestern über elf Jahre ihres Lebens. Aus den anfangs ängstlichen, verschüchterten Mädchen werden mit der Zeit attraktive, selbstbewusste und starke junge Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Anhand der drei verschiedenen Gesellschaftsklassen, in denen sich die Schwestern bewegen, erhält man Einblicke in ganz unterschiedliche Lebensbereiche und erfährt nicht nur sehr viel über die Gesellschaftsordnung im damaligen Frankreich, sondern es gibt auch zahlreiche Informationen zu den politischen Ereignissen der beschriebenen Jahre, die mit den dramatischen Schilderungen der Geschehnisse während der Revolution enden.Ich fand es sehr fesselnd, die Entwicklung der Cotin-Schwestern zu verfolgen. Vor allem Jeanne, die Kleinste, ist mir immer mehr ans Herz gewachsen. Sie ist von den drei Mädchen am genauesten beschrieben und ihr Schicksal sehr detailliert dargestellt. Sehr gut hat mir gefallen, dass man im Lauf der Geschichte vielen realen historischen Persönlichkeiten begegnet, die hier jedoch stets nur eine begleitende Rolle als Nebencharaktere haben. So begegnet Jeanne ziemlich am Anfang des Romans dem jungen Napoleon, der einen tiefen Eindruck auf das Mädchen macht und ihr auf die Frage, wie sein Name sei, antwortet: „Napoleon. Napoleon Buonaparte. Merk ihn dir.“ Jeanne beherzigt seine Worte, und es kommt tatsächlich zu einer weiteren, schicksalhaften Begegnung. Und doch bleibt Napoleon stets eine Randfigur. Bücher über die Großen der Geschichte gibt es viele. Dass es hier in erster Linie um drei ganz normale junge Frauen geht, die plötzlich auf sich gestellt sind, sich immer wieder irgendwelchen Schwierigkeiten stellen müssen und letztendlich an ihren Problemen wachsen, das macht den Roman so besonders lebendig und fesselnd für mich. Sibylle Baillon hat einen tollen Schreibstil, kurzweilig und eindringlich zugleich. Ich hoffe, in nächster Zeit noch mehr von der Autorin zu lesen, denn ihr Debütroman konnte mich völlig überzeugen.

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  • Drei Schwestern, drei Schicksale ...

    Schwestern im Sturm

    anne_lay

    12. June 2017 um 07:26

    Angesichts der großen Not in der Bretagne bringt Familie Cotin ihre drei Töchter in Paris unter. Marianne, die älteste, trifft es augenscheinlich am besten an. Als Gesellschafterin der Tochter im Hause Necker (für die Finanzen der Krone zuständig), mangelt es ihr an nichts und sie bekommt Zugang zu den Salons der feinen Gesellschaft, in denen die Ideen der Aufklärung diskutiert werden. Madeleine kommt als Arbeiterin in eine Modemanufaktur, zur Modeministerin Marie-Antoinettes. In Zeiten der Revolution eine gefährliche Nähe zur Königin … Jeanette, die kleinste der drei, soll für einen Krämer arbeiten. Was dies für eine Arbeit sein soll, stellt sich schnell heraus und sie flieht … Was mich am Beginn der Geschichte anstrengte, immer wieder Mädchen und Umgebung auseinanderzuhalten, erweist sich schnell als gelungener Kunstgriff. Drei verschiedene Perspektiven, drei gesellschaftliche Schichten werden hier im Zusammenhang mit der französischen Revolution präsentiert. Spannung wird zusätzlich durch Cliffhanger aufgebaut, beim Wechsel des Erzählstrangs. Leider hatte diese Aufteilung für mich auch den Nebeneffekt, dass eine gewisse Distanz zu den Ereignissen und Personen blieb. Dies lag zum Teil auch an der Erzählweise, teilweise eher berichtend denn mitreißend. Außerdem kam mir die Revolution etwas zu kurz. Einzelne Szenen werden geschildert, aber die Umwälzungen, die ein solcher Umbruch mit sich bringt, die Auswirkungen auf die Protagonistinnen bleiben etwas blass. Insgesamt fühle ich mich gut unterhalten und habe einige für mich neue Fakten über die Revolution erfahren. Daher gebe ich vier Sterne.

