Sibylle Klöcker

 3,7 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor*in von Jul-Morde.

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Cover des Buches Jul-Morde (ISBN: 9783499267314)

Jul-Morde

(18)
Erschienen am 24.10.2014

Neue Rezensionen zu Sibylle Klöcker

Cover des Buches Jul-Morde (ISBN: 9783499267314)
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Rezension zu "Jul-Morde" von Sibylle Klöcker

EvieSk
Skandinavische Weihnachtskrimis

In diesem Buch gibt es dreizehn verschiedene Kurzgeschichten, die Mal länger und Mal etwas kürzer sind.

Ich wollte ein paar interessante winterliche Krimis lesen, weshalb ich nach dem Buch gegriffen habe. Jedoch sind nicht alle Geschichten so, wie ich sie erwartet habe. In skandinavischen Krimis geht es viel um Gesellschaftskritik und um die Atmosphäre, was bei einigen der Geschichten gut gemacht ist, aber nicht bei allen. Ich habe mir insgesamt etwas mehr Spannung beziehungsweise Gruselfaktor gewünscht. Mir hat es aber gut gefallen, dass die Geschichten so unterschiedlich sind und sich keine wirklich ähnelt.

Die Geschichten haben sich leicht weglesen lassen aufgrund der Länge. Es gibt welche, die knapp 30 Seiten haben und welche, die gerade Mal zehn Seiten haben. Man kann also auch eine Geschichte lesen, wenn man nicht so viel Zeit hat. 

Das Buch könnte etwas für Fans von skandinavischen Weihnachtskrimis sein oder für Personen, denen die Atmosphäre und die Gesellschaftskritik wichtiger ist, als zum Beispiel die Spannung.

Cover des Buches Jul-Morde (ISBN: 9783499267314)
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Rezension zu "Jul-Morde" von Sibylle Klöcker

Ambermoon
Mörderische Weihnachten

Friedvolle Weihnachten hoch im Norden?

Feiert man, tanzt man? Fährt man Schlitten?
Nej, nej! Schlimmes geschieht:
Ein Einsiedler sorgt dafür, dass keine Tanne gestohlen wird – notfalls mit roher Gewalt. In Oslo will eine böse Stiefmutter ihre schneeblinde Tochter loswerden. Und im eisigen Stockholm gerät ein Kommissar beim Verhör gehörig ins Schwitzen. Vom Betriebsausflug kehrt die Kollegin nicht zurück, und eine Motorradtour durch die Kälte wird zur letzten Reise. Auf See haben zwei Schwestern derweil die väterliche Asche dabei – aber wie ist der eigentlich gestorben?
Eiskalte Spannung bescheren die beliebtesten Krimiautoren aus Skandinavien und Finnland….(Klappentext)

*********

Selbst in der besinnlichen Weihnachtszeit musste diesmal ein Krimi her, aber wenn, dann einer der weihnachtlich angehaucht ist, ergo weihnachtlich spannend.
Dieses Buch war dann ein typischer Coverkauf, denn das Cover ist ja wohl Weihnachten pur (wie oft erwähnte ich nun schon Weihnachten? Egal, paar Mal geht sicher noch). Mit Weihnachten (höhö) verbinde ich auch gleichzeitig das kalte und schneebedeckte Skandinavien, daher erfüllt dieses Buch gleich in dreierlei Hinsicht meinen Buchwunsch. Skandinavische Autoren sind ja besonders berüchtigt für ihre spannenden Krimis. Diese Kurzkrimi-Anthologie enthält nämlich 13 Krimis von skandinavischen Autoren wie z.B.: Arne Dahl, Kristina Ohlsson und Thomas Enger.

Diesbezüglich hatte ich dann meine Erwartungen wohl doch etwas zu hoch geschraubt. Hier eröffnet sich einem nämlich das typische „Anthologie-Problem“ – nicht alle Geschichten sind spannend und nicht alle Krimis fesselnd oder als solche erkennbar.
Bei manchen kam dann auch noch dieses „Kurzgeschichten-Problem“ hinzu – zu spät, zu wenig, oder gar irgendwie ein fehlendes oder ratzfatz hingeklatscht wirkendes Ende. Zwei Krimis sind in meinen Augen überhaupt keine Krimis, sondern einfach nur Geschichten die zufällig im Winter angesiedelt sind.
Manche Autoren sind wohl für Kurzgeschichten einfach nicht geeignet…oder umgekehrt.

Es gibt aber auch Krimis die genau das Gegenteil davon sind, nämlich spannend, fesselnd und manche auch herrlich böse.
Eines aber haben all diese Kurzkrimis gemeinsam – die winterliche Atmosphäre und den typisch skandinavischen Schreibstil, der selbst den weniger guten Krimis die gewisse Würze verleiht und man sie daher trotzdem gerne liest.

Fazit:
Es sollte sich nur nicht jeder Autor dazu bemüßigt fühlen Kurzgeschichten zu schreiben. Hier eröffnen sich dem Leser nämlich die typischen „Anthologie- und Kurzgeschichten-Probleme“ – nicht alles spannend und manchen Krimis fehlt sogar in gewisser Weise ein Ende.
Man liest dieses Büchlein von 267 Seiten aber wirklich sehr schnell weg und ich fühlte mich auch durchaus für ein paar Stunden gut unterhalten. Dies war vor allem dem tollen Schreibstil einer jeden Geschichte zu verdanken und manche Geschichten (mehr als nur 2-3) konnten mich begeistern.

Von mir gibt es daher zwar keine absolute, aber dennoch eine Leseempfehlung.

© Pink Anemone

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