Sibylle Berg

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Sibylle Berg

Lebenslauf von Sibylle Berg

Die Schriftstellerin und Dramatikerin Sibylle Berg ist die Tochter eines Musikprofessors und einer Bibliothekarin und wurde 1962 in Weimar geboren. Sie hat viele verschiedene Jobs ausprobiert, bevor sie sich reif genug fühlte, um Schriftstellerin zu werden. Gleich mit ihrem erster Roman „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ gelang ihr der Durchbruch. Sibylle Berg ist nicht nur als Romanautorin tätig, sondern schreibt auch Essays, Kolumnen und Theaterstücke. Auch ihre Kurztexte wurden bereits in Zeitungen und Zeitschriften wie der Zeit oder dem Spiegel veröffentlicht. In der Zeit schrieb sie auch die 14-tägige Kolumne „Frau Berg erklärt die Welt“, die später als Buch herausgegeben wurde. Sibylle Berg polarisiert mit ihren Werken ihre Leserschaft. Etikettiert wird sie etwa als kultige „Pop-Literatin“ oder als „Fachfrau fürs Zynische“. Die Protagonisten ihrer Geschichten erleben oft überraschende Wendungen, Berg arbeitet dabei mit Extremen und überlässt ihren Lesern dann selbst die Entscheidung, welche Position sie einnehmen möchten. 2008 wurde sie mit dem Wolfgang Koeppen-Preis ausgezeichnet. Sibylle Berg verfügt inzwische über die israelische Staatsbürgerschaft und lebt in Israel und der Schweiz.

Alle Bücher von Sibylle Berg

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Sibylle BergEin paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot
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Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot
Sibylle BergDer Mann schläft
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Der Mann schläft
Der Mann schläft
 (96)
Erschienen am 01.06.2011
Sibylle BergEnde gut
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Ende gut
Ende gut
 (76)
Erschienen am 01.09.2005
Sibylle BergVielen Dank für das Leben
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Vielen Dank für das Leben
Vielen Dank für das Leben
 (74)
Erschienen am 01.10.2014
Sibylle BergSex 2
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Sex 2
Sex 2
 (48)
Erschienen am 04.02.2009
Sibylle BergDer Tag, als meine Frau einen Mann fand
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Der Tag, als meine Frau einen Mann fand
Der Tag, als meine Frau einen Mann fand
 (48)
Erschienen am 11.11.2016
Sibylle BergDie Fahrt
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Die Fahrt
Die Fahrt
 (35)
Erschienen am 02.03.2009
Sibylle BergHabe ich dir eigentlich schon erzählt ...
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Habe ich dir eigentlich schon erzählt ...
Habe ich dir eigentlich schon erzählt ...
 (25)
Erschienen am 01.05.2013

Neue Rezensionen zu Sibylle Berg

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Daphne1962s avatar

Rezension zu "Wunderbare Jahre. Als wir noch die Welt bereisten" von Sibylle Berg

Reisen ist gefährlich
Daphne1962vor einem Jahr


Sibylle Berg - Wunderbare Jahre, als wir noch die Welt bereisten.
Gelesen von Katja Riemann.

War die Welt früher wirklich besser? Unglücke sind auch früher schon passiert. Bergrutsche und Schiffskatastrophen gab es alles. Aber in der heutigen Zeit kommt erschwerend der Terror dazu, vor dem die Touristen und unbescholtene Passanten nicht gefeit sind. Die Ideen der Terroristen werden immer unberechenbarer und perfider. Das verleidet den Menschen das Reisen in ferne Länder oder große Städte.