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    • 2
  • Schwestern im Sturm von Sibylle Baillon

    Schwestern im Sturm

    Friederike_290702

    11. June 2017 um 18:23

    Klappentext:Frankreich, zur Zeit der Bauernaufstände: Um sie vor dem drohenden Hungertod zu retten, verschafft der Bauer Cotin seinen drei Töchtern eine Anstellung in Paris. Während Madeleine und Marianne in gut gestellten Häusern unterkommen, muss Jeanne vor den Misshandlungen ihres schmierigen Dienstherrn fliehen. Ganz auf sich allein gestellt, nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand und baut sich Schritt für Schritt eine eigene Zukunft auf. Immer wieder führt das Schicksal die drei Mädchen in die Nähe der anderen – doch nie treffen sie aufeinander. Trotzdem geben Marianne, Madeleine und Jeanne die Hoffnung nicht auf, sich wiederzufinden. Doch dann bricht die Revolution aus und stürzt das Land ins Chaos …Die Geschichte ist abwechselnd aus mehreren Perspektiven erzählt.Meinung: Das Buch ist von der Autorin in einem sehr lockeren Schreibstil geschrieben, dieser macht es möglich sehr flüssig und schnell zu lesen. In der Geschichte kommen sowohl historische Persönlichkeiten wie zum Beispiel Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord oder Germaine de Staël und noch einige mehr vor als auch ein gutes Maß an fiktiven Persönlichkeiten. Die historischen Personen machen die Geschichte greifbarer und man kann sich auch über das Erzählte hinaus noch informieren, was ich sehr spannend finde.Dadurch das die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, bekommt man aus allen Schichten einen Eindruck, wie diese die Revolution sehen und mit ihr umgehen. Im Vordergrund steht jedoch nicht die Revolution an sich, sondern die Schicksale der drei Schwestern die mit der Revolution verbunden sind. Für mich war es eine gelungene Abwechslung zu Romanen, die nur auf den trockenen Fakten beruhen und damit auch etwas sehr Positives.Fazit:Ein lockerer historischer Roman, der sehr gut recherchiert ist und viele historischen Fakten gut verpackt.

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  • Drei Frauen -Drei Schicksale

    Schwestern im Sturm

    LadySamira091062

    10. June 2017 um 12:22

    Frankreich, zur Zeit der Bauernaufstände:Der Bauer Cotin ist kurz davor zu verhungern und  beschließt daher seine drei Töchter nach Paris zu bringen  wo er von einigen Leuten Gefallen einfordert und seine Kinder in Stellung gibt.Seiner Frau zerreisst es fast das Herz die Töchter hergeben zu müssen,doch ihnen bleibt keine große Wahl.Während  Madeleine und Marianne in recht gute Häuser kommen trifft es die Jüngste,Jeanne nicht gut .Ihr neuer Herr versucht sich gleich an sie ran zumachen  und als sie sich gegen die Vergewaltigung wehrt bleibt ihr nur noch die Flucht.Einsam und allein verbringt die kleine Jeanne die Nacht in der Kälte wo sie  von einer Dirne gefunden wird ,die sich ihrer annimmt.Jede der Mädchen  hegt den Wunsch die Geschwister wieder zu sehen und fast wäre es auch geschehen hätten nicht sonderbare Zufälle dies stets verhindert.Jede der  Mädchen macht auf ihre Art das Beste aus ihrem Leben, was zu der  Zeit damals alles andere als leicht war.Jeanne zb  ahnt nicht wie oft sie  nur knapp ihrem ehemaligen Herrn entkam,der sie voller Wut und Rachsucht verfolgt.Marianne und Madelaine hingegen ahnen nich t ,das beide  in den selben Mann verliebt sind und der sich nur ein böses Spiel mit ihnen erlaubt.Einfühlsam und sehr gut recherchiert beschreibt die Autorin die Zeit der Bauernaufstände,läßt bekannte Personen  ihre Spuren  hinterlassen .Napoleons private Seite fand ich sehr schön ,hab schon einiges über ihn gelesen und finde es toll ,das auch mal eine andere Seite von ihm in einem Buch auftaucht.Mein Resumee: ein sehr schönes Buch ,das sich wunderbar lesen läßt  ,eine gute Mischung aus historischen Fakten und einer gut durchdachten Handlung.Hätte gerne noch   erfahren ob die  drei ihre restliche Familie gefunden hätten und wie ihr Leben weiter ging.

