Sibylle Berg Wie halte ich das nur alles aus?

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Inhaltsangabe zu „Wie halte ich das nur alles aus?“ von Sibylle Berg

Jede Woche beantwortet Sibylle Berg im Spiegel fundamentale Fragen des Lebens. Nun legt sie ihre definite Benimm- und Überlebensfibel vor. Fragen, die man nicht zu stellen wagte, werden endlich in schonungsloser Offenheit beantwortet: "Ist es eigentlich noch cool, in die Provence zu reisen?", "Kann ich mit 46 Jahren die Haare noch lang und offen tragen?", "Warum ziehen sich Frauen für Herrenmagazine aus?". Bissig, ironisch und skrupellos beleuchtet Sibylle Berg die drängendsten Belange unserer Zeit. Ihre Texte machen nachdenklich, sie schockieren und sie verzaubern.

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    Wie halte ich das nur alles aus?

    michael_lehmann-pape

    06. December 2013 um 13:50

      Die Kolumnen von Sybille Berg auf „Spiegel-Online“ besitzen in weiten Kreisen durchaus bereits Kult Status und das nicht von ungefähr, wie diese kleine Sammlung präziser, immer wieder den Punkt treffender und mit hintergründigem Humor verfasster „Einblicke in das tägliche (wahnsinnige) Leben“ deutlich vor Augen führen   Ist das eigentlich schlimm, wenn in dieser aktionsgeladenen Zeit, in der jeder und jede konsequent aktiv das Leben gestalten, man „hin und wieder Probleme hat, die Freizeit zu gestalten“? Nein, natürlich nicht, wie man mit Vergnügen im Buch nachlesen kann. Nicht ohne unterschwellig darauf gestoßen zu werden, ob denn nicht eher denen, die keine drei Minuten ohne Arbeit und „wichtig Sein“ ertragen, die Fähigkeit zur Entspannung fehlt statt denen, die nicht schon auf dem Weg von der Arbeit bereits wieder mit der Arbeit beschäftigt sind.   Bitte also nicht innerlich ständig hetzen lassen von dem Gefühl, zu spät zu kommen, nicht zu genügen, bitte darauf hören, wenn die große Leere einsetzt, wenn „Freizeit“ droht. Und es gibt ein Leben neben dem völlig fertig sein am Wochenende und dem Joggen, um sich fit für die Arbeit zu halten.   Und neben solchen „Ermunterungen zum Leben“ stehen dann aber auch schmerzliche und klare Erkenntnisse, die unaufgelöst verbleiben (und damit einfach nur ehrlich sind). Das es eben keinen einfach zu empfehlenden Weg gibt, Trauer zu lernen, Trauer zu tragen und die Zeit nicht allen Schmerz heilt. Wenn man mal den gefunden hatte, mit dem es wirklich ging. Den „Lottogewinn“. Der dann stirbt.   In der Fülle der Themen, der Einfälle, der Gedanken, der respektlosen, provozierenden Art, wie Sybille Berg ihre Einsichten formuliert, da kann man dann durchaus mit auf die Idee kommen, „ob man nicht Menschen vor sich selbst schützen müsste“.   „Dass der Mensch nur begrenzt lernfähig ist, ist ein Umstand, der mich verzweifeln lässt“.   Diese „Sehnsucht nach einfachen Strukturen“ und die Verdummung, die darin ihren tiefen Grund findet, die führt Berg dem Leser einprägsam vor Augen, so dass man am Ende der gerade mal zwei Seiten zu diesem Thema zwar keine einfache Lösung zur Hand hat, aber doch zustimmen kann, dass „hinter jedem Beharren auf den Besitz einer allgemeingültigen Wahrheit lauert eine immense Blödheit“, Einfach eben. Richtig, falsch, gut böse und die Welt ist geklärt. Was für ein bedauerlicher Fehlschluss mit weitreichenden Folgen, sieht man sich allein den religiösen Fundamentalismus an.   „Die Torheit der Menschen, sich ins Leben andere einzumischen ist (im Kleinen wie im Großen) ein Witz mit katastrophalen Folgen“.   Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die in jedem Thema, in allen Gedanken klug, aber auch unerbittlich, zum Nachdenken anregt und dabei auch unliebsame Selbsterkenntnis nicht auslässt, sondern einen großen Spiegel vor die Augen des Lesers hält.

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    Wie halte ich das nur alles aus?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2013 um 21:39

    Liebe Frau Sibylle,
    und wie, bitte sollen wir das aushalten? Das Leben ohne Ihre Ratschläge?
    Die sind so intelligent, zynisch, geistreich, grandios - so wahr - dass der Antwortsuchende vor Erkennen und ja, pardon - Betroffenheit - nur noch um mehrmehrmehr davon bitten kann!

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