Sibylle Berg hat hier eine Art Zeitreise um die Welt gemacht. Es beginnt im Kosovo. Glaube nicht, es wäre auch früher schon jemand dorthin gereist. Schweiz ist dagegen ein beliebtes Urlaubs- und Reiseziel. Tel Aviv pulsiert zwar das Leben, aber auch dort herrscht Terror-Angst. Eine Fahrt mit einem Frachtschiff über den Atlantik. Das ist wie ein schwimmender Knast. Musste die Autorin aber wohl mal machen. Nie wieder, war das Fazit. Sie war in Bangladesch und hat uns gezeigt, es ist Glück, als was man auf die Welt kommt. Entweder hat man Glück oder keine Chance. Als Mädchen sowieso nicht. Gold schürfen im Dschungel von Brasilien war auch mal eine Erfahrung. Gefährlich ist es allemal. 

Ich bin froh, dieses Buch als Hörbuch gewählt zu haben. Denn der Erzählstil von Katja Riemann lässt den Hörer das Buch leichter verständlich erscheinen. Es ist schon ein etwas anderes Buch sozusagen. Schwer zu beschreiben, aber dennoch hörbar. Durch die angenehme Stimme von Katja Riemann wird es zu einem Abenteuer. Doch nach den Geschichten folgen erst einmal Fakten. Sie werden einem quasi um die Ohren gehauen. Was danach an diesen Orten bereits passiert ist. Allerdings ist wohl nicht alles geografisch und geschichtlich richtig dargestellt, wie ein Rezensent bei Amazon ausführlich beschrieben hat. Das sollte einer Autorin nicht passieren. 

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Wunderbare Jahre. Als wir noch die Welt bereisten" von Sibylle Berg

Sibylle Berg - Wunderbare Jahre
miss_mesmerizedvor 2 Jahren

Sibylle Berg geht auf Reisen und erlebt dort so allerhand. Im Kosovo ist sie als Journalistin und beobachtet wie mit Flüchtlingen im Grenzgebiet umgegangen wird. Bayreuth zeigt sein wundersames Gesicht durch unsägliche Garderobe. Eine Kreuzfahrt bringt tausende von Menschen unfreiwillig auf engsten Raum. Südafrika ist schon lange nicht mehr wild und aufregend. Auch Los Angeles bietet nicht den Glamour, den man erwarten könnte. Ob er in Cannes gefunden werden kann? – Fehlanzeige. Eine weitere Reise zu Wasser, auf einem Containerschiff dieses Mal, gestaltet sich auch nicht besser als die erste. Ob das Leben noch mehr zu bieten hat? Vielleicht wissen es indische Schamanen, die die Zukunft voraussagen können.

Das Hörbuch ist eine Ansammlung von Essays über das Reisen und die Eindrücke und Erlebnisse der Autorin. Die Länge variiert ebenso wie der Ton. Es überwiegt jedoch eine scharfe Beobachtung gepaart mit etwas distanziert-sarkastischem Kommentar. Die Reisen fanden zwischen Mitte der 1990er und 2016 statt, oftmals werden sie am Ende ergänzt durch Fakten, die das Thema ergänzen und abrunden, wie etwa die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe auf den Weltmeeren bzw. die Anzahl von terroristischen Taten bezogen auf den aktuell präsentierten Ort. In der Gesamtschau ein abwechslungsreicher Rundumschlag, jedes Thema wird unter einem anderen Fokus beleuchtet.

Der Titel mutet etwas zynisch an, „wunderbar“ war an den Jahren der Reisen eigentlich wenig, noch weniger, wenn man die Postskripta, die nur wenig Positives zu liefern haben, sondern geprägt sind von grausamen Fakten und erschreckenden Entwicklungen bezüglich Terror, Mord und Gewalt im Allgemeinen. Schon Matthias Claudius wusste: „Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“ und so wie sein Herr Urian erkennt, dass die Menschen überall auf der Welt ebenso verrückt wie zu Hause sind, so erkennt auch Sibylle Berg, dass vielleicht die Schweizer Ruhe dem rastlosen Umherirren vorzuziehen ist. 