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  • Potrait der Französischen Revolution aus der Sicht dreier Schwestern

    Schwestern im Sturm

    Franziska_Kirchner

    08. June 2017 um 14:35

    „Schwestern im Sturm“ erzählt die Geschichte der drei Schwestern Jeanne, Marianne und Madeleine, die im Jahr 1782 von ihren Eltern an verschiedenen Orten in Paris abgegeben werden, da sie die Kinder vor Hunger und Not schützen wollen. Jeanne ist die jüngste und muss schon bald vor ihrem Herrn fliehen, erlebt das Elend der Straße und Verfolgung bis sie auf eine junge Prostituierte trifft, die ihr hilft. Obwohl sie sich bald ein Geschäft aufbaut und als Geschäftsfrau erfolgreich ist, ist Jeanne dauernd von Gefahr verfolgt. Ihre Schwestern haben mehr Glück und werden Gesellschafterin bzw. Näherin. Beide leben sich schnell ein und knüpfen Freundschaften, doch auch sie leben mit dem Schrecken der drohenden und später akuten Revolution. Im Laufe des Buches erlebt der Leser, wie aus den drei kleinen Mädchen junge, selbstständige Frauen werden. Auch Liebschaften fehlen nicht.Die Handlung zieht sich über einen Zeitraum von 10 Jahren, der notwendig ist, um die Entwicklung der Revolution realgetreu zu vermitteln. Der Leser wird in die Zeit des ausgehenden 18. Jahrhunderts versetzt. Um die große Zeitspanne zu überbrücken, sind einige Zeitsprünge eingebaut. Dabei gibt es einige kleinere Unstimmigkeiten, die aber den Lesefluss nicht stören. Besonders gut gefällt mir, dass neben den historischen Ereignissen auch historische Persönlichkeiten ihren Platz im Handlungsgeschehen gefunden haben – und das auf sehr glaubwürdige Weise. Zudem finden sich im Anhang Informationen über Historische Orte, Persönlichkeiten und den Kontext, die dem Leser das nötige Verständnis für die Geschichte vermitteln.Obwohl der Roman zu der Zeit der Französischen Revolution stattfindet, steht doch das Leben der Mädchen im Mittelpunkt. Jedes der drei Mädchen bekommt andere Folgen der Revolution zu spüren, da sie das jeweilige Leben tangieren. Diese Fokussierung macht den Roman sehr glaubwürdig, da wir es hier nicht mit einem Bericht, sondern einer Romanerzählung zu tun haben. Dennoch werden alle wichtigen Eckpunkte thematisiert.Die Geschichte liest sich aufgrund des angenehmen Schreibstils sehr gut und man kann sich gut in die drei Schwestern sowie ihre Situationen hineinfühlen. Ich habe mit den dreien mitgelitten – besonders in den brenzligen Situationen und in den Momenten in denen sie ganz knapp aneinander vorbeigelaufen sind. Ich darf verraten es gibt ein Happy End und die Handlungsstränge lösen sich alle auf, dennoch wäre ich sehr neugierig, wie es mit den Mädchen weitergeht.Eine tolle Geschichte über die Französische Revolution, die, erzählt aus der Sicht dreier sehr unterschiedlicher Schwestern, sehr unterschiedliche Aspekte zu Tage fördert und es sehr gut schafft, historische Fakten mit einer fiktiven Geschichte zu einem spannenden Gesamtpaket zu verknüpfen.