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dominonas avatar

Rezension zu "Der Tag, als meine Frau einen Mann fand" von Sibylle Berg

Krisen überall
dominonavor 2 Jahren

Man kann wirklich nur hoffen, dass man selbst im Alter nicht so sein wird. Ich mochte alle handelnden nicht, aber verstehe die ernüchternde Botschaft zum Thema Ehe, Begehren, Altern und Beziehungen. Die Autorin kann schreiben, teils sarkastisch - komisch, verbittert (oder realistisch, wie man es lesen mag) und direkt, was mir gut gefallen hat. Die Dreieckssituation hat mich oft amüsiert, wie auch die Schilderung von Sexszenen ( nicht weiter verwunderlich, denn die wenigsten können Sex so beschreiben wie er ist). Insgesamt sollte man sich als junger Leser von solcher Literatur nicht runterziehen lassen, sondern es als Alterserfahrungsbericht auffassen.

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Sibylle Berg trifft mit ihren Romanen, Theaterstücken, Kolumnen und Essays immer wieder den Nerv der Zeit. Gerade ist ihr neuer Roman "Vielen Dank für das Leben" im Hanser Verlag erschienen. Schon der Titel deutet leicht sarkastisch an, worum es in diesem Buch geht. Sibylle Berg wird übrigens gelegentlich auch Fragen hier beantworten, ihr dürft sie also gern jederzeit stellen.

Mehr zum Inhalt:
Toto ist ein Wunder. Ein Waisenkind ohne klares Geschlecht. Zu dick, zu groß, im Suff gezeugt. Der Vater schon vor der Geburt abgehauen, die Mutter bald danach. Und doch bleibt Toto wie unberührt. Im kalten Sommer 1966 geboren, wandelt er durch die DDR, als ob es alles noch gäbe: Güte, Unschuld, Liebe. Warum, fragt er sich, machen die Menschen dieses Leben noch schrecklicher, als es schon ist? Toto geht in den Westen, wo der Kapitalismus zerstört, was der Sozialismus verrotten ließ. Nur zwei Dinge machen ihm Hoffnung - das Wiedersehen mit Kasimir und sein einziges Talent: das Singen. Ein Roman über das Einzige im Leben, was zählt.

--> Leseprobe zum Buch

Auch in ihrem neuen Werk überzeugt Sibylle Berg wieder mit ihrem ganz speziellen Humor und einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Wenn ihr Lust habt gemeinsam in einer Leserunde dieses schonungslos gute Buch zu lesen, dann könnt ihr euch ab sofort als Testleser für "Vielen Dank für das Leben" bewerben. Gemeinsam mit dem Hanser Verlag vergeben wir 25 Testleseexemplare unter allen, die Interesse und Zeit für diese Leserunde und den Austausch in den Unterthemen haben.

Bewerbung als Testleser:
Beantwortet bis spätestens 15. August 2012 die folgende Frage, um euch als Testleser zu bewerben.

Wofür seid ihr in eurem Leben am dankbarsten? Was macht euch besonders glücklich, hat euch am meisten bewegt ... ?

###YOUTUBE-ID=0SZHcr6MRug###

L
Letzter Beitrag von  LiSi_liebt_booksvor 6 Jahren
Zur Leserunde
L
Inhaltdangaben über Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot von Sibylle Berg
Zum Thema
miadonnas avatar
Guten Morgen Frau Berg, 1997 wurde an unserer Universität Ihr Buch 'ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot' wie heiße Ware herumgereicht. Ich habe das Buch damals auch gelesen und es wurde eines meiner Lieblingsbücher, keiner davor hat den Irrsinn des Lebens so treffend beschrieben. Das Komische, in meinem Bekanntenkreis hatten alle das Gefühl, mit diesem Buch ist plötzlich etwas anders. Ich habe das seitdem auch nicht noch einmal erlebt mit einem Buch. Wie war das damals für Sie? Hatten Sie selber das Gefühl, hier etwas Neues zu schaffen? Viele Grüße Mirjam
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Sibylle Berg wurde am 30. Mai 1962 in Weimar (Deutschland) geboren.

Sibylle Berg im Netz:

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auf 107 Wunschlisten

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