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    • 2
  • Shatter every window till it's all blown away

    Schwestern im Sturm

    Keksisbaby

    08. June 2017 um 08:40

    Ende des 18. Jhd. ist die Not groß in Frankreich. Die armen Leute hungern und so beschließt ein Bauernehepaar seine drei Töchter in Paris in Lohn und Brot zu geben. Nicht wissend wie unterschiedlich sich die Schicksalswege von Marianne, Madelaine und Jeanne entwickeln. Während es Madeleine und Marianne nicht schlecht getroffen haben, muss sich die kleine Jeanne schon im Alter von 10 Jahren eines sexuellen Übergriffs, des Meisters erwehren. Nach ihrer Flucht wird sie von einer Prostituierten aufg Ende des 18. Jhd. ist die Not groß in Frankreich. Die armen Leute hungern und so beschließt ein Bauernehepaar seine drei Töchter in Paris in Lohn und Brot zu geben. Nicht wissend wie unterschiedlich sich die Schicksalswege von Marianne, Madelaine und Jeanne entwickeln. Während es Madeleine und Marianne nicht schlecht getroffen haben, muss sich die kleine Jeanne schon im Alter von 10 Jahren eines sexuellen Übergriffs, des Meisters erwehren. Nach ihrer Flucht wird sie von einer Prostituierten aufgenommen und wächst mehr oder weniger im Bordell auf. Aber durch ihre gewitzte Art findet sie schnell Freunde und entwickelt ein gewisses Verhandlungsgeschick und entdeckt ihre Liebe für Zahlen. Jahre später als die Brüche in der politischen Lage nicht mehr zu übersehen sind, stürzen sich alle drei Mädchen in Liebesaffäre, nichtsahnend wie nah sie sich oft sind. Eine jede versucht für sich ihren Platz zu finden und nicht unterzugehen in dem Sturm der über Frankreich tobt.Ich hatte das große Glück bei der Leserunde für „Schwestern im Sturm“ teilzunehmen. Ich habe es regelrecht verschlungen, denn der Schreibstil der Autorin lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Es ist toll als Leser den drei mutigen Schwestern durch diese schwere Zeit zu folgen und manchmal sogar nervenaufreibend zu lesen, wie nah sie daran sind sich wiederzufinden und dann doch im letzten Moment vom Schicksal getrennt zu werden. Zu Beginn war meine Lieblingsfigur Madeleine, die bei der Schneiderin Rose Bertin in die Lehre geht. Ihr Wissensdurst und der unbedingte Wille zu lernen, bringt sie schon bald in eine höhere Position. Doch im Laufe des Buches wuchs mir Jeanne mit ihrem Witz und Esprit mehr ans Herz. Sie hatte doch etwas mehr zu kämpfen als ihre Schwestern, zumal sie ja auch eine Begegnung mit dem berüchtigten Marquis de Sade überlebte. Die Autorin versucht alle drei Stände durch die Verteilung der Mädchen in die Geschichte zu verweben. Marianne die bei der adligen Familie Necker landet, Madeleine, die durch ihre Schneiderlehre das Großbürgertum skizziert und Jeanne die als Kind in einem Hurenhaus, die unterste Gesellschaftsschicht repräsentiert. Es gelingt ihr auch dies darzustellen. Der einzige Wermutstropfen für mich war, das mir ein bisschen die Tiefe in den Charakteren gefehlt hat und ich daher das Ende etwas als seicht empfand. Es gelingt noch nicht die emotionalen Höhen und Tiefen der Figuren für mich glaubhaft darzustellen. Ich denke aber, dass die Autorin das in ihren Folgewerken noch zur Vollendung bringen wird.Ich für meinen Teil habe mich gut unterhalten und freue mich auf etwaige Nachfolger. Vielen Dank das ich an der Leserunde teilnehmen durfte

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    • 2
  • gut, aber noch nicht ganz ausgereift

    Schwestern im Sturm

    Siko71

    06. June 2017 um 08:49

    Jeanne, Madeleine und Marianne werden mit jungen Jahren von ihren Eltern wegegeben. Die drei Mädchen landen an drei unterschiedlichen Orten mit unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Jede durchlebt Höhen und Tiefen in ihrem Leben, aber keine weiß das sich die jeweiligen anderen Schwestern in unmittelbarer Nähe befinden. Doch eines Tages, als die französische Revolution in vollem Gange ist und Paris Kopf steht begegenen sich die drei wieder.Der Roman hat mir gut gefallen, die ganze Idee ist aber noch nicht ganz ausgereift. Der Schreibstil ist sehr gut. Etwas zu groß waren mir die Zeitsprünge in den einzelnen Kapiteln. Das hätte man eventuell noch mit einer kleinen Monatsangabe betiteln können. Die franz. Revolution lief so nebenbei an der Handlung mit, wurde aber nicht sehr ausgearbeitet.Ich gebe daher 3 Sterne, aber ich denke mal das jeder Jungautor eine zweite Chance verdient und ich würde mich auf ein weiteres Werk von Sibylle Baillon freuen.

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    • 2
  • Leserunde zu "Schwestern im Sturm: Historischer Roman" von Sibylle Baillon

    Schwestern im Sturm

    Sibylle-Baillon

    Liebe Leserinnen, liebe Leser, hiermit möchte ich euch ganz herzlich zu der Leserunde meines Historischen Romans „Schwestern im Sturm“ einladen. Ich freue mich sehr, euch dabei begleiten zu dürfen und eure Fragen zu beantworten. Drei Schwestern – drei Schicksale Frankreich, zur Zeit der Bauernaufstände: Um sie vor dem drohenden Hungertod zu retten, verschafft der Bauer Cotin seinen drei Töchtern eine Anstellung in Paris. Während Madeleine und Marianne in gut gestellten Häusern unterkommen, muss Jeanne vor den Misshandlungen ihres schmierigen Dienstherrn fliehen. Ganz auf sich allein gestellt, nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand und baut sich Schritt für Schritt eine eigene Zukunft auf. Immer wieder führt das Schicksal die drei Mädchen in die Nähe der anderen – doch nie treffen sie aufeinander. Trotzdem geben Marianne, Madeleine und Jeanne die Hoffnung nicht auf, sich wiederzufinden. Doch dann bricht die Revolution aus und stürzt das Land ins Chaos … Unter allen Bewerbern verlost dotbooks 10 Freiexemplare des eBooks (im MOBI- oder EPUB-Format). Die Bewerbungsphase läuft bis zum 24.05.2017. Um an der Leserunde teilzunehmen, beantwortet doch bitte folgende Frage: „Mein Roman spielt zur Zeit der Französischen Revolution – was verbindet ihr damit?“ Ich bin gespannt auf eure Antworten und freue mich schon sehr auf die Leserunde mit euch. Eure Sibylle

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    • 109
  • Gleichheit, Freiheit, Schwesterlichkeit

    Schwestern im Sturm

    Rabentochter

    05. June 2017 um 20:11

    Große Hungersnöte zwingen eine Familie ihre drei Töchter nach Paris zu Fremden zu schicken um ihr Überleben, aber auch das ihrer Töchter sichern zu können. Eine folgenreiche Entscheidung, denn die Mädchen werden sich nicht so schnell wieder begegnen. Alle drei müssen sich in einer für sie neuen Umgebung zurecht finden und Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen. Dabei ist ihnen aber jeder, auf den sie treffen wohl gesinnt. Zudem wirft die französische Revolution bereits ihre Schatten voraus. Der Roman ist toll und sehr nachvollziehbar gegliedert und aufgebaut. Die Perspektiven wechseln hauptsächlich zwischen den drei Schwestern, wobei auch hin und wieder das Geschehen aus Sicht einer Nebenfigur geschildert wird. Die Mischung aus historischen und fiktiven Figuren ist ausgewogen, gibt dem Ganze die notwendige Authentizität. Die Handlung selbst ist glaubwürdig, an den passenden Stellen mit Cliffhangern ausgestattet und durchweg interessant. Man bleibt beim Lesen am Ball, da sich die Spannung bis zuletzt hält. Besonders die Gestaltung der Schwestern hat mir gefallen und die Entwicklung, die alle sowohl charakterlich als auch gesellschaftlich erleben lässt sich gut mitverfolgen. Das schöne an diesem Roman ist, dass die historischen Persönlichkeiten im Hintergrund stehen, wodurch Figuren aus den unterschiedlichsten Schichten beleuchtet werden. Aber auch hier bleibt der Roman nicht einseitig, sondern zeigt verschieden Schichten und das dortige Leben auf. Der Schreibstil ist sehr fließend. Man gleitet gut von Seite zu Seite und hat das Buch so sehr schnell gelesen. Auch das Ende ist passend gewählt und hat mich zufrieden gestellt. Fazit: Ein historischer Roman, der gut recherchiert wirkt und sowohl von der Handlung als auch von den Figuren her voll überzeugt.

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    • 3